Akasol eröffnet Batteriefabrik für elektrische Nutzfahrzeuge

Elektrobus

Die nach eigenen Angaben europaweit größte Batteriefabrik für elektrische Nutzfahrzeuge hat die Darmstädter Akasol GmbH am Donnerstag im hessischen Langen eröffnet. An dem neuen Standort sollen dem Unternehmen zufolge im Dreischichtbetrieb Batterien für bis zu 3000 E-Busse pro Jahr produziert werden. Akasol stellt bereits seit etwa 25 Jahren Batteriesysteme her, bislang vor allem für Bahnen, Boote und schwere Nutzfahrzeuge.

Wie Akasol weiter mitteilt, gibt es mit zwei der größten Bushersteller in Europa bereits Verträge. „Es gibt einen massiven Trend zu Elektro-Bussen im öffentlichen Nahverkehr“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Sven Schulz, im Zuge der Eröffnung. In dem neuen Langener Werk sei geplant, in der ersten Ausbaustufe ab 2018 Batteriesysteme für elektrisch betriebene Busse mit einer Gesamtkapazität von bis zu 300 Megawattstunden in Großserien herzustellen. Damit würden sich pro Jahr circa 1.500 E-Busse ausstatten lassen. In einem zweiten Schritt sei geplant, die Kapazität auf bis zu 600 Megawattstunden pro Jahr auszubauen. Auch eine weitere Expansion ist dem Unternehmen zufolge auf dem Gelände in Langen möglich. Den Einstieg in die Großserien-Produktion wertet das Unternehmen als Meilenstein.