Energiewende aus den Augen verloren

24. Januar 2014 | Hans Urban, Schletter GmbH


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Im Zuge der Verhandlungen zur Regierungsbildung und zum Koalitionsvertrag ist das Wort "Energiewende" momentan in aller Munde. So wird zwar auf der einen Seite ständig und überall darüber geredet, aber die praktische Umsetzung ist komplett ins Stocken geraten. "Prozentpunkte" hier und "Cent" da - alles und jedes wird stets und ständig bis zum Erbrechen in der Öffentlichkeit diskutiert -von einem Ziel, auf das man hinarbeitet und auf das all diese Maßnahmen ausgerichtet sind, hört man längst nichts mehr. Hat man das möglicherweise aus den Augen verloren? Nach einer Halbierung des Ausbaus der Photovoltaik im Jahr 2013 ist für 2014 nochmals eine weitere Verminderung zu erwarten, sogar Projekte zum Eigenverbrauch, vorher mit viel Tamtam gefördert (Stichwort: Speicherförderung), sollen nun mit einer zusätzlichen Abgabe belegt werden. Windkraft wird z.B. in Bayern durch eine praktisch nicht mehr umsetzbare Abstandsregelung mit einem Federstrich komplett zum Erliegen gebracht. Der Anteil der Kohlekraft steigt indessen ständig an, obwohl die meisten Kernkraftwerke aktuell noch am Netz sind. Flexible Gaskraftwerke werden aus wirtschaftlichen Gründen vom Netz genommen. Wo findet hier aktuell noch Energiewende statt? Wo soll erneuerbare Energie, um fossile Energieträger zu ersetzen, denn noch herkommen?

In allen Meinungsäußerungen wird impliziert, dass die Energiewende zum Nulltarif passieren müsste. Die Energiewende wird für Deutschland oft "das größte Projekt seit der Wiedervereinigung" genannt. Hat denn Deutschland die Wiedervereinigung zum Nulltarif bekommen? Wurde diese Forderung denn jemals diskutiert? Hat einer unserer damaligen Politiker, heute würdevoll und anerkennend "Architekten der Wiedervereinigung" genannt, 1989 ein Megaphon in die Hand genommen und zu den Leuten an der Berliner Mauer gesagt "Moment, Jungs, langsam, langsam, legt die Pickel weg, lasst mal die Mauer noch stehen und klettert nicht rüber, wir müssen erst nochmal kalkulieren was das kostet.?". Oder bekamen die deutschen Unternehmen die im internationalen Wettbewerb standen, bzw. ihre Mitarbeiter damals Ausnahmen vom "Soli"?

Wir akzeptieren ohne jedes Murren ein stetiges Ansteigen der Preise fossiler Energieträger (fast 350 Prozent für Heizöl in den letzten 20 Jahren), wir akzeptieren einen ständigen Abfluss der Wertschöpfung aus unserer Volkswirtschaft für Energieimporte (300 Milliarden Euro für die EU in 2011 alleine für Öl), wir akzeptieren stetige Subventionen für konventionelle Energieträger aus Steuergeldern (177 Milliarden Euro für Steinkohle, 65 für Braunkohle, 187 für Atomenergie) und wir investieren beständig öffentliche Gelder in die Behebung von Schäden des beginnenden Klimawandels oder die Vorbeugung dagegen. Und während wir seit Jahrzehnten noch die Frage diskutieren, wer denn die Kosten der Sanierung von Atommüll-Endlagern übernehmen könnte, die zwar für Jahrtausende geplant waren, aber dann doch schon nach 20 Jahren alle Ihre brisanten Inhalte an die Umwelt und das Grundwasser abgeben, während inzwischen jeder weiß, dass jeder Bürger sein Auto haftpflichtversichern muss, nicht aber der Atomkraftbetreiber sein Kraftwerk, während also diese Widersprüche langst nicht aufgeklärt sind, kommt nun eine ganz neue Idee auf: Wir bieten Atomkraftwerken innerhalb der EU, die ja laut den Aussagen aller Politiker eigentlich den günstigsten Strom produzieren sollten, noch einen erhöhten Einspeisetarif für 35 Jahre plus Inflationsausgleich!

Aber wir meinen, auf der anderen Seite, dass ein kompletter Umbau unseres Energiesystems für unsere Zukunft und die unserer Kinder umsonst sein müsste. Und um das eine nicht ständig diskutieren zu müssen, wird es stillschweigend aus Steuergeldern beglichen, um das andere stets und ständig öffentlich anprangern zu können, stellen wir die Umlage für Erneuerbare Energien jeden Tag transparent für alle sichtbar in der EEG-Umlage dar - ja sogar die FDP entdeckte ihr Herz für die sozial schwachen Haushalte! Damit nicht genug - wir belegen die Mehrkosten auch noch mit der Mehrwertsteuer. Aber das ist letztendlich nur konsequent, denn so schließt sich der Kreislauf!

