Bürgerenergie fördern statt abwürgen

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Bürgerbeteiligung ist essentiell für die Energiewende, meint Fabian Zuber, Geschäftsführer beim Bündnis Bürgerenergie. „Jede zehnte Kilowattstunde ist heute Bürgerstrom.“ Insgesamt seien bisher rund 90 Milliarden Euro von Bürgern in erneuerbare Energien investiert worden. Wenn dies abgewürgt wird, hätte dies zur Folge, dass sich die Energiewende verzögert und auch die Akzeptanz dafür nachlässt.

Wir müssen stärker aus Sicht der Verbraucher denken, sagt Zuber. Diese hätten Umfragen zufolge zum einen ein großes Interesse daran, ihren eigenen und Strom zu produzieren und zum anderen daran, regionale Produkte zu beziehen. Daher könnten dezentrale Bürgerenergie-Anlagen einen guten und wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten.

Das im Jahr 2015 anlaufende Pilotprogramm für Ausschreibungen für große Solarparks sieht Zuber kritisch. Internationale Erfahrungen zeigten, dass solche Ausschreibungen nicht zu sinkenden Energiepreisen führen. Zu erwarten sei allerdings, dass die Ausschreibungen das Bürgerengagement bei der Energieerzeugung deutlich erschweren wird.

Mehr erfahren Sie im Video-Interview… Video anschauen! Folgende Fragen haben wir Fabian Zuber gestellt:

00:10 min – Brauchen wir Bürger für die Energiewende?

01:20 min – Was sollte geschehen, um die Bürger-Energiewende zu fördern?

02:15 min – Wird Bürgerbeteiligung durch Ausschreibungen ausgebremst?

03:10 min – Wie kann man Ausschreibungen für Solarparks besser gestalten?

04:15 min – Wie sollte man nun mit den Ausschreibungen umgehen?

(Mirco Sieg)

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