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Tomas Biermann-K aus Lüneburg

Dienstag, 17.01.2017 13:11

Kommt die Überschrift von Franz Alt? Sie ist so fehloptimistisch irreal leider! Es gibt einen Kampf um die EE und manches mehr in den USA, in Deutschland in der Welt. Nichts wird von alleine. Hier gibt [...]

Sandra Enkhardt aus Berlin

Montag, 16.01.2017 10:18

Danke für den Hinweis. Der Link funktioniert nun auch!

Jürgen B. aus Htbg | http://www.sonne-24.de

Sonntag, 15.01.2017 18:14

Hallo, ich finde diesen Beitrag über die Blockchain Technologie (und der Bitcoin Währung), speziell im Zusammenhang mit der neuen Energiewelt absolut phantastisch! Was werden die Banken dazu wohl [...]

Tomas Biermann aus LÜneburg

Sonntag, 15.01.2017 13:15

Ja, wir brauchen schon so lange eine Umweltschadensteuer, wie Hermann Scheer die ideologisch verdreht benannte Ökosteuer* benanne. Hier fehlt der -auch für den Wahlkampf- merkbare Begriff leider! Wieso [...]

Tomas Biermann-K aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Samstag, 14.01.2017 12:33

Danke für dieses ermutigende Interview zum gerade im Wahljahr 2017 jährlich Trefen der bayrischen+österriechischen Solarinis. So ein Treffen sollte es eigentlich auch im Norden geben. Der Link zu [...]

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Kommentare 1 - 99 von 3196
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Tomas Biermann-K aus Lüneburg

Dienstag, 17.01.2017 13:11

Kommt die Überschrift von Franz Alt? Sie ist so fehloptimistisch irreal leider! Es gibt einen Kampf um die EE und manches mehr in den USA, in Deutschland in der Welt. Nichts wird von alleine. Hier gibt es gute, auch ökonomische Argumente, die für die EE-Durchsetzung sprechen. Aber nun sind die alten, ignoranten Ölmächte regierungsbeherrschend. Auch wenn PV viele Arbeitsplätze brachte und bringt. Die kann man zu GUnsten von Energiekonzenren zerstören, wie auch die deutschen regierungen seit 2010 leider vorgeführt haben. PV-Aufbau 2010-2012 je über 7,4 GW neu, in 2016 vermutlich nur noch ca. 1,2 GW (Dezember fehlt noch)

Und bei uns kooperiert nun zB Eon mit IBC, um ein großes Freiflächen-PV-KW zu betreiben. Eon gibt Geld. Woher nehmen sie es allerdings, wo sie ihre Atomenergiefolgekosten nur sehr gering -wie Ablasshandel- übernehmen.

Kurz es gibt immer Chancen und gute Argumente mit manchen Widersprüchlichem und es gilt für die Bürger-EE-Wende zu kämpfen, damit sie wird. Ohne Kampf wird sie verunstaltet für Konzernepolitik!

Sandra Enkhardt aus Berlin

Montag, 16.01.2017 10:18

Danke für den Hinweis. Der Link funktioniert nun auch!

Jürgen B. aus Htbg | http://www.sonne-24.de

Sonntag, 15.01.2017 18:14

Hallo,

ich finde diesen Beitrag über die Blockchain Technologie (und der Bitcoin Währung), speziell im Zusammenhang mit der neuen Energiewelt absolut phantastisch!

Was werden die Banken dazu wohl sagen?

Erstaunlich, das bis jetzt noch kein Kommentar dazu vorliegt.

Grüße
JB

Tomas Biermann aus LÜneburg

Sonntag, 15.01.2017 13:15

Ja, wir brauchen schon so lange eine Umweltschadensteuer, wie Hermann Scheer die ideologisch verdreht benannte Ökosteuer* benanne. Hier fehlt der -auch für den Wahlkampf- merkbare Begriff leider! Wieso nennen Sie ihn nicht bzw. unterlassen geschichtsvergessen den Scheer-Begriff?
Und wo bleibt hier die Forderung endlich den perversen EE-Ausgleichsmechanismus zu korrigieren,
Etwa regionalen Börsenverkauf für alle Energien vorschreiben, so dass atomar-fossile den EE-Vorang nicht durch jahrelangen terminvorverkauf aushebeln können und Atom- Kohle- wie auch Offshore-Windstrom auch Netz-Transportkosten kalkulieren müssten. Wir brauchen endlich wahre Preise – atomar-fossiler Strom ist mindestens 40 Mrd € teuerer und von den ruund 21 Mrd € EEG-Kosten, sind nur rund die Hälfte Kosten für höhere EE-Preise, die somit viel geringer sein müssten. Vermehrer dezentraler EE-Einsatz muss endlich strompreissenkend wirken können! Börsenpreis müsste etwas schadenseingepreist statt 16,60 zB 21,60 und Verbraucherpreis statt 30 eher 25 kosten.

Rasche Gespräche wären sofort, nicht erst für nach der Bundestagswahl gefordert! Wenigstens PvMagazine sollte Merkel-Gabriel, auch die AfD + Grüne+Linke+FDP herausfordern sich sofort zu Kohleschadensänderungen zu erklären. Auch Flüchtlinge bzw. neuer alter Nationalismus hat mit Klima- und Umweltschaden der atomar-fossilen Energien und deren Entlastung samt neuer Arbeit durch erneuerbare zu tun!

Tomas Biermann-K aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Samstag, 14.01.2017 12:33

Danke für dieses ermutigende Interview zum gerade im Wahljahr 2017 jährlich Trefen der bayrischen+österriechischen Solarinis. So ein Treffen sollte es eigentlich auch im Norden geben.
Der Link zu Programm und Anmeldung funktioniert allerdings nicht. Hier past es: www.samos-ev.de/jetzt-anmelden-fuer-die-absi-tagung-2017-in-regensburg/

Thomas Wagner aus Balingen

Freitag, 13.01.2017 14:18

Es ist gut, dass SolarWorld den Kahlschlag der Bundesregierung in der Solarindustrie überlebt hat.
Sehr gut ist es,dass SolarWorld nicht nur chinesische Teile zukauft und zusammenbaut, sondern mit einer außergewöhnlich hohen Fertigungstiefe das KnowHow in dieser Zukunftstechnologie in Deutschland sichert.
Jeder der in Photovoltaik investiert, hat es in der Hand ob dies auch in Zukunft so bleibt, oder ob Solartechnik in Zukunft nur noch von einigen chinesischen "staatsgeschützten" Konzernen zu haben ist !

JC W aus Alling

Freitag, 13.01.2017 13:53

Wenn man sieht wie Trump sich aufführt, wie er versucht, Kritiker einzuschüchtern, Tatsachen ignoriert und sich mit lauter Leuten umgibt, die ihm nach dem Mund reden, dann halte ich es für sehr optimistisch, zu glauben, er "müsse" irgendetwas einsehen. Trump wird den Karren solange gegen die Wand fahren, bis die USA Pleite sind und keiner mehr bereit ist, Dollar als Zahlungsmittel anzunehmen. Sein letzter Ausweg wird dann ein Krieg sein.

Paul Wildberg aus Berlin

Donnerstag, 12.01.2017 11:41

Leider wurde einiges falsch dargestellt.
Der Hinweis auf die fallende Einspeisevergütung (die 2017 übrigens sogar etwas steigt), hat NICHTS mit der Überlegung zu tun, ob ich eine Batterie zu meiner PV-Anlage kaufe oder nicht. Die Einspeisevergütung ist ja für 20 Jahre fest ab Inbetriebnahme meiner PV-Anlage - unabhängig ob Batterie oder nicht. Daher irrelevant.

Wenn ein Speicher ewig halten würde, dann sollte man vermutlich sofort kaufen. Da er das aber nicht tut (ich rechne mit 15 Jahren), lohnt er sich immer mehr, je später man kauft, da der Speicher billiger wird und der Strompreis in den 15 Jahren von 2020 bis 2035 im Schnitt höher ist (und somit mehr gespart werden kann mit einem Speicher) als 2016 bis 2031.

Aber ja, die Förderung sinkt jedes Halbjahr. Außerdem kann man sich die Mehrwertsteuer erstatten lassen, wenn man die Batterie zusammen mit der PV-Anlage kauft - das geht später nicht mehr.
Hätte ich mich vor meiner Unterschrift unter den Kreditvertrag schon entsprechend beschäftigt mit der Thematik, hätte ich auch ein Speichersystem gewählt, denn die 19% Mehrwertsteuer (auf alles, auch Montagekosten) + 19% Förderung oder was das gerade ist, macht ca. 40% der Gesamtkosten aus für das Speichersystem - soviel billiger muss der Spaß erst mal werden.
Leider habe ich schon unterschrieben und keinen KfW-Kredit aufgenommen, so dass ich nur noch die 19% Mehrwertsteuer sparen könnte und das alleine reicht noch nicht, damit es sich lohnt. Daher wird 2019 ein E-Auto gekauft um den Eigenverbrauch in die Höhe zu schrauben!
Und in 5 Jahren guck ich noch mal nach Speichersystemen oder es wird zusätzlich wird ein Plugin-Hybridwagen mit mindestens 50km elektrischer Reichweite gekauft, falls mein Benziner so langsam den Geist aufgibt - damit wird der Eigenverbrauch noch mal erhöht und dann gibt es das Speichersystem vielleicht erst 2030 ^^
Und der Plugin-Hybrid kann dann vielleicht sogar schon den Strom auch wieder ins Haus zurückspeisen :)


p.s. der Eigenverbrauch ist leider mitnichten komplett steuerfrei - wählt man den Weg des Unternehmertums, um sich die Mehrwertsteuer erstatten zu lassen (bei meiner geplanten Anlage ca. 3.000€), muss man auf seinen Eigenverbrauch Mehrwertsteuer zahlen in Höhe des abgeschlossenen Stromvertrags (Grundgebühr wird mit eingerechnet). Erst nach 5 Jahren kann man zum Kleinunternehmertum wechseln, wo das nicht mehr der Fall ist.

micha drese aus bremen

Donnerstag, 12.01.2017 10:58

Nur mit Häme allein, lieber Herr Alt, läßt sich keine Eergiewende hin zu 100% erneuerbar gestalten. Auch ich finde die nicht vorhandene/n Endlagerstätte/n grotesk, geradezu absurd. Das einmal vorweg. Aber auch in Japan war die Atomkraft gewollt. Nun will man sie nicht mehr und es müssen andere Lösungen her - wie hierzulande. Wie wäre es, man befragte das Volk wie in der Schweiz über die Zukunft der Atomkraft, das wäre dann mal repräsentativ. Frau Merkels Entscheidung und die des BVG sind es eben nicht. Und zur ganzen japanischen Wahrheit gehört, dass das Abschalten der AKW Japan finanziell schwer geschädigt hat, Importe anderer Energieträger waren die Folge mitsamt eines gewaltigen Handelsbilanzdefizits seit 2011. Mal sehen, wie man das hinbekommen will in einem Export-Industrieland diesen Ausmasses, das jetzt schon am Stock geht, und wenn man nicht weiter auf Kohle und Gas setzen will, wohl aber muß. Auch in D geht es nicht ohne, auch mit mehr als 80 GW PV und WEA nicht. Und in China werden noch reichlich AKW zugebaut, weil die zumindest CO2-neutral und permanent Energie erzeugen - trotz und vor allem wegen des gewaltigen Zubaus bei WEA und PV. Die Klimaziele sind ja die nächste Hürde.
Durch das Internet ist es ja von überall möglich, sich Ursache und Wirkung in D anzuschauen, wo über 120GW an alternativer Energieerzeugung installiert sind. Sicher sind die Japaner sich bewußt darüber, daß D zwar Vorreiter beim Energieumbau ist, allerdings OHNE Masterplan. Ganz aktuell: "Bundesrechnungshof kritisiert Energiewende" FAZ vom 12.01.2017.
Noch werden in D ca. 80TWh (dena) aus AKW erzeugt, für die es noch keinen Ersatz nach 2022 gibt, der auch permanent (11GW Leistung) zur Verfügung steht. Will heißen: Parallel zum Zubau müssen einige Pumpspeicherwerke und power-to-gas etc. gebaut werden, die aber durch Gesetzgebung und Börsenstrompreisfindung vollkommen unrentabel (siehe Schweiz und Import billigen dt. Stroms) durch die Letztverbraucherabgabe und Letztere noch in der Entwicklung sind. Das muß weg. Und Bürgerproteste nach dem Motto "Alles nur nicht vor meiner Haustür" auch. Leider auch hat Japan keine Nachbarländer, in die man den Überhangstrom leiten und (teils negativ) verkaufen kann, um Netze zu entlasten.....

Sicher haben Sie die Bürgermeister auch darauf hingewiesen, daß Massentierhaltung und dessen Fäkalien wie auch Monokulturen wie Maisanbau für die Biogasanlagen für die Kommunen nicht unbedingt ökologisch sinnvoll sind in einem so dichtbesiedeltem Land, um Energie zu erzeugen. Dafür müssen die Japaner nur umstellen von Fisch- auf Fleischverzehr, am billigsten Hähnchen, die noch subventionieren und nach China exportieren oder auch Afrika? Bodenverseuchung durch Überdüngung wird sehr teuer! Bei dem Thema werden allerdings die Grünen ganz schmallippig oder stumm.

Wäre schön, Sie hätten all dies aufgezeigt und vielleicht en passant Ideen für deutsche Automobilhersteller in puncto Brennstoffzellenantrieb mitgebracht, damit man hier von diesem Akku-Irrsinn - ebenfalls planlos - wegkommt.

Eines ist sicher: Rußland wird sich freuen.

Ralph Kessler aus Baden-Württemberg - Rheinfelden (Baden)

Mittwoch, 11.01.2017 23:30

Bevor das eintritt das sich die AKW Betreibern weltweit von der Hälfte ihrer Goldeseln trennen wird, da bin ich mir fast sicher muss uns noch das eine oder andere AKW um die Ohren fliegen sonst wird es nicht so weit kommen.

