Jinkosolar bringt ein 700-Watt-Topcon-Solarmodul mit einem Wirkungsgrad von 25,91 Prozent auf den Markt
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller Jinkosolar stellte seine neue Modulserie „Tiger Neo 5.0“ auf der Fachmesse SNEC 2026 in Shanghai vor. Der Modulhersteller erklärte, das Produkt stelle eine Weiterentwicklung seines früheren 670-Watt-Moduls „Tiger Neo 3.0“ dar. Es liefert bei gleicher Modulgröße wie die Vorgängergeneration nun eine Leistung von bis zu 700 Watt, bei einem Modulwirkungsgrad von 25,91 Prozent und einer Leistungsdichte von mehr als 259 Watt pro Quadratmeter.
Jinko Solar nutzt für sein Modul ein hochreines, homogenes Siliziumsubstrat, eine breitbandige Lichtsammelstruktur, eine vollflächige Passivierung und eine lückenlose Verkapselung der Zellenanordnung, um den Wirkungsgrad und die Leistung auf Modulebene zu verbessern.
Das Unternehmen addressiert mit dem Modul für große Photovoltaik-Freiflächenprojekte, bifaziale Anwendungen im gewerblichen und industriellen Bereich sowie monofaziale Systeme für Privathaushalte. Im Vergleich zum Vorgängermodell kann das „Tiger Neo 5.0“ die Stromerzeugung Berichten zufolge bei Freiflächenprojekten um 2,1 Prozent, bei bifazialen Anwendungen im gewerblichen und industriellen Bereich um 1,9 Prozent und bei monofazialen Anwendungen für Privathaushalte um 0,9 Prozent steigern.
Das Modul weist laut Angaben des Unternehmens eine Bifazialität von über 85 Prozent, einen Temperaturkoeffizienten von -0,26 Prozent pro Grad Celsius, eine Degradation im ersten Jahr von nicht mehr als 1 Prozent und eine jährliche lineare Degradation von 0,35 Prozent auf.
Jinkosolar teilte außerdem mit, dass das Modul in Tests durch unabhängige Dritte bei Teilverschattung eine bessere Leistung gezeigt habe. Unter leichten bis mäßigen Verschattungsbedingungen weise es zudem geringere Leistungsverluste als vergleichbare Produkte auf.
Weitere technische Details zum neuen Produkt wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Neben dem „Tiger Neo 5.0“ stellte Jinkosolar ein szenariobasiertes Modulportfolio vor, das sechs Anwendungskategorien abdeckt. Das Portfolio umfasst das staubresistente Modul, das durch ein dreidimensionales Staubschutzdesign und nanobeschichtetes Glas die Betriebs- und Wartungskosten senkt, sowie das für Rechenzentren konzipierte AIDC-Modul, bei dem das Unternehmen eine um mehr als 3 Prozent höhere Stromerzeugung über den Lebenszyklus und eine Reduzierung der Systemrisikokosten um 88,6 Prozent angibt.
Zum Portfolio gehören außerdem das „Safety Guardian“-Modul des Unternehmens, das für Anwendungen mit hohen Zuverlässigkeitsanforderungen entwickelt wurde. Es verfügt über eine Widerstandsfähigkeit gegen 55-Millimeter-Hagelkörner, eine doppelte Brandschutzzertifizierung der Klasse A sowie eine hohe mechanische Belastbarkeit. Daneben stellt Jinkosolar sein „Anti-Glare“-Modul mit einem Reflexionsgrad von 7 Prozent aus, das für Verkehrsknotenpunkte und andere Standorte konzipiert ist, an denen Lichtspiegelungen ein Problem darstellt.
Abgerundet wird das Portfolio durch das „LiteTitan“-Modul, das mit einem Gewicht von 7 Kilogramm pro Quadratmeter für Dächer mit begrenzter Tragfähigkeit geeignet ist, sowie das „Mount Tai“-Modul, das über einen verstärkten Rahmen für die Installation in rauen Umgebungen wie Wüsten und Ödland verfügt.
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