Sponsored: IBC Solar Montagesystem für großformatige Module

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Es gibt einen Trend zu größeren Modulformaten. Was mussten Sie ändern, um Ihre Flachdach-Montagesysteme an größere Module anzupassen?

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach immer leistungsstärkeren Modulen, die bestenfalls aber auch nicht teurer sein sollen, ändern sich die Modulmaße aktuell sehr schnell. Denn mehr Leistung bedeutet in der Regel eine größere Modulfläche oder man setzt auf Hochleistungsmodule, die jedoch Anlagen im Gewerbereich stark verteuern würden. Dementsprechend werden vor allem im gewerblichen Segment immer größere Module eingesetzt. Unser neues IBC AeroFix G3 Montagesystem haben wir deshalb so konstruiert, dass wesentlich mehr Spielraum in Sachen Modullängen und -breiten besteht und auch größere Module verbaut werden können. Um das zu schaffen, haben wir nun jede Stütze mit einem ausgeklügelten Kippgelenk ausgestattet. Dieses gewährleistet eine mechanisch spannungsfreie Auflage der Module. Zudem haben wir die Stützen auch vergrößert, da sich der Aufstellwinkel trotz der immer breiteren Module nicht verändern soll. Nähere Informationen zum Kippgelenk und seiner Funktionsweise geben wir gern im pv magazine Spotlight am 21. September.

Von welchem Konstruktionsdetail hängt die mechanische Belastung des Moduls ab? Und wie viel mechanische Belastung ist im Rahmen der Modulgarantie zulässig? Gibt es außerdem Hinweise darauf, dass die mechanische Belastung durch das Montagesystem manchmal zu Leistungseinbußen führt?

Wie viel ein Modul aushält, hängt natürlich in erster Linie vom Modul selbst ab. So kommt es beispielsweise darauf an, wie steif der Rahmen und das Glas des Moduls sind. Da gibt es durchaus gravierende Unterschiede auf dem Markt. Um ein gleichmäßiges Durchbiegen des Moduls zu ermöglichen und den Modulrahmen nicht über eine feste Kante der Stütze zu biegen, kommt das bereits angesprochene Kippgelenk ins Spiel. Dank diesem liegt das Modul spannungsfrei auf der Halterungsschiene auf. Somit entstehen keine Verspannungen im Modul, was wiederum die Gefahr von Zellschäden und damit verbundenen Leistungsverlusten auf ein Minimum reduziert.

Zudem erlauben die verschiedenen Aufbaumöglichkeiten des AeroFix G3 eine Erhöhung der maximal möglichen Modullast. Diese variiert jedoch von Modultyp zu Modultyp. Deshalb testen wir in unseren hauseigenen Tests im Prüflabor Sunlab individuell für jedes Modul und pro Aufbauversion die maximale Last, für die es am Ende freigegeben werden kann. So kann der Kunde sicher sein, dass bei IBC Solar Modul und Halterung perfekt aufeinander abgestimmt sind und zusammen maximale Leistungen und Nutzungszeiten bringen.

Abgesehen von der Anpassungsfähigkeit an verschiedene Modulgrößen, gibt es noch andere Merkmale, die Sie dem neuen Montagesystem hinzugefügt haben?

Ja natürlich. Beispielsweise haben wir die Kabelverlegung optimiert. So verfügen die breiten Bodenschienen über integrierte Kabelkanäle, in denen bis zu 28 Kabel à 6 Quadratmillimeter Platz finden. Die oberen Stützen verfügen über eine zusätzliche Ablagefläche, um einen kleinen Kabelkanal oder Kabelclips zu befestigen.

Außerdem können erstmals auch die breite und die wesentlich günstigere schmale Eco-Bodenschiene beliebig miteinander kombiniert werden. Hierfür müssen allerdings die Dachkonstruktion und die maximal möglichen Flächenlasten auf dem überbauten Dachbereich passen. Ist das gegeben, erreicht man mit der Kombination der Schienen eine noch höhere Baukosteneffizienz.

Mussten Sie neue Windkanalmessungen durchführen?

