Eicke Weber verlässt Fraunhofer-ISE vorzeitig und kandidiert für FDP

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Eicke Weber wird bei den kommenden Landtagswahl in Baden-Württemberg für die FDP kandidieren. Die Kreisverbände Freiburg und Breisgau-Hochschwarzwald nominierten ihn Anfang der Woche nach Medienberichten einstimmig für den Wahlkreis 47 Freiburg West. Der FDP-Landesvorsitzende Michael Theurer überschlug sich förmlich vor Begeisterung. „Ich begrüße diese sensationellen Nominierungen der Freiburger Freien Demokraten ausdrücklich. Sie sind ein wichtiges Signal für ganz Baden-Württemberg. Dass es den Freien Demokraten gelungen ist, so außergewöhnliche und weithin anerkannte Persönlichkeiten zu gewinnen ist ein Paukenschlag“, erklärte Theurer, der auch Mitglied des Europaparlaments und des FDP-Präsidiums ist. Mit Eicke Weber gewinne die FDP einen parteilosen Kandidaten, der das beschlossene programmatische Konzept des „Blauen Wachstums“ personifizierte. Dieses beinhalte das Zusammendenken von Ökologie und Ökonomie sowie Umweltschutz durch Technik.

Zugleich berichtete die „Badische Zeitung“, dass Eicke Weber früher als geplant seinen Direktorenposten beim Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme aufgeben werde. Im Laufe des kommenden Jahres wolle er sich von seinem Amt zurückziehen. Dabei hatte Weber erst im vergangenen Oktober – statt wie üblich mit 65 in Rente zu gehen, seinen Vertrag mit der Fraunhofer-Gesellschaft nochmals um drei Jahre verlängert. Nun will er doch schon früher gehen, allerdings lässt er dem Institut noch Zeit für die Suche nach einem Nachfolger. Mit der Leitung des Fraunhofer-ISE in Freiburg ist auch eine Physikprofessur an der Universität verbunden.

Die Landtagswahl in Baden-Württemberg wird am 13. März 2016 erfolgen. (Sandra Enkhardt)

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