New Yorker Börse NYSE

Yingli Aktien bleiben an der New Yorker Börse gelistet.
Foto: Ryan Lawler/wikimedia

Yingli entgeht Delisting an der New Yorker Börse

06. Januar 2016 | Märkte und Trends, Topnews

Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat sich in den vergangenen Monaten primär um die Restrukturierung seiner Schulden gekümmert. Immerhin gelang es Yingli dabei, dass die Aktien an der New Yorker Börse auch weiterhin gehandelt werden.

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Yingli Green Energy Holding Company Limited ist nach eigenen Angaben dem Delisting seiner Aktien an der New Yorker Börse (NYSE) entgangen. Der chinesische Photovoltaik-Hersteller habe am Mittwoch die Bestätigung von der Börse erhalten, dass er den Kriterien für ein weiteres Listing entsprochen habe. So hätten die Aktien (ADS) an 30 aufeinanderfolgenden Handelstagen bis zum Jahresende über der Marke von 1,00 US-Dollar gelegen. Yingli-Vorstandschef Liansheng Miao zeigte sich zufrieden. Nachdem Yingli Green Energy über einen Zeitraum von 30 Handelstagen in Folge keinen durchschnittlichen Schlusskurs von mehr als 1,00 US-Dollar pro Aktie aufweisen konnte, hatte die NYSE in August mit einem Delisting gedroht.

Yingli Green Energy sitzt auf einem riesigen Schuldenberg. Mitte Mai hatte der einst größte chinesische Photovoltaik-Hersteller bekanntgegeben, kurzfristige Schulden und Verbindlichkeiten in Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar zu haben, die umgeschichtet werden sollen. Mittlerweile ist zumindest für einen Teil der Verbindlichkeiten eine Restrukturierung erreicht worden. Der Aktienkurs von Yingli war nach der Meldung im Mai in den Keller gerauscht: er halbierte sich auf rund 0,85 US-Dollar je Aktie. (Sandra Enkhardt)

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Tobias R aus Wutha Farnroda

Donnerstag, 14.01.2016 15:00

Man könnte wenigstens darauf verweisen, dass Yingli einen 10:1 Re-Split durchgeführt hat. Nur dadurch konnte dem Delisting entgangen werden. Von einer wirklichen Umstrukturierung kann da keine Rede [...]

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Kommentare 1 - 1 von 1

Tobias R aus Wutha Farnroda

Donnerstag, 14.01.2016 15:00

Man könnte wenigstens darauf verweisen, dass Yingli einen 10:1 Re-Split durchgeführt hat.
Nur dadurch konnte dem Delisting entgangen werden. Von einer wirklichen Umstrukturierung kann da keine Rede sein.

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