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Lorenz bringt Solarpark-Unterkonstruktion ohne Verankerung im Boden auf den Markt

Das System wird mit Gehwegplatten beschwert, so dass kein Rammen oder Betonieren im Boden nötig ist. Das kann die Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden vereinfachen, so der Hersteller.
Die Standard-Gehwegplatten werden hochkant aufgestellt | Foto: Lorenz Montagesysteme

Der Frechener Montagesystem-Hersteller Lorenz hat eine modulare Unterkonstruktion für Freiflächenanlagen auf den Markt gebracht, bei der handelsübliche Gehwegplatten für den nötigen Ballast sorgen. Die Platten werden hochkant auf die Füße gestellt und mit speziellen Steinhaltern fixiert. Anders als bei Rammfundamenten oder Betonierungen müssen die Installateure nicht in den Boden eindringen.

Der Hersteller wirbt für sein System namens Lorenz aero terra unter anderem mit dem Argument, dass die Flächen damit dauerhaft unverändert bleiben und nach dem Rückbau ohne Einschränkungen weitergenutzt werden können. Das gebe etwa bei Pachtflächen oder zeitlich begrenzt verfügbaren Flächen mehr Planungssicherheit. Zudem würden Systeme ohne Bodeneingriff in Genehmigungsverfahren häufig günstiger bewertet. Auch vereinfache der Verzicht auf Eingriffe in den Boden die Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden.

Wie die Gehwegplatten in der Konstruktion verteilt optimal werden, lässt sich mit der Planungssoftware des Herstellers herausfinden. Das Tool erstellt auch einen Standsicherheitsnachweis. Die Installateure verteilen die ballastierten Füße des Systems dann gemäß dem Plan auf der Fläche, klicken die Grundsets hinein und klappen die Modulstützen auf. Die Konstruktion kann auch von einer einzigen Person montiert werden, so Lorenz.

Die Füße sind optional in einer verstellbaren Variante verfügbar, mit denen Höhenunterschiede auf der Fläche bis zu 13 Zentimeter problemlos ausgeglichen werden können. Der  Abstand zwischen Boden und der Unterkante der Grundsets beträgt 52 Zentimeter. Für viele handelsüblichen Mähroboter reicht das aus, so Lorenz.

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Kommentare

Frank Bleichinger
May 28, 2026

Ja klar, warum auch nicht? Die PV-Anlage auf meiner Garage ist auch nur mit Gehwegplatten beschwert. Das funktioniert seit Jahren ohne Probleme und hat bisher auch den srärksten Stürmen stand gehalten. Das macht die Installation sehr viel kostengünstiger.