JC W aus Alling

Mittwoch, 11.01.2017 10:41

Herr Henle hat in vielem Recht, macht aber auch leider ein paar Fehler:
1. Wenn man versucht, Passivhaus etc. damit schmackhaft zu machen, dass es auch staatliche Förderung dafür gibt, dann signalisiert man dem, der nichts davon versteht (und das ist die überwältigende Mehrheit derer, die darüber entscheiden, was für Häuser gebaut werden), dass Passivhäuser etc. eine Förderung nötig hätten, weil sie sich sonst nicht rechnen. Die anschließende Beteuerung, die Mehrkosten würden sich auch amortisieren, wird dann als Wunschdenken eingestuft und nicht geglaubt.
2. Mit Geschwafel von "integrierten Energiekonzepten" schreckt man die Leute eher ab. Die Konsumentenerfahrung ist, dass eine integriertes System sehr teuer wird, wenn nur eine Komponente ausfällt, weil dann das filigrane Gebäude der Verknüpfungen zusammenbricht. Als Konsument hat man lieber ein Baukastensystem, bei dem jeder einzelne Baustein unabhängig von den anderen ausgetauscht werden kann.

Was dagegen nicht genug betont werden kann, ist, dass sich schon bei einem geringfügig stärkeren jährlichen Anstieg der Energiekosten gegenüber dem sonstigen Preisniveau fast jede derzeit marktgängige Investition in Energiesparmaßnahmen an Gebäuden rechnet, einfach wegen der langen Lebensdauer von Gebäuden. Wer heute nicht alles denkbare tut bei seinem Neubau steht in 20 jahren vor einer Energieruine, die entweder teuer nachgerüstet oder abgerissen werden muss.

sakari tapio aus helsinki

Dienstag, 10.01.2017 00:27

Nur Fnnland plant neue AKWs zubauen. Das ist eine Schande und bodenlose Frecheit. Und zudem noch ein riesiger strategisher Fehler, weil der Lieferant aus dem Osten kommt

micha drese aus bremen

Montag, 09.01.2017 14:26

Hallo Herr Behrschmidt,

zunächst danke für Ihre Stellungnahme. Daß wir einen Einstieg in Alternativen haben, nun, daran habe ich auch mitgewirkt. Leider bleibt es aber zur Zeit bei dem Einstieg, denn was wir brauchen ist ein Einstieg mit einem Masterplan dahinter, der das Ziel einer schrittweisen Ersetzung fossiler Kraftwerke - nach atomaren- sicherstellt bei permanent vorhandener Einspeiseleistung, die wir brauchen. Und genau dies ist derzeit nicht der Fall. Es gibt eben keinen Plan, das ist der Plan. Alleiniger Zubau bei WEA und PV reicht eben nicht, wie das Agorameter nun täglich zeigt. Und da sind wir noch nicht bei den anderen Sektoren. Die Hauptthese von Agora lautet: Auf Wind und Sonne soll die Energiewende sich stützen. Wie das gehen soll, wird leider nicht diskutiert bzw. gefordert. Das Thema Speicher wird ausgeklammert mit der Begründung, diese seien teurer als Netze. Mir ist einfach zu viel Glauben in der Sache und zu wenig Fakten. Leider gehen auch Sie nicht darauf ein. Solange Energieminister wie in Frankreich verkünden, mit einer Solarstraße im Norden des Landes könne man die Straßenbeleuchtung entzünden, glaube ich eher an eine billige Elbphilharmonie als an ein Gelingen dieser Energiewende.

Besten Gruß in die Perle Hamburg

Jörg Behrschmidt aus Hamburg

Montag, 09.01.2017 09:58

Hallo Herr Drese, ich stimme ihnen zu, dass man sich stärker auch um die anderen Sektoren, wie Verkehr etc. kümmert und dorch endlich mit der Umstellung auf Klimaverträgliche Alternativen anfängt. Ich stimme ihnen aber nicht zu, dass wir keinen Einstieg in Alternativen haben. Die Alternativen sind da! Nur gibt man dem Klimaschutz nicht die Priorität, die dieser haben müsste. In der Politik wird leider immer noch die Ökonomie über die Ökologie gestellt und es wird an veralteten Marktmechanismen festgehalten, die auf Technologien ausgerichtet sind, die massiv zur Überhitzung unseres Klimas beitragen.

Thomas Wagner aus Balingen

Freitag, 06.01.2017 21:07

Es ist wirklich traurig, dass die Verkäufe von Elektroautos auf diesem niedrigen Niveau stagnieren.
Vielleicht liegt es daran, dass in Deutschland im letzten Jahr nur 15 Modelle zum Kauf angeboten wurden, von denen gut die Hälfte bzgl Reichweite und Ladegeschwindigkeit unterirdische Werte aufweisen.
Geht man davon aus, dass diese bescheidenen 11410 Elektroautos eine durchschnittliche Akkukapazität von 25 kWh haben,ergibt dies eine Gesamtkapazität von ca 285.250 kWh.
Dies ist ca das 3-fache der Gesamtkapazität der ca 15.000 neue installierten Hausspeicher.
Damit liese sich doch schon etwas anfangen um die schwankende Einspeisung von Wind und Sonnenkraftwerken zu speichern und sinvoll zu nutzen.
Deshalb vermisse ich "Eletroauto-Stromtarife" der Stromversorger, die ähnlich wie es das schon seit Jahrzehnten bei Elektrospeicherheizungen gibt, "Überschussstrom" aus regenerativen Kraftwerken zu Sonderkonditionen anbieten.
Erstaunlicherweise halten sich diesbezüglich auch die Ökostromanbieter wie Naturstrom, Lichtblick oder Greenpeace Energie auffällig zurück !?
Anscheinend werden Windräder bei vollen Netzen lieber abgeschaltet als den Strom sinnvoll für Elektromobilität zu verwenden und nebenbei auch Elektroautos attraktiver zu machen ?

micha drese aus bremen

Freitag, 06.01.2017 16:40

Liebe Leute von Agora: Ich schaue sehr oft auf euer Agorameter, Ihre 12 Thesen etc., weil das der einzig wahre Gradmeseer für Last und Einspeiseleistung ist; weil man so sieht, was fehlt: Speicher für el. Energie. Oder auch back-up-Leistung aus diesen. Vor dem Hintergrund eines Kohleausstieges und zuvor Atomausstiegs wäre es doch zur Abwechslung mal schlau und notwenig, zunächst die notwendigen Gegenmaßnahmen zu analysieren und diese in einem Machbarkeitsplan einzufordern, anstatt zuerst der bestehenden Energieversorgung adieu zu sagen. Im Allgemeinen kündigt man eine gesicherte Versorgung erst nach Versicherung einer neuen auf. In Europa werden wir da keine Nachahmer finden, weltweit schon gar nicht, wie erst kürzlich berichtet wurde. Und wo bitte wollen wir denn das Gas herbekommen mitsamt der einhergehenden wachsenden Abhängigkeit von Lieferanten. Wenn Frankreich bspw. morgen auf die Idee käme, alle AKW abzustellen und auf Gas zu setzten, haben Sie dafür ein Denkmodell? Wir wollen möglichst eigenständig werden, nicht abhängiger.
In Ihren 12 Thesen fordern Sie Netzausbau sei billiger als Speicher. Ich sage: Was nutzen mir Netze bei Flaute. Der Wind ist ein launisch Kind. Und die Sonne ist nicht da, braucht man sie. Wind und Sonne haben haben an Energie leicht verloren, trotz des Zubaus, nicht wegen des schwachen Zubaus. Wir müssen uns nicht (nur) an den schwachen Windjahren orientieren, sondern auch an den starken Tagen inkl. den starken Sonnentagen, damit es nicht zum Chaos an der Börse und in Netzen kommt, und dafür brauchts Großspeicher, insbesondere wenn die Installation verdoppelt werden soll. Wo sollen die Leistungsspitzen hin? Nur durch Bioenergie wurde der Rückgang bei Wind und Sonne aufgefangen. Wollen wir aber jetzt noch mehr Gülle und Nitrat auf den Feldern?

Im übrigen finde ich es schön, mal den u. a. Verkehr anzusprechen. Kreuzfahrtreisen mit Schweröl bspw. sind m. E. nicht mehr zu verantworten, wenn man andererseits den Menschen Solaranlagen und eAutos schönreden will, die man dann mit Braunkohlenstrom betankt. Und der Wärmesektor, jawohl, der hat es in sich. Wind und Sonne liefern leider keine Abwärme.

Man kann keinen Ausstieg fordern, sofern der Einstieg zu Alternativen nicht gesichert ist.

Manfred J. Schneider aus Übach-Palenvberg

Donnerstag, 05.01.2017 12:59

Was nützt es wenn die KFW das Programm 275 wieder freigibt und man die größten Schwierigkeiten hat, eine "Hausbank" zu finden, die noch bereit ist, als durchleitende Bank zu fungieren. SpardaBank, Postbank, Commerzbank, Deutsche Bank, Volksbank weigern sich (... Sache sei nicht rentabel genug, zu viel Aufwand).

Und die Bank, die das bislang machte, die swkbank Bingen, hat immer noch einen Vermerk auf ihrer Internetseite, dass das Prog. 275 gesperrt ist. Intern konnte ich erfahren, dass die swkbank noch nicht von der KFW darüber informiert wurde, das das Programm 275 wieder abbrufbar ist.

Dann muß man eben halt warten bis die Kommunikation untereinander vollzogen wird.

Viele Privatleute, wie auch ich, wollen bei den erneuerbaren Energien mitmachen; können aber nicht, weil es da die besagten Hemmschwellen gibt.

Unfaßbar!!!

David V. aus Nordwalde | http://www.kauftipp.info

Donnerstag, 05.01.2017 11:55

Solange der Diesel weiterhin so billig ist, wird sich an dem schlechten Absatz der Elektroautos nichts ändern...Leider ... Erst wenn der Sprit unerschwinglich wird, findet sicherlich ein Umdenken statt.

micha drese aus bremen

Donnerstag, 05.01.2017 10:10

Zu Bloombergs Analysten: Zunächst mal sind das KWh-Preise aufgrund von Ausschreibungen, die noch realisiert werden müssen oder aber momentane Anlagenpreise durch Energieerzeugung auf 20 Jahre hochgerechnet. Hierbei (Ausschreibungen) spekuliert man auch auf sinkende Komponentenpreise. Und die Lieferung muss 20 Jahre erfolgen, was Wartung, Reparartur etc. einschließt. Bei den Preisen sind ruinöse Herstellung, Umweltbelastung, Löhne und Arbeitsbedingungen zu befürchten, die alles andere als Neusprech: nachhaltig sind.

Vollkommen sinnentleert ist der Äpfle-Birnen-Vergleich zwischen Solarstrom- und Kohlenstromkosten und kommt wieder mal quasireligiösem, post- und präfaktischem Wunschdenken gleich. Ich mag noch Atom- und Kohlestrom, da mir sonst der Rechner ausginge, mit dem ich diese Zeilen schreiben. Schaut doch einfach mal auf das Agorameter, dann wisst ihr, wie wichtig noch der über 8760Stunden verfügbare Kohlestrom ist. Das ist Fakt.

Da hilft es auch nicht, wenn die französische Energie- und Umweltministerin mit einer "Solarstraße" im Norden Frankreichs ausgerechnet die Straßenbeleuchtung einer nahegelegenen 5000 Seelengemeinde entzünden will und dies noch als Innovation anpreist, auf die schon das Ausland aufmerksam geworden sein soll. So viel Regierungs-Glaube aus einem laizistischen Land. Nicht zu fassen.

Gruß und Dank an die Redaktion

Thomas Wagner aus Balingen

Donnerstag, 05.01.2017 10:01

Der Markt für Photvoltaik liegt in Deutschland politisch gewollt seit einigen Jahren am Boden und seit einiger Zeit verbreitet der BSW seine Meinung dass 2017 wieder alles besser wird.
Klar, es sinken weltweit die Preise für Solarmodule, aber Solarstrom war auch 2015 und 2016 schon deutlich günstiger als Strom vom Stromversorger.
Für unseren Bundeswirtschaftsminister Gabriel hat jedoch die Rettung der deutschen Braunkohleverstromung oberste Priorität und da hat er die dezentrale solare Stromerzeugung als größten "Feind" erkannt.
Sein Ministerium wird deshalb, wie in der Vergangenheit mit trickreichen Auflagen und Gebühren dafür sorgen, dass der Photovoltaik-Zubau in einem für Stromkonzerne "ungefährlichen" Rahmen vor sich hindümpelt !

Thomas Wagner aus Balingen

Donnerstag, 05.01.2017 09:38

Sie schreiben, dass 100 Elektro und Hybridfahrzeuge bei der BAFA als förderfähig gelistet sind.
Der unbedarfte Leser könnte meinen, das es also ein breites Angebot an Fahrzeugen gibt.
Tatsächlich ist es jedoch so, dass insgesamt in Deutschland nur 18 Batterieelektrische Fahrzeugmodelle lieferbar sind, diese jedoch in unterschiedlichen Ausstattungen. Jede Ausstattungslinie, wird von der BAFA seperat erfasst. Zusätzlich wird dann noch zB. der Smart ED verzeichnet, der seit über einem Jahr nicht mehr produziert wird und dessen Nachfolger erst im Laufe dieses Jahres lieferbar sein wird !
Es gibt also tatsächlich nur ein beischeidenes Angebot an Elektrofahrzeugen in Deutschland.
So sucht man einen familientauglichen Kombi bisher vergeblich. Auch das Segment der Mittelklasselimousinen wird bisher quasi nicht bedient !? Es liegt also noch ein riesiges Potential brach. Und ich hoffe, dass die Autoindustrie hier bald attraktive Angebote in die Autohäuser bringt !

