Stürmisches erstes Quartal mit weniger Solarstrom

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Der Energieverbrauch lag mit 3700 Petajoule im ersten Quartal 2015 um fast fünf Prozent höher als noch im Vorjahreszeitraum. Dafür sei hauptsächlich die deutlich kühlere Witterung in Deutschland verantwortlich, hieß es bei der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB), die am Mittwoch nun die endgültigen Zahlen präsentierte. Als „außergewöhnlich hoch“ wurde dabei der Zuwächse bei der Windenergie bezeichnet. Sie legte gegenüber dem ersten Quartal 2014 um 32,3 Prozent zu. Aber auch bei den Heizenergien wie Erdgas und Mineralöl seien mit zwölf und sieben Prozent enorme Anstiege zu verzeichnen gewesen.

Bei der Stromerzeugung konnten die Erneuerbaren um knapp vier Prozent zulegen. Herausragend dabei eben der Zuwachs bei der Windenergie mit 32,3 Prozent. Bei der Photovoltaik steht dagegen ein dickes Minus. Nach Angabe der AGEB ist die Erzeugung von Solarstrom um 14,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Die Erzeugung aus Wasserkraft legte nach den veröffentlichten Zahlen um 10,6 Prozent zu, aus Geothermie um 25 Prozent – allerdings auf sehr niedrigem Niveau. Die Stromerzeugung aus Biomasse blieb nahezu unverändert. Insgesamt erzeugten die Erneuerbaren im ersten Quartal 168,4 Petajoule. Einen leichten Rückgang um ein Prozent habe es bei der Stromerzeugung aus inländischen Braunkohlekraftwerken gegeben, hieß es bei der AGEB weiter.

Der Exportüberschuss war in ersten Quartal ebenfalls erheblich. So seien 23.030 Millionen Kilowattstunden Strom in das Ausland geflossen, während gleichzeitig nur 6869 Millionen Kilowattstunden aus dem Ausland kamen. Damit ergibt sich der AGEB zufolge ein Exportüberschuss von 16.161 Millionen Kilowattstunden für das erste Quartal. (Sandra Enkhardt)

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