Yingli-Werk in China

Yingli will in Thailand seine erste Modulfertigung außerhalb Chinas aufbauen.
Foto: Yingli Green Energy Holding Company Ltd

Yingli gründet Joint Venture für neue Modulfabrik in Thailand

12. Januar 2016 | Märkte und Trends, Topnews

Der chinesische Photovoltaik-Hersteller will das Werk gemeinsam mit Demeter Power bauen. Noch in diesem Jahr soll die Modulfertigung in der ersten Produktionsstätte von Yingli außerhalb Chinas beginnen.

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Die Yingli Green Energy Holding Company Ltd. will in Thailand ihre erste Modulfertigung außerhalb Chinas errichten. Die Tochter Hainan Yingli New Energy Resource habe dazu eine Vereinbarung für die Gründung eines Joint Ventures mit der Demeter Power Company Ltd. geschlossen. Dies sei ein in Thailand ansässiges EPC-Unternehmen für Erneuerbare-Energien-Projekte, teilte der chinesische Photovoltaik-Hersteller am Dienstag mit. Hainan Yingli werde 40 Prozent der Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen haben. Die Kapitalausstattung des Joint Ventures, dass den Fabrikbau realisieren soll, belaufe sich auf umgerechnet etwa 19 Millionen US-Dollar.

Das neue Modulwerk von Yingli soll in Rayong entstehen. Die Jahreskapazität soll nach den Angaben bei 300 Megawatt für die Herstellung von multikristallinen Solarmodulen liegen. Diese sollen dann unter der Marke Yingli Solar verkauft werden. Die Produktion werde voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2016 beginen. „Wir sind stolz auf die Umsetzung unserer ersten Produktionsstätte außerhalb Chinas in Zusammenarbeit mit Demeter Power und hoffen weitere neue Produktionskapazitäten entlang der Photovoltaik-Wertschöpfungskette künftig aufbauen zu können“, erklärte Yingli-Vorstandschef Liansheng Miao. Mit der Produktion in Thailand sei der Photovoltaik-Hersteller wettbewerbsfähiger auf Märkten in Übersee und den aufstrebenden Märkten in Südostasien. Für Demeter ist es der Aufbau der ersten Modulfertigung in Thailand.

Yingli hat ein schwieriges Geschäftsjahr hinter sich. Mitte Mai 2015 hatte der einst größte chinesische Photovoltaik-Hersteller bekanntgegeben, kurzfristige Schulden und Verbindlichkeiten in Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar zu haben, die umgeschichtet werden sollen. Mittlerweile ist zumindest für einen Teil der Verbindlichkeiten eine Restrukturierung erreicht worden. (Sandra Enkhardt)

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