Nun gut, wir haben eine Demokratie und wir wollen nicht vergessen, dass uns viele Länder der Erde um unser geordnetes Staatssystem beneiden! In einer Demokratie werden Mehrheitsentscheidungen umgesetzt und das ist gut! Ob der aktuelle faktische Ausstieg aus der Energiewende wirklich der Wille des Volkes (also des eigentlichen Souveräns der Demokratie) ist, es wäre sicherlich sinnvoll, das zu ergründen.

Aber eine dringliche Bitte wäre doch an die Politik zu richten:
Wenn wir das Ziel aus den Augen verloren haben, wenn uns jeder Cent in der Umlage wichtiger ist als die Risiken der Atomkraft für unsere Bevölkerung, die nicht geklärten Endlagerung und auch wichtiger als der stetig steigende CO2-Ausstoß und die Folgen des Klimawandels, wenn also das so ist, dann sagt es bitte ehrlich und auch öffentlich!

Bitte redet nicht mehr über eine Energiewende, die faktisch nicht mehr stattfindet. Bitte macht keine Klimakonferenzen mehr und spart das CO2 und die Kosten der Flüge, sowie den kostbaren Schlaf statt nächtelanger ergebnisloser Sitzungen! Bitte sagt es der Bevölkerung deutlich, dass wir spätestens in 2 oder 3 Jahren den Ausstieg aus dem Ausstieg des Ausstieges wieder umwerfen und die Atomkraftwerke weiterlaufen lassen werden. Und bitte sagt es der Bevölkerung, dass wir die Kohlekraft weiter für die Versorgungssicherheit und den billigen Strom brauchen werden und uns und unsere Kinder deshalb auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten müssen!

In der aktuellen Diskussion geht es längst nicht mehr darum, was richtig ist und was falsch. Unser Land leidet an schlechter Wahlbeteiligung und Politikverdrossenheit. Wir sollten deshalb aufhören, täglich öffentlich von Energiewende zu reden und genau das Gegenteil umzusetzen!

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Hans Jürgen Sauter aus Deggendorf

Montag, 10.02.2014 09:25

Sehr gute Analyse. Neben dem Gedanken des Mutes zur Energiewende möchte ich noch unbedingt die Nachhaltigkeit unseres Handelns unterstreichen. Wir sind um die Jahrtausendwende aufgebrochen Deutschland [...]

Andreas Lietz aus Hamburg | http://www.bdj.de

Mittwoch, 29.01.2014 19:38

Lieber Herr Urban, bitte leiten Sie doch diesen sehr präzisen und die tatsächliche Situation zur Energiewende in Deutschland beschreibenden Artikel über den Bundestagsabgeordneten der CSU in Ihrer [...]

Georg Koch aus Hamburg

Dienstag, 28.01.2014 10:25

Besten Dank, Hans, ein klasse Artikel, bestens geeignet zum Verteilen. Unsere frisch gewählten Politiker wissen, wie die Energiewende funktionieren kann, m.E. fehlt ihnen nur der Mut, es herrscht die [...]

Christian Sauter aus Mettmann

Montag, 27.01.2014 18:42

Ja, leider Richtig. Aber was tun? Revolution liegt dem Deutschen nicht so. Wir persönlich arbeiten hart an unserer Energiewende, nicht nur Strom. Aber leider hilft das Deutschland nicht. In vielen [...]

Peter Woderschek aus Kottgeisering

Montag, 27.01.2014 12:00

Einer der treffendsten Artikel! Vielen Dank! Es geht jetzt, auch vor dem Hintergrund der kommenden Gesetzesinitiativen zum EEG, um die Mobilisierung aller Bürger, denen die Energiewende und der Klimaschutz [...]

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Kommentare 1 - 16 von 16

Hans Jürgen Sauter aus Deggendorf

Montag, 10.02.2014 09:25

Sehr gute Analyse.
Neben dem Gedanken des Mutes zur Energiewende möchte ich noch unbedingt die Nachhaltigkeit unseres Handelns unterstreichen. Wir sind um die Jahrtausendwende aufgebrochen Deutschland eine neuen Marktsektor, den der Solar Branche, langfristig und nachhaltig aufzubauen. Sicher sind zu Beginn Fehler unterlaufen was einen Wildwuchs und Unkontrollierbarkeit brachte.
Diese Kinderkrankheiten sind jetzt aber rausgewachsen und die handelnden Teilnehmer dieser weltweit gesehen noch immer jungen Branche haben sich bereinigt, stabilisiert und agieren mehrheitlich auch in internationalen Märkten.
Hier vermisse ich jegliche Anerkennung und Uterstützung seitens der Politik.
Aber gerade diese muss sich doch fragen lassen, worauf wir zukünftig den Erfolg unseres Landes begründen wollen!
Wir leben von der Innovation, vom Technologischen Vorsprung und natürlich letztendlich davon diesen zu exportieren.
Daher sehe ich die aktuellen Entwicklungen zur Energiewende als großes Risiko für das Verschenken unseres innovativen Vorsprunges.

