Plattform "200 Gigawatt für Deutschland"

Diese Kampagnen-Webseite wurde nur bis Ende 2013 aktualisiert. Viele Informationen sind aber immer noch relevant.

Aktuellere Informationen zum Energieszenario des ISE finden Sie hier. Danach ist je nach Szenario ein Photovoltaik-Ausbau in Deutschland auf 122 bis 290 Gigawatt sinnvoll.

Beachten Sie auch unsere Themenseite zur "Neuen Energiewelt"

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200 Gigawatt statt 52, ab denen die Bundesregierung deckeln will, oder statt 60 Gigawatt, die die so genannte Leitstudie des Bundesumweltministeriums in ihren Szenarien vorsieht. Für die Solarbranche wäre das natürlich eine sehr gute Perspektive. Doch wer das will, muss zwei Fragen beantworten:

  • Ist das sinnvoll?
  • Ist das möglich?

Die Plattform "200 Gigawatt" stellt daher zur Diskussion, wie viel Photovoltaik Deutschland braucht, was die adequate Antwort auf den Klimawandel ist und unter welchen Bedingungen 200 Gigawatt Photovoltaik bis 2050 oder früher erreicht werden können.

 

 

Startschuss im September 2012

Da geht mehr
(09/2012)

200 Gigawatt Solarleistung in Deutschland, sieben Mal so viel wie heute – ist das realistisch oder ist das lediglich Propaganda für eine Lobby, um Herstellern und Installateuren ein gutes Auskommen zu sichern? Vieles spricht dafür, dass es ein  gesellschaftlich sinnvolles Ziel ist.

"200 Gigawatt sind einfach logisch"
(Ausgabe 09/2012)

Drei renommierte Wissenschaftler treten unisono für einen hohen Solarstromanteil in Deutschland ein. Sie sind sich sicher, dass die Netze dies aushalten, dass es bezahlbar ist und sich kaum verhindern lässt.

Vergütung? Nein danke!
(09/2012, nur für Abonennten)

Das Ende der sicheren Einspeisevergütung für Photovoltaikstrom ist absehbar. Viele Akteure suchen daher nach rentablen Anlagenkonzepten ohne staatliche Förderung und entwickeln dazu vielversprechende Ansätze.

Diskussion im photovoltaikforum

Im photovoltaikforum haben wir die Frage: "Sind 200 Gigawatt installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland wirtschaftlich sinnvoll und technisch machbar?" zur Diskussion gestellt. Die meisten Teilnehmer halten 200 Gigawatt für grundsätzlich möglich und sinnvoll. Unterschiedliche Meinungen gibt es aber dazu, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssten und bis zu welchem Zeitpunkt dieser Ausbau erreicht werden könnte.

 

300-Gigawatt-Initiative: International große Pläne
(11/2012)

Die Photovoltaikbranche ist im Umbruch. Aber auch der internationale Strommarkt ändert sich rasant. Ab dem Jahr 2025 ist daher ein weltweiter Photovoltaikzubau von 300 Gigawatt ebenso realistisch wie sinnvoll.

Aktuellere Artikel

Vision 2050: Endlich belastbare Zahlen
(12/2012)

Eine Studie des Fraunhofer ISE zeigt für Deutschland, dass Strom im Jahr 2050 nicht teurer sein muss als heute und trotzdem zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen kann. Photovoltaik kommt deutlich besser weg als in den bisherigen Studien zum Thema.

Zur Infografik

Zur Studie "100 % Erneuerbare Energien für Strom und Wärme"

Fortsetzung der Studie 2013

 

Falscher Streit
(03/2013)

Solarthermie und Photovoltaik: Der Streit, ob Photovoltaik günstiger als Solarthermie ist und diese ersetzen wird, wird teilweise erbittert geführt. Das Modell des Fraunhofer ISE für eine Energieversorgung in Deutschland, über das wir im Dezember berichtet haben, gibt auch einen Einblick in diese Detailfrage bei einer Vollversorgung mit Erneuerbaren.

 

Wie viel Solarstrom passt noch rein?
(06/2013)

Ein beliebtes Argument gegen den weiteren Ausbau der Photovoltaik ist, Solarstrom sei unberechenbar und sprunghaft. Mehr davon werde daher gar nicht benötigt. Bruno Burger hat ausgerechnet, dass das nicht stimmt, und dass nur wenig Enrgie abgeregelt werden muss, wenn Solar- und Windkraftwerke weiter ausgebaut werden.

 

Wenn Strom nichts kostet
(09/2013)

Auswirkungen an der Börse: Über negative Strompreise durch den Photovoltaikzubau ist schon viel geschrieben worden. Eine neue Analyse des Fraunhofer ISE zeigt: Nicht die Erneuerbaren sind schuld an negativen Börsenstrompreisen, sondern die fehlende Flexibilität im konventionellen Kraftwerkspark. Selbst in Zeiten negativer Preise laufen Atom- und Braunkohlekraftwerke mit hoher Auslastung weiter und verdienen daran sogar doppelt.

