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30 Jahre Amortisationszeit: Studie warnt vor EEG2027-Referentenentwurf

Die Branche hatte bereits Kritik geäußert – nun liegen erste Berechnungen vor. Nach einer Studie von Aquu könnten die im Referentenentwurf zum EEG 2027 vorgesehenen Regelungen zu deutlich längeren Amortisationszeiten führen und den Ausbau kleiner Photovoltaik-Anlagen auf Wohngebäuden erheblich bremsen.
Foto: iStock/Halfpoint

Sollte das EEG 2027 wie im Referentenentwurf vorgesehen umgesetzt und die feste Einspeisevergütung durch eine ungeförderte Direktvermarktung oder Nulleinspeisung für Anlagen bis 25 Kilowatt abgelöst werden, verschlechtert sich die Wirtschaftlichkeit kleiner Photovoltaik-Dachanlagen erheblich. So bewertet das Forschungsinstitut Aquu, ein Berliner Forschungsinstitut aus dem Umfeld der Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der HTW Berlin, die Pläne in einer Studie für den Solarenergie-Förderverein.

Der inzwischen öffentlich gewordene Referentenentwurf sieht vor, die feste Einspeisevergütung für kleine Anlagen ab 2027 durch eine sonstige Direktvermarktung zu ersetzen. Damit soll unter anderem erreicht werden, dass auch kleine Photovoltaik-Anlagen stärker auf negative Börsenstrompreise reagieren. Diese hatten sich zuletzt deutlich bemerkbar gemacht, etwa am 1. Mai mit Preisen von fast minus 500 Euro pro Megawattstunde. Die Autoren haben untersucht, wie sich die geplanten Änderungen auf die Amortisationszeiten typischer privater Photovoltaik-Anlagen auswirken.

Besonders schlecht schneidet demnach die Nulleinspeisung ab. Bei einer Anlage mit zehn Kilowatt Photovoltaik-Leistung und zehn Kilowattstunden Speicherkapazität würden nach Berechnungen der Autoren rund 69 Prozent des Solarertrags verloren gehen. Die Stromgestehungskosten des tatsächlich nutzbaren Solarstroms vom eigenen Dach stiegen dadurch von 10 auf 31 Cent pro Kilowattstunde. Ohne Batteriespeicher amortisiere sich eine solche Anlage frühestens nach 30 Jahren. Zwar entfielen bei der Nulleinspeisung Kosten für Steuerbox und Direktvermarktung, die Studie sieht darin jedoch keinen ausreichenden Ausgleich.

„Mit der Nulleinspeisung verteuert das Bundeswirtschaftsministerium den Strom aus privaten Solaranlagen unnötig. Das ist ein energiepolitisches Desaster. Die Bundesregierung treibt die Amortisationsdauer kleiner Photovoltaik-Dachanlagen mit dem EEG 2027 künstlich in die Höhe. Der solare Ausbau im kleinen Anlagensegment könnte damit zum Erliegen kommen“, sagt Susanne Jung, Geschäftsführerin und Vorständin des SFV.

Auch die ungeförderte Direktvermarktung ist nach Einschätzung der Autoren für kleine Anlagen derzeit kaum wirtschaftlich. Zwar würden im Referenzfall nur 24 Prozent der jährlich erzeugten Solarstrommenge in Zeiten negativer Börsenstrompreise anfallen. Der übrige Strom könnte grundsätzlich vermarktet werden. Den erwarteten Erlösen im Referenzbeispiel von rund 250 Euro stehen jedoch zusätzliche Kosten gegenüber. Darunter fallen Smart Meter und Steuerbox mit jeweils 50 Euro im Jahr, sowie eine Direktvermarktungsgebühr von voraussichtlich 160 Euro im Jahr. Damit ließen sich die zusätzlichen Investitions- und Betriebskosten nicht refinanzieren.

