BAFA: Mehr als 20.000 Anträge für Kaufprämie

Das Bundesamt für Ausfuhrkontrollen und Wirtschaft (BAFA) hat seit Start der Kaufprämie Förderanträge für  11.652 reine Batterieelektrofahrzeuge, 8972 Plug-In Hybride und drei Brennstoffzellenfahrzeuge erhalten. Mit 2690 Anträgen im Mai setzt sich der leichte Anstieg bei der Nachfrage für die Kaufprämie fort und sorgte so für die Gesamtzahl von 20.627 Anträgen, wie aus der aktualisierten Statistik hervorgeht.

Spitzenreiter unter den Autoherstellern ist laut BAFA weiterhin BMW mit insgesamt 5457 Anträgen, gefolgt von  Renault (3331) und den beiden deutschen Herstellern Audi (2743) und Volkswagen (2110). Der Autobauer aus Bayern stelle auch weiterhin mit dem i3 das derzeitig beliebteste Modell: Seit Beginn der Kaufprämie seien 2937 Anträge für den Kleinwagen gestellt worden, dicht gefolgt von der Elektroversion des Audi A3 (2743).

Nach BAFA-Informationen kamen bisher die meisten Anträge aus Bayern (4627), vor Baden-Württemberg (4095) und Nordrhein-Westfalen (3856). Schlusslicht der Liste bildeten demnach auch im Mai die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern (157) und Bremen (101). Privatpersonen hätten bisher knapp 9.200 Anträge gestellt, der größte Teil komme aber weiterhin von Unternehmen (11.070).

Das Förderprogramm für Elektro- und Hybridfahrzeuge wurde im vergangenen Jahr von der Bundesregierung ins Leben gerufen, um das anvisierte Ziel von einer Million Elektroautos bis 2020 zu erreichen. Der Umweltbonus für reine Elektroautos beträgt 4000 Euro, bei Hybridautos sind es 3000 Euro. Insgesamt werden Fördermittel in Höhe 1,2 Milliarden Euro bereitgestellt, die zur Hälfte aus Bundesmitteln und von den Autokonzernen finanziert werden. Die Kaufprämie wird dabei solange gezahlt, wie Mittel im Topf sind, maximal jedoch bis 2019.