Solarworld erhält vier Millionen US-Dollar Forschungsgelder

Eine bahnbrechende neue Kristallisierungs-Technologie für effizientere und billigere Solarzellen aus monokristallinem Silizium – so beschreibt Solarworld das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, für das die US-Tochter des deutschen Photovoltaik-Konzerns sich gerade vier Millionen US-Dollar Fördermittel gesichert hat. Das Geld stammt aus der „SunShot Initiative“ des US-Energieministeriums. Wie Solarworld mitteilt, soll die unternehmenseigene Entwicklung die Produktionskosten für monokristalline Siliziumzellen drastisch senken und gleichzeitig deren Wirkungsgrad erhöhen.

Das Photovoltaik-Unternehmen produziert in seiner Fabrik im US-amerikanischen Hillsboro PERC-Module und konnte mit dieser Technologie die Leistung seiner 60-Zellen-Module bislang bereits von 265 auf 280 Watt steigern. In Hillsboro laufen ebenfalls die jetzt vom US-Energieministerium geförderten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, in die auch Forschungsergebnisse aus Deutschland einfließen sollen. Ziel sei ein neuer Meilenstein: ein serienreifes Photovoltaik-Modul mit mindestens 300 Watt Leistung. (Petra Hannen)