Solarpark in Rödgen

Der Solarpark in Rödgen ist aus der Vogelperspektive untersucht und optimiert worden.
Foto: www.flyingeyes-germany.de

Thermografie-Pilotprojekt von Flyingeyes und Capital Stage Solar

11. September 2014 | Märkte und Trends, Topnews

Mittels Kopterthermografik-Analysen haben die beiden Photovoltaik-Unternehmen den Solarpark in Rödgen auf Auffälligkeiten untersucht. Dabei konnten 92 beschädigte Dioden und 34 Hotspots erkannt werden.

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Flyingeyes Germany und die Capital Stage Solar Services GmbH haben ein Pilotprojekt zur Ersteinschätzung und anschließenden Leistungsoptimierung eines Solarparks erfolgreich abgeschlossen. Dabei sei Kopterthermografie eingesetzt worden, bei der eine Drohne die radiometrische Untersuchung des Photovoltaik-Kraftwerks aus der Vogelperspektive vornimmt, teilte Flyingeyes Germany mit. Dies sei bei der Untersuchung des Solarparks in Rödgen (Sachsen-Anhalt) geschehen. Bei dem Photovoltaik-Kraftwerk mit 3,3 Megawatt Leistung, das seit 2007 am Netz ist, seien keine String-Auffälligkeiten bekannt gewesen. Bei der Untersuchung und anschließenden Analyse per Kopterthermografie seien 92 beschädigte Dioden und 34 Hotspots erkannt worden. Im Prüfbericht seien dann die genauen Positionen im Feld aufgeführt worden.

Der Einsatz von Thermografik-Koptern steht bislang noch am Anfang und ist in der Branche auch nicht ganz unumstritten. „Unsere Erfahrungen und Amortisationskalkulationen zeigen, dass die Nutzung Kopter gesteuerter Thermographie zur Fehleridentifikation bereits zu einem kurz- bis mittelfristigen wirtschaftlichen Mehrwert für Anlagebetreiber führen können“, heißt es nach dem Pilotprojekt bei Capital Stage Solar. Die Analysen und anschließenden Optimierungen an dem Photovoltaik-Kraftwerk hätten nun zu einem verbesserten Ertrag geführt. (Sandra Enkhardt)

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