 

Von der Guerilla-Energie zum Game Changer
(09/2013, nur für Abonennten)

Was ist die Photovoltaik eigentlich? Eine Guerillabewegung, wie die neuen Steckdosenmodule glauben machen? Eine Graswurzelbewegung, angewandte Demokratie oder ein Game Changer, ein Regelveränderer? Wichtig ist vor allem, wie man den Eigenverbrauch bewertet.

 

Keine Angst vor der Energiewende
(11/2013)

Die Energiewende kostet Geld, kurbelt aber die Konjunktur an, macht Deutschland fit für Zukunftstechnologien und rentiert sich später. Das sagte der Direktor des Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, Eicke Weber, anlässlich der Veröffentlichung einer Studien zu einem regenerativen Energiesystem und einem "Energy Transformation Index" (ETI).

Dies ist eine Fortsetzung der Studie aus 2012, die Grundlage unserer Infografik ist.

 

Vision 2050

Die Grafik zeigt, wie Deutschland regenerativ mit Strom und Wärme versorgt werden kann. Schicken Sie die Grafik an Ihre Kollegen und Freunde und alle, die es wissen sollten. Sie können Sie auch gerne anderen online zur Verfügung stellen.

Infografik Stromversorgung 2050

Fraunhofer Studie

Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme hat im November 2012 analysiert, wie Detuschland im Jahr 2050 mit Strom und Wärme versorgt werden kann.

Zum Artikel "Endlich belastbare Zahlen"

Zur Studie "100 % Erneuerbare Energien..."

Argumente zur Solarförderung

Angesichts der ständigen Diskussionen über das EEG und speziell die Solarförderung haben wir einige Fakten zusammengetragen (Stand März 2012). Wenn Sie die Antwort auf die folgenden Fragen wissen wollen, klicken Sie einfach auf den Link:

Kann die Energiewende ohne Solarstrom gelingen?

Steigt ihre Stromrechnung wirklich wegen der Solarförderung?

Kennst Du ein Produkt, dessen Preis sich in drei Jahren halbiert hat?

Interview mit Christian Breyer zu "200 Gigawatt in Deutschland"

Die Initiative bei der Deutschen Welle

Die Deutsche Welle berichtet auf ihrer Website ausführlich über die Vorstellung der Initiative "200 Gigawatt Solarleistung für Deutschland" am 26. September in Frankfurt am Main.

Der vollständige Bericht

Weitere Medienberichte zu "200 Gigawatt Solarleistung für Deutschland"

Wir brauchen mehr Sonnenstrom
Interview mit Volker Quaschning in der taz vom 14.10.2012

Stadtteile werden Selbstversorger
Interview mit Eicke Weber in der Berliner Zeitung vom 14.10.2012

Deutschland braucht viel mehr Solarstrom
Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 14.10.2012

Startschuss der nationalen Plattform „200 Gigawatt Solarleistung für Deutschland“ auf der EU PVSEC in Frankfurt

Im Rahmen der EU PVSEC findet am 26. September mit einem CEO-Frühstück die Auftaktveranstaltung der Initiativen statt. Es sollen Ziele und Maßnahmen diskutiert und eine Roadmap zur Umsetzung der Ziele skizziert werden. Die nationale Plattform „200 Gigawatt Solarleistung für Deutschland“ ist Teil der globalen Initiative  „300 Gigawatt jährlich bis 2025“, die von der internationalen Fachzeitschrift pv magazine sowie der Solarpraxis AG gestartet wurde. Coveme und Hellmann Worldwide Logistics sind Partner der Plattform, die auch vom Fraunhofer-ISE und Kaco New Energy unterstützt wird.

Partner

Unterstützer

Machen Sie mit

Wenn Sie Anlagen planen oder realisieren, die ohne Einspeisevergütung finanziert werden, möchten wir sie gerne vorstellen.

Bitte schreiben Sie an redaktion(at)pv-magazine.com

Kampagne 300 Gigawatt

300 Gigawatt pro Jahr weltweit zielt auf eine Verzehnfachung der jetzigen Produktion und Installationskapzitäten bis zum Jahr 2025 hin – was natürlich auch hiesigen Firmen große Chancen eröffnet. Das Ziel ist realistisch und sinnvoll, denn Solarstrom kann schon heute in weiten Teilend er Welt konkurrenzfähig den Treibstoffverbrauch in Dieselagregaten und Ölkraftwerken ersetzen.

Zur Kampagne 300 GW/a
(pv magazine, englisch)

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