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Ekkard Brewig aus Overath

Freitag, 27.05.2016 11:59

Man sollte gelegentlich Bücher lesen, um solche Diffamierungen zu verstehen. Da gibt es eine gut bezahlte Lobby, die den ganzen Tag nichts anderes tut, um Desinformation zu verbreiten. Folgende Titel [...]

Christian Kearsley aus Sendenhorst | http://www.solarkoenig.com

Mittwoch, 25.05.2016 11:19

Schade das wir im Abendland Politiker haben die leider immer noch nicht verstanden haben das die Energiewende vom Volk ausging und nicht von den Energie Konzernen. Ohne diese freien Bürger und Genossenschaften [...]

Hans Gensel

Mittwoch, 25.05.2016 11:05

Nun ja wenn man jetzt Frankreich hier als Musterland anführt, dann sind doch die Ziele dort mit 1,5 Gigawatt zubau pro Jahr auch nicht sonderlich ambitioniert. Und die Zielvorgabe ist 18,2 bis 20,2 Gigawatt [...]

Peter Ballhause aus Langenfeld

Dienstag, 24.05.2016 18:20

Es zeigt sich immer mehr, dass diese Regierung nicht mehr die breite Bevölkerung vertritt, sondern nur noch durch die Interessen der EVUs gesteuert wird! Es ist daher Zeit für eine Gegenwehr. Eine mögliche [...]

Hannes Allabauer aus Erlangen

Dienstag, 24.05.2016 09:37

Es gab mal jahrelang den sog. "Kohlepfennig" - bis sich herausstellt, dass er verfassungswidrig ist. Den selben Status dürft diese "Sonnensteuer" bekommen.

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Kommentare 1 - 99 von 2955
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Ekkard Brewig aus Overath

Freitag, 27.05.2016 11:59

Man sollte gelegentlich Bücher lesen, um solche Diffamierungen zu verstehen. Da gibt es eine gut bezahlte Lobby, die den ganzen Tag nichts anderes tut, um Desinformation zu verbreiten. Folgende Titel sind empfehlenswert: Jürgen Tichy: "Die verantwortungslose Gesellschaft" und Oreskes/Conway: "Die Machiavellis der Wissenschaft/Das Netzwerk des Leugnens".

Christian Kearsley aus Sendenhorst | http://www.solarkoenig.com

Mittwoch, 25.05.2016 11:19

Schade das wir im Abendland Politiker haben die leider immer noch nicht verstanden haben das die Energiewende vom Volk ausging und nicht von den Energie Konzernen. Ohne diese freien Bürger und Genossenschaften würden wir immer noch zu 90% unsere Energie aus Kohle und Atom gewinnen.Wo wären dann die Klimaschutz Ziele? Die Nähe von Herrn Gabriel zu den großen Energieversorgen und die abkehr von den Erneuerbaren Energien ist eine Ohrfeige für jeden Bürger der seinen Beitrag zum Umweltschutz geleistet hat. Gut das eine Partei so etwas vor den Wahlen sagt, damit wir uns dann darauf einstellen können.Der letzte macht bitte das Licht aus.

Hans Gensel

Mittwoch, 25.05.2016 11:05

Nun ja wenn man jetzt Frankreich hier als Musterland anführt, dann sind doch die Ziele dort mit 1,5 Gigawatt zubau pro Jahr auch nicht sonderlich ambitioniert. Und die Zielvorgabe ist 18,2 bis 20,2 Gigawatt Gesamtleistung bis 2023 ist weniger als halb so hoch wie in Deutschland

Peter Ballhause aus Langenfeld

Dienstag, 24.05.2016 18:20

Es zeigt sich immer mehr, dass diese Regierung nicht mehr die breite Bevölkerung vertritt, sondern nur noch durch die Interessen der EVUs gesteuert wird! Es ist daher Zeit für eine Gegenwehr. Eine mögliche Wende hat uns Baden Württemberg aufgezeigt.

