RWE-Solarpark in Ungarn

RWE hat bislang eher kleinere Photovoltaik-Projekte realisiert.
Foto: RWE

RWE und Jinko Solar arbeiten am gemeinsamen Gebot für 800 Megawatt-PV-Ausschreibung in Dubai

22. Januar 2016 | Märkte und Trends, Topnews

Der deutsche Energiekonzern und der chinesische Photovoltaik-Hersteller wollen gemeinsam den Auftrag für das Photovoltaik-Kraftwerk mit 800 Megawatt Leistung erhalten. Im März werden sie voraussichtlich ihr Gebot abgeben.

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Die JinkoSolar Holding Co., Ltd. und die RWE AG werden sich gemeinsam an der dritten Ausschreibungsrunde in Dubai beteiligen. Der chinesische Photovoltaik-Hersteller habe dazu mit RWE Innogy ein Konsortium gebildet, teilte Jinko Solar nun mit. In der Phase III schreibt die Energie- und Wasserbehörde (DEWA) in Dubai ein Photovoltaik-Projekt mit einer Gesamtleistung von 800 Megawatt aus. Die Partner hätten sich bereits erfolgreich präqualifiziert, hieß es weiter. Dies habe DEWA in diesem Monat entschieden. Nun bereiteten Jinko Solar und RWE ihr weiteres gemeinsames Angebot vor, dass sie voraussichtlich Ende März bei der Behörde erreichen werden.

Der deutsche Energiekonzern hatte zuvor eine Partnerschaft zur Zusammenarbeit mit Jinko Solar in der MENAT-Region beschlossen und die Gründung des Konsortiums bereits Mitte Januar verkündet. Nach Angaben von RWE ist es mit 51 Prozent beteiligt. Nach der Fertigstellung des Kraftwerks sollten 40 Prozent bei dem Konsortium verbleiben und 60 Prozent in den Besitz der DEWA übergehen.

Die Partner glauben, dass die Phase III des Projekts ein wichtiger Meilenstein für die Photovoltaik-Entwicklung in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie für die ganze Region sein werde, hieß es bei Jinko Solar weiter. Es sei eines der größten Photovoltaik-Projekte der Welt, die derzeit entwickelt würden.

In den ersten beiden Runden hatte die DEWA Projekte mit 13 und 200 Megawatt für den Solarpark „Mohammed bin Rashid Al Maktoum“ ausgeschrieben. Hierbei lieferte jeweils First Solar seine Cadmiumtellurid-Dünnschichtmodule. Der Zuschlagspreis für den Solarstrom in der zweiten Runde belief sich auf 5,84 US-Cent pro Kilowattstunde. (Sandra Enkhardt)

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