Andreas Lietz aus Hamburg | http://www.bdj.de

Mittwoch, 29.01.2014 19:38

Lieber Herr Urban,
bitte leiten Sie doch diesen sehr präzisen und die tatsächliche Situation zur Energiewende in Deutschland beschreibenden Artikel über den Bundestagsabgeordneten der CSU in Ihrer Region direkt an die Großkoalitionäre Merkel und Gabriel weiter. Vielleicht hilft es und der Herr lässt Hirn über Berlin regnen!!!

Georg Koch aus Hamburg

Dienstag, 28.01.2014 10:25

Besten Dank, Hans, ein klasse Artikel, bestens geeignet zum Verteilen.
Unsere frisch gewählten Politiker wissen, wie die Energiewende funktionieren kann, m.E. fehlt ihnen nur der Mut, es herrscht die Angst vor der eigenen Courage, der Bammel davor, als ganz großer Politiker in die Geschichtsbücher zu kommen...
Weiterhin frohes Schaffen
Georg

Christian Sauter aus Mettmann

Montag, 27.01.2014 18:42

Ja, leider Richtig. Aber was tun? Revolution liegt dem Deutschen nicht so.
Wir persönlich arbeiten hart an unserer Energiewende, nicht nur Strom.
Aber leider hilft das Deutschland nicht.
In vielen Gesprächen liegt das Hemd immer noch näher als die Hose. Leider, leider.

Peter Woderschek aus Kottgeisering

Montag, 27.01.2014 12:00

Einer der treffendsten Artikel! Vielen Dank!
Es geht jetzt, auch vor dem Hintergrund der kommenden Gesetzesinitiativen zum EEG, um die Mobilisierung aller Bürger, denen die Energiewende und der Klimaschutz nicht egal ist.
Die Aktionen von Campact, Avaaz, Umweltinstitut und vieler anderer werden immer mehr, aber ich habe den Eindruck, die werden doch als "Spinner" belächelt. Die Wirkung auf unsere Politiker ist marginal (ich bin da schon Mitglied).
Die Frage ist, wie kann man einen nicht überhörbaren "Bürgerprotest" organisieren, der von der Politik auch wahr und vor allem ernst genommen wird? Eine Protestwelle, die in den Medien die ihr zustehende Aufmerksamkeit und ernsthafte Diskussion bekommt. Dass die Bürger endlich von der Politik als gleichwerig, oder wichtiger als die Energiewirtschaft genommen wird.
Ich habe keine Idee, wie man das organisieren kann, aber vielleicht gaht da etwas zusammen. All die Campact, Avaaz usw sind - leider - doch zu schwach.
Die gut 2/3 der Bevölkerung, die sich für die EE ausspricht muß aktiviert werden. Unterstützungsmails und Petitionen genügen einfach nicht mehr! Ich bin dabei, wenn es losgeht!

Hermann Mayer aus 93164 Laaber | http://www.hermann-mayer-elektro.de

Montag, 27.01.2014 11:04

Herr Urban, Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Was können wir anstellen, daß die Tatsachen täglich in den Medien publik gemacht werden? Wenn nur einzelne darüber in kleinen Absätzen berichten, ist es nicht wirkungsvoll.
Hier sollten auch unsere Verbände ansetzen.
Liebe Grüße
Hermann Mayer

Horst Addix aus 28757 Bremen | http://horst-addix.de

Montag, 27.01.2014 10:41

Herr Urban hat dieses wichtigste Anliegen total auf den Punkt gebracht und sehr sachlich und emotionsfrei geschildert.
Leider ist ein großer Teil unserer sog. Politiker blind und taub und diese lassen sich die neuen Gesetze von der Mafia der Lobbyisten vorgeben und ausarbeiten. Dabei spielt natürlich auch eine Rolle, wo die meisten ehemaligen Parteifreunde in Lohn und Brot stehen, ich denke nur an die ehemaligen Minister Clement und Müller.
Es wäre m. E. gut wenn dieser Artikel bundesweit einmal in den Medien erscheinen würde, auch über Twitter, damit eine gewisse Aufklärung der Bevölkerung erfolgt.

Jojakim Sames aus marburg | http://www.sames-solar.de

Montag, 27.01.2014 10:36

Auf den Punkt getroffen! Wir werden das gleich mal bei uns auf der Internetseite veröffentlichen.
Hoffen wir mal das die Länder noch etwas Weitsicht haben... Aber ich glaube nicht dran.
mfg
J. Sames

Thomas Steinke aus Halle/Saale | http://landmark-gs.com

Montag, 27.01.2014 08:56

Herr Urban,

vielen Dank für Ihren Beitrag. treffender hätte er nicht sein können.

