Forschungsprojekt verbessert Solarzellen

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Nach dreijähriger Laufzeit waren für das Forschungsprojekt FeinPass angesetzt, nun ist es laut den beteiligten Forschern erfolgreich abgeschlossen worden. Es sei gelungen das Preis-Leistungs-Verhältnis von kristallinen Siliziumzellen deutlich zu steigern. Die neuen Verfahren seien vor allem für rückseitenpassivierte PERC-Solarzellen entwickelt worden.

Diese konnten im Siebdruckverfahren mit einem Spitzenwirkungsgrad von 20,5 Prozent gefertigt werden. Die Forscher hoffen, durch eine weitere Optimierung der Prozesse noch höhere Wirkungsgrade zu erreichen.

Florian Schwarz von der Manz Gruppe, der das Forschungsprojekt koordiniert, erklärt: „Minimale Wartungskosten der hochproduktiven Maschinen bei gleichzeitig maximaler Effizienz der Solarzellen – das ist das Erfolgsrezept für die Fertigung noch günstigerer und zugleich leistungsfähigerer Solarzellen.“

Zu den verbesserten Prozessen gehören unter anderem die beidseitige Beschichtung der Solarzelle mittels eines PECVD Beschichtungs-Tools und ein neuartiges Verfahren zur gezielten Abtragung und Umwandlung der Passivierungsschicht mittels Lasertechnik, die sogenannte Laserablation.

Das Projekt hat insgesamt rund acht Millionen Euro gekostet. Die Hälfte davon wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Innovationsallianz Photovoltaik beigesteuert. An dem Forschungsprojekt beteiligt sind unter anderem der Maschinenbauer Manz, der Zell- und Modulhersteller Solarworld und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. (Mirco Sieg)

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