Photovoltaik verhagelt Geschäft von Manz

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Die Manz AG hat ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Umsatz des Unternehmens lag in den ersten drei Quartalen 2012 bei 147,7 Millionen Euro nach 192,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie es in dem Geschäftsbericht heißt. Das entspricht einem Rückgang um rund 23 Prozent, den Manz mit ausbleibenden Investitionen der Solarindustrie begründet. Freie Produktionskapazitäten des Photovoltaik-Segments konnte der Anlagenbauer nach eigenen Angaben für seinen Displaybereich nutzen, um die geringe Auslastung im der Solarsparte zu kompensieren. Der Ebit-Verlust im Bereich Solar für die ersten neun Monate 2012 liege bei mehr als 17 Millionen Euro; im Vorjahr sei es ein Minus von rund sechs Millionen Euro gewesen, heißt es bei Manz weiter. Die übrigen Geschäftsbereiche konnten hingegen überwiegend positive Ergebnisse verbuchen. Der EBIT-Verlust von Manz belief sich insgesamt in den ersten neun Monaten auf knapp 3,5 Millionen Euro, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht.

Im Geschäftsbereich Solar verzeichnete das Unternehmen auch einen deutlichen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr. Er ist binnen Jahresfrist von 57,9 auf 14,9 Millionen Euro gesunken, wie es weiter heißt. Damit liege der Anteil des Photovoltaik-Bereichs am Gesamtumsatz nur noch bei 10,7 Prozent. Im Vorjahr habe diese Sparte des Anlagenbauers noch rund 30 Prozent des Umsatzes ausgemacht. (Jacob Paulsen)

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