Yingli-Fabrik in China

China Cinda könnte Yingli beim Verkauf von Vermögenswerten unterstützen.
Foto: Yingli Green Energy Holding Company Ltd

China Cinda bietet Yingli Unterstützung für Umschuldung an

27. Januar 2016 | Märkte und Trends, Topnews

Der staatliche Vermögensverwalter sieht nach Medienberichten durchaus Potenzial im Photovoltaik-Geschäft des hochverschuldeten chinesischen Herstellers. Cinda Cinda will sich daher aktiv an der Restrukturierung bei Yingli beteiligen.

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Die China Cinda Asset Management Co. hat nach einer Wirtschaftlichkeitsprüfung ihr Unterstützung bei der Umschuldung der Yingli Green Energy Holding Co. angeboten. Dies meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf gut informierte Kreise. China Cinda, ein staatlicher Vermögensverwalter, habe Interesse an der Restrukturierung der Schulden, da es ein Potenzial für Yinglis Photovoltaik-Geschäft sehe. Eine Möglichkeit der Unterstützung sei, dem chinesischen Photovoltaik-Hersteller beim Verkauf seiner ertragslosen Aktiva zu helfen, heißt es in dem Bericht weiter. Eine offizielle Bestätigung von China Cinda oder Yingli war zunächst nicht zu bekommen. Bloomberg verweist aber darauf, dass auch „China Business News“ zuvor über das Interesse von China Cinda berichtet habe.

Erst vor wenigen Tagen hatte Yingli über die Fortsetzung der Gespräche mit seinen Anleihegläubigern über eine Umschuldung berichtet. Demnach plant der chinesische Hersteller den Verkauf von Vermögenswerten, etwa Photovoltaik-Kraftwerken, um seine Schulden zu begleichen, wie Yingli-Finanzvorstand Wang Yiyu Bloomberg bestätigte. Desweiteren soll das Unternehmen lokale Regierungsstellen und Banken um Unterstützung gebeten haben. Nach pv magazine vorliegenden Informationen sollen sowohl Chinas Bankenaufsicht als auch die Nationale Energiebehörde mittlerweile Hilfe bei der Restrukturierung zugesagt haben.

Seit dem zweiten Quartal 2011 konnte der chinesische Photovoltaik-Hersteller keinen Gewinn mehr ausweisen. Die Verbindlichkeiten sollen sich bis zum Ende des dritten Quartals 2015 auf 1,9 Milliarden US-Dollar summiert haben. Wegen der finanziellen Schwierigkeiten konnte Yingli im vergangenen Jahr seine Produktionen nicht unter Volllast laufen lassen. Dies führte mehrfach zu einer Senkung der Prognose. Insolvenzgerüchte wies Yingli mehrfach zurück. (Sandra Enkhardt)

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