BDEW-Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller

Seit Oktober 2008 stand Müller an der Spitze des BDEW. Ende Januar verlässt sie den Verband.
Foto: Wikimedia/FishInWater

Hildegard Müller wechselt vom BDEW zu RWE

11. Januar 2016 | Politik und Gesellschaft, Topnews

Zum 1. Mai soll die ehemalige Kanzleramtsministerin von Angela Merkel (CDU) ihren neuen Job antreten. Sie soll dem Energiekonzern die Restrukturierung vorantreiben.

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Hildegard Müller wird nach mehr als sieben Jahren an der Spitze des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ihren Job als Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung zum Monatsende an den Nagel hängen. Zum 1. Mai wechselt sie zum Energiekonzern RWE, wie der Verband am Montag mitteilte. Dort solle sie in einer Vorstandsfunktion die angekündigten Umstrukturierungen leiten. Auf Müllers Wunsch hin ist der Vertrag bereits zu Ende Januar aufgehoben worden, wie es beim Verband weiter hieß. Eine Entscheidung über einen Nachfolge von Müller wolle der BDEW-Vorstand „zeitnah“ treffen.

Müller war vor ihrem Wechsel an die Spitze des BDEW im Oktober 2008 als Kanzleramtsministerin für Angela Merkel (CDU) tätig. Ihre politischen Verbindungen halfen ihr wohl in der Vergangenheit, um die Interessen der großen Energiekonzerne in Deutschland in Berlin durchzusetzen. Gerade bei der Ausgestaltung der letzten EEG-Novellen wird dem BDEW eine gehörige Einflussnahme nachgesagt.

Anfang Dezember hat RWE seine Pläne für eine Aufspaltung des Essener Energiekonzerns vorgelegt. Das Geschäft für die erneuerbaren Energien, Netze und den Vertrieb im In- und Ausland soll demnach künftig in einer eigenen Tochtergesellschaft gebündelt werden. Die alte RWE soll sich dann auf die konventionelle Stromerzeugung und den Energiehandel konzentrieren. Der Aufsichtsrat hat den Vorstandsplänen mittlerweile zugestimmt. Voraussichtlich Ende des Jahres will RWE Aktien der neuen Tochter an der Börse platzieren, langfristig zugleich aber Mehraktionär bleiben. (Sandra Enkhardt)

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H U aus B-fehn

Dienstag, 12.01.2016 17:10

Jetzt hat die Knutsch und Busenfreundin von Fr.Merkel einen weiteren Schritt getan um weitere Geschütze gegen die Erneuerbaren aufzufahren. bei der BDEW hat Sie mit dem (P......) in Berlin Ihr Ziel [...]

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Kommentare 1 - 1 von 1

H U aus B-fehn

Dienstag, 12.01.2016 17:10

Jetzt hat die Knutsch und Busenfreundin von Fr.Merkel einen weiteren Schritt getan um weitere Geschütze
gegen die Erneuerbaren aufzufahren.
bei der BDEW hat Sie mit dem (P......) in Berlin Ihr Ziel erreicht.

das wird doch bei dr RWE so weitergehen.Sie wird ihre Mitkumpanen in der Poltik schon überzeugen.

Man sieht es bei VW hier spiet auc die Poltik mit,und plötzlich wird es in Deutschland ziemlich

ruhig um VW (VW Gesetz)

Sie wird schon alles dran setzen,(mit hilfe Ihrer Seilschaften)das die 4 wieder eine Vormachtstellung bekommen.

Die kleinen ,auch Installationsbetriebe werden darunter leiden wenn EON RWE usw.in das Segment der

Haus PV Anlagen und Speicher einsteigen.

Ich hoffe nur das alle dieses frühzeitig erkennen.

Jeder sollte und kann selbst entscheiden wo er arbeiten möchte,aber bei einigen jetzigen und ehemaligen Politikern geht es nur um Ihre eigene Stellung und Macht.

Und das lassen wir als Bürger zu ?????



ich bin Gott sei Dank aus der Partei vor 1 Jahr von Fr.Müller ausgetreten, weil so

etwas unerträglich ist

Weiter möchte ich dazu nichts sagen,

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