Capital Stage bestätigt enorme Umsatz- und Gewinnsteigerung

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Die Capital Stage AG hat ihre vor gut einer Woche vorgelegten vorläufigen Ergebnisse für 2015 bestätigt. Umsatz, operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sowie das operative Betriebsergebnis (EBIT) seien demnach um jeweils mehr als 55 Prozent gegenüber 2014 gesteigert worden, teilte der Hamburger Betreiber von Photovoltaik- und Windkraftwerken mit. Auch in diesem Jahr wolle das Unternehmen weiter wachsen. Beim Umsatz erwartet der Vorstand eine Steigerung von 112,8 auf mehr als 130 Millionen Euro. Das EBIT-Ergebnis solle von 55,4 auf mehr als 60 Millionen Euro steigen bei einem EBITDA-Ergebnis von über 100 Millionen Euro. Dabei basiere diese Prognose nur auf dem bestehenden Portfolio. Investitionen in zusätzliche Wind- und Solarparks in diesem Jahr seien dabei noch nicht berücksichtigt.

Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben über eine gut gefüllte Projektpipeline. So habe es sich bei der Ausschreibung in Frankreich in Kooperation mit einem lokalen Partner Zuschläge für Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit mehr als 60 Megawatt Leistung sichern können. Für die Finanzierung der Projekte seien bereits zwei Schuldscheindarlehen ausgegeben worden. Insgesamt habe sich Capital Stage neues Wachstumskapital von rund 35 Millionen Euro im ersten Quartal sichern können, hieß es weiter. Weitere Maßnahmen seien bereits in Planung.

Mittlerweile hat Capital Stage auch ein Prüfungsverfahren der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) zum Jahresabschluss 2012 beenden können. Dieses Verfahren sei seit anhängig gewesen. Im Ergebnis mussten unter anderem die Abschreibungsdauer auf immaterielle Vermögenswerte aus den Kaufpreisallokationen (Stromeinspeiseverträge) von vormals 30 Jahren rückwirkend auf die jeweilige Restdauer des gesetzlich geregelten Förderzeitraums angepasst werden, wie es nun hieß. Die daraus resultierenden Bewertungseffekte hätten sich im Ergebnis nach Steuern (EAT) für die Abschlüsse der Geschäftsjahre 2010 – 2014 auf insgesamt rund 2,0 Millionen Euro sowie 2015 auf rund 3,0 Millionen Euro belaufen. (Sandra Enkhardt)

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