Q-Cells eröffnet Büro in London

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Q-Cells SE plant den Eintritt in den britischen Photovoltaik-Markt. In Kürze wolle das Solarunternehmen in London ein Büro eröffnen. Großbritannien sei einer der wachstumsstärksten Photovoltaik-Märkte in Europa, begründet Q-Cells seinen Schritt. Außerdem stehe die Eröffnung des Länderbüros im Einklang mit der weltweiten Expansion der Vertriebsaktivitäten des Photovoltaik-Unternehmens. „Der britische Markt birgt große Potenziale: Viele Briten besitzen ein Eigenheim, zudem wurde ein vielversprechendes Einspeisevergütungsgesetz eingeführt“, sagte Q-Cells-Vorstand Hans-Gerd Füchtenkort.

Das britische Department of Energy and Climate Change (DECC) kündigte unlängst eine umfassende Revision der Einspeisevergütungsregelungen an. Die Tarife für Photovoltaik-Anlagen sind seit April 2010 in Kraft. Ursprünglich war die Überprüfung der Solarförderung erst für April 2012 geplant. Dem Energieministerium zufolge wird die Revision alle Aspekte der Einspeiseregelung betreffen. Der Prozess soll erst Ende des Jahres abgeschlossen sein, so dass die derzeitigen Einspeisetarife bis zum April 2012 unangetastet bleiben sollen. Dies gelte allerdings nur, solange keine erhöhte Dringlichkeit zur vorzeitigen Vergütungsabsenkung festgestellt wird, verlautete aus dem DECC. Gerade bei großen Photovoltaik-Projekten mit mehr als 50 Kilowatt installierter Leistung könnte es daher doch zu vorzeitigen Kürzungen kommen. Rückwirkende Änderungen schloss die Regierung in London allerdings aus. (Sandra Enkhardt)