IKEA-Filiale in Deutschland

IKEA bietet demnächst auch Photovoltaik-Anlagen in den Niederlanden und der Schweiz an.
Foto: Helmut Stettin für IKEA

IKEA will Hanergy-Solarmodule in weiteren Ländern verkaufen

24. September 2014 | Märkte und Trends, Topnews

Der schwedische Möbelkonzern hat am Rande der UN-Klimakonferenz in New York angekündigt, künftig auch in den Niederlanden und der Schweiz Photovoltaik-Anlagen verkaufen zu wollen. In den kommenden 18 Monaten sollen sechs weitere Länder folgen.

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Die IKEA Group will noch in diesem Jahr damit beginnen, in den Niederlanden und der Schweiz Photovoltaik-Dachanlagen zu verkaufen. Künftig sollen die Solarmodule von Hanergy, die bereits in Großbritannien angeboten würden, auch in den Filialen dieser Länder zu erwerben sein, erklärte der IKEA-Vorstandschef Peter Agnerfjäll am Rande des UN-Klimagipfels in New York. In den kommenden 18 Monaten solle das Angebot dann auch auf sechs weitere Länder ausgeweitet werden. Der IKEA-Vorstandschef machte aber keine konkreteren Angaben zu diesen Ländern. Der schwedische Möbelkonzern wolle damit mehr Hausbesitzern ermöglichen, in ihre eigene Photovoltaik-Anlage zu investieren.

Nach Großbritannien sollen die Photovoltaik-Anlagen ab Ende Oktober auch in der ersten Filiale in den Niederlanden erhältlich sein. Mitte Dezember beginne dann der Verkauf in der Schweiz. IKEA setzt dabei weiterhin auf die Solarmodule von Hanergy. Das Angebot umfasst die komplette Installation und Garantien für die Anlage. In Großbritannien verkaufe IKEA sein Photovoltaik-Paket nun in allen 18 Filialen. Vor rund einem Jahr startete die Aktion.

IKEA gibt an, dass es 1,5 Milliarden US-Dollar in Photovoltaik- und Windkraftanlagen investieren will. Bisher seien 700.000 Solarmodule auf den Geschäften und Gebäuden des schwedischen Möbelkonzerns installiert worden und zahlreiche Windkraftanlagen in dessen Besitz. Ziel sei es, seine verbrauchte Energien bis 2020 zu 100 Prozent aus Erneuerbaren zu erzeugen. Zudem wolle IKEA bis 2020 auf jegliches Plastikmaterial verzichten. Es solle dann durch erneuerbare oder recycelte Produkte ersetzt werden. (Sandra Enkhardt)

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