Phoenix Solar baut Photovoltaik-Anlagen für Hotels in Jordanien

Die Phoenix Solar AG und ihr Partner Millennium Energy Industries sind mit dem Bau von drei Photovoltaik-Kraftwerken mit elf Megawatt Gesamtleistung in Jordanien beauftragt werden. Es sei das bislang größte private Photovoltaik-Projekt des arabischen Landes, teilte das Photovoltaik-Unternehmen am Mittwoch mit. Auftraggeber für die drei Photovoltaik-Anlagen seien Arab International Hotels, plc (Besitzer des Marriott Amman), Al Dawliyah for Hotels & Malls, plc (Besitzer des Sheraton Amman) und die Business Tourism Company (Besitzer des Marriott Dead Sea und des Marriott Petra). Die Hotels wollten mit dem erzeugten Solarstrom künftig ihren gesamten Elektrizitätsbedarf decken, hieß es weiter.

Das deutsche Photovoltaik-Unternehmen verantworte die Planung und Beschaffung sowie das Projektmanagement. Millenium Energy Industries werde die Photovoltaik-Anlagen in den Regionen Mwaqqar und Damikhi/Qatraneh installieren. Nach der Fertigstellung der Kraftwerke übernehme dann Phoenix Solar die Betriebsführung und Wartung. In den Kraftwerken sollen polykristalline BYD-Module und Wechselrichter von SMA verwendet werden.

Die Nutzung des Solarstroms unterliege der sogenannten Power Wheeling Verordnung, heißt es bei Phoenix Solar weiter. Diese Regelung ermögliche, dass Photovoltaik-Anlagen nicht direkt beim Abnehmer errichtet werden müssten. Die jordanische Gesetzgebung für erneuerbare Energien sei eine der fortschrittlichsten im gesamten Mittleren Osten. Gerade in dieser Region will Phoenix Solar sein Projektgeschäft weiter ausbauen. Die Power Wheeling Regelung sei vor allem für Unternehmen attraktiv, die einen hohen Strombedarf hätten. Sie könnten mit dem Solarstrom ihre Energiekosten deutlichen senken, so Klaus Friedl, Leiter Middle East bei Phoenix Solar. (Sandra Enkhardt)