Avancis mit neuem Wirkungsgradrekord von 17,9 Prozent für CIGS-Modul

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Avancis hat seine Dünnschichtmodule auf Basis der Kupfer-Indium-Gallium -Diselenid-Verbindung (CIGS) weiterentwickelt. Mit einem Wirkungsgrad von 17,9 Prozent sei ein neuer Wirkungsgradweltrekord für verkapselte CIGS Dünnschichtmodule erreicht worden, teilte der Photovoltaik-Hersteller am Dienstag mit. Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) habe den Wert, der auf der Aperturfläche von 622 Quadratzentimetern erreicht wurde, auf einem Cadmium-freien Avancis-Solarmodul zertifiziert. Dieses sei auf einem seriengefertigten CIGS-Absorber in der Fabrik in Torgau hergestellt und ab der Puffer-Prozessierung im Forschungs- und Entwicklungszentrum in München weiter prozessiert worden. Die Wirkungsgradverbesserung gelang Avancis nach eigenen Angaben durch ein verändertes Bauelementdesign aus reduzierter Zellbreite, einem optimierten gesputterten ZnO:Al Frontkontakt sowie durch den verbesserten Einsatz von Laserprozessen zur Reduktion der Totzone zwischen den serienverschalteten Zellen.

„Dies ist nicht nur eine weitere Weltbestleistung bei CIGS-Solarmodulen, sondern zeigt generell die ungebrochene Dynamik in der Dünnschichtentwicklung auf“, erklärte Jörg Palm, Technikvorstand bei Avancis. Die Ergebnisse in der Fertigung zu übertragen würde zu einem 170 Watt-Modul von einem Quadratmeter Größe führen. Mit diesem Ergebnis haben wir wieder einmal bewiesen, dass wir führend in der Entwicklung der CIGS-Technologie sind“, so Palm weiter. Dünnschichtmodule könnten mit den verbesserten Wirkungsgraden künftig auch für „flächenbeschränkte Installationen“ in Betracht kommen, die bisher von Silizium-Solarmodulen dominiert würden. Der zuletzt zertifizierte Aperturwirkungsgrad von Avancis sei durch das NREL im Januar 2014 mit 16,6 Prozent zertifiziert worden. (Sandra Enkhardt)

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