Die Studie zeigt zudem, dass dynamische Stromtarife die Wirtschaftlichkeit kleiner Photovoltaik-Anlagen nicht automatisch verbessern. Entscheidend ist der Strompreis in den Stunden, in denen selbst erzeugter Solarstrom den Netzbezug ersetzt. Da dynamische Tarife im Sommer zur Mittagszeit häufig niedrigere Preise aufweisen als klassische Festpreistarife, sinkt der Wert des Eigenverbrauchs. Besonders nachteilig ist das für Anlagen ohne Batteriespeicher. Bei einer Photovoltaik-Anlage ohne Speicher verlängert sich die Amortisationszeit laut Aquu im EEG-Modell um ein Jahr, im Modell der ungeförderten Direktvermarktung um 4,1 Jahre und bei Nulleinspeisung um 13,3 Jahre. Mit Batteriespeicher fällt dieser Effekt deutlich geringer aus.

Aquu warnt vor einem Fehlanreiz bei der Anlagenauslegung. Je größer eine Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach ist, desto mehr Strom müsste bei Nulleinspeisung abgeregelt werden. Wirtschaftlich attraktiver würden damit kleinere Anlagen, deren Strom möglichst vollständig im Haushalt verbraucht oder zwischengespeichert werden kann. Die vollständige Belegung geeigneter Dachflächen würde unattraktiver.

Aus Sicht der Studienautoren ersetzt ein Einspeiseverbot keine Flexibilität. Abgeregelter Solarstrom könne weder Netzstrom ersetzen noch fossile Erzeugung verdrängen. Systemdienlichkeit entstehe nicht dadurch, dass CO₂-freier Solarstrom ungenutzt bleibe, wie es in der Studie heißt.

Die Autoren fordern daher, die feste Einspeisevergütung für Anlagen bis 25 Kilowatt beizubehalten oder zumindest eine Marktprämien-Absicherung auch für kleine Anlagen anzubieten. Direktvermarktung dürfe erst dann zum Regelfall werden, wenn sie standardisiert und zu vertretbaren Kosten verfügbar sei. Zudem solle Nulleinspeisung nicht zum Standardmodell werden. Stattdessen brauche es Anreize, Batteriespeicher flexibler einzusetzen und gespeicherten Solarstrom auch abends und nachts netzdienlich einzuspeisen.

Die Ergebnisse der Studie lassen sich hier nachlesen.

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Kommentare

mm4x.de
Jun 10, 2026

„Den erwarteten Erlösen im Referenzbeispiel von rund 250 Euro stehen jedoch zusätzliche Kosten gegenüber. Darunter fallen Smart Meter und Steuerbox mit jeweils 50 Euro im Jahr, sowie eine Direktvermarktungsgebühr von voraussichtlich 160 Euro im Jahr“
Wer gesteuert wird, darf doch aus 3 Modellen wählen. Das erste war ein fester Preis als Rückvergütung von (ich glaube) irgendwas zwischen 100-150€ je Jahr… wobei die Rückvergütung die Kosten niemals unterschreiten darf.
Modul 2 und 3 = irgendwas mit dauerhaft günstigeren Strom und eins war Zeitbasiert. Ich sehe diese Gutschrift hier nicht…

„Und für 6619 € bekomme ich eher 20kWh Kapazität Speicher.“
FLA48460TG2-EU
FLB48314TG1-H
Beides von Felicity mit 16kWh, 8.000 Zylken, eigenes BMS, DoD >95%, LiFePO4 und ne Brandlöschanlage drin = ca. 1600-1700€.
Oder anders gesagt = dafür bekommste 4 Batterien bzw. 64 kWh

Fazit: Reißerische Überschrift und gutes Fressen für die Bild Zeitung. Können die 1:1 übernehmen :-/

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morchel2k
Jun 10, 2026

§14a gibt es auch für Anlagen im aktuellen EEG. Wenn du mit Speicher verbaust bekommst du die Steuerbox und die Grundgebühr Ermäßigung. Das Geld also alleine dem neuen Modell zuzuordnen ist falsch. Außerdem hast du die neue Prosumer Grundgebühr aus dem Agnes Prozess vergessen. Die macht nochmal 60-100€ Jahreskosten aus, je nach Grundgebühr des lokalen Netzbetreibers. Wenn die Regierung Direktvermarktung für alle will, muss es die lokalen Netzbetreiber dazu verpflichten dass für Anlagen unter 25 KW zu machen, denn Private können das nicht wirtschaftlich ausführen. Außerdem braucht es dann trotzdem eine Marktprämie von 6-7 cent für die Kleinanlagen, wenn man den Ausbau dort nicht komplett abwürgen will, was aber ja das aktuelle Ziel zu sein scheint.

