Leclanché: Aktionäre stimmen für Kapitalerhöhung

Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung haben die Aktionäre von Leclanché SA für die Vorschläge des Vorstands gestimmt. Diese sehen unter anderem eine ordentliche Kapitalerhöhung vor. Dafür sollen vier Millionen neue Aktien ausgegeben werden. Mit dem Geld sollen weitere Wachstumsinvestitionen getätigt werden, wie der Schweizer Hersteller von Lithium-Ionen-Zellen und Energiespeicherlösungen mitteilte. Vorstandschef Anil Srivastava bekräftigte bereits zuvor getroffene Aussagen: "Die beantragte ordentliche Kapitalerhöhung soll Investitionen für die Entwicklung von Großprojekten, Übernahmen durch Anteilskäufe und die Expansion in internationale Märkte, vor allem in die USA, ermöglichen."

Leclanché betreibt derzeit eine weitreichende industrielle und wirtschaftliche Neuausrichtung. Ziel sei es bis zum Ende des Jahres einen adjustierten EBITDA-Breakeven zu erreichen, so der Vorstandschef auf der außerordentlichen Hauptversammlung. Er räumte zugleich ein, dass die bisherigen Zwischenergebnisse noch nicht die positiven Auswirkungen des Gewinns einer Reihe von wichtigen Neukunden, bedeutender Übernahmen und Partnerschaftsvereinbarungen seit Anfang des Jahres widerspiegeln. Die neuen Verträge hätten zu einer starken Produktionssteigerung innerhalb dieses Zeitraums geführt. (Sandra Enkhardt)