Grundgrün bietet künftig regionale Strommarke an

Die Grundgrün Energie GmbH bietet ab sofort den Erzeugern erneuerbarer Energie die Möglichkeit an, eine eigene Strommarke aufzulegen oder als vollwertiger Ökostromanbieter zu agieren. Bei diesem sogenannten Co-Branding übernehme Grundgrün die komplette Abwicklung und trage alle Risiken sowie rechtlichen Auflagen. Damit solle es regional vernetzten Erzeugern von Solar- und Windstrom ermöglich werden, ihre Produkte direkt im Umfeld anzubieten. Erzeugung, Lieferung und Verbrauch von Ökostrom werde damit energiewirtschaftlich sinnvoll verzahnt, hieß es bei Grundgrün.

Der Startschuss für das neue Modell erfolge nun mit den Erzeugungspartnern Greentec Campus und Bürgergrünstrom. „Indem unsere Erzeugungspartner Greentec Campus und Bürgergrünstrom sich verpflichten, zeit- und mengengleich zum Verbrauch ihrer regionalen Kunden einzuspeisen, stellen wir gemeinsam unter Beweis, dass die Energiewende auf jeder Stufe von der Erzeugung bis zum Verbrauch als Erfolgsmodell für alle Beteiligten gestaltet werden kann“, sagt Eberhard Holstein, technischer Geschäftsführer von Grundgrün. Die Co-Branding-Partner wollten noch in der ersten Septemberwoche mit ihrem eigenen Strommarke starten.

Grundgrün hält das neue Modell nicht nur für Betreiber von Photovoltaik- und Windkraftanlagen für interessant. Es könne auch von Unternehmen genutzt werden, die keinen eigenen Strom erzeugen. „So kann jetzt beispielsweise auch die Hausverwaltung oder der Baumarkt mit einer eigenen Strommarke auftreten und damit bestehende Kundenbeziehungen stärken oder für Zusatzgeschäft nutzen“, sagt Florian Müller von Grundgrün. (Sandra Enkhardt)