Rolf Weber aus Wetter (Ruhr) | http://www.beg-58.de

Mittwoch, 04.01.2017 12:43

Nach meinem Verständnis kann der http://www.elster.com/assets/products/products_elster_files/A1440_Flyer_D.pdf Signale zur Steuerung weitergeben.

Stefan Schroeter aus Leipzig | http://www.stefanschroeter.com

Mittwoch, 04.01.2017 00:38

Sie schreiben:

"In einer aktuellen Analyse gehen die Marktanalysten von Bloomberg New Energy Finance (BNBF) nun davon aus, dass der durchschnittliche Preis für Solarstrom den durchschnittlichen Preis von Kohlestrom in den kommenden zehn Jahren weltweit unterbieten wird."

Bei einer solchen Marktanalyse müsste eigentlich berücksichtigt werden, dass Kohlestrom bedarfsgerecht erzeugt und geliefert werden kann. Wenn Solarstrom ebenso bedarfsgerecht geliefert werden soll wie Kohlestrom, ist es nötig, ihn zeitweise zu speichern. Damit entstehen zusätzlich zur Stromerzeugung weitere Speicherkosten, die für Kohlestrom nicht anfallen. Sie müssten also eingepreist werden, um den durchschnittlichen Preis für Solarstrom mit dem durchschnittlichen Preis von Kohlestrom realitätsnah vergleichen zu können. Ist das in dieser Marktanalyse gemacht worden?

Axel Faber aus 61197

Montag, 02.01.2017 14:39

Mir fehlen im Artikel ein paar Worte zum Eigenverbrauch von Speichern Seit der Hycube bei mir installiert ist, habe ich einen Mehrverbrauch von ~125 kWh/Monat (Summer aus Eigenverbrauch und Netzbezug) Der Hersteller begründet das mit dem Eigenverbrauch der Anlage.
Der hohe Eigenverbrauch beeinflusst die Wirtschaftlichkeit aus meiner Sich in starkem Maße negativ.

Erwin Köstner aus Köln | http://www.dein-fensterreiniger.de/dampfreiniger-test/

Donnerstag, 29.12.2016 22:29

Ich bin echt gespannt wie sich das entwickelt. Da kommt ja wieder richtig Dynamik rein in das Thema. Eine Reduktion um 2/3 finde ich etwas hochgestochen, aber es bleibt spannend.

Vielen Dank für den Beitrag!

Besten Gruß
Erwin

Sergiy Dzhantimirov aus Erlangen

Dienstag, 27.12.2016 20:04

Ich finde die Variante mit rein elektrischer Heizung trotz aller Skepsis recht interessant, vor allem in gut wärmegedämmten Häuser (ab KFW55). Keine Wärmepumpe, keine Wasserschäuche, keine Pumpen, Ventile uns sonstiger Schnickschnack. Dazu, wenn noch die Estrichdicke minimiert werden kann, dann noch die Einsparung beim Bau zu erwarten ist. Da dürfen locker 20 T€ abgezogen werden. Wenn jetzt diese Mitteln in die PV+Stromspeicher, perfekt regelbare elektrische Deckenheizung und DLE inverstieren - könnte eventuell doch interessant werden. Leider habe ich aktuell keine handfeste Information um einzuschätzen vie viel z.B. ein EFH KFW55 mit 180m² an peak Energie im Winter benötigt und was das mit PV voll gepflasterter Dach in der gleichen Jahreszeit im durchschnitt erzeugt um die Effizienz solcher Lösung einzuschätzen. Wenn jemand dazu was zu sagen hat dann wäre ich dafür sehr dankbar.
Grüße an alle beteiligten und frohe Weihnachtstage!

Tomas Biermann-Kojnov aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Donnerstag, 22.12.2016 23:52

Neu ist die jährliche Zubaumengenberechnung etwa für PV nach 6 zurückliegeden Monaten, nicht nach 12.
Doch nach den 2012 noch möglichen rund 8 GW (man denke an die Nachmeldungen) gibt es seit 3 Jahren einen Zubaueinbruch deutlich unter 2,5 GW a. Wieso nur kam + kommt es nicht sofort bei nur 2,49 GW zu einer Vergütungserhöhung? Erhöhung erst ab Zubau 1,59 GW bleibt unlogisch und kommt auch angesichts der Zerstörungen viel zu spät!
Das Pariser Klimaabkommen mahnt zu deutlich steigendem Einsatz von Erneuerbaren und gerade auch von Sonnenstrom, der von ganz klein bis ganz groß kombinierbar ist.

Unsinnig und unproduktiv werden Anlagen ab 750 kWp in Ausschreibung gezwungen, wo schon über 100 MW Anlagen möglich waren, mit denen zudem schlimme Altlasten sowjetischen Militärs mitbeseitigt wurden und die heutzutage natürlich passende Speicher bekommen müssten. Auch erhöhte Vergütungen wirkten vielerlei Kosten ersparend.

Für Mieterstrom brauchen wir weiter endlich Entlastung von ausbremsenden Abgaben und Steuern.

Die Ust auf die EEG-Umlage ist als Art Doppelbesteuerung ebenso fehlbelastend.

Bernd Katzenberger aus Wuppertal

Mittwoch, 21.12.2016 13:37

Guten Tag, das heutige und zukünftige EEG ist nur noch von Juristen zu verstehen. Das EEG von 2009 war gut verständlich und für jeden Interessierten nachvollziehbar. So waren die Rahmenbedingungen klar und der Eigenheimbesitzer wusste worauf er sich 20 Jahre verlassen konnte. DA müssen wir wieder hinkommen um die Ausbauziele in Form von vielen kleinen Dachanlagen (Einfamilienhäusern) bis 2020 und auch darüber hinaus zu erreichen. So hat es angefangen und so kann es auch weitergehen.

Martin Tutsch aus Mingolsheim

Mittwoch, 21.12.2016 13:16

Hallo!
Zitat: "Mit einem Wirkungsgrad von 22,61 Prozent für eine p-leitfähige monokristalline Silizium-PERC-Zelle mit Bor-dotierten Silizium-Substrat mit großem Durchmesser (243,23 cm) stellt der Photovoltaik-Hersteller Trina Solar den bisherigen eigenen Weltrekord (21,1 Prozent im Juli 2016) ein."
Hier wären gleich zwei zu hinterfragende Aussagen enthalten:
Mit großem Durchmesser (243,23 cm): Das wäre gigantisch! vermutlich 24,23 cm.

Und auch der Wirkungsgradzuwachs beträgt 1,5 ProzentPUNKTE und nicht Prozent: "Mit einem Wirkungsgrad von 22,61 Prozent stellt der Photovoltaik-Hersteller Trina Solar den bisherigen eigenen Weltrekord (21,1 Prozent im Juli 2016) ein. Das ist ein prozentualer Zuwachs von beachtlichen 7,15% und nicht 1,5%! Allerdings steigt der Wirkungsgrad um 1,5 Prozentpunkte von 21,1 auf 22,61 Prozent. So wäre die Aussage richtig.

MfG MT

Thomas Wagner aus Balingen

Mittwoch, 21.12.2016 09:40

Wenn die private Netzkopplung tatsächlich im Dschungel der Paragraphen, Verordnungen und Gesetze bestand hätte, wäre dies ein absolut erfolgversprechender Weg, wie sich die Wirtschaftlichkeit von privaten Solarstrom-Hausanlagen aus der Abhängigkeit des EEG gefreien könnte !
Und wäre ohne staatliches "Goodwill" weiter eine lohnende Investition für Eigenheimbesitzer und deren Nachbarn !

Jakob Zehndorfer aus Maria Rain | http://www.zehndorfer.at

Mittwoch, 21.12.2016 08:24

Eine Gute Idee. Schade, dass der Netzkoppler so komplex (=teuer) ist.

Als einfache Möglichkeit, die heute schon funktioniert, kann ich mir einen 3-phasen Wechselrichter vorstellen, bei dem ich eine Phase beim Nachbarn anschließe. Der Nachbar muss in diesem Fall am gleichen Versorgungsnetz hängen - was in 99% der Fall sein wird. Das wäre also kostenlos!

Für die Zähler (die nur die Energiesumme aller 3 Phasen zählen) wäre das auch OK.

Natürlich sind da noch ein paar Tests durchzuführen und die Normung, sowie die rechtlichen Voraussetzungen zu Prüfen bzw. anzupassen. Ich würde aber davon ausgehen, dass die technische Problematik hier das geringste Problem darstellt.

www.zehndorfer.at

y x aus z

Dienstag, 20.12.2016 17:21

"Die aktuellen Entwicklungen sowie alle relevanten Informationen sind auch Online auf unserer Homepage www.pioniernetz.de einsehbar."

Leider gibt es auf der Seite so gut wie keine Informationen.
Schade, dass auch im Interwiev - zu diesem sehr interessanten Produkt - wenig konkrete Antworten gab...

Theo Hannemann aus 24799Meggerholm

Montag, 19.12.2016 16:14

Hallo Herr Drewes
Herzlichen Glueckwunsch zur Neueroeffnung
Das wuenscht Ihnen der Bauleiter Theo Hannemann
Glueck und Erfolg

Christfried Lenz aus S

Montag, 19.12.2016 16:12

Virtuelle Welt und Angst

Ganz neu ist das „Post-Faktische“ natürlich nicht. Auch ein Hitler kannte den psychischen Mechanismus „Wenn eine Lüge nur oft genug wiederholt wird, wird sie zur Wahrheit“ und nutzte ihn.
In der Auseinandersetzung um CCS zogen es die Befürworter vor, sich mit den Gegnern inhaltlich besser nicht einzulassen, sondern nur immer den Satz „CCS ist eine Klimaschutzoption und muss daher unbedingt eingesetzt werden“ mantramäßig zu wiederholen.

Die seit einiger Zeit überbordende Entkoppelung von Aussage und Fakt hat m.E. zwei Hintergründe:

1.) Durch die Entwicklung der „virtuellen Welt“ ist diese für mehr und mehr Menschen nicht mehr virtuell, sondern real geworden. Für die „wirkliche Realität“ (man muss sich schon anstrengen, um diese überhaupt noch zu benennen!) hat sich die Bezeichnung „analog“ eingebürgert. Damit wird die Realität quasi als eine Abweichung von der eigentlichen – der digitalen – Welt definiert. Je mehr somit das Faktische selbst praktisch abgeschafft wird, umso mehr findet eine Entwöhnung davon statt, dass Aussagen in ihm zu gründen haben.

2.) Das Lügen im Zusammenhang von Klimawandel und Energiewende dürfte eine Angstreaktion sein: Unseren Stoffwechsel mit der Natur derart umzugestalten, dass die Gegebenheiten des Planeten nicht zerstört werden, sondern wir zu einem freundlichen und haushälterischen Umgang mit ihnen gelangen, wäre mit tiefgreifenden Veränderungen unserer Wertvorstellungen und unserer ganzen Existenzweise verbunden. Vermutlich ahnen das Viele, scheuen aber davor zurück, es wahrzuhaben – aus Angst vor neuen und unbekannten Herausforderungen und Umstellungen.

Was man nicht sehen will, wird umgelogen. Die neuen Techniken laden ein zu einer gegenüber dem Vogel Strauß fortgeschrittenen und eleganteren Methode.

Kilian Rüfer aus Bourg-en-Bresse | http://sustainment.de

Montag, 19.12.2016 09:06

Es ist ja schön, wenn Verbände Änderungen gut finden. Was aber sind diese so guten Veränderungen?

S. Viehweger aus Norddeutschland

Montag, 19.12.2016 08:49

Und welche Änderungen wurden nun beschlossen?

hermann bawey aus Cottbus

Samstag, 17.12.2016 14:40

Was soll dieser Blödsinn,von einem wind- und sonnenreichem Tag abzuleiten, dass 95% des Strombedarfs von "Erneuerbaren -- " für wenige Stunden gedeckt werden konnten ! Was wird mit den restlichen 8600 Stunden im Jahr ? Wann wird dieser Wahnsinn der Geldverschwendung durch weiteren Ausbau der "Erneuerbaren ... " endlich gestoppt ? Ein weiterer Ausbau ist erst dann sinnvoll, wenn Alternativen zur derzeitigen Netzregelung vorhanden sind, d.h. eine tägliche Regelleistung von 20 - 40 GW auch ohne Kohleverstromung
vorhanden ist. Dies dauert noch jahrzehnte !

JC W aus Alling

Donnerstag, 15.12.2016 15:00

Mir hat der Meinungsbeitrag nur eingeschränkt gefallen, weil er zu genau dem untauglichen Gegenmittel greift, das er selber als untauglich brandmarkt: Der Gegenlüge.
Die subtilste Form der Lüge ist ja das Weglassen. Das heißt man liefert Teilinformationen, die für sich genommen als Teil der Wahrheit auch wahr sind. Dann stellt man sie neben andere Teilwahrheiten und suggeriert dadurch einen Zusammenhang. Beispiel gefällig?
Zitat (6. Absatz oben): "Aber alle sagen doch, dass die Erneuerbaren Energien die Energiepreise nach oben treiben, also muss es doch stimmen! Da spielt dann keine Rolle mehr, dass die Sprit- und Heizpreise gesunken sind, die Solar- und Windstrompreise in den letzten Jahren immer billiger geworden sind und mit ihnen sich die Strompreise an der Börse auf einem historischen Tief befinden, sowie sich die Industriekunden über massiv gesunkene Strompreise freuen. Nur Haushaltsstrompreise, ein kleiner Ausschnitt aller Energiepreise, sind gestiegen und das vor allem wegen eines gesetzlichen Fehlers in der EEG Novelle
2009 und eben nicht wegen den Erneuerbaren Energien." (Ende des Zitats)
Teilwahrheiten sind: 1. Die Sprit- und Heizkosten sind gefallen, 2. Solar- und Windenergie sind billiger geworden, 3. Die Industriestrompreise für die EEG-befreiten sind gefallen. Dann wird noch behauptet, dass NUR die die Haushaltsstrompreise gestiegen seien, was leider schon nicht mehr stimmt. Auch das nicht EEG-befreite Gewerbe (z.B. der Bäcker um die Ecke) zahlen die EEG-Umlage und sonstige Zulagen, und damit ist ihr Strompreis fast jedes Jahr deutlich gestiegen. Im ersten Satz des Zitats wird vorbereitend behauptet, die folgenden Teilwahrheiten hätten einen Zusammenhang und wären doch ein Argument gegen die Behauptung, EE würden die Energie teuer machen. Teilwahrheit 1 ist aber eine Folge von Fracking und Uneinigkeit der ölproduzierenden Länder. Teilwahrheit 2 unterschlägt, dass die Erzeugungskosten von Solar und Wind in der Kasse immer noch höher sind als in den konventionellen Kraftwerken (deren externe Kosten nicht kassenwirksam sind). Teilwahrheit 3 wird nur für die EEG-befreiten Großverbraucher wirksam, für alle anderen wird das Sinken des Strompreises vom Anstieg der EEG-Zulage überkompensiert, und würde das auch, wenn die Großverbraucher nicht Zulage-befreit würden.
Also Herr Fell: Es ist ärgerlich und letztlich kontraproduktiv, wenn eine gute Sache schlecht vertreten wird - Sie hätten das besser machen können. Oder wie Einstein sagte: Man muss alles so einfach wie möglich machen - aber nicht einfacher!

