Jinko Solar übertrifft eigene Prognose für 2019 und stellt neues All-black-Modul mit 405 Wattpeak Leistung vor

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Seit Donnerstag gibt Jinko Solar Pressemeldungen quasi im Minutentakt heraus. Am Freitag legte der chinesische Photovoltaik-Hersteller so seine vorläufigen Geschäftszahlen für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2019 vor. Auf Grundlage der internen Berechnungen hob Jinko Solar dabei sogar die eigenen Erwartungen für das abgelaufene Jahr nochmals an. So werde mit Auslieferungen von Solarmodulen zwischen 4,5 und 4,6 Gigawatt gerechnet – die vorigen Erwartungen lagen bei 4,2 bis 4,4 Gigawatt. Auch für das Gesamtjahr 2019 geht Jinko Solar damit nun auch von einem Absatz über der eigenen Prognose aus. Er werde voraussichtlich zwischen 14,3 und 14,4 Gigawatt liegen.

Für den Umsatz rechnet Jinko Solar ebenfalls mit Mehreinnahmen um rund 14 Prozent gegenüber seiner bisherigen Prognose. Die Erwartungen für 2019 wurden auf einen Umsatz zwischen 1,35 und 1,38 Milliarden US-Dollar angehoben. Auch die Bruttomarge könnte leicht besser ausfallen – die Prognose liegt bei 18,5 bis 20,5 Prozent.

Nur kurze vor den vorläufigen Geschäftszahlen stellte Jinko Solar ein neues Produkt vor: ein komplett schwarzes Modul mit einer maximalen Leistung von 405 Watt und einem Wirkungsgrad von 21,22 Prozent. Es sei für private Photovoltaik-Dachanlagen bestimmt, hieß es am Freitag von dem chinesischen Hersteller. Jinko Solar zufolge ist es das erste n-type Modul des Unternehmens, das speziell für diesen Markt abzielt. Wegen seiner schwarzen Rückseitenfolie und des schwarzen Rahmens verleihe es Dachanlagen ein gleichmäßiges und edles Aussehen. Mit dem neuen Produkt will das Unternehmen seine Führungsposition im Segment dezentraler Photovoltaik-Anlagen weiter ausbauen, wie es weiter hieß.

Einen Tag gab Jinko Solar eine Erklärung ab, wie und ob sich das Corona-Virus auf die Geschäftsentwicklung in diesem Jahr auswirken werde. Nach eigenen Angaben hat der Photovoltaik-Hersteller bislang die negativen Auswirkungen durch seine breite globale Aufstellung sowie flexible Logistik „auf ein Minimum reduzieren“ können. Nähere Angaben machte der Hersteller nicht.

Jinko Solar fokussiere sich auf den weiteren Ausbau der Kapazitäten für sein „Tiger 470“-Modul. Bis Ende des Jahres wolle das Unternehmen dafür eine jährliche Produktionskapazität von zehn Gigawatt erreichen. Auch für die bifazielen „Swan“-Module, die erstmals im dritten Quartal 2019 an Kunden in Australien ausgeliefert wurden, verzeichne Jinko Solar ein großes Interesse. Es lägen Bestellungen mit einem Gesamtvolumen von knapp zwei Gigawatt vor.

Mit den vorläufigen Geschäftszahlen für das vierte Quartal gab Jinko Solar auch eine Prognose für 2020 ab. So erwartet der Photovoltaik-Hersteller einen Absatz zwischen 18 und 20 Gigawatt für seine Module – dies wäre eine weitere Steigerung um 35 Prozent gegenüber 2019. Dabei wolle Jinko Solar von der Umstellung seiner Produktion von poly- auf monokristalline Module profitieren. Letztere würden vor allem außerhalb Chinas weiter stark nachgefragt.

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