Hannes Allabauer aus Erlangen

Dienstag, 24.05.2016 09:37

Es gab mal jahrelang den sog. "Kohlepfennig" - bis sich herausstellt, dass er verfassungswidrig ist. Den selben Status dürft diese "Sonnensteuer" bekommen.

Cihan Sanverdi aus Frankfurt am Main | http://nachtsichtgeraet24.de

Freitag, 20.05.2016 22:03

Na ich denke nicht das sich da was groß artik verändern wird. Ab warten und Tee trinken!

Peter Furter aus Schweiz

Freitag, 20.05.2016 10:30

....und wiedermal ist es eine deutsche Firma, die als Subcontractor die Löhne drückt, nicht grad ein Ruhmesblatt... Ich hoffe sehr, dass hier der Deutsche Staat und die USA endlich handelnt oder die Europäische Union generell die Tarife einfach festlegt, offensichtlich geht's nicht anders, oder haben wir dann in der Automobilindustrie langsam die gleichen Verhältnisse wie in der Fleischindustrie. Die Löhne müssen rauf, sonst kann sich niemand was leisten und das drückt auch auf die Wirtschaft.....

JC W aus Alling

Freitag, 20.05.2016 09:38

Es waren auch ziemlich viele "Wenns" in den Bedingungen:
Strompreis muss steigen (ich zahle zur Zeit 20,4 ct/kWh, incl. Grundgebühr)
Modulkosten müssen sinken (sind sie im vergangenen Jahr praktisch nicht)
Speicherkosten müssen auch sinken
Immerhin gibt es auch Speicherhersteller, die mehr als 10 Jahre Garantie bieten, die Batterien halten hoffentlich noch etwas länger, und richtig interessant wird es, wenn die Einspeisevergütung nach 20 Jahren ausgelaufen ist und man nicht weiß, was man mit dem weiterhin produzierten Strom anfangen soll.

Hans Gensel aus Freiberg

Donnerstag, 19.05.2016 10:31

Das sich Speicher schon ab 1000 Euro rechnen sollen, scheint mir mehr als fragwürdig. Kein einziger Hersteller gibt mehr als 10 Jahre Garantie für seinen Speicher. Bei den Wetterverhältnissen in Deutschland gibt es nicht wesentlich mehr als 200 Wochentage im Jahr an dem man den Speicher als Pufffer für den Solar-Strom nutzen kann. Selbst wennn man von 250 Tagen ausgeht dürfte ein Speicher dann nicht mehr als ca 425 Euro kosten um ihn innnerhalb der Garantiefrist über Stromeinsparungen zu refinanziren,wenn man berüchsichtigt das für den selbstverbrauchten Strom die Einspeisevergütung wegfällt

micha drese aus bremen

Donnerstag, 19.05.2016 08:29

"– was ist das bitte für ein Konzept für die Energiewende?!" Nun, Hr. Schachinger, das Konzept eben ist, daß es keines gibt. Professioneller Dilettantismus eben gepaart mit klass. Euphemismus. Sieht man doch auch bei Elektromobilität und des Zuschusses jetzt. Ausgerechnet Klientelpolitik für die Autolobby, die den größten Abgas-Betrug unter Beihilfe der Gutachterunternehmen zu verantworten hat. Aber ist das neu? Man denke an Tollcollekt unter Federführung deutscher Konzerne, Ikonen aus Automobilbau und Telekommunikation. Ach ja.
Und, ja: "Ein Hohn, wenn die Rechtmäßigkeit des deutschen Erfolgsmodells EEG ausgerechnet über diesen Punkt ausgehebelt werden würde." Offen gestanden bin ich schon lange für die Abschaffung des EEG in dieser Form, da es ebenso konzeptlos und eher ein Erfolgsmodell für ausländische, weltweite Hersteller der PV- und Windbranche ist. Der "Erfolg" wird durch den dt. Stromverbraucher auch finanziert, wie wir wissen. Nun, auch das ist nicht neu, wie ebenso aus Atom und Kohle wissen. Nur, wie Sie ja selber schreiben, fallen 12GW von 2020 bis 2022 an grundlastfähiger AKW-Leistung weg und grundlastfähiger Kohlestrom soll auch am besten weg. Allerdings: Auch mit den Zubauzahlen der PV aus 2010,11,12 von ca. 22GW wird nachts die Sonne nicht aufgehen. Und wo wollen Sie so viel Windmühlen im Lande austellen, um diesen Wegfall zu kompensieren, - was bei 2.200Volllaststunden p. a. ohnehin nicht geht? - abgesehen von immer mehr Klagen von Bürgern. Dennoch: 12GW : 3MW = 4.000! 3MW-Mühlen, die aber nur 2.200Std. von 8.760 laufen - und manchmal auch gar nicht. Also, einfach zubauen geht nicht, da muß schon ein Machbarkeits-Masterplan her, der das EEG sicher nicht ist. Ein Lobby-Gerangel um reinen Zubau endet in der Sachgasse und führt diese Energiewende ad absurdum. M. E. muß alles, wenn überhaupt etwas sinnvoll ist, Offshore verlegt werden - wozu diente sonst die Nordsee -, Kabel ziehen, über- oder untertage, und gut. Und power-to-gas etc. extrem fördern und ausbauen. Die paar Milliarden mehr, was solls. Darüber kann doch die Bankenrettungsbranche - mit den Bankern - nur lachen. Und jetzt wohl hoffentlich auch die Autobauer.