JC W aus Alling

Mittwoch, 14.12.2016 07:13

Das Methan-Problem wird von interessierten Wissenschaftlern völlig übertrieben. Im Gegensatz zu CO2, das nur durch Photosynthese aus der Atmosphäre gezogen werden kann, zersetzt sich das Methan von alleine durch Oxidation mit OH. Dieser Prozess läuft von alleine, weil dabei Energie frei wird. Die daraus resultierende Halbwertzeit von Methan in der Atmosphäre beträgt 12 Jahre. Einige Prozent Methanverlust bei der Erdgasnutzung können deshalb die Vorteile der Erdgasnutzung (wenn man überhaupt fossile Energien einsetzt) nicht aufheben. Vorteile sind einfacher Transport, geringer Raffinieraufwand, flexibler Einsatz, von den fossilen Energieträgern der "sauberste", was Abgase, Feinstaub, Umweltgefahren und CO2-Freisetzung pro kWh angeht.

Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Montag, 12.12.2016 20:30

Sehr guter Artikel - vielen Dank Herr Fell !

Auch wenn Lügen ungestraft verbreitet werden können, so dürfen wir nicht nachlassen, wo immer möglich, der Lüge die Wahrheit mit Fakten gegenüber zu stellen. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass die Wahrheit ebenso knapp und plakativ formuliert wird, wie die Lüge. D.h. auch wenn es 10 Argumente gegen die Lüge gibt, dann sollten wir in jeder Antwort nicht mehr als zwei Argumente verwenden. Diese müssen möglichst einfach und einleuchtend sein, denn leider sind die wenigsten Menschen an vollständigen wissenschaftlichen Belegen interessiert.

Mir fällt auf, dass in jüngster Zeit Prof. Dr. Harald Lesch verstärkt in die Öffentlichkeit geht, um mit einfachen - für jeden verständlichen Sachverhalten - darzulegen, dass wir dabei sind, die Zukunft unserer Kinder (nicht erst unserer Enkel oder deren Kinder) zu verbrennen.

Bsp.
Letzte Woche erklärte er in einer WDR-Talkshow, dass der November 2016 in der Arktis nicht um 1-2 Grad zu warm ist, sondern um 15 - 20 Grad !

Er belegte das u.a. auch damit, dass auf Spitzbergen Ortschaften evakuiert werden mussten, weil es dort im NOVEMBER in Sturzbächen regnete (das gab es dort um diese Jahreszeit noch nie).

SOLCHE BEISPIELE VERSTEHEN DIE MEISTEN MENSCHEN !

Jörg Behrschmidt aus Hamburg

Montag, 12.12.2016 13:08

Wie sieht es eigentlich mit Grubengas aus, dass in den Kohlegruben freigesetzt wird? Ist dies auch schon betrachtet worden? Solange dies bei den ganzen Betrachtungen nicht erwähnt wird, gehe ich erst einmal von einer sehr zielgeleiteten Betrachtung beziehungsweise Berichterstattung aus. Generell gilt, dass bei der Kohleverbrennung zwischen 40 und 60% mehr CO2 pro freigesetzter Energieeinheit erzeugt wird, nicht zu sprechen von den wesentlich besseren Umwandlungsgraden, die ich bei Erdgas in KWK Anwendungen erhalte. Das fossiles Erdgas genauso wie Kohle weitestgehend in der Erde bleiben soll ist fakt, aber ich denke, dass Erdgas aufgrund verschiedenster Gründe für eine Übergangszeit die besser Alternative ist.

Hans Hoffman Hoffman aus Düsseldorf

Samstag, 10.12.2016 19:39

Wenn die Prognose sich erfüllt und der Zubau 2021 und 2022 auf dem Niveau von 2019 bleiben würde, dann würde 2022 der 52-GW-Deckel überschritten, ab dem die Förderung von PV über das EEG ausläuft

JC W aus Alling

Freitag, 09.12.2016 11:35

zu Herrn Drese: Die PV hat durchaus wettbewerbsfähige Anwendungen. Am besten korrelieren Erzeugungs- und Verbrauchsprofil bei Kühlleistungen (Klimatisierung, Kühllager etc., ggf. mit Kühlspeichern) in südlichen Ländern. In den Tropen und Subtropen ist durch das gleichmäßige, insbesondere wenig jahreszeitenabhängige Sonnenangebot eine nahezu 100%ige 24h-Versorgung mit PV-Strom mit täglicher (Batterie-)Speicherung und wenig Backup bereits heute wirtschaftlich. In den höheren Breiten wird es durch die divergierenden Profile in Sommer (hohes PV-Stromangebot) und Winter (hoher Strombedarf) ohne saisonale Speicherung (Batterien sind dafür ungeeignet) schwieriger. Ohne diese saisonale Speicherung kann die PV hier nur einen geringeren Beitrag leisten, da nahezu die gesamte installierte Kapazität ein Backup benötigt. Um allerdings auf eine nahezu 100%-ige Versorgung mit Erneuerbaren zu kommen, wird man auch in den höheren Breiten auf einen geeigneten Mix aller möglichen Techniken und damit auch auf die PV nicht verzichten können.
Die wirtschaftlichen Verwerfungen mit extremen Schweinezyklen sind Folge eines stark wachsenden Marktes mit stark sinkenden Preisen und gelegentlichen Überförderungen, die dann überstürzt zurückgefahren werden, wie zuletzt im ersten Halbjahr 2016 in China. Da kommt es natürlich vor, dass der eine oder andere aufs falsche Pferd gesetzt hat. Im Übrigen haben viele Produzenten, Zulieferer, Händler, Installateure und Betreiber im Wortsinn GUTES Geld verdient. Würden die fossilen Energieträger auch mit ihren externen Kosten durch Klimawandel und Umweltzerstörung (Kanadische Ölsände, Braunkohleabbau, Fracking, Abgase, ..) belastet, wäre es auch sichtbarer, dass Erneuerbare und damit auch PV für die gesamte menschliche Gesellschaft einen Gewinn darstellen.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Donnerstag, 08.12.2016 19:06

Die beiden Unternehmen zählen ja nicht gerade zur "Premier League" in China. Und angesichts der absurden Höhe vom MIP kann das eigentlich nur noch Absicht sein sich das rauswerfen zu lassen. Oder anders gesagt: Wer da noch immer drin ist- der ist eh selbst schuld. Der MIP ist tod und der Zoll auf CN Zellen absurd (da er die EU Modul- Hersteller behindert) und der Zoll auf Module u.a. angesichts der globalen Kapazitäten außerhalb China auch vollkommen unsinnig. Aber der MIP mit 56 Cent/Wp ist nur noch ein schlechter Witz angesichts der Preise von EU und den guten deutschen Herstellern die ja alle auch viele Komponenten aus China einsetzen (was auch richtig ist bei einem globalen Produkt). Ob der EU das rafft? Solarworld- Mitarbeiter verbreiten aus Twitter jedenfalls nun schon Tweets der Stahllobby in denen diese gegen den EU- CO2 Zertifikatehandel wettern ... und Konzernsprecher Milan Nitschke kämpft Seite an Seite mit der Metalllobby. Merke: Diese hasst das EEG und gibt viel Geld aus um das EEG kaputt zu machen. Spannend, oder?

micha drese aus bremen

Donnerstag, 08.12.2016 16:07

Mich wunderen solche Aussagen von vermeintlichen Branchenkennern. Haben die noch nichts gelernt aus der Vergangenheit? Wenn ich allerdings lese:"da die Photovoltaik in immer mehr Ländern wettbewerbsfähig wird." wundert mich nichts mehr. Dieses verklärte, fast schon quasi-religiöse Gedankengut führt dann zu solchen Unternehmensentwicklungen. PV kann nie wettbewerbsfähig sein, weil sie nur über geringste Betriebsstunden verfügt. Konkurrenzfähig also womit? Leider haben die meisten PV-Hersteller versucht, mit höheren Fertigungskapazitäten günstiger zu produzieren; was allerdings, und das scheinen sie nicht zu wissen, mehr Ware abverkauft werden muß und dies naturgemäß den Preis drückt. Mit PV ist auf Dauer kein Geld zu machen: siehe Solarworld u.v.a. Komisch allerdings ist, bei dem boom in den USA, mit Importmindestpreisen und Strafzöllen etc. auch kein Überleben geht. Fallen die Mindestpreise, fallen die Unternehmen. Das ist die normative Kraft des Faktischen. Bei den Ausschreibungspreisen siehe Artikel oben fragt man sich, was die Monteure dort noch verdienen sollen, wenn sie verdienen.

micha drese aus bremen

Freitag, 02.12.2016 17:01

Man ist der Redaktion immer dankbar für solche Berichte. Danke, Herr Fuhs!
.
Für wie dumm hält man wiedermal den Verbraucher bei E3DC? Erst die "eigene Förderung", nun dieses Ding: Stromkosten auf Null. Zu einer seriösen Betriebswirtschaft gehören m. E. auch die Investitionskosten sowie Wartung, Reparatur, Batterietauschkosten, Degression der PV-Anlage etc., mal ganz abgesehen davon, dass ich einen Internetzugang mit mtl. Kosten von 30€ brauche, sind im Jahr auch 360€. In 20 7.200€. Aber den hat natürlich jeder.
Die Investition für die 6,8KW PV-Anlage beläuft sich auf ca. 8.400 bis 9.800€ plus Ust. Der Speicher aus dem Hause in Osnabrück ist auch eher nicht umsonst und kostet wohl doch min. 7.000 plus Ust. inkl. Montage, wenn nicht 9.000. Wir sprechen also von 20.000€, die anfallen, mit notwendigerweise Folgekosten.
Im übrigen sind die Angaben hier über Üb.-Einspeisung und Rest-Bezugstromkosten, die sich bilanziell ausgleichen sollen, nicht übereinstimmend mit denen, die E3DC auch heute in einer Pressemitteilung in diesem Magazin "20 Jahre keine Energiekosten" herausgibt, wo es heißt:

"Da die Einnahmen aus der Überschusseinspeisung einer PV-Anlage (deren Ertrag im allgemeinen 30% über dem Stromverbrauch liegt) mindestens doppelt so hoch sind wie der Strompreis im Restzukauf, ist eine 100% betriebskosten- und CO2-freie Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe auf 20 Jahre im EEG-Betrieb unbürokratisch und ohne zusätzliche Zählerkosten möglich." Also was denn nun?

Die Stromkosten auf Null - für nur ca. 20.000€! Gehts noch?

JC W aus Alling

Freitag, 02.12.2016 16:24

3600 kWh abgeben, dafür zu anderer Zeit 1600 kWh beziehen und damit gerade 0 auf 0 herauskommen: Kein wirklich gutes Geschäft und keine Werbung für die PV. Im Klartext heißt dies nämlich: Der abgegebene PV-Strom ist trotz Einspeisevergütung weniger als die Hälfte wert wie der bezogene Netzstrom. Es zeigt aber auch den Spielraum, den man hätte, wenn man den PV-Strom physikalisch Langzeit-speichern und bei Bedarf rückgewinnen will: Ein Wirkungsgrad von 50% wäre da wirtschaftlich völlig akzeptabel.

Uwe Dyroff aus Eidsberg

Freitag, 02.12.2016 06:55

,, Mit Monatsbeginn hätten Nissan und Eaton zudem begonnen, ihre Energie-Heimspeicher „xStorage Home“ ... in Norwegen zu verkaufen ´´

das würde mich mal interessieren,WO?
War vergangene Woche hier in Sysla Grønn ein Artikel, da war die Rede von ab Q 1/ 2017.

http://syslagronn.no/2016/11/24/syslagronn/fornybarenergi/na-kommer-bilbatterier-inn-i-nors[..] freundlichen Grüßen Uwe Dyroff

micha drese aus bremen

Donnerstag, 01.12.2016 16:08

Vielleicht liegt dies an der Befragung klimapolitischer Akteure in den wichtigsten Ländern durch die Adenauer Stiftung. Da kommt das Vorbild Deutschland nicht gut weg, was die Signalwirkung auf andere Länder angeht: Dem EEG werde man eher nicht nacheifern etcetc, so die Kernaussage. (Braucht man ja auch nicht, denn dank des EEG in D sind die Preise soweit im Keller....)
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/deutsche-energiewende-koennte-chin[..]

