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Gerade einmal 30 Millionen Euro stehen für die PV-Speicherförderung bis Ende 2018 zur Verfügung.
Foto: KfW-Bildarchiv/Rüdiger Nehmzow

EuPD Research hält KfW-Speicherförderung für nicht marktkonform

02. März 2016 | Speicher und Netze, Topnews

Seit Dienstag können Betreiber von Photovoltaik-Anlagen bis 30 Kilowatt, die einen Batteriespeicher installieren wollen, wieder eine Förderung beantragen. Die Marktforscher von EuPD Research halten Fördervolumen und Förderhöhe allerdings für nicht ausreichend, um eine signifikante Entwicklung des Photovoltaik-Speichermarktes zu fördern.

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EuPD Research hat die Förderhöhe und das Volumen der am Dienstag gestarteten Photovoltaik-Speicherförderung kritisiert. Bis Ende 2018 will das Bundeswirtschaftsministerium nun 30 Millionen Euro für Batteriespeicher in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen bis 30 Kilowatt Leistung bereitstellen. Unter Verwendung des aktuellen Preisniveaus im Markt ergebe sich im Jahr 2016 eine durchschnittliche Fördersumme von etwa 2000 Euro je Speichersystem, so die Berechnungen von EuPD Research. Somit bliebe die Förderung auf 5000 Systeme und damit auf weniger als ein Viertel des Marktes im aktuellen Jahr beschränkt, wenn man von einer Gleichverteilung der 30 Millionen Euro über die drei Jahre ausgehe.

Im Jahr 2018 könnten die spezifisch förderfähigen Kosten für Photovoltaik-Speichersysteme auf durchschnittlich etwa 100 Euro pro Kilowatt absinken. „Weder das Fördervolumen noch die spezifische Förderhöhe können so eine signifikante Entwicklung des Marktes für Photovoltaik-Speicher unterstützen“, heißt es daher bei den Bonner Analysten. Für ein durchschnittliches Speichersystem mit sechs Kilowattstunden Nettokapazität und einer sechs Kilowatt Photovoltaik-Anlage würde dies gerade einmal einen Tilgungszuschuss von 600 Euro bedeutet. „Die Erfahrungen mit der ersten Speicherförderung haben gezeigt, dass der bürokratische Aufwand zur Beantragung des KfW-Darlehens als Hemmnis nicht zu unterschätzen ist.“, Martin Ammon, Leiter Volkswirtschaft bei EuPD Research. Entsprechend sei spätestens 2018 bei einer Förderquote von nur noch 13 bzw. 10 Prozent kaum eine Anreizwirkung zur Installation von PV-Speichersystemen über das Förderprogramm zu erwarten.

Die Förderquote sinkt erstmals zum 1. Juli 2016 von 25 auf 22 Prozent. Danach folgte eine weitere halbjährliche Absenkung. Mit der neuen Speicherförderung sind zugleich einige technische Anforderungen verschärft worden. So müssen sich Betreiber von geförderten Batteriespeichern verpflichten, maximal 50 Prozent der Nennleistung ihrer Photovoltaik-Anlagen über die komplette Lebensdauer ins Netz einzuspeisen. (Sandra Enkhardt)

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