Ausführliche Tests im Windkanal sind keine Vorschrift. Es gibt zwar den Eurocode DIN EN 1991-1-4:2010-12, der die Einwirkungen auf Tragwerke regelt, aber PV-Systeme nicht berücksichtigt. Als Qualitätsanbieter und Garantiegeber will sich IBC Solar jedoch damit nicht begnügen. Daher gehören dezidierte Tests im Windkanal zu den Standard-Maßnahmen, wenn wir neue Produkte entwickeln. Nur so können realistische Windlasten, die auf das Produkt einwirken, ermittelt werden. Mit diesen Erkenntnissen sind wir in der Lage, das Design des AeroFix G3 möglichst effizient und wirtschaftlich zu gestalten. Das erlaubt uns beispielsweise den benötigten Ballast so gering wie möglich zu kalkulieren und eben ein aerodynamisches System zu konstruieren, das in der Regel völlig ohne Schrauben oder Bohren auskommt und damit die Dachhaut nicht durchdringt oder verletzt.

Darüber hinaus erfüllt das System auch die neuesten Vorgaben der windtechnologischen Gesellschaft (WtG).

Im Allgemeinen ist das Segment der aerodynamischen Systeme noch sehr jung. Der Erkenntnisgewinn aus den vergangenen Jahren wird aber immer größer und die Vorgaben zu den Tests immer genauer. So gab es beispielsweise eine Änderung bezüglich der Definition von Dachzonen. Früher wurde nur in drei Dachzonen unterteilt, auf die der Wind unterschiedlich stark einwirkt. Heute können bis zu neun Zonen auf dem Dach definiert sein.

Gibt es einen Unterschied in der Installationszeit bei der Verwendung von 500-Watt-Modulen anstelle von 350-Watt-Modulen? Gibt es sonst noch etwas bei der Installation zu beachten?

Die Leistung eines Moduls ist für die Halterung erstmal zweitrangig und es gibt keinen Unterschied in der Aufbauzeit pro Modul. Wird das Modul aber zu groß in Länge und Breite, muss man gegebenenfalls zusätzliche Bodenschienen und Stützen mit aufbauen. Das kostet natürlich Zeit und Geld. Darüber hinaus muss man beachten, dass große Module aufgrund ihres Gewichts nicht mehr von einem Installateur allein getragen werden können.

pv magazine Spotlight: Das neue Flachdach Montagesystem IBC AeroFix G3

In einem weiteren pv magazine Spotlight am 21. September wird Johannes Cayé, Produktmanager für das IBC AeroFix G3, die Entwicklung und die Eigenschaften des IBC Solar-Montagesystems erläutern, das für Module mit Längen von 1.500 bis 2.100 Millimeter und Breiten von 980 bis 1.150 Millimeter geeignet ist.

Registrieren Sie sich jetzt kostenfrei für den Launch des IBC AeroFix G3

Wie hoch ist die Marktdurchdringung von Großmodulen im Aufdachbereich in den verschiedenen Zielmärkten, und wie wird sie sich voraussichtlich entwickeln?

Die Voraussetzungen in Deutschland unterscheiden sich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern erheblich. Während beispielsweise in Deutschland Module mit einer Fläche größer als zwei Quadratmeter nicht auf Dächern installiert, werden dürfen, sind diese Module in anderen europäischen Ländern gern gesehen und erlaubt.

So werden beispielsweise in Schweden bereits heute im Eigenheim-Bereich Black-Module mit einer Fläche von 2,2 Quadratmeter installiert. Für das nächste Jahr erwartet man hier sogar noch eine Steigerung auf zirka 540 Watt (2,5 m²). Grund dafür ist, dass in Schweden laut Vorschrift immer zwei Mitarbeiter auf dem Dach mit einem Modul arbeiten müssen. Daher ist es effizienter, wenn diese Module so groß wie möglich sind.

Ähnliche Trends sind auch in Spanien und Polen erkennbar. Schätzungsweise werden hier im nächsten Jahr im Gewerbebereich zum Großteil Module mit einer Leistung von 450 oder 540 Watt zum Einsatz kommen. Das entspricht je nach Hersteller eine Fläche von 2,2 Quadratmeter beziehungsweise 2,5 Quadratmeter. Insgesamt gehen wir davon aus, dass diese großen Module in absehbarer Zeit im Aufdachbereich einen Anteil von 30 bis 40 Prozent ausmachen werden.

Gibt es Dachtypen, bei denen es sinnvoll ist, weiterhin kleinere Module zu verwenden?

Jedes Dach ist unterschiedlich. Befinden sich beispielsweise viele Störobjekte wie Lichtbänder, Entlüftungen oder ähnliches auf dem Dach, kann es durchaus sinnvoll sein, kleinere Module zu nutzen. Diese erlauben in solchen Fällen eine bessere Nutzung der Fläche und es kann sogar sein, dass pro Reihe ein Modul mehr auf das Dach passt. Damit hätte die Anlage dann unter Umständen trotz kleinerer Module die gewünschte höhere Gesamtleistung.

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