Organische Solarzelle von Heliathek

Heliathek will eine Effizienz von 15 Prozent für seine organischen Solarzellen erreichen.
Foto: Heliathek

Heliatek entwickelt organische Solarzelle mit 13,2 Prozent Wirkungsgrad

08. Februar 2016 | Forschung und Entwicklung, Topnews

Das Fraunhofer-CSP hat den Rekord des Dresdner Photovoltaik-Unternehmens unabhängig bestätigt. Heliatek hält nun auch organische Solarzellen mit einer Effizienz von 15 Prozent für realistisch.

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Heliatek hat eine organische Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von 13,2 Prozent entwickelt. Dies stelle einen neuen Weltrekord für die Effizienz in der organischen Photovoltaik dar, teilte das Dresdner Unternehmen am Montag mit. Der organische Halbleiter weise ein gutes Leistungsverhalten bei Schwachlicht und hohen Temperatur auf, weshalb der Wirkungsgrad der neuen OPV Multi-Stack Zelle mit einer Effizienz von 16 bis 17 Prozent bei konventionellen Solarzellen vergleichbar sei. Der neue Rekordwert sei bei simuliertem AM1.5 Illumination gemessen und vom Fraunhofer Zentrum für Silizium-Photovoltaik (CSP) in Halle unabhängig bestätigt worden.

In den vergangen zehn Jahren hat Heliatek nach eigenen Angaben damit den Wirkungsgrad seiner organischen Solarzellen von drei auf mehr als 13 Prozent steigern können. Zugleich sei damit auch das Ziel, OPV-Zellen mit einem Wirkungsgrad von 15 Prozent zu entwickeln realistisch. “Es bestätigt unsere Entscheidung, die F&E Aktivitäten intern auszubauen, sowohl bei der Entwicklung neuer Absorbermoleküle als auch in der Optimierung der Zell-Architektur“, erklärte Heliatek-Vorstandschef Thibaud Le Séguillon. Technikvorstand Martin Pfeiffer ergänzte, dass der Erfolg auf der chemischen Grundlagenforschung und den daraus resultierenden neuen organischen Absorbermaterialien. Für eine optimale Kombination der Eigenschaften in dem neuen Solarzellen-Design hätten zudem die physikalischen und chemischen Forscherteams bei Heliatek zusammengearbeitet, so Pfeiffer weiter. In der Rekordzelle sind drei verschiedene Absorber kombiniert. Jeder sei darauf ausgelegt, grünes, rotes und fast-infrarotes Licht der Wellenlängen zwischen 450 und 950 Nanometern in Elektrizität umzuwandeln. (Sandra Enkhardt)

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