JC W aus Alling

Donnerstag, 01.12.2016 09:07

Es ist ganz offensichtlich: Entscheidend für den zunehmenden Einsatz von PV werden nicht mehr die Erzeugungskosten für PV-Strom sein, sondern die Kosten für die Anpassung des Verbrauchs- an das Erzeugungsprofil und umgekehrt. Wenn es gelingt, die Nacht, Schlechtwetterperioden und in den höheren Breiten den Winter preisgünstig zu überbrücken bzw. dafür vorzusorgen, dann ist ein beliebig hoher Anteil PV-Strom im Netz unterzubringen.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Mittwoch, 30.11.2016 18:27

Die EU hat aus dem bitteren Schlägen des Jahres 2016 nichts gelernt- weder Brexit noch radikale Parteien in etlichen Ländern konnten verhindern das eine weiterer Versuch einer Machtergreifung der Kommission vorliegt. Das ganze Winterpaket ist unausgereift und total übergriffig. Wie kann man einer Technik der man den Vorragn geben will denn den Vorrang absprechen? Irgendwie muss man doch umbauen. Offenkundig ein Lobbyerfolg der EE- Feinde, wie beim BDEW und Co nett verpackt als Vorschlag für mehr EE. Aber in Wahrheit ein weiterer massiver Versuch ohne jeden Hinweis wie es denn besser und mit Tempo vorangehen soll die Sache abzuwürgen.
Wenn sie das ernsthaft weiterverfolgen ist auch meine pos. Stimmung gegenüber der EU aufgebraucht- das ich irgendwann anfangen würde Nigel Farrage zu verstehen- oh mein Gott. Oh mann, ich kapiere das wirklich nicht. Man sieht hier als Energie Insider einmal mehr wie weit weg die Kommission von den Ländern und erst recht den Menschen ist. Und wie brutal der Einfluss der alten Welt in Brüssel noch immer ist- allem Fortschritt in vielen EU Ländern zum Trotz. Schon bitter, sogar sehr bitter.

micha drese aus bremen

Mittwoch, 30.11.2016 15:59

Nach dem Abgasskandal nun die grüne Tünche aller. Im Hinblick vor dem Bedarf der E.-Mobilität, der sich jetzt alle verschreiben wollen, mitsamt dem Ladebedarf von Millionen von zu ladenden Akku mit 20 bis 60KWh und mit bis zu 350KW Ladestrom, muß man wohl erwarten, daß hier so viel Euphemismus aufkommt wie schon woanders gehabt. Dieser Ladestrom sollte dann auch aus Wind und Sonne bzw. aus Energieumwandlung kommen, sonst kann man die Kohle eh nicht abschalten bzw. Vom Netz Nehmen - und die CO2-Bilanz der achso sauberen E-Autos ist im Eimer. Vom Lithiumbeadarf gar nicht zu reden.
Aber D wird schon mal quasi über Nacht Weltmarktführer. Zumindest die in Wolfsburg. Das ist doch schon mal ein Anfang - für: vom Saulus zum Paulus. Toll-Collect läßt irgendwie grüßen. In vorauseilendem Gehorsam wären auch gute Beziehungen zu Südamerika: Bilivien, Peru, Chile etc. gut, wo die größten Lithiumvorkommen sind.

Einen grauen Gruß

micha drese aus bremen

Mittwoch, 30.11.2016 15:39

Das Verursacherprinzip muß her, ebenso wie in der Automobilbranche mit den 2,5t SUV. Mit diesen Verkehrsministern und VdA-Präsidenten allerdings werden eher CO2-Emission ins Verhältnis zum Gesamtgewicht gesetzt und schon sieht die Welt besser aus. Mehr Emissionen = mehr Steuern bzw. Abgaben bzw. höhere Zertifikatpreise.
Jedoch muß dann auch irgendwann mal die Frage beantwortet werden in einem Machbarkeitsplan, aber nicht Zubauplan, inwieweit die Leistung der Kohlekw. ersetzt werden kann und soll, wenn diese nicht mehr laufen, weil sie sich nicht mehr lohnen. Auch nach Abschaltung der AKW. Diese Frage bleibt immer unbeantwortet im Raum. Solange nicht gleichzeitig die Letztverbraucherabgabe/ EEG-Umlage für Energieumwandlungskraftwerke wie Pumpspeicher und power-to-gas/heat etc. geklärt bzw. abgeschafft wird, werden die mit diesen Lasten nie konkurrenzfähig, wenn sie das überhaupt sein können. Denn die Kohle räuchert nun mal leider 8760 Stunden im Jahr. Im Moment und bis 2030 min. geht das doch gar nicht ohne diese. Man schaue doch nur auf das Agorameter.Heute. Das ist das einzig einleuchtende Regulativ und spricht deutlich die Fakten aus. An Energieumwandlungsformen soll laut Kopernikus Projekt bis 2025 geforscht werden, um dann zu entscheiden, was wie geht. Also gemach, gemach bevor man hier vom "vom Netz nehmen" faselt. Die Schweizer haben gerade entschieden in einer Volksbefragung, dass sie den abrupten Ausstieg aus der Atomkraft nicht wollen. Sie wollen ihn in den nächsten 20 Jahren, aber nicht a la Deutschland über Nacht, und nicht von oben herab. Und ohne Konzept.
Im Hinblick vor dem Bedarf der E.-Mobilität, der sich jetzt alle verschreiben wollen, mitsamt dem Ladebedarf von Millionen von zu ladenden Akku mit 20 bis 60KWh und mit bis zu 350KW Ladestrom (ca.3 x 50A bei Jaguar oder Tesla?) muß und darf man skeptisch sein, dass hier nicht so viel Euphemismus aufkommt wie schon woanders gehabt. Dieser Ladestrom sollte dann auch aus Wind und Sonne bzw. aus Energieumwandlung kommen, sonst kann man die Kohle eh nicht abschalten bzw. Vom Netz Nehmen - und die CO2-Bilanz der achso sauberen E-Autos ist im Eimer.
Aber D wird schon mal quasi über Nacht Weltmarktführer. Zumindest die in Wolfsburg. Das ist doch schon mal ein Anfang - für: vom Saulus zum Paulus.

Einen grauen Gruß

Ralf Mayer aus Dinkelsbühl

Mittwoch, 30.11.2016 12:33

Bitte nicht die Argmente der Gegner leichtfertig übernehmen, denn: Wir brauchen viel mehr Solarstrom für die Energiewende, als wir derzeit haben, und für das Energiesystem macht es kaum einen Unterschied, ob der fluktuierende Strom im Eigenverbrauch oder in das Netz eingespeist einen Teil der Last trägt. Dass es möglich ist, durch Kombination verschiedener regenerativer Energieträger und Ausgleich über größere Regionen mit den Fluktuationen umzugehen, haben schon viele Studien gezeigt. Manche Wissenschaftler plädieren aber für Batteriespeicher in den Haushalten und damit höheren Eigenverbrauch, da es nur so möglich ist, genug Speicherkapazität für zum Beispiel bundesweit 400 Gigawatt Photovoltaikleistung schnell und kostengünstig zu installieren. Ansonsten dient der Eigenverbauch der Netzentlastung vor Ort. Die Solarbranche sollte aber nicht die Argumente ihrer Gegner übernehmen, dass die Verteilnetze schon heute überlastet seien. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Verteilnetze relativ leicht fit gemacht werden konnten für deutlich höhere angeschlossene PV-Leistungen als ursprünglich gedacht. In vielen Netzen dürfte noch viel Luft sein. Am Ende brauchen wir die Anschlussleistung außerdem sowieso, um genug Photovoltaikanlagen anschließen zu können, um die Stromversorgung nicht nur für Haushalte, sondern auch für die Industrie regenerativ zu gewährleisten. Der wirtschaftliche Mehrwert durch Eigenverbrauch ist für den Betreiber natürlich da. Aber um daraus Rückschlüsse zu ziehen für die Wirtschaftlichkeit verschieden großer PV-Anlagenm muss man alles zusammen betrachten. Und da dürfte es viele Dächer geben, auf denen sich Photovoltaik selbst ohne Eigenverbrauch rechnet.

Stephan H. aus Süden

Dienstag, 29.11.2016 17:11

Schon interessant, wie die lineare Steigerung bei "Beschaffung, Vertrieb" 2009 endet und in ein langsames Absinken umschwenkt, während die Linie von da ab quasi direkt von "Steuern, Abgaben und Umlagen" fortgeführt wird...
Könnte es sein, dass die Preissteigerung, die die alteingesessenen Erzeuger seit der Liberalisierung am Anfang des Jahrtausends vorgesehen hatten, genau wie geplant eingetreten ist, dass die Mehreinnahmen aber nun in der "falschen" (EEG-Einspeiser-)Tasche landen, und der Branchenverband deswegen jammert?

JC W aus Alling

Dienstag, 29.11.2016 10:32

Wichtige Anregungen, aber so ein pauschaler Aufschlag von 15% wirkt doch sehr willkürlich und kann genausogut zu niedrig oder zu hoch sein. Besser ist es die einzelnen Umweltauswirkungen (Rohstoff- und Flächenbedarf, Recycling-Probleme, ...) für die jede wirtschaftliche Tätigkeit zu bewerten, und dann mit realistischen Kosten, wie das z.B. mit den CO2-Zertifikaten gemacht werden sollte, zu belasten. Wenn es dann noch gelingt, den Einfluss von Lobbyisten draußen zu halten, die meinen, irgend eine spezielle Technik sei doch aus den und den Gründen von dem, was für alle anderen gilt, auszunehmen, dann kommt im Idealfall eine gerechte und sinnvolle Lösung heraus. Hier hat ein Lobbyist für Dünnschicht-Module seine Meinung gesagt. Die Vermutung liegt nahe, dass der 15%-ige Aufschlag für Dünnschicht eher auskömmlich ist. Ob er auch die Vorteile, die sie in ökologischer Hinsicht möglicherweise bietet, wert ist, das ließe sich nur ermitteln, wenn man eine Methode zur monetären Bewertung von Umweltschäden hat, die dann auch auf alles angewandt wird.

Alfred Körblein aus Nürnberg

Samstag, 26.11.2016 11:04

Im Ihrem Beitrag zu PV-Balkonanlagen schlagen sie vor, deren Leistung auf 800 Wp zu begrenzen. Außerdem müsse verhindert werden, dass Strom ins Netz eingespeist wird; dies sei in Deutschland nicht zulässig. Alte Zähler ohne Rücklaufsperre, sogenannte Ferrari-Zähler, müssten gegen solche mit Rücklaufsperre getauscht werden.
Wie sieht es dann aber mit der Wirtschaftlichkeit von Balkonanlagen aus?
Die Module sind ja meist senkrecht montiert und liefern deshalb pro Jahr deutlich weniger Strom als auf dem Dach, vielleicht nur 550 kWh/kWp. Hat man nun 800 Wp an der Balkonbrüstung montiert, so würde man mit nur etwa 440 kWh pro Jahr rechnen können.
Allerdings kann davon ja nur ein kleiner Teil genutzt werden, der größere Teil geht verloren, wenn Überschüsse nicht ins Netz eingespeist werden dürfen. Tagsüber ist der Mann in der Arbeit, die Kinder in der Schule, auch die Frauen gehen oft einer (Teilzeit-)Tätigkeit nach. Wenn niemand zuhause ist, wird auch nur wenig Strom verbraucht, und der Kühlschrank läuft nicht kontinuierlich. Von den 440 kWh können wahrscheinlich weniger als die Hälfte genutzt werden. Bei 200 kWh pro Jahr und einem Strompreis von 30 ct/kWh beträgt die jährliche Stromkosteneinsparung c. 60 €. Dem stehen Investitionskosten der Anlage incl. Montage von vielleicht 1500 € gegenüber. Dann beträgt die Amortisationszeit - linear gerechnet - 27 Jahre.
Erlaubt man für so kleine Anlagen die Netzeinspeisung, dann reduziert sich die Amortistionszeit auf überschaubare 12 Jahre. Außerdem gehen 240 kWh sauberer PV-Strom nicht verloren. EEG Vergütung muss dafür auch nicht bezahlt werden. 240 kWh pro Jahr sind etwa so viel, wie beim Ersatz eines alten Kühlschranks beim Stromverbrauch eingespart wird. Aber wer käme auf die Idee, deshalb Energiesparkühlschränke zu verbieten?

Ruud Hauser aus Hagen

Freitag, 25.11.2016 22:46

"Daniel Brandl zieht daraus den Schluss, dass man die Komplexität eben reduzieren müsse. Das sei möglich und er verkauft eben anders. Er rechnet vor, dass Photovoltaikanlagen wirtschaftlich sind, rein mit Einspeisung. Bei vielen Dächern gerade auf Gewerbebetrieben sei das der Fall. Die Kapitalrücklaufzeiten lägen unter zehn Jahren."

Herr Brandl, den Satz verstehe ich nicht.
Sie behaupten PV sei "wirtschaftlich", aber den Zappelstrom bekommen sie doch nur per Einspeisevergütung los? Oder haben sie ein anderes Beispiel, wo jemand freiwillig für Zappelstrom bezahlt auf dieser Welt, ohne dass man ihn dazu zwingen muss?
Wäre der PV - Zappelstrom wirtschaftlich zu vermarkten, bräuchte es diese Diskussion doch gar nicht, oder sehen sie dies anders?

Oder meinen sie mit "wirtschaftlich", dass die alleinerziehende Supermarktkassiererin aus dem Miets-Wohnblock dem reichen Gewerbetreibenden mit ihrer völlig absurden Stromrechnung einen netten Nebenverdienst verschafft?

Ist es das was sie meinen?

micha drese aus bremen

Freitag, 25.11.2016 09:40

Herr Brandl, diese Metapher war doch vor Tagen erst von einem Vertriebschef eines Speicherherstellers zu hören. Allerdings steht der logischerweise für Eigenverbrauch. Einigkeit also scheint es hier nicht zu geben in der Art der Ansprache und Akquisition. Eines aber sollte doch klar sein: Jede KWh, die am Ort erzeugt und verbraucht wird, ist eine gute und entlastet die Netze. Ob das langfristig gut für die EEG-Umlage und deren Verteilung bzw. für die Verbraucher ohne PV ist, muß man wohl vom Gestezgeber nötigenfalls nachsteuern (Entsolidarisierung).
Reines Einspeisen ist auch Unsinn und "war schon lange gestern", insbesondere bei großen Anlagen, gerade das führt doch zu Netzinstabilität und muß korrigiert werden, nicht nur bei PV. Möglichst klein ist auch nicht die Devise, sondern möglichst passend auf den Verbrauch abgestimmt für einen hohen Eigenverbrauch. Und das geht doch bei Gewerbeanlagen sehr gut. Das haben wir auch schon 2010 gemacht. Wenn man allerdings nur PV verkaufen will, dann muß halt möglichst viel aufs Dach, - was dann Sinn macht, wenn erst power-to-gas etc. anwend- und handhabbar und Standard ist.

