Die neue Energiewelt

In drei pv-magazine-Ausgaben von Juni bis November 2015 (zum Archiv) haben wir in Schwerpunkten auf über 90 Seiten erst das Zusammenwachsen von alter und neuer Energiewelt analysiert, dann die Frage, was Dezentralität wirklich bedeutet und zu guter letzt ausgewählte Lösungen, die Photovoltaik beinhalten. Hier eine Auswahl der Artikel. Damit Sie alle Artikel lesen können, müssen Sie sich als Abonennt einloggen. Die gekennzeichneten Artikel sind frei zugänglich.

 

 

Die großen Fragen

Wie dezentral ist dezentral: Die Frage ist, auf welcher Ebene Erzeugung und Verbrauch am besten ausgeglichen wird. Im Haus, im Viertel, im Landkreis, dem bundes- und europaweit. Eine Analyse der derzeitigen Projekte und Studien, unter anderem des Vorhabens der Stadt Wolfhagen, der Sinteg Initiativen, der Metastudie Batteriespeicher und der Studie zur zellularem Ansatz des VDE. (September 2015)

So geht dezentral (frei): Die Stadt Wolfhagen hat bereits ehrgeizige Energieversorgungsziele erreicht. Jetzt will sie weiter darüber hinausgehen und mit noch höheren Zielen zur Blaupause für Deutschland werden. (Juni 2015)

Frankfurt auf dem Weg: Auch Kommunen können sich auf den Weg in die Zukunft machen. Wie, das zeigt eine Simulation, die die lokale Energiewende für Frankfurt am Main durchrechnet. Im kostengünstigsten Szenario hätte Photovoltaik einen Anteil von rund einem Drittel an der Stromproduktion. (Juni 2015)

Finanzierung: Wer sich am Ausbau der erneuerbaren Energien beteiligen will, kann das mit Bürgerenergieprojekten und Crowdfunding tun. Wer Anlagen baut, kann diese darüber finanzieren. Kleinanleger müssen sich in puncto Sicherheit, Risiko und Mitbestimmung bilden. (Juni 2015), direkt zu FAQs

Netzdienlichkeit von Batteriespeichern: Homespeicher dienen derzeit hauptsächlich zur Erhöhung des Eigenverbrauchs. Raphael Hollinger und Felix Braam aus der Smart-Grids-Abteilung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE zeigem, dass es sinnvoll ist, mit den Batterien zusätzlich Primärregelleistung zu vermarkten. Es gibt begründbare Synergien. (September 2015)

Wie 42 Experten den Weg in die neue Energiewelt sehen: Marktstudie: Stephan Franz hat 42 ausgewählte Energieexperten zu ihren Ideen für die neue Energiewelt befragt. Sie haben klare Vorstellungen davon, wo in Zukunft die Geschäftsmodelle liegen. Besonders wichtig sind die Vermarktung von erneuerbaren Energien und Finanzierungslösungen, erklärt der Gründer des Büro F. (November 2015)

 „Wir werden die lokale Verankerung brauchen“ (frei): Derzeit werden die Pflöcke eingehauen, die die Struktur der neuen Energiewelt festlegen. Dass sie durch Photovoltaik und Windkraft irgendwie dezentraler sein wird, als die bisherige konventionelle Energiewelt, ist klar. Doch Dezentralität kann viel weiter gehen als bisher vorgesehen, sagt Bernd Hirschl. (September 2015)

 

 

Neue Geschäftsmodelle und Visionen

Auf in den Konsumgütermarkt: Die Dynamik der Energiewende ist nicht aufzuhalten. Das liegt auch am Verbraucher, erklärt Holger Krawinkel. Er leitet den Bereich Customer Experience und Innovation bei MVV Energie. Dort entwickelt er neue Geschäftsmodelle. (Juni 2015)

Sharing Economy für Photovoltaikanlagenbetreiber (frei): Beim Münchner Startup Buzzn sind die Stromnehmer und Stromgeber keine Kunden sondern Mitmacher. Damit wird die Energie endgültig zum Teil der Sharing Economy. Wie gemacht für Solaranlagenbesitzer. (Juni 2015)

Homespeicher ermöglichen günstigen Stromeinkauf: Dezentrale Speicher können selbst ohne Photovoltaik Stromkosten senken. Ein praktisches Beispiel zeigt, wie sie generell dazu in der Lage sind, die Effizienz des Stromsystems zu erhöhen und wie sich das in niedrigen Bezugskosten äußert. (September 2015)

Mit dem Kabel über den Zaun: Nicht jeder hat die Möglichkeit, eine eigene Photovoltaikanlage zu bauen. Wie Nachbarn Solarstrom abgeben können, die ihn übrig haben, erklären Andreas Eberhardt und Simon Schramm von der Hochschule München. pv magazine September 2015, Seite 55

Die Netzrevolution - DC-Netze: Rik De Doncker hat eine Vision. Er will die Wechselstromnetze (AC-Netze) sukzessive durch Gleichstromnetze (DC-Netze) ersetzen. Was es der dezentralen Energiewende nutzen würde, erklärt der Professor für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe an der RWTH Aachen.  (September 2015)

Disruption konkret - Digitalisierung: Im Nordwesten Deutschlands planen 75 Projektpartner einen umfangreichen Blick in die Zukunft. Sie wollen zeigen, was zur Stabilisierung des Netzes nötig und welcher Mehrwert für die Verbraucher möglich ist. (November 2015)

 

 

Photovoltaik für Stadtwerke und EVUs

Solarbranche und Stadtwerke: Ernst & Young hat Stadtwerke befragt, wie sie den Weg in die neue Energiewelt gehen wollen. Helmut Edelmann, er leitet bei der Wirtschafts- und Unternehmensberatung die Geschäftsfeldentwicklung für Utilities, erklärt, wie sie ticken und was Solarunternehmen tun können, um ins Geschäft zu kommen. (September 2015)