Die Energielobby hat sehr großen Einfluss in Berlin, leider auch bei den Medien. Immer wenn es um Kürzungen beim EEG geht kann man feststellen, dass sich Meldungen zu möglichen Blackouts, Überlastungen des Netzes oder horrender Preisanstiege in den Medien häufen. Dabei ist es die Energiewirtschaft nicht unbedingt selbst, die diese Meldungen verbreiten, sondern meist Lobbyverbände o.ä.

Ich finde es sehr schade, dass es die EE-Branche bisher nicht wirklich in der Lage war, ein entsprechendes Gleichgewicht auf medialer Ebene zu schaffen. Meldungen von RWE, EON und Co. liest man viel häufiger als vom BSW, anderen Verbänden und Vereinen oder führenden Unternehmen der EE-Branche.

Meiner Meinung nach muss hier unbedingt ein Gleichgewicht geschaffen werden!

Thomas Steinke
Landmark green systems

Danny Hübner aus Schkeuditz

Montag, 27.01.2014 08:56

Ich kann Hr. Urban in seinem Beitrag nur zustimmen. Er trifft den Nagel auf den Kopf. Die erneuerbaren Energien werden an den Pranger gestellt und letztendlich für den Strompreisanstieg verantwortlich gemacht. Der Bevölkerung kann man das gut verkaufen und damit für andere wirkliche Probleme die nicht gelöst werden ab zu lenken. Niemand diskurtiert die Kosten die heute schon durch enorme Subventionen bei der Braunkohle u.s.w sowie durch die Endlagerung des Atommülls anfallen und auf Jahre uns belasten werden. Wenn dass die Sichtweise der Regierung für die Zukunft dar stellt und die doch so hochgelobte Energiewende nun nichts mehr Wert ist habe ich Angst was wir von einser solchen Regierung in Zukunft noch erwarten dürfen. Für die nachfolgenden Generationen wird das teuer. Aber wie sagt man so schön. "nach mir die Sinnflut"

Thomas Kutzner aus Neu-Ulm

Montag, 27.01.2014 08:51

Sehr gut dargestellt, und leider auch wahr.
Nur glaube ich nicht daran, dass dies an der - nennen wir es mal Gedankenlosigkeit - unserer Politiker etwas ändern wird. Solange die Interessen weniger Großkonzerne im Vordergrund stehen, so lange wird uns dieses Verhalten als die einzig wahre Möglichkeit verkauft, zum Leidwesen unserer Nachkommen.
Thomas Kutzner

Rolf Hueber aus München | http://www.elfit.eu

Montag, 27.01.2014 08:30

Perfekt auf den Punkt gebracht, Herr Urban! Ihr kritischer Beitrag gehört als ganzseitige Anzeige mit Unterschriften Gleichgesinnter bzw. Unterstützer z.B. in die SZ. Vielleicht braucht man dazu nun doch die "Grünen"? Danke R. Hueber

Reiner Hofer aus Konstanz

Montag, 27.01.2014 07:23

Kompliment Herr Urban,
sie bringen es auf den Punkt. Schade, dass sich unsere Politiker von den falschen Lobbyisten blenden lassen. Nach meiner Meinung sollten die ganzen Subventionen und Kosten der fossilen und atomaren Energie ebenfalls auf dem Strompreis abgebildet sein.

Günther Blasbichler aus Innsbruck

Sonntag, 26.01.2014 19:00

Erneuerbare Energien sind nicht mehr zum Aufhalten. Es braucht Einsatz und Phantasie.
Die Zeiten leichten Geldes sind vorbei, für alle im Energiesektor.

Wolfgang Huber aus 73660 Urbach

Samstag, 25.01.2014 14:46

Das Statement von H. Urban trifft den Nagel auf den Kopf!
Rems-Murr-Solar GmbH

Volker Seiler aus Bitterfeld-Wolfen

Samstag, 25.01.2014 09:21

Zu ergänzen wäre noch, dass wir schon längst keine Demokratie in diesem Land haben. Tatsächlich haben wir eine Diktatur der Großkonzerne, der Reichen und Banker. Dementsprechend sieht auch die Politik aus, neuestes Beispiel das Eckpunktepapier des "neoliberalen" SPD-Ministers Gabriel. Trotzdem glaube ich nicht, dass wir eine Politikverdrossenheit bei der Bevölkerung haben, sondern eine Verdrossenheit über die Politiker von CDU, CSU, SPD, Grünen und FDP. Also all diejenigen die Demokratieabbau in den letzten Jahrzehnten betrieben haben.

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