Tom Iltmann
Jun 10, 2026

Unsere Kundenanlagen amortisieren sich meisten unter 10 Jahren und bei einer 10kWp-Anlage mit 10kWh-Speicher bleibt bei der Nutzung einer Wärmepumpe und E-Autos kaum etwas zum Einspeisen übrig. (Die 2 Personen in der überteuerten 190m2 Behausung in Berlin scheinen wohl kaum Warmwasser zu nutzen und nur außerhalb zu laden)
Darüber hinaus installieren wir bereits jetzt mindestens in der Hälfte der Fälle den SmartMeter inkl. passenden Börsenstrom gleich mit.
Die Anlagenpreise sind auch eher im oberen Bereich angesiedelt. Daher nützt die ganze Studie nicht unbedingt dem Solarförderverein, der sie finanziert hat, sondern eher den reißerischen Überschriften in den üblichen Zeitungen.
Die Branche sollte sich lieber von staatlichen Förderungen unabhängiger machen.

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Gruenstrom
Jun 10, 2026

Das Problem ist doch mit überzogenen Forderungen schadet doch man mehr.
Würde man sagen 3 cent/ Einspeisevergütung und keine Technik und keine Bürokratie, keine Abgaben.
Mit 12 cent bei Volleinspeiser und 7 cent Überschusseinspeisung macht man sich halt angreifbar.
Mehr ans Geld zu denken als an die Umwelt und Mitwelt.

sonnenernter
Jun 10, 2026

Eine Einspeisevergütung nach Börsenstrompreis in Kombination mit variablen Netzentgelte böte den notwendigen Anreiz vorhandene Batteriespeicher und Verbraucher netzdienlich zu steuer/nutzen. Dafür notwenig: Smarmeter und ein wenig Software (im Bestand per update) – mehr braucht es nicht um 22 GWh vorhandene Batteriekapazität netzdienlich betreiben zu können!

Gruenstrom
Jun 10, 2026

Aus der Präsentation
Der Großteil der Ausgaben entfällt auf die Investitions kosten (15 257 €) und die Betriebskosten (6866 €) der PV-Anlage. Hinzu kommen die Kosten für den Batteriespeicher in Höhe von 6619 € (inkl. Batterieersatz nach 15 Jahren).

Betriebskosten 6866 € realistisch?
Und für 6619 € bekomme ich eher 20kWh Kapazität Speicher.

Gerne diese Zahlen kommentieren?

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Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV)
Jun 10, 2026

Hallo Grünstrom,

die in der Simulation angesetzten Kosten basieren auf uns vorliegenden ausgewerteten schlüsselfertigen PV- und Speicher-Angeboten, siehe Folie 19 der Studie.

Im Großhandel oder über Direktimport bekommen Sie sicherlich günstigere Ware. Aber haben eben noch keinen Installationsbetrieb, der das anschließt.

Gruenstrom
Jun 10, 2026

Richtig erkannt:
Wir produzieren Strom, wenn wir ihn nicht benötigen!
Technik (SmartMeter) kostet Geld, besonders wenn wir immer dezentral erzeugen wollen und vermarkten wollen.
Wenn jeder Stromproduzen werden möchte, muss man dies auch bezahlen.

Was mich aufregt es werden nur Zahlen genannt keine Rechnung dazu.
Gehen wir davon aus:

Einsparung
400kWh werden vom PV-Dach erzeugt, Haushaltsstrom vom x0,25cent/cent = 100 Euro
1000kWh Strom für WP wird mit PV vom Dach erzeugt = 250 Euro
E Auto 5000km = 50 x 7Liter x 1,90=665Euro muss man nicht bezahlen, Strom kommt vom Dach.