Schöne neue Energiewelt (frei): Für die Energieversorger werden die Erneuerbaren zu einem der dringend gesuchten Rettungsanker. Das hat Auswirkungen auf die Solarbranche und den Installateursmarkt und bringt Unternehmen auf den Plan, die den traditionellen Unternehmen unter die Arme greifen. Eine Skizze der Reise. (Juni 2015)

Start-up im Konzern: Ein Besuch bei Eon nach der angekündigten Spaltung. Die Photovoltaik wächst, und die Mitarbeiter fühlen sich ein bisschen wie in einem Start-up mitten im Konzern. (Juni 2015)

Sechs solare Geschäftsmodelle für Stadtwerke: Ein erster Schritt ist häufig, dass sie Großanlagen bauen. Der nächste, dass die Solaranlagen zur Pacht anbieten. Wir stellen dieses und weitere Geschäftsmodelle vor. (Juni 2015)

Die Ermöglicher: Greenergetic kommt aus der Solarbranche und hilft den Stadtwerken, Solaranlagen zu verkaufen. In absoluten Zahlen vor Kurzem noch bescheiden, sind die Wachstumsraten hoch. Das kann auch Installateuren nutzen. Dafür bekommt das Unternehmen den pv magazine award. (November 2015)

 

 

Lösungen

Roundtable Speicher: pv magazine hat die vier Marktführer für Hausspeicher in Deutschland gefragt, wie sie die Qualität, die Wirtschaftlichkeit und den Beitrag der dezentralen Batteriesysteme zur Energiewende einschätzen. (November 2015)

Stromnetz einfach selber bauen - Verbundkraftwerk: Wenn Verteilnetze durch den Zubau von Erneuerbaren an ihre Grenzen stoßen, muss das nicht unbedingt das Aus für weitere Anlagen bedeuten. Das Berliner Photovoltaikunternehmen Parabel Solar will dem öffentlichen Netzausbau zuvorkommen und im Verbund mit anderen Erneuerbaren sauberen Strom direkt in das Höchstspannungsnetz einspeisen. Damit können theoretisch auch konventionelle Kraftwerke ersetzt werden. (November 2015)

FAQ Mieterstrom - rechtliche Aspekte: Der Berliner Rechtsanwalt Florian Valentin beantwortet die Fragen zu gesetzlichen Pflichten und Regelungen bei Mieterstrommodellen, die die Teilnehmer unserer Webinare gestellt haben. (November 2015)

FAQ Mieterstrom - praktische Erfahrungen: Harald Will von Urbane Energie beantwortet Fragen zur praktischen Umsetzung von Mieterstrommodellen, die die Versorger, Betreiber und Verpächter in unseren Webinaren gestellt haben. (November 2015)

Sonnenspeicher- statt Nachtspeicherheizungen (frei): Die Stadtwerke Wunsiedel und ein Heizanlagenhersteller haben ein System vorgestellt, mit dem sie die Integration fluktuierender Photovoltaik- und Winkraftanlagen verbessern wollen. In einem Netzver- such werden die Nachtspeicherheizungen ersetzt und umfunktioniert. (Juni 2015)

Energiewende für alle:  Holger Laudeley hat ein 70er-Jahre-Haus mit Photovoltaik, Batteriespeichern und BHKW so saniert, dass es den größten Teil seines Stroms selbst erzeugt. Für die Mieter wird es sogar billiger. Dafür bekommt er den pv magazine award.

 

 

Elektromobilität und Power-to-Gas

Hoffnung auf das Trojanische Pferd: Wie die Elektromobilität der Photovoltaik helfen kann und umgekehrt: Die neue Energiewirtschaft gibt es nur gemeinsam. Erste Projekte und lohnende Geschäftsmodelle zeigen, wie der Sonnenstrom ins Auto kommt. (Juni 2015)

Power-to-Gas: In der neuen Energiewelt werden gewaltige Hoffnungen auf die Power-to-Gas-Technologie gesetzt. Sie verspricht uns Regelenergie, Langzeitspeicherung und Versorgung mit Kraftstoffen. Erste Konzepte werden schon auf der Intersolar vermarktet. Wie sinnvoll ist es, grünen Strom auf diesem Wege zu verbrauchen? (Juni 2015)

Speicher auf vier Rädern: Seit Jahren wird darüber geredet. Jetzt wird die Vision langsam Wirklichkeit. Elektroautos können nicht nur mit Sonnenstrom geladen werden, sondern stehen auch als Speicher zur Verfügung. Für das Netz genauso wie für die individuelle Autonomie. Das zeigen Prototypen, Feldtests und ein käufliches Produkt. Das ist gar nicht mal so teuer. (September 2015)

 

 

So billig geht die Energiewende

Das Fraunhofer ISE hat die Transformationskosten für jedes Jahr bis 2050 berechnet und das optimale Szenario bestimmt. Es sieht Investitionskosten von nur 0,8 Prozent des Bruttoinlandprodukts und 166 Gigawatt Photovoltaik vor. Der jährliche Zubau müsste dafür verdreifacht werden. In einem Szenario mit 95 prozentiger CO2-Reduktion wären es sinnvollerweise sogar 290 Gigawatt Photovoltaik.

Marktübersichten Batteriespeicher 2015

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Wie viel Photovoltaik soll es sein?

Im Jahr 2012 haben wir die Plattform 200 Gigawatt gestartet. Auf der Webseite, die wir bis Ende 2013 aktualisiert haben, finden Sie viele Informationen zum Thema Photovoltaik in Energieszenarien, die immer noch aktuell sind.

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