RWE startet Neuauflage seiner Solarwochen

RWE hat am 1. April die Neuauflage seiner „Solarwochen“ gestartet. Bis Ende Juni biete der Energiekonzern nun wieder Photovoltaik-Anlagen inklusive Beratung, Montage und Versicherungsschutz für fünf Jahre ab 4.990 Euro ein. Die Komplettsysteme seien diesmal auch mit Photovoltaik-Batteriespeichern erhältlich, teilte RWE am Montag mit. Das kleinste Komplettsystem umfasse eine 2,04 Kilowatt Photovoltaik-Anlage. Die Installation der Batteriespeicher sei sofort oder auch nachträglich möglich. Ausgewählte Fachhandwerker vor Ort würden Beratung und Installation übernehmen.

Bereits im vergangenen Frühjahr bot RWE im Rahmen seiner Solarwochen Photovoltaik-Komplettsysteme an. „Die erfolgreichen Solarwochen im vergangenen Jahr haben gezeigt, dass den Kunden eine übersichtliche und auf sie zugeschnittene Zusammenstellung ihres Solarpakets sehr wichtig ist“, erklärte Norbert Verweyen, Leiter Effizienzprodukte, die Neuauflage. Neben der Hotline, über die die Photovoltaik-Anlagen bestellt werden können, biete der Energiekonzern zudem ein Online-Tool an. Damit könne in nur 15 Minuten die Photovoltaik-Anlage ganz nach dem Wunsch des Kunden selbst konfiguriert werden. Es sei auch möglich, dass potenzielle Kunden ein Foto ihres Hauses einsenden und RWE dann telefonisch die relevanten Daten abfrage. Das Angebot komme innerhalb weniger Tage, verspricht der Energiekonzern.

Im vergangenen Jahr hatte RWE erstmals seine „Solarwochen“ ausgerufen. Damals bot der Energiekonzern ebenfalls ein 2,04 Kilowatt Photovoltaik-Komplettpaket für 4990 Euro an. In dem Paket waren Solarmodule von Aleo Solar und Heckert Solar sowie SMA-Wechselrichter inbegriffen, wie RWE auf Nachfrage erklärte. Auch diesmal gab der Konzern zunächst keine Hersteller der Komponenten an, sprach nur von „leistungsstarken Solarprodukten“.

Am vergangenen Freitag hat nun auch die neue Tochtergesellschaft für erneuerbare Energien ihre Arbeit aufgenommen. Sie firmiert zunächst unter dem Namen RWE International SE. Der endgültige Name soll im Sommer festgelegt werden. Für den Herbst ist ein Börsengang der RWE-Tochter geplant. (Sandra Enkhardt)