Zu Ihrem Slogan auf ihrer website/Produkte: "...weniger Marketing, mehr Erfahrung und Überzeugung."

Nun, das Marketing macht ja Ihr Modullieferant Solarworld für Sie, der allerdings im Gegensatz zu Ihnen ganz klar auf den Eigenverbrauch setzt. Zumindest wirbt er dafür auf seiner website: "Eigenstrom für alle, die sich mehr leisten wollen." Oder: "Wer eigenen Strom macht, will sich einfach mehr leisten." Oder: "Eigenen Strom produzieren, Kosten sparen." Und dazu allerlei Sparmodelle.

Und die Ausführungen über den Eigenverbrauch, "gegen den er ja prinzipiell nichts hätte", sind vollkommen sinnwidrig. Eigenverbrauch ist ja nun immer möglich ("wenn dieser möglich, umso besser") und daher, wie er selber bestätigt, auch rentabler. Demzufolge muß a priori der Eigenverbrauch angeführt werden und dann die Überschuss-Einspeisung. Und beim Mieterstrom, geht es nicht "um einen Cent mehr", sondern um wesentlich mehr bei Gestehungskosten von 10-12Cent/KWh zzgl. Kosten/Verwaltung/Wartung abzgl. Steuervorteile etc. zu Verbraucher-Bezugspreien von 30cent/KWh. Da liegt womöglich die Beute. Und beim Imagegewinn.

Irgendwie ist das nicht stimmig mit Ihrer Sichtweise, Herr Brandl.

JC W aus Alling

Donnerstag, 24.11.2016 16:01

Herr Götzinger, Sie haben etws nicht verstanden: Man zahlt nur einen geringen Teil der Netzentgelte dafür, dass es eine Stromleitung gibt, die den Strom ins Haus liefert. Der größte (und zunehmende) Teil der Netzentgelte geht dafür drauf, dass dieser Stromfluss jederzeit garantiert wird, d.h. auch wenn die PV-Anlage, Windanlage oder sonstiges Kraftwerk in der Nachbarschaft gerade nichts liefert. Auch die Entschädigungszahlen an die EE-Anlagenbetreiber, die fällig werden, wenn zu viel Strom im Netz zur Abschaltung von EE-Anlagen zwingt, erhöhen die Netzentgelte. Deshalb ist die Leitungslänge zwischen Erzeuger und Verbraucher weniger teuer, als der Nutzen, den man aus dem überregionalen Lastausgleich hat.
Der Artikel ist allerdings geeignet, mehr Verwirrung als Klarheit zu stiften: Erst wird gesagt, der Osten sei benachteiligt, weil die dort stehenden EE-Anlagen zu höheren Netzentgelten führen. Dann beklagen sich aber gerade Verteilnetzbetreiber aus dem Westen (Bayern), sie wären benachteiligt. Was denn jetzt? Zumindest ist bekannt, dass auch die bayerische Staatsregierung gegen die Fernleitungen ist, weil sie die Kraftwerke lieber im eigenen Land hätte, wegen der Gewerbe- und sonstigen Steuereinnahmen. Da sollte man doch genauer recherchieren, welche Klage jetzt berechtigt ist.

Hans W. Grümmer aus 52477 Alsdorf | http://euregio-solarzentrum.de

Mittwoch, 23.11.2016 18:26

Ich hoffe, Herr Fell, Sie kehren bald in den Bundestag zurück und sorgen in einer immerhin möglichen Konstellation dafür, dass der fürchterliche Baake seinen Stuhl räumen muss. Es ist mir als Alt-Grünem regelrecht peinlich, dass dieser Mensch sich offensichtlich den Braunkohlefetischisten verschrieben hat und der ei´genen Sache -der Energiewende- schadet, wo er nur kann.
Kann man den nicht ausschließen ?

Sabine Haltinger aus Linz | http://

Mittwoch, 23.11.2016 13:49

sehr interessanter Beitrag! Wenn es erlaubt ist, dann würd ich gerne ne Frage stellen! Stimmt es dass die Blockchain Technik ursprünglich für die digitale Währung Bitcoin entwickelt wurde ? zumindest hab ich das gelesen? Somit würde die Entwicklung aber gar nicht so lange her sein. Danke für kurzes feedback

Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Mittwoch, 23.11.2016 12:29

Wer wirklich ein Interesse daran hat, die Stromkosten für alle niedrig zu halten, muss dafür sorgen, dass die Stromerzeugung konsequent dezentralisiert wird. Netzentgelte müssen proportional zur Entfernung zwischen Stromeinspeisestelle und Stromentnahmestelle erhoben werden.

Es ist unerträglich dass ein Bürger-Energie-Genossenschaftsmitglied, das von seinem 100 m entfernt wohnenden Nachbarn überschüssigen PV-Strom bezieht, die gleichen Netzentgeltkosten berappen muss wie ein anderer Nachbar, der seinen Strom von einem Braunkohlekraftwerk vom anderen Ende der Republik bezieht.

Wer Windräder und Solaranlagen bei sich vor Ort verhindert, muss deutlich im Geldbeutel spüren, dass der so von ihm provozierte Netzausbau ihn auch etwas kostet.

Umgekehrt sollten die Standorte, die viel regenerative Energie bereitstellen, auch durch günstige Energiepreise profitieren.

C W aus Hesel

Dienstag, 22.11.2016 16:57

Es ist schlicht weg beschämend mit welchen Äusserungen solche Herren vor die Öffentlichkeit treten und keine bremst diese.
Wo lebt und arbeitet der Hr. Baake, doch nicht in Deutschland!
Er sorgt schon jetzt dafür das er einen angemessenen Arbietsplatz in der freien Wirtschaft bekommt.
Angefangen mit Hr. Röttgers, dann Hr. Altmeier, der dann alles zertreten hat (der auch für die mieserable Flüchtlingspolitik mit verantwortlich ist), und jetz Baake und Gabriel.
Fest steht es ist jetzt Wahlkampf und jetzt wird ausser lapidaren, nichtsagenden Versprechungen nichts mehr kommen in dieser Legislaturperiode.
Alle sprechen jetzt über ev. Entlassungen von 30000 Arbeitsplätzen bei VW,
aber wo waren diese Herren als sie 100000 Arbeitplätze in der PV Branche vernichtet haben.
Sollte jetzt auch noch die AFD hoffähig werden, kann ich nur sagen
"Armes Deutschland was ist aus die geworden"Was haben wir für Politiker " zum k......"

Tomas Biermann-K aus Lüneburg

Montag, 21.11.2016 20:37

Schade, dass sie meine ärgerlichen Tippfehler nicht korrigieren und auch nicht eine offensichtliche Wort-Verwechslung: Ich meinte, dass offshore, nicht erst 2025 in Ausschreibungen kommen sollte, sondern ab 2020. Das ist noch 3 Jahre Umstellungszeit für ohnehin hochorganisierte Akteure. Desgleichen wäre auch die onshore-Landwindenergie erst ab 2020 per Ausschreibung zu vergüten. Es bleibt allerdings frraglich wozu das sinnvoll sein soll?
In jedem Fall darf nicht schon ab 750 MW, sondern erst ab 4 MW ausgeschrieben werden. Und auch WEAs bis zu 5 MW sollten per Festvergütung bezahlt werden können, wenn sie als Landwindanlage geringen Netzbedarf hat und mit Speichern netzdienlich einsetzbar ist.

micha drese aus bremen

Montag, 21.11.2016 09:56

Was Studien angeht, lieber Herr Schröder, so haben wir doch gerade in den USA gesehen, was von denen zu halten ist. Meistens werden 1.000 Verbraucher hierzulande zu irgendwelchen Dingen befragt, bei über 80 Mio. Menschen. Das ist lächerlich.

Das K.I.T. hat doch nun auch auf die möglichen Gefahren bei Lithium-Akku hingewiesen - gerade im Hinblick auf fehlenden Sicherheitsleitfaden. Draußen schwirren Tausende von Speichern rum, die eben dieses nicht erfüllen bzw. die Sicherheit von den Unternehmen selbst bestätigt wurde: Das ist ja wie die bei Autoherstellern!

Und zu Elon Musk: Er ist Visionär. Und lebt von Subventionen des Staates, die mehr als sein Investment ausmachen. Da muß man eben Trommeln. Das ist doch branchenüblich.

Die Bandagen werden wohl härter, wie ein Rundumschlag wie dieser gegen die Bleibatteriehersteller und andere inklusive Selbstbeweihräucherung andeutet. Man sollte allerdings auch auf sich selber achten, sonst ist es wie beim Boomerang. Nebenbei: Überdies sind Hunderte Millionen Fahrzeuge sind mit ebensolchen Starterbatterien unterwegs, weil sie bewährt sind und waren. Das müssen andere erst noch beweisen. Blei-Recycling ist simpel und explodieren tun sie auch nicht. Der Austausch ist kostengünstiger.

"Die sonnenBatterie ist ein tausendfach bewährter High-Tech-Stromspeicher. Zusammen mit einer Photovoltaikanlage und einer sonnenBatterie decken Sie rund 80 Prozent Ihres jährlichen Bedarfs mit selbst erzeugtem, sauberem Strom ab. Das macht Sie unabhängig denn der größte Teil Ihres Stroms kommt vom eigenen Dach und nicht mehr von einem anonymen Großversorger. Mit unserem Photovoltaik-Speicher haben Sie Ihre Energiezukunft in der eigenen Hand und Ihre Stromrechnung schrumpft auf ein Minimum. Nicht zuletzt entscheiden Sie sich mit einer sonnenBatterie für höchste Sicherheit und Qualität „Made in Germany“.

Quelle: website sonnenbatterie.de


"Unabhängigkeit", Herr Schröder, wird hier per Definition wie bei vielen mißbräuchlich verwendet bei avisierten 80% Deckung des Strombedarfes, unabhängig davon, daß diese, wenn vorhanden, von vielen, zumeist teuren, Faktoren abhängt. Denn genauso wie vom Versorger ist man weiterhin abhängig vom Zugriff des Herstellers auf den Speicher über den verbindenden Router, wobei allerlei Daten erfasst werden. Das nur nebenbei.

10.000 Ladezyklen, sprich Vollladezyklen, sind ein Irrsinn und das von Ihnen erwähnte falsche Versprechen, den andere Hersteller eingesehen und abgestellt haben, weil kein Speicher das je zu leisten imstande ist unter Wahrung der Kapazität und kein Mensch glaubt, 40Jahre bei 250 wohlwollenden Vollldaezyklen p. a. zu erreichen. Die Garantie erlöscht nach 10 Jahren, und damit nach vermutlich 2.500 Zyklen, denn mehr ist wohl kaum möglich. 10.000! - eine Aus- und Zusage wie der Treibstoffverbrauch bei den Autoherstellern.
Und warum der Strom vom anonymen Versorger kommt, erschließt sich mir nicht. Hier heißt der SWB, der einen Teil aus Wind, Sonne und Müllverbrennung deckt. Den Rest holt er von den großen Vier.
Im übrigen finde ich es einigermaßen unprofessionell, den Firmennamen zu wechseln, wobei Sonnenbatterie wohl auch Ihnen zu dumm war - jeder Marketingprofi weiß um die Probleme -, wenn zudem die website und mailadresse mit der alten domain/dem alten Firmennamen daherkommt und die website nur unter diesem zu erreichen ist. Paßt irgendwie nicht.

Viel Erfolg!

micha drese aus bremen

Montag, 21.11.2016 08:43

Er hebt zudem hervor, dass Tesla als einziger Autokonzern weltweit die zugehörige Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum seit Jahren auf eigene Kosten ausbaue. „Die konsequente Erhöhung der Wertschöpfungstiefe im Bereich Tankstelleninfrastruktur für Elektrofahrzeuge und die Integration von Ladeinfrastruktur jedweder notwendigen Größe an allen Orten der Welt ist der einzige Weg um die Elektromobilität CO2-frei durchzusetzen“, so Piepenbrink weiter.

Nun, wenn ich Luxusuhren verkaufen will, muß ich mir meine Zielgruppe auch selbst besorgen. Wenn Tesla in der Oberklasse solche Autos für eine kleine Zielgruppe anbietet, kann es sich die Ladeinfrastruktur wohl kaum per weltweitem Gesetz erhoffen für Ladestationen mit Ladeströmen von 100-200A je Phase. Und ohne diese sind die Autos nicht zu verkaufen. So ist das.

Jonas Green aus Borken

Samstag, 19.11.2016 18:11

Der Preis führ Öl ist so niedrig weil das Angebot größer als die Nachfrage ist. Das wird sich auch nicht so schnell ändern. In einigen Bereichen gibt es (noch!) keine alternative zu Erdöl, In dem großen bereichen wird aber daran gearbeitet und ein Einsatz ist derzeit nur aus Wirtschaftlichen gründen noch nicht großflächig darstellbar wie Zb. in der E-Mobilität oder bei Kraftstoffe auf Biologischer Basis im Flugbetrieb.
Sollte öl jedoch wieder teurer werden kann sich das schnell ändern!

