Trend zu Lithium-Eisenphosphat
Lebensdauer und Alterung hängt von vielen Parametern ab. Es ist noch nicht lange her, da galten Batteriespeicher mit Lithium-Eisenphosphat (LFP) zwar als sichere Lösung für stationäre Batteriespeicher, wurden aufgrund ihres höheren Gewichts und des geringeren Ladetempos aber nicht für leichte Elektro-PKW eingesetzt. Im Gegenteil, wer sich im Markt mit stationären Systemen als besonders performant positionieren wollte, setzte auf die Batteriechemie der Fahrzeughersteller, auf Nickel, Manganoxid und Kobalt (NMC). Doch diese Trennung der Anwendungen löse sich zunehmend auf, sagt Ulrich Weitz, CEO von IBU-tec advanced materials.
Welche Anhaltspunkte sehen Sie für ein Umdenken?PKW-Hersteller haben begonnen, LFP-Batterien zu verwenden und mischen LFP in ihre NMC-Formulierungen. Bei kleineren Elektrofahrzeugen, die hauptsächlich in der Stadt unterwegs sind, müssen Batterien keine hohen Reichweiten haben und somit spielt etwas mehr Gewicht kaum eine Rolle. Dadurch, dass vor kurzem ein kanadisches Patent auf Lithium-Eisenphosphatausgelaufen ist, können Fahrzeughersteller …
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