Bund startet neue Forschungsinitiative zur Energiewende

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat seine nach eigenen Angaben größte Forschungsinitiative zur Energiewende am Donnerstag gestartet. Die Projekte widmeten sich dabei den zentralen der Energiewende: Der Speicherung von Erneuerbaren durch Umwandlung in andere Energieträger, die Entwicklung der Stromnetze und die Neuausrichtung von Industrieprozessen auf eine fluktuierende Energieversorgung sowie das Zusammenspiel von erneuerbaren und konventionellen Energieträgern. Mit den "Kopernikus-Projekten für die Energiewende" sollen Wissenschaft, Industrie und Anwender gemeinsam neue Energiesysteme und –konzepte soweit entwickeln, dass sie im großtechnischen Maßstab angewendet werden können, wie das Ministerium weiter mitteilte. Für jedes Projekt werde es dabei ein Konsortium von Forschungspartnern geben.

"Mit dem neuen Förderkonzept stellen wir heute die Weichen dafür, damit wir 2025 ein technologisch exzellentes und wirtschaftlich wettbewerbsfähiges Energiesystem haben, das von der Gesellschaft mitgetragen wird", erklärte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. Die vier „Kopernikus-Projekte“ seien in einem umfassenden Beteiligungsprozess, an dem mehr als 90 Institutionen und Organisationen beteiligt waren, entstanden.

Die Kopernikus-Projekte seien Teil des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung "Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung". Sie sind auf einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren angelegt, wie es beim Ministerium hieß. Die langfristige Ausrichtung sei notwendig, um die Ergebnisse aus der Grundlagenforschung bis hin zur Anwendung zu bringen. Das Bundesforschungsministerium stelle für die erste Förderphase bis 2018 bis zu 120 Millionen Euro bereit. Bis 2025 würden dann weitere 280 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sowie Unternehmen könnten ab sofort ihre Vorschläge einbringen. (Sandra Enkhardt)

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