So spart man 1015 Euro pro Jahr an Strombezugskosten inkl. Steuerausfälle für den Staat.

Zudem hat man meist noch mehrere tausend Euros vom Staat als Förderung für eine WP erhalten.
Und wir gehen doch alle davon aus die Speichertechnik auch Heimspeicher günstiger werden und E-Fahrzeuge können V2H, in der Zukunft Der Eigenverbrauch kann also gesteigert werden.

Vielleicht sollte man von der Maximalforderung runtergehen und auf den Marktwert von 4 cent , bei der Vergütung

Gerne hier eine Gegenrechnung aufmachen, DANKE.

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uwe dyroff
Jun 10, 2026

„Sorry ich verstehe es nicht, bitte machen Sie eine Rechnung und keinen Dialog!“

@ Gruenstrom,
wenn Du das nicht verstehst, musst Du mir nicht den schwarzen Peter zuschieben.

Ohne das/ ein individuelles Lastprofil/ Verbrauchsverhalten von jeweiligen Kunden zu beurteilen, bräuchte ich/ man schon etwas mehr als nur Deine Ausführung.
Denn Diese sind irreführend und nicht brauchbar.

uwe dyroff
Jun 10, 2026

„Einsparung
400kWh werden vom PV-Dach erzeugt, Haushaltsstrom vom x0,25cent/cent = 100 Euro
1000kWh Strom für WP wird mit PV vom Dach erzeugt = 250 Euro
E Auto 5000km = 50 x 7Liter x 1,90=665Euro muss man nicht bezahlen, Strom kommt vom Dach.“

@Grünstrom,
Deine Rechnung hinkt.
– Du meintest sicherlich 4000 kWh?
– zu WP: was ist, wenn der WP Speicher voll ist und Deine PV produziert weiter?
– zu BEV: bist Du in der Lage, Dein BEV (täglich/ permanent ?) mit PV zu laden? (via einem BESS ist es wohl rausgeschmissenes Geld, da Systemverluste zu hoch)

„So spart man 1015 Euro pro Jahr an Strombezugskosten inkl. Steuerausfälle für den Staat“

Da bekommen dann Deine 1015 € eine ganz andere Bedeutung…?!
Zu Steuerausfällen: da sollte der Staat erst mal bei sich selber anfangen, über dieses Thema zu reden. Da werden ganz andere Summen sinnlos zum Fenster rausgeschmissen.

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Gruenstrom
Jun 10, 2026

Sorry ich verstehe es nicht, bitte machen Sie eine Rechnung und keinen Dialog!

Energetiker
Jun 10, 2026

Warum soll ich mir bei nur 3800 KWh Verbrauch ein 10Kwp plus 10 KWh Speicher zulegen. Völliger Blödsinn.
Das dann die Amortisation in weite Ferne rückt ist die ruinöse Folge.
Aber die Studie verfolgt andere Zwecke, möglichst sinnlos große Anlagen zu verkaufen.
Dafür sollte dann aber bitte nicht wieder der Steuerzahler zahlen.

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tha0o0
Jun 10, 2026

Solange wir als Land – oder sogar als Europa – auf den Import von Primärenergie angewiesen sind, sollten wir diesen Umstand niemals außer Acht lassen.

Alle sprechen davon, dass China uns wirtschaftlich abhängt, doch gleichzeitig scheint kaum jemand bereit zu sein, ein langfristiges und übergeordnetes Ziel konsequent zu verfolgen.

Im Kleinen betrachtet haben Sie durchaus recht: Wer nur sehr wenig Strom verbraucht, sollte sich nicht unbedingt eine 10-kWp-Photovoltaikanlage aufs Dach setzen, weil dies die Wirtschaftlichkeit der Anlage für den Einzelnen verschlechtern kann. Aber warum betrachten wir die Frage ausschließlich aus der Perspektive des individuellen Nutzens? Warum wird die gesamtwirtschaftliche Systemperspektive so selten berücksichtigt?

Je größer eine PV-Anlage dimensioniert ist, desto geringer fallen in der Regel die Stromgestehungskosten aus. Viele Kosten entstehen unabhängig von der tatsächlich installierten Leistung und verteilen sich bei größeren Anlagen auf mehr erzeugte Kilowattstunden.