Momentan machen wir erstmal so weiter.

Beste Grüße.

Jörg Behrschmidt aus Hamburg

Mittwoch, 18.05.2016 14:56

Anstatt ein vernünftiges EEG aufzusetzen, dass den Ausbau der Erneuerbaren Energien vorantreibt, um CO2 zu reduzieren, und anstatt ein vernünftiges Mobilitätskonzeptes zur CO2 Reduktion aufzustellen, nur blinder Aktionismus und Clientelpolitik! Mehr kann man dazu schon nicht mehr sagen!

Thomas Wagner aus Balingen

Dienstag, 17.05.2016 09:55

Nachdem die erste Regierungszeit von Herrn Kretschmann, in Sachen Solare Energieerzeugung nahezu ereignislos vergangen ist, kann nur gehofft werden, dass die Grünen sich an ihre Wurzeln erinnern und endlich in die Pötte kommen !

Thomas Wagner aus Balingen

Dienstag, 17.05.2016 09:47

Bundeskanzlerin Merkel demontiert sich selbst, wenn sie die von ihr ausgerufene Energiewende abwürgt !
Es ist kurzsichtig und schädigt unser Gemeinwesen, wenn jetzt die umweltfreundliche, regenerative und smarte Energiewelt dem "Denkmalschutz" für Energiekonzerne geopfert wird !

hein bloed aus Youghal

Dienstag, 10.05.2016 19:14

Fraunhofer ISE kommt nach juengsten updates auf 98% EE-Anteil beim Sonntagsbraten

https://www.energy-charts.de/power_de.htm

Bei 14,41 GW 'konventionell' erzeugtem Strom um 11.00 Uhr und gleichzeitigem Export von 13,19 GW sind nur 1.22 GW rechnerisch fuer den Braten von 52 GW verantwortlich.

Alfred Pick aus Bad Münstereifel | http://www.volker-pick.de

Dienstag, 10.05.2016 12:31

Der einflussreichste Erfüllungsgehilfe im Wirtschaftsministerium ist Ihr Parteikollege Baake. Die Gesetzesänderungen stammen im Wesentlichen aus seiner Feder. Sie, sehr geehrter Herr Fell, haben Ihren Unmut über Herrn Baake inzwischen zwar mehrfach zum Ausdruck gebracht. Dabei hätten Sie als Insider schon sehr viel früher Ihre Stimme gegen diesen "Grünen" Staatssekretär erheben sollen. Jetzt der SPD die alleinige Schuld an den vorherigen und jetzt geplanten EEG Änderungen zu geben, ist ungerechtfertigt. Der "Grüne" Herr Baake mit seiner "Agora" ist aus meiner Sicht der Hauptverantwortliche für die fortschreitende Preisgabe der Energiewende.

hein bