Photovoltaik-Dachanlage


Foto: Naturstrom

Hotels senken Energiekosten mit BHKW und Photovoltaik

10. Februar 2016 | Märkte und Trends, Topnews

Mit einer Kombination aus Blockheizkraftwerk und Photovoltaikanlage verspricht das Unternehmen Enerquinn Energiekosteneinsparungen für Hotels von bis zu 20.000 Euro pro Jahr.

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Das Unternehmen Enerquinn Energiesystemtechnik stellt ein Energiesparkonzept für das Hotelgewerbe vor, in dem ein Blockheizkraftwerk (BHKW) und eine Photovoltaikanlage kombiniert werden. Mit dem Angebot namens EQ blueline von Enerquinn rentiere sich der Einsatz eines BHKWs für Hotels ab einem Verbrauch von etwa 10.000 Litern Heizöl und 25.000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Besonders effizient werde die Energieversorgung, wenn das Blockheizkraftwerk mit einer Photovoltaikanlage kombiniert werde. Über 10 Jahre gerechnet könne das Einsparpotenzial bei Strom und Wärme, je nach Größe des Hotels, bei knapp 200.000 Euro liegen. Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Batteriespeicher ließen sich ebenfalls in das Konzept integrieren, um den Eigenverbrauch zu erhöhen.

Enerquinn zufolge ist Energie in der Hotelbranche nach wie vor der zweithöchste Kostenverursacher. Eine nachhaltige Energieversorgung bringe aber nicht nur unmittelbare kalkulatorische Vorteile, sondern auch einen dauerhaften Imagegewinn. „Jedes Unternehmen, das verantwortungsvoll mit den natürlichen Ressourcen umgeht, erntet heute beim Verbraucher ganz automatisch entscheidende Pluspunkte. Das gilt auch und vor allem für Hotels“, so Enerquinn. (Mirco Sieg)

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JC W aus Alling

Samstag, 13.02.2016 21:20

Auf den ersten Blick ein Traumpaar: Im Sommer Strom aus PV, im Winter, wenn viel Wärme benötigt wird, aus BHKW. Da beide Systeme für sich genommen wirtschaftlich sind, ist es auch die Gesamtlösung. [...]

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Kommentare 1 - 1 von 1

JC W aus Alling

Samstag, 13.02.2016 21:20

Auf den ersten Blick ein Traumpaar: Im Sommer Strom aus PV, im Winter, wenn viel Wärme benötigt wird, aus BHKW. Da beide Systeme für sich genommen wirtschaftlich sind, ist es auch die Gesamtlösung. Leider laufen die BHKW meist nicht mit "Bio"- sondern mit fossilen Brennstoffen. Und es reicht nicht, wenn sie im Winter laufen, auch im Sommer müssen sie ran, so dass letztlich der PV-Strom kaum über einen Anteil von 25% am Gesamtstromverbrauch kommen kann. Immerhin ist PV 100% regenerativ, BHKW holt zumindest das maximale aus dem Brennstoff heraus. Besser als die gegenwärtig übliche Deckung des Energiebedarfs ist es also schon, aber ist es auch ein Modell für die Zukunft? Nur wenn fossil zu 100% durch Bio ersetzt werden kann. Wegen der begrenzten Verfügbarkeit von Biobrennstoffen muss dann aber erst mal der Bedarf gesenkt werden - Sparen ist angesagt. Die Techniken dafür sind da (Passivhaus), aber sie kommen in der Praxis nicht an. Sparen hat halt keine Lobby, daran verdient keiner und den mündigen Verbrauchern wird mit Horrormeldungen Angst vor wärmegedämmten Häusern gemacht - ein Trauerspiel auf der ganzen Linie.

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