Gleichzeitig wird häufig über überlastete Stromnetze gesprochen. Doch warum wollen wir dann nicht einmal die vorhandenen Netzverknüpfungs- und Bezugspunkte konsequent auslasten? Natürlich besteht noch erheblicher Optimierungsbedarf, um die erzeugte Energie effizient zu speichern, zu verteilen und dorthin zu lenken, wo sie benötigt wird. Die Erzeugung jedoch bereits heute auszubremsen oder Projekte gar nicht erst zu realisieren, führt letztlich zu demselben Ergebnis wie nach den Jahren 2011 und 2012: In fünf bis zehn Jahren werden wir uns erneut fragen, wie viel unabhängiger, wettbewerbsfähiger und resilienter wir heute wären, wenn wir den Ausbau trotz der damals befürchteten Kosten konsequent vorangetrieben hätten.

An dieser Stelle muss ich an unsere ohnehin stark belasteten Landwirte denken. Ein befreundeter Landwirt zeigte mir kürzlich eine Kalkulation seiner Erträge pro Hektar für verschiedene Kulturen. In vielen Jahren arbeitet er wirtschaftlich sogar mit Verlust. Und das wissen Landwirte oftmals bereits, bevor sie die Saat überhaupt ausbringen. Dennoch machen sie weiter. Warum? Weil sie wissen, dass es innerhalb von sieben Jahren meist ein Jahr gibt, in dem die Bedingungen so günstig sind, dass sich die Mühen der vorherigen Jahre auszahlen und außergewöhnlich gute Erträge erzielt werden können.

Wenn unsere Landwirte bereit sind, diese Unsicherheit und die damit verbundenen Belastungen auf dem Weg zum langfristigen Erfolg zu tragen, warum fehlt uns dann beim Ausbau der erneuerbaren Energien dieselbe Perspektive und Ausdauer?

Warum reagieren wir immer wieder auf vermeintlich hohe kurzfristige Kosten, indem wir den Ausbau abbremsen, anstatt die langfristigen Vorteile für Gesellschaft und Volkswirtschaft in den Mittelpunkt zu stellen? Und warum überlassen wir die wirtschaftlichen Chancen dieses Ausbaus zunehmend großen Konzernen wie Enpal, anstatt breite gesellschaftliche Teilhabe und eine nachhaltige Energieunabhängigkeit zu fördern?

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uwe dyroff
Jun 10, 2026

„Und warum überlassen wir die wirtschaftlichen Chancen dieses Ausbaus zunehmend großen Konzernen wie Enpal…“

Na komm, @tha0o0, bei Enpal & Co ist man doch schon jetzt bei Amortisationszeiten von 30+++ Jahren…

uwe dyroff
Jun 10, 2026

„Natürlich besteht noch erheblicher Optimierungsbedarf, um die erzeugte Energie effizient zu speichern, zu verteilen und dorthin zu lenken, wo sie benötigt wird.“

@tha0o0,
bedeutet was?
Richtig, es braucht ein komplett neues Stromverteilungs UND Strompreis Design.
Alles andere ist Flickschusterei!
Es ist letztendlich nur eine Frage des „Willens“

Jetzt ist meine Frage: wer will was?

Genau da liegt der Schlüssel, um eine Energiewende hinzubekommen, die gesellschaftlich von Allen!!! akzeptiert wird.

darwin-c
Jun 10, 2026

Wenn von 10.000 kWh nur 3.100 kWh trotz Speicher genutzt werden liegt der Stromverbrauch bei nur ca 4000 kWh. Grob gesagt ist die PV schlicht 3fach überdimensioniert.

uwe dyroff
Jun 09, 2026

Genau dieses Bonanzamodell (gepaart mit kollektiver Inkompetenz) betreibt man hier in Norwegen seit Beginn (OnGrid 2013) und wundert sich, daß der Markt kollabiert.
(Neueste Zubauzahlen für 2026 bis einschließlich Mai -> sagenhafte 24 MW [C&I])