SMA nach Transformation zurück in der Gewinnzone

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Die SMA Solar Technology AG erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 999,6 Millionen Euro. Die sei eine Steigerung um 24 Prozent gegenüber 2014, teilte der Photovoltaik-Wechselrichterhersteller am Mittwoch bei der Vorlage seines Geschäftsberichts mit. Dabei habe SMA Photovoltaik-Wechselrichter mit einem Gesamtvolumen von 7,3 Gigawatt verkauft, was einem Zuwachs von 43,7 Prozent gegenüber 2014 darstellt. Der Umsatz sei wesentlich durch das Segment Photovoltaik-Kraftwerke getragen. Gleichzeitig hätten aber auch die Bereiche private und gewerbliche Photovoltaik-Anlagen sowie das Servicegeschäft einen Umsatzzuwachs verzeichnen können. Dabei habe SMA seinen Auslandsanteil um neun Prozent auf 87,3 Prozent erhöhen können, wobei der Hersteller vor allem in Nordamerika, Großbritannien, Japan und Australien gut positioniert sei.

Auch bei seinen Ergebnissen konnte SMA deutliche Verbesserungen verzeichnen. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) habe sich binnen Jahresfrist von -58,4 auf 113,3 Millionen Euro deutlich verbessert. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zeigte sich dem Unternehmen zufolge mit 34,3 Millionen Euro ebenfalls deutlich verbessert gegenüber 2014, als der Verlust bei –164,9 Millionen Euro lag. „Insgesamt hat SMA deutlich schneller als ursprünglich geplant auf den Weg zur nachhaltigen Profitabilität zurückgefunden“, hieß es dazu. Zudem habe sich der Brutto-Cashflow um knapp 100 Millionen Euro verbessert und dies trotz der Abfindungszahlungen, die SMA wegen des Abbaus von insgesamt 1400 Vollzeitstellen im Zuge der Restrukturierung leistete.

SMA hat nach eigenen Aussagen die Transformation nun abgeschlossen. „Heute können wir mit einem deutlich geringeren Umsatz bereits Gewinne erwirtschaften. Damit haben wir mehr geliefert als wir versprochen haben, und das in einer Zeit des größten Konzernumbaus in der Unternehmensgeschichte“, erklärte SMA-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon. SMA konzentriert sich mittlerweile nicht mehr rein auf die Herstellung von Photovoltaik-Wechselrichtern. „Die in den letzten Monaten geschlossenen Kooperationen mit Tesla, Daimler und dem Übertragungsnetzbetreiber Tennet zeigen den Weg in die Zukunft. Als Weltmarktführer für Photovoltaik-Systemtechnik sind wir ein integraler Bestandteil der zukünftigen Energiewirtschaft“, so Urbon weiter.

SMA-Vorstand bestätigt Prognose für 2016

Bei der Vorlage des Geschäftsberichts bekräftigte der SMA-Vorstand auch nochmal die Umsatz und Ergebnisprognose für das laufende Jahr. So werde ein Umsatz zwischen 950 und 1050 Millionen Euro bei einem weiter verbesserten EBIT-Ergebnis zwischen 80 und 120 Millionen Euro erwartet. Im ersten Quartal rechne SMA mit einem Umsatz zwischen 235 und 240 Millionen Euro, was leicht über dem Vorjahreszeitraum liegen würde. Das EBIT-Ergebnisse solle dabei 23 bis 27 Millionen Euro erreichen. Im ersten Quartal 2015 musste SMA noch einen Verlust von -5,4 Millionen Euro hinnehmen. (Sandra Enkhardt)

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