Hanwha Q-Cells: Fusion trägt Früchte

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Hanwha Q-Cells Co., Ltd. hat im dritten Quartal 805 Megawatt an Solarmodulen absetzen können; ein Anstieg um 31,1 Prozent gegenüber dem Vorjahrquartal. 742 Megawatt seien dabei für externe Projekte ausgeliefert worden. Der Umsatz habe sich um 26,4 Prozent auf 427 Millionen US-Dollar gegenüber dem zweiten Quartal verbessert, teilte der Photovoltaik-Hersteller mit Sitz in Südkorea am Donnerstag mit. Das Nettoeinkommen habe im dritten Quartal bei 52,4 Millionen US-Dollar gelegen. Der Bruttogewinn sei sogar um fast 60 Prozent auf 93 Millionen US-Dollar gestiegen.

Viel Zuversicht zeigte Hanwha Q-Cells für das vierte Quartal. Es gehe von Modullieferungen zwischen 1,2 und 1,4 Gigawatt aus, dies wäre nochmal eine deutliche Steigerung zum dritten Quartal. Dabei seien auch die ersten Aufträge für Nextera Energy Resources in den USA abgearbeitet worden. Die beiden Unternehmen hatten einen Vertrag über die Lieferung von 1,5 Gigawatt an Hanwha Q-Cells-Modulen in die USA vereinbart. Die eigene Downstream-Pipeline des koreanischen Unternehmens sei auf 1,2 Gigawatt angewachsen, wobei 40 Prozent der Projekte bereits weit entwickelt seien. Für das Gesamtjahr bestätigte Hanwha Q-Cells den erwarteten Modulabsatz von 3,2 bis 3,4 Gigawatt und hob die Erwartungen für seine Bruttomarge auf voraussichtlich 19 Prozent an.

Im dritten Quartal sei Hanwha Q-Cells die Rückkehr zur Nettoprofitabilität gelungen, erklärte Vorstandschef Seong-woo Nam als ein Meilenstein. Zudem seien die Lieferungen deutlich erhöht worden und die internen Produktionskosten auf unter 0,40 US-Dollar pro Watt reduziert worden. Hanwha Q-Cells profitiere nun vom Zusammenschluss der beiden Photovoltaik-Hersteller Hanwha Solarone und Hanwha Q-Cells im Februar dieses Jahres, vor allem durch die Abschaffung doppelter Kosten und den Verbesserungen bei den betrieblichen Aufwendungen, die sich nun in den Umsatzerlösen widerspiegelten.

Derzeit verfolge Hanwha Q-Cells „aggressive Kapazitätsausbaupläne“, um die erwartete Nachfrage für 2016 und die Jahre danach erfüllen zu können, erklärte Nam weiter. Für dieses Jahr werde eine Kapazität von jeweils 4,3 Gigawatt für Solarzellen und Solarmodule erwartet. Mitte 2016 soll sie bei jeweils 5,2 Gigawatt liegen, wobei die Hälfte der Kapazitäten in Korea und Malaysia stehen solle, um die Solarmodule zollfrei in die USA liefern zu können. (Sandra Enkhardt)

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