Rolls-Royce mit 100 Prozent Eigenverbrauch aus 3,4-Megawatt-Anlage

Als die Projektpartner mit der Entwicklung des 3,42-Megawatt-Projekts auf den Dächern der Rolls-Royce-Werke begannen, gab es für Solaranlagen in Großbritannien noch eine staatliche Unterstützung. Bis dann mit dem Bau der Anlage begonnen werden konnte, sei die Förderung „in vielen Fällen effektiv auf null gesunken“, sagt Toddington Harper, CEO von Belectric UK. Diese Kürzung der Solarförderung habe auch die Wirtschaftlichkeit des Rolls-Royce-Projekts stark beeinflusst.

So mussten Belectric, Rockfire Capital und Rolls-Royce am Ende ein Projekt entwickeln, das nach eigenen Angaben praktisch ohne Subventionen auskommt. Die Anlage ging nun in Betrieb, meldet Belectric. Dabei werde ein attraktives Gleichgewicht zwischen Energiekosten und vernünftigen Kapitalrenditen erreicht. Der erzeugte Solarstrom werde vollständig von Rolls-Royce vor Ort verbraucht. Dafür sei ein Stromabnahmevertrag (PPA) über 25 Jahre zwischen den Partnern vereinbart worden.

„Wir freuen uns sehr über das mit Rolls-Royce und Rockfire erzielte Ergebnis: ein wirtschaftlich rentables Dach-Solarkraftwerk, das nicht von Subventionen abhängig ist, klimafreundlichen Strom produziert und in erheblichem Maß CO2-Emissionen einspart“, so Harper. Im Rahmen eines O&M-Vertrags wird Belectric weiter für Betrieb und Wartung der Anlage verantwortlich bleiben.