Tomas Biermann-K aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Donnerstag, 17.11.2016 14:23

Kurz verbessernde Ergänzung zu den PV-Verschlechterungen:

Zunächst entfiel der Fassaden-PV-Bonus -ohne öffentliche Debatte- schon mit EEG 2009, nicht erst ab 2012.
Ähnlich wenig diskutiert, wurde schon vor 2012 die Vergütung für Freiflächen auf Ackern kurzfristig gestrichen. Überhaupt wurden verschlechternde Aufbau-Bedingungen immer ohne mindestens 1-jährige Planungszeit festgelegt. Zum Vergleich: Bei der offshore-Windenergie der Großkonzerne gewährt die Groko auch jetzt noch feste höchste Vegütungen bis 2025 (welche Lobbyisten bewirkten das, während die viel preisgünstigere und vor Ort verbindbare Landwindenergieschon ab 2017 in Ausschreibungen gezwungen wird. Wieso kann dies bei Onshore nicht mindestens ab 2020 festgelegt werden, womit immer noch mehr als 3 Jahre Zeit bliebe und eben solche Umstelungszeit bis 2020 für die Landwindenegie gelassen werden. Im weiteren sieht selnbst die EU eine Pflicht zu Ausschreibungen erst ab 18 MW vor, wieso kann eine WEA von bis 5 MW dann nicht ohne Ausschreibung errichtet werden? Desgleichen sollte eine PV-Freiflächenanlage wenn erst ab 10 MW ausgeschrieben aufgebaut werden müssen. Lange Zeit wurde bis 10 MW vergütet und muss ohnehin schon lange Zeit deren Strom vermarktet werden. Wüprde dazu auch der Einsatz von Speichern vorgeschrieben hätten wir durch hohen Speichereinsatz ein produktives Förderprogramm ohne extra Fördermittel und bürokratische Behinderung, wie mit der Regelstromanbietbarkeit zumindest in sonnigen Jahreszeiten auch zusätzliche Netzstabilitätakteure.
Schließlich ist Einführung der EEG-Umlage für PV-Anlagen schon ab 10 kW eine ganz klare belatende PV-Verschlechterung, die zudem für den Kohle- + AKW-Eigenverbrauch perverserweise nicht erhoben wird. Energiewende, indem die klimabelastenden Stromanbieter vielefältig begünstigt und entlastet werden, nicht für ihre sehr belastenden Kosten nicht bezahlen müssen, nicht aus dem Netz genommen werden, die erneuerbaren aber angeblich gefördert behindert werden. Und letztere auch zusätzlich von Netzbetreibern, die immer neue Auflagen mit Sondergebühren auch bei kleinsten Anlagen fordern.
Kurz: Herr Baake, was sie behaupten es ist wieder einmal umgekehrt zu dem, was sie tun. Nach diesen noch zu ergänzenden Verschlechterungstatsachen der Groko. wirkt ihre Verbesserungsbehauptung wie eine unredliche Täuschung der Öffentlichkeit, der sie Uninformiertheit zu unterstellen scheinen. Jahrelang ehrenamtlich bürgersolar engagiert lassen wir uns da aber nichts vor machen!







JC W aus Alling

Donnerstag, 17.11.2016 08:54

Es ist schon ganz schön lächerlich, wenn die IEA behauptet, durch das niedrige Investitionsniveau ins Öl könnte bald eine Unterversorgung drohen. Zur Zeit wird (zum Glück!) wenig in Öl investiert, weil das Öl zu billig ist. Und es ist so billig, weil es nicht mehr in den Mengen benötigt wird, in denen es die Produzenten (Ölkonzerne und Förderländer) gerne verkaufen würden. Das ist Marktwirtschaft! Die Erneuerbaren haben bewiesen, dass sie in kurzer Zeit weltweit große Kapazitäten aufbauen können. Das kurzfristige Speicherproblem kann mit Hilfe von Batterien und weiteren Technologien als gelöst gelten. Für das langfristige (Sommer-Winter in den gemäßigten Zonen) sind wirtschaftliche Lösung absehbar. Die IEA denkt immer noch in den Kategorien der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts, als so getan wurde als seien die fossilen Energievorräte unerschöpflich und CO2 als menschheitsbedrohendes Problem noch nicht erkannt war!

Tomas Biermann-K aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Sonntag, 13.11.2016 22:20

Ja, da wäre Herrn Baake sehr vieles zu entgegnen, was zeigt wie die PV-Aufbaubedingungen tatsächlich laufend verschlechtert wurden.
Etwa das wir 2012 noch 7,5 GW PV neu und breit gestreut samt Großanlagen bis 10 MW aufbauen konnten nach 2011 + 2010, wo 7,2-7,4 machbar waren.
Auch Anlagen über 100 MW wären sinnvoll machbar, auch in ehemaligen Braunkohlegebieten. Und Klein-PV könnten auf viel mehr Häusern entstehen, würden sie nicht ständig -auch von Netzbetreibern- behindert.
Fassadenanlagen erhalten seit 2012 keine Sondervergütung mehr und wurden kaum noch aufgebaut.
Gerade auch der unsinnige Vergütungsmodus, der selbst bei 1399 MW weniger PV als die ohnehin nioedrigen 2500 MW a PV noch keine Vergütungserhöhung vorsieht, aber bei 2501 MW Vergütungen sofort senkt, behindert strukturell statt zu fördern.
Wir haben eine selbstgerechte Groko-Regierung, die viel Gerede um Ihr angebliches Eintreten für PV macht, aber sie seit ihrer Erstauflage 2009 massiv abwertet. Vor allem mit der Tagesbörsenzwangsvermarktungs-Verordnung statt der bis dahin geltenen Direktwälzung der Vergütungskosten zu werterhaltenden Verkaufspreisen an Vorort-Netzbetreiber.
Was wir brauchen, wenn Herrn Baake berechtigt wäre Verbesserungen der PV seit 2012 zu behaupten, findet sich direkt hier www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/quaschning-watscht-baake-ab_100024560/
Und es bleibt auch zu ergänzen, das davor (2011) PV-Vergütungen um mehr als 40% gesenkt worden waren. Nach solchen Senkungen waren alle weiteren relative Verbesserungen, aber doch zerstörend, wie die über 40000 nun fehlenden Solarteursarbeitsplätze zeigen.

Robert Gaubinger aus Grieskirchen

Freitag, 11.11.2016 14:20

Bravo! Ideen muss man haben, dann geht auch was weiter mit den Erneuerbaren. RobGaub

Wilfried Thies aus Bienenbüttel

Donnerstag, 10.11.2016 21:00

Wie haben denn die Teilnehmer auf die Aussage des Herrn Staatssekretär reagiert? Sachverstand seine Aussage zu widerlegen sollte ja genug anwesend sein.

Man sollte als Herausgeber Punkt für Punkt schriftlich und öffentlich den Gegenbeweis antreten. Im besten Fall läuft diese Aussage für mich nach dem alten von Clausewitz Motto "Angriff ist die beste Verteidigung". Einfach so hinnehmen ohne Widerspruch geht gar nicht. So kann man Opportunisten nicht stoppen. Wenn Sie dann auch noch zynisch werden....

JC W aus Alling

Donnerstag, 10.11.2016 14:01

Wenn eine "Atempause" (Originalton Merkel) von 87% Reduzierung der Installationszahlen in Deutschland als Verbesserung bezeichnet wird, dann hat Herr Baake recht!
@ Frau Enkhardt: Gigawatttonnen gibt es nicht. Herr Baake meinte Gigatonnen CO2 (und hat das wahrscheinlich auch so gesagt). Und machen Sie mal einen Kursus "Richtige Anwendung von "das" und "dass". Ihre Texte sind immer so mühsam zu lesen, weil falsche Präposition bzw. Pronomen am Beginn eines Nebensatzes falsche Erwartungen wecken. Man muss dann ein zweites Mal ansetzen, den Satz zu lesen, um zu schauen, ob er mit dem jeweils anderen "das/dass" Sinn ergibt. Sie haben eine Fehlerquote von über 50%.

Ronny Witzgall aus Kassel

Dienstag, 08.11.2016 18:52

was für ein Schwachsinn. Ich glaube langsam sind die Politiker tatsächlich dümmer als die Wähler. Wie kann man denn so kurzsichtig sein. Mir scheint als denken Politiker nicht weiter als bis zu ihrem Bauchumfang. Und den hat Gabriel(SPD), geistig, gewaltig unterschritten.

Hauptsache ein Dinosaurier stirbt, wegen seiner Dämlichkeit, nicht aus. "Ach Klimagipfel *WurstStopf* was issn das? *BauchStreich* Doch nurn Pfurz aufs Geschäft von die annern, die da richtig am Arbeitsplätze schaffe sin. Des brauchen wir net. Des is son Schwachsinn."

Hartmut Baden aus Höhr-Grenzhausen

Dienstag, 08.11.2016 09:54

Wen wundert das? Schon vor 300 Jahren war bekannt, dass man ein Pferd nicht von hinten aufzäumen kann. Ohne Infrastruktur kommt das halt nur sehr langsam voran. Einen wirklichen Schub hätte das Wechselbatterie-Konzept gebracht. Die deutschen Automobil-Hersteller wussten das und haben erfolgreich alle Hebel in Bewegung gesetzt um es zu Verhindern. Und auch heute geben sie sich alle Mühe die Produkte tot zu schweigen um nachher sagen zu können: "seht her, das will doch keiner haben". Und die Investition ist - Förderung hin oder her - immer noch gewaltig.

Pedro Sabiote aus Torremolinos | http://www.renenergie.es

Montag, 07.11.2016 21:45

Liebe Leser,

ich muss ehrlich gestehen, dass dieser Beitrag voll und ganz meine persönliche Meinung vertritt.
Genau das, versuche ich schon einigen Jahren meinen Bekannten / Freunden / Kollegen mitzuteilen aber keiner will oder kann das wirklich verstehen.

Gerade die Südlichen Länder sind die Standorte, an denen man "güngstig" PV Strom produzieren kann und durch eine vernüftige Infrastruktur im Hochspannungsbereich, die erzeugte Energie auch in anderen Ländern genutzt werden kann.

Aus der Erfahrung in Spanien heraus, wo wir auch nunmehr knapp 10 Jahren PV Erfahrung haben, ist es leider so, dass viele Projekte einfach an der "nicht gerade" stabilen Politik gescheitert sind.
Sicherlich, und das ist auch die Tatsache, durch die falschen Handlungen, die in der Vergangenheit von der spanischen Politik gemacht worden sind.

Das liebe leser, hat sich aber seit 4 Jahren nunmehr geändert und Spanien ist wieder ein "sicheres" Investitionsland geworden. Es werden schon seit ein paar Jahren Anlagen ohne jegliche Einspeisevergütungen realisiert und diese sind Rentabel und finanzierbar. Eine Rendite von 6-7 % ist durchaus Möglich.

Persönlich bin der Meinung und kann Ihnen das auch Bestätigen, dass die realisierung von Projekten in Spanien ohne Einspeisevergütung durchaus rentabel sein kann. Die einzigen Hürden sind die Bürokratischen Schritte, die aber auch in "Spanien" machbar sind, wenn man sich damit auskennt und die Strukturen kennt.

Ein Weg in die "Spanische Sonne" ist unabdingbar... Logischerweise muss aber die EU die Regeln klar definieren und auch die "Weichen" setzen.

Und vielen Dank für den Interessanten Beitrag Herr Remmers.

Beste Grüße
Pedro Sabiote

Karl- Heinz Remmers aus Berlin

Montag, 07.11.2016 17:50

Die Überschrift müsste lauten "China wird auch 2017- 2020 jedes Jahr 9x mehr als Deutschland installieren" oder vielleicht "China installiert 2016 wohl 35x mehr als Deutschland und bleibt größter Markt der Welt". Oder vielleicht im Text mal weiter vorne die Annhmen von AECEA reinnehmen die eben nicht von 110 GWp bis 2020 sondern 135 bis zu 147 GWp als Realität sehen. So entsteht ein vollkommen falsches Bild von China, leider einmal mehr. China ist und bleibt die PV Lokomotive weltweit in allen Belangen.

Tomas Biermann aus Lüneburg

Sonntag, 06.11.2016 18:55

Sehr missverständlicher Titel so. Besser? Eons Speicher meistverkauft in Bayern

Es geht um von Eon an Kunden verkaufte Speicher, nicht darum, dass Eon seiner Speicher aus Bayern verkauft.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Samstag, 05.11.2016 18:06

Lieber René Schuster, die Leistung stimmt bei der in der Tat mit wenigen Mitteln gemachten Studie mit Absicht mit den bestehenden Kraftwerken und den offensichtlichen Flächen überein. Sie ist ein Vorschlag ein Element von großen Hybriden mit Speichern in eine kaputt gemacht Landschaft zu setzen als ein Element von vielen. Und vor Ort auch Leuten die Hand zu reichen die eben ihr Geld mit der Stromerzeugung von uns allen verdienen- aber natürlich gleichzeitig die Landschaft zerstören. Ok, man kann das entscheiden mit Mrd. die Natur "wieder herzustellen". Dagegen habe ich auch nichts und wenn das die Entscheidung ist, dann ist sie es. Man kann aber auch entscheiden weiter Energie zu erzeugen und nur Teile zu renaturieren, die Wind&PV Anlagen stehen dem übrigens nicht entgegen. Wer halt sagt: Braunkohle weg, Tagebau renatuiert und wieder hergestellt trifft eine Entscheidung. Wer sich dann als jemand der seine Zukunft verliert auch für seine Kinder und Region vor Schwarze Pumpe als Gegendemonstrant gegen die Demonstranten stellt trifft vielleicht eine andere Entscheidung. Solar und Wind sind nicht die Feinde der Natur- und große Anlagen ein Ansatz um Ballungsräume und Industrie zu versorgen. Egal wie, die Entscheidungen müssen eben Mehrheit fällen und ich kann auch damit leben, dass weitere Seeen, etc. entstehen. Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft fallen dann eben weg. Da ich davon überzeugt bin dass einen (nicht einfachen) Weg dazwischen gibt habe ich wesentich mehr Zeit und Aufwand hier reingesteckt als es der grobe Prüfauftrag hergab. Immer nur "geht nicht"; "wollen wir nicht" wird die Energiewende nicht gelingen lassen.

Günter Danninger aus Oberösterreich

Donnerstag, 03.11.2016 13:34

die "EU-Politiker" brauchen sich nicht wundern wenn die Bürger wieder raus wollen aus der EU.

René Schuster aus Cottbus | http://www.kein-tagebau.de

Mittwoch, 02.11.2016 18:30

Wie kann es sein, dass die angeblich ermittelten Solarpotenziale genau mit den Leistungen der derzeitigen Braunkohlekraftwerke übereinstimmen? Das ist ein bißchen viel Zufall. Da Schwarze Pumpe gar kein Abbaugebiet, sondern das Kraftwerk ist, hat der Autor eindeutig nichts geprüft, der Vorschlag scheint außer einmaligem googeln keinerlei Recherche zur Grundlage zu haben.
So wird Herr Remmers auch nicht wissen, dass beispielsweise der vom Tagebau Jänschwalde unterbrochene Fluß Tranitz über die Kippe wieder hergestellt werden soll, eine Vorgabe des Braunkohlenplanes. Das ist nur ein Beispiel, wie die der Landschaft angetanen Schäden wenigstens teilweise wieder zu reparieren sind. Davon abgesehen wohnen neben dem Tagebau Menschen, die sich nach Jahrzehnten Sandwüste wieder eine betretbare Landschaft wünschen.
Wer derart ins Blaue hinein "plant" tut der Energiewende keinen Gefallen.

Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Mittwoch, 02.11.2016 14:35

Wo bleibt der Aufschrei wegen der "Entsolidarisierung" ?

Wenn der kleine Schreiner in der Nachbarschaft seine Maschinen mit selbsterzeugtem PV-Strom betreibt, muss er hierfür EEG-Umlage zahlen.

Wenn ich meinem 100 m entfernt wohnenen BEG-Mitgenossen meinen Überschussstrom über die öffentliche Leitung zur Verfügung stellen möchte, muss dieser das gleiche Netzentgelt zahlen, als ob er den Strom vom anderen Ende der Republik bezogen hätte.

Begründung jeweils:
"Wir sind eine Solidargemeinschaft - und wer nicht mitzahlt ist unsolidarisch

Wieso gilt dieser Grundsatz nicht bei den ca. 5.000 vom Netzentgelt befreiten Unternehmen ?

Erwin Lottermann aus Deutschland

Mittwoch, 02.11.2016 11:09

Eine Batterie speichert elektrische Energie. Eine Maßeinheit für Energie wäre MWh = Megawattstunde. 1MWh = 1000KWh.

Eine Solarzelle liefert elektrische Leistung. Eine Maßeinheit für Leistung wäre MW = Megawatt.

Es muss also vermutlich heißen:

Der Energiekonzern wird den 10 Megawattstunden Lithium-Batteriespeicher mit einem 2-Megawatt-Solarpark koppeln.


Paul Schöpf aus A-1190Wien | http://www.google.at

Dienstag, 01.11.2016 09:51

Servus

Was soll eigentlich dieser Unsinn. Soviel Wasserflächen mit schwimmenden Systemen und Solarmodulen voll zupflastern. Für das bisschen Energie, wo da produziert werden kann. Und es bis heute nicht bewiesen ist, ob es wirklich soviel Energie mehr bringt. Und weniger Wasser verdunsten kann.
Das wirklich blödsinnige daran ist es jedoch, das man gerade nur Solarmodule auf diesen zumeist aus PLastik hergestellten Schwimmern nutzen kann. Die je nach Region auch noch mit Atomstrom hergestellt werden. Und erhebliche Verbindung und Verankerung Probleme bereits bei schwimmenden Solaranlagen haben.
Wenn mal wirklich starke Stürme und Winde auftreten, wirken unglaubliche Kräfte auf diesen Plastikmist.
Und jeden Schwimmer befestigen und Verankern ist doch totaler Blödsinn.
Da es gerade in Singapore wenig Flächen für schwimmende Solaranlagen gibt, ist es sinnvoller diese für mehr Systeme gleichzeitig zu nutzen. Und das ist so einfach.
Es gibt bereits schwimmende autarke Aquaponic Farmen auf Ponton Plattform Systemen aus Holz.
Die Gebäude darauf werden mit Solarglasmodulen verkleidet, und erzielen auf der gleichen Wasserfläche
mehr Solarenergie wie diese Plastikschwimmer Systeme.
Gerade in einem Stadtstaat wie Singapore sollte man sowas nutzen.
Frischen Fisch, Gemüse/Obst und genügend Solar Energie produzieren, auf diesen Wasserflächen.
Das ist mal wirklich nachhaltig.
Und hier ist es egal, was für ein Wetter gerade ist.
Plastik gehört einfach nicht auf unsere Gewässer.
Wer so was fördert, tut unserer Generation und folgenden nichts gutes an.

Darüber sollte man berichten, und nicht diesen Unsinn wie man unsere Wasserflächen verschandelt.

Gruss aus Wien
DI. Paul Schöpf
Marine Architect


Jürgen Keiten aus Magdeburg

Montag, 31.10.2016 09:19

Dazu passt der Vortrag zur Zukunft des Geldes von Frau Narula auf TEDtalk Wirtschaft.

Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Freitag, 28.10.2016 10:31

Gabriel - ausgerechnet dieser Ober-Genosse und Energiewende-Bremser fordert .... das ist nur noch lächerlich !

Für jeden Energie-Genossen ist die SPD unwählbar, solange dieser Bremsklotz zusammen mit seiner Kohle-Lohre (Kraft) auch nur ein Wörtchen noch mitzureden hat.

Thomas Wagner aus Balingen

Freitag, 28.10.2016 09:23

Wenn Gabriel sich für eine "schnellere Energiewende" ausspricht, kann das nichts Gutes bedeuten !
In Deutschland ist es ihm gelungen, die Energiewende in den nahezu zum Erliegen zu bringen.
Und jetzt will er dasselbe auch noch EU weit durchsetzen .
Es ist ein Jammer, mitansehen zu müssen, wie solche Politiker sich als Kämpfer für erneuerbare Energien ausgeben und doch nur Besitzstandswahrer der ewiggestriger Energiekonzerne sind !

Gernot Kloss aus Bochum | http://www.innovationen-kloss.de

Donnerstag, 27.10.2016 18:04

Die Botschaft hört ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
Weshalb werden dann immer noch nicht ENERGIESPEICHER MIT SCHWIMMENDEM SPEICHERTEIL gefördert. Diese können überall eingesetzt werden. Sie sind höchst effizient, extrem leistungsfähig und emissionsfrei. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist weit besser als das von anderen Speicherarten. Diese Energie-Speicher werden zur Zeit von der Politik wissentlich ignoriert und nicht gefördert, da sie die Energiewende zu stark vorantreiben würden, was einigen Akteuren nicht gefallen dürfte. Zudem werden Speicher als einzige immer noch durch Gebühren doppelt belastet.

Dabei bieten uns diese neuartigen Großspeicher riesige Chancen, weil sie neben den bereits erwähnten Vorzügen einen besonderen Vorteil haben. Es sind die weltweit ersten patentierten Energie-Speicher, die durch intelligentes Nutzen der Schwer- und Auftriebskraft bei ihrer Leerung mehr Energie abgeben können, als sie für ihre Füllung benötigen. Das heißt, diese Speicher sind nicht nur besonders effizient, sondern erbringen auch noch Energie-Überschüsse und können einen Großteil der teuren Überland-Stromleitungen überflüssig machen.

Jörg Behrschmidt aus Hamburg | http://www.8p2.de

Donnerstag, 27.10.2016 17:33

Der größte Verhinderer der Energiewende in Deutschland fordert eine schneller Wende auf europäischer Ebene mit einer Lösung, die die Wende auf europäischer Ebene komplett zum erliegen bringen wird. Strommarkt Design 2.0 ist keine Lösung für die Umstellung auf erneuerbare Energien.

Uwe Buchholtz aus Hamburg

Montag, 24.10.2016 21:46

Da bemüht man sich verzweifelt Tesla hinterher zu hecheln

Diether Sieghart aus 85368 Moosburg | http://www.apr-sieghart.de

Montag, 24.10.2016 17:25

Dann, wenn man keine Alternative zur Öl-Brennwertheizung hat, ein vernünftiger Vorschlag, dem aber sofort konkrete Hilfe zum Handeln folgen sollte. 1. Lieferanten, 2. Hinweise auf Chancen und Risiken, 3. Wirtschaftlichkeitsrechnungen für verschiedene Leistungsklassen. usw.

Anne-Katrin Meyer aus Dresden

Montag, 24.10.2016 14:30

In der Öffentlichkeit hat es sich eine Meinung geprägt, dass die Preise für den Öko-Strom kaum bezahlbar wären und deswegen wird es so viel dazu geschrieben, die das Ersparnis der sonst zu importierten fossilen Rohstoffe als ein Ausgleich der steigenden Preise zu verstehen ist.
Man kann aber hier auf https://www.boss.energy/strom/strompreis/ einen Nachweis bekommen, dass die Öko-Preise diejenigen für traditionell erzeugten Strom nicht besonders übersteigen. Wenn man zudem Verständnis dafür hat, dass "Öko" nicht nur für Marketing-Zwecke genutzt wird, sondern ein anderes Niveau der wirtschaftlichen Entwicklung bedeutet, wird es klar, dass ein Umstieg auf den Öko-Strom keine Kontra-Argumente mehr hat.

Thomas Wagner aus Balingen

Montag, 24.10.2016 09:44

Ein durchsichtiger Versuch, den fossilen Heizungen durch Zugabe von etwas PV/Wind-Strom eine grünes Mäntelchen umzuhängen und sie damit noch ein paar Jährchen länger am Leben zu erhalten!
Elektrische Heizstäbe die in großem Stile in Heizsysteme eingebaut werden, sind bestimmt sinnvoller,
als PV- und Windanlage abzuregeln.
Allerdings halte ich den Einsatz von regenerativem Strom im Verkehrsbereich (Elektromobilität) für wesentlich sinnvoller und notwendiger, da dort mit gleichem Einsatz ein wesentlich größerer Nutzen erreicht werden kann.
Denn der fossil befeuerte Verkehr ist heute die größte Belastung für einen Großteil der Bevölkerung.
Und regenerativ betriebene Elektromobilität senkt nicht nur die Schadstoffbelastung sondern auch die Lärmbelastung in unseren Siedlungen - ein nicht zu unterschätzender doppelter Nutzen !

Thomas Wagner aus Balingen

Montag, 24.10.2016 09:25

Ich finde, wir sollten endlich aufhören von "überflüssigem" Wind- bzw. Solarstrom zu reden !
Diesen gibt es nämlich nicht !
Es gibt jedoch jede Menge nicht regelbarer Braunkohle- und Atomkraftwerke,
deren Strom zu allen Tages und Nachtzeiten ins Netz gedrückt wird und die bekannten Probleme,
wie Abschalten von Windrädern, Überlastung der Netze usw. verursacht !
Trotzdem freut es mich, dass Greenpeace Energy mit seinen "Windgas"projekten Pionierarbeit leistet.
Denn wenn tatsächlich irgendwann unsere Energieversorgung vollständig regenerativ betrieben wird,
sollte diese Technik fertig entwickelt bereit zur Großanwendung sein.
Angesichts dessen, wie unser SPD geführtes Wirtschaftsministerium jedoch den Zuwachs von Wind- und Solarstrom zu marginalisieren versucht, kann dies jedoch noch lange dauern !

Josef Neumeyer aus Berching

Montag, 24.10.2016 07:53

Die Idee und das Konzept finde ich sehr gut!
Für den Kunden würde ich mir etwas mehr Transparenz wünschen!

Hasan Yigit aus Antalya (Kepez) | http://www.hasanyigit.com

Sonntag, 23.10.2016 19:35

bei dem Artikel sind einige Fehler, u.a. die Ausschreibung wird nach dem Niedrig-Preis-Angelot durchgeführt und als maximal zu bietende Wert ist 8 $cent pro kWh bekannt gegeben worden, details können Sie auf meiner LinkedIn Pulse Artikel "1.000 MW (YEKA) Solarausschreibung in der Türkei" unter der Link https://www.linkedin.com/pulse/1000-mw-yeka-solarausschreibung-der-t%C3%BCrkei-hasan-yigit?trk=mp-au[..]

Andreas Speier aus Lampertheim

Samstag, 22.10.2016 14:06

wir haben MODULE von QXPV Qixin Ningbo . fast Alle Module haben nach 5 Jahren , verfärbungen und niedrige Isolationswiderstände, die zum Abschalten der Anlage führen. Ich finde mich in fast Allen Bereichen wieder. Ausser die Module von Panasonic. Diese funktionieren gut, zeigen keine Veränderungen.

Hasan Yigit aus Antalya (Kepez) | http://www.hasanyigit.com

Freitag, 21.10.2016 21:56

Bei dem Artikel sind viele Fehler, erstens es wird die Ausschreibung nach dem Niedrig-Preis-Angelot gemacht und als maximal zu bietende Wert ist 8 $cent pro kWh bekannt gegeben worden, details können Sie auf meiner LinkedIn Pulse Artikel "1.000 MW (YEKA) Solarausschreibung in der Türkei" unter der Link https://www.linkedin.com/pulse/1000-mw-yeka-solarausschreibung-der-türkei-hasan-yigit?trk=mp-author[..] lesen.

Weiterhin erwarte ich in den naechsten 5 Jahren auf YEKA Gelaenden (Erneuerbare Energien Ressourcengebiet) eine Ausschreibung von ca. 10 GW. Wie komme ich auf diese These, Konya Karapınar ist 5.971 Hektar, dann gibt es Niğde Bor mit 2.539 Hekta, Karaman-Ayranci (3.554 Ha) usw. Diese 3 sind vom Ministerrat durch. Es werden in anderen Provinzen weitere solche Flaechen für Erneuerbare Energien Projekte freigestellt.

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