Stringer von M10 bestehen Stresstest bei Emmvee

Die ersten zwei Tabber-Stringer „Kubus MTS 5000“ des Freiburger Herstellers M10 Industries AG sind nun beim indischen Modulhersteller Emmvee im Einsatz. Sie hätten die Abnahme und den damit verbundenen 72-Stunden-Stresstest auf Anhieb bestanden, teilte der Freiburger Anlagenbauer am Mittwoch mit. Der Photovoltaik-Hersteller könne mit den Hochleistungsstringern seine Jahreskapazität um 340 Megawatt erweitern. Bei einer unterbrechungsfreien Produktion bewältige die Lötmaschine einen Durchsatz von 5000 Solarzelle pro Stunde.

„Die versprochene Leistung von 5000 Zellen pro Stunde haben wir erreicht und die gemessene Anlagenverfügbarkeit liegt im 72-Stunden-Dauer-Stresstest bei netto 98 Prozent“, erklärte Gregor Reddemann, Geschäftsführer der M10 Industries AG. Der „Yield“ – das Verhältnis der produzierten Einheiten zu den defekten Einheiten – habe mehr als 99,85 Prozent betragen. Die gemessene Zellbruchrate sei mit 0,014 Prozent dabei minimal gewesen.

Emmvee habe ursprünglich geplant, die Produktionserweiterung in einer neuen Fabrikhalle umzusetzen. Mit den Hochleistungsstringern von M10 sei es nun möglich, diese in dem bestehenden Werk zu vollziehen. „Der neue Kubus Stringer hat den höchsten Zelldurchsatz bei geringstem Platzbedarf“, berichtet Srinath T., Technischer Direktor der Emmvee-Gruppe. Das Unternehmen sei der erste indische Modulhersteller der die neuen Lötmaschinen einsetze. Im Oktober 2016 seien die beiden Maschinen in Betrieb genommen worden. Nach umfangreichen Schulungen und Tests seien sie Mitte Januar schließlich final übergeben worden. (Sandra Enkhardt)