Banken stellen sich bei Wirsol quer

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Das Amtsgericht Karlsruhe eröffnete in der vergangenen Woche das vorläufige Insolvenzverfahren für vier verschiedene Wirsol-Gesellschaften. Der gerichtlich bestellte vorläufige Insolvenzverwalter Markus Ernestus begründete die drohende Zahlungsunfähigkeit damit, dass die Verhandlungen mit den Banken über die Verlängerung eines Konsortialkredits schwieriger als angenommen seien, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Ursprünglich wollte der Wirsol-Vorstand eine Sanierung in Eigenregie vollziehen und beantragte daher Ende September ein Schutzschirmverfahren. Nicht bei allen Gläubigern sei ein solches Verfahren auf Akzeptanz gestoßen, berichtet die Zeitung weiter. Das Amtsgericht eröffnete daher nun auch das vorläufige Insolvenzverfahren für die Wirsol Solar AG, die Wirsol Deutschland GmbH, die Wirsol Solar System GmbH und die Wirsol APAC GmbH.

Der Geschäftsbetrieb bei dem Projektierer großer Photovoltaik-Anlagen laufe zunächst weiter, sagte Ernestus dem Bericht zufolge. Bestehende Projekte in Deutschland, aber auch im Ausland würden weiter fortgesetzt. Auch kleinere neue Aufträge würden angenommen. Wirsol hat auf eine Anfrage von pv magazine bislang nicht reagiert. Als aktuelle Bekanntmachung ist nur zu lesen, dass der Finanzvorstand der Wirsol Gruppe, Bernd Kästner, nach drei Jahren sein Amt vertragsgemäß Mitte Oktober niedergelegt habe. Auf Wusch des Aufsichtsrat stehe er aber dem Photovoltaik-Unternehmen weiterhin zu Verfügung, bis seine Nachfolge geregelt sei. (Sandra Enkhardt)

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