Photovoltaik-Pylon von Porsche in Berlin-Adlershof

Der Photovoltaik-Pylon ist als ein sichtbares Zeichen für die Lade-Infrastruktur gedacht.
Foto: Porsche Deutschland GmbH

Porsche vollendet Photovoltaik-Pylon in Berlin

04. Februar 2016 | Märkte und Trends, Topnews

An seinem neuen Standort im Bezirk Berlin-Adlershof hat der Autokonzern nun eine 25 Meter hohe Stahlkonstruktion bestückt mit Photovoltaik aufgestellt. Nach der Eröffnung im Frühjahr 2017 soll mit dem erzeugten Solarstrom der komplette Strombedarf des Porschezentrums gedeckt werden.

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Porsche hat seinen ersten Photovoltaik-Pylon fertiggestellt. In Berlin Adlershof steht der 25 Meter hohe und 37 Tonnen schwere Koloss, an dessen konvexer Fassade 7776 Solarzellen angebracht sind, wie der Stuttgarter Autokonzern am Donnerstag mitteilte. Bis zu 30.000 Kilowattstunden Solarstrom jährlich sollten mit der neuen Anlage produziert werden. Nach der geplanten Eröffnung des Porsche-Zentrums Berlin-Adlershof soll mit dem Photovoltaik-Pylon der komplette Strombedarf des Autozentrums gedeckt werden. Über eine Ladesäule sollen dann auch Besucher kostenlos Strom tanken können, wie es weiter hieß.

Für Porsche ist der Photovoltaik-Pylon nach Worten des Vorsitzenden Jens Puttfarcken „ein klares Bekenntnis zur Elektromobilität und ein Symbol für nachhaltige und ressourcenschonende Investitionen“. Sein Unternehmen nehme sich der Herausforderung Elektromobilität konsequent an. Der Autohersteller habe drei Plug-In-Hybrid-Modelle derzeit im Angebot. Mit dem Photovoltaik-Pylon wolle Porsche nun „ein sichtbares Zeichen für die Lade-Infrastruktur“, die mitentscheidend für den langfristigen Erfolg der Elektromobilität sei. (Sandra Enkhardt)

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Eric Duminil aus Stuttgart

Freitag, 05.02.2016 15:39

Hoffentlich sind es nicht wirklich 7776 (=2*9*9*16*3) Solarzellen. Es würde sonst bedeuten, dass es mehr als 700 davon gibt, die hinterm Logo sind. Es würde mich schon interessieren, wie sie 30MWh/Jahr [...]

josef mitterer aus Dorfen

Freitag, 05.02.2016 08:41

gut, aber warum extra so ein Ding hinstellen? es gibt doch genügend Fassaden an den Gebäuden die man nutzen könnte, dann wäre es richtig Nachhaltig. Dabei würde sogar die Gebäudekühlung der Glaspaläste [...]

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Kommentare 1 - 2 von 2

Eric Duminil aus Stuttgart

Freitag, 05.02.2016 15:39

Hoffentlich sind es nicht wirklich 7776 (=2*9*9*16*3) Solarzellen. Es würde sonst bedeuten, dass es mehr als 700 davon gibt, die hinterm Logo sind.
Es würde mich schon interessieren, wie sie 30MWh/Jahr produzieren möchten. Auch mit 20% Wirkungsgrad und 90% Performance Ratio wird es trotzdem knapp sein.

josef mitterer aus Dorfen

Freitag, 05.02.2016 08:41

gut, aber warum extra so ein Ding hinstellen? es gibt doch genügend Fassaden an den Gebäuden die man nutzen könnte, dann wäre es richtig Nachhaltig. Dabei würde sogar die Gebäudekühlung der Glaspaläste unterstützt werden. Bin gespannt wann dort der erste Tesla tankt.....

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