Solar Frontier prüft Fertigung in den USA

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Solar Frontier und das College of Nanoscale Science and Engineering der State University of New York (SUNY CNSE) haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, wonach sie gemeinsam eine technologische und wirtschaftliche Machbarkeitsstudie durchführen wollen. Die Studie beziehe sich auf eine mögliche Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung sowie Fertigung im Bereich von CIS-Solarmodulen, teilte der japanische Photovoltaik-Hersteller mit. Es sei ein erster Schritt von Solar Frontier, künftig seine Dünnschichtmodule auch außerhalb Japans zu fertigen. Konkret gehe es darum, Möglichkeiten für eine Fertigung im US-Bundesstaat New York zu eruieren.

Bislang fertigt Solar Frontier seine CIS-Module ausschließlich in Japan. Allerdings hat der Photovoltaik-Hersteller jüngst den Bau einer neuen Fabrik in Tohoku angekündigt, die auch als Prototyp für Produktionen im Ausland dienen soll. Das Werk soll eine Kapazität von 150 Megawatt haben und zielt auf die Produktion von CIS-Modulen zu niedrigen Preis bei höheren Wirkungsgraden ab. Die Fertigung außerhalb Japans sei ein zentrales Element des mittelfristigen Wachstumsplans, erklärte Hiroto Tamai, Präsident und stellvertretender Leiter bei Solar Frontier.

Seit seiner Gründung 2004 flossen mehr als 20 Milliarden US-Dollar in den Hightech-Bereich des CNSE, wie es weiter hieß. Damit gehöre zu den modernsten Hochschul-Forschungsunternehmen. Das Entwicklungszentrum für Solarenergie des CNSE in Halfmoon sei mit einer Produktionsstraße für Prototypen und Demonstrationszwecke ausgestattet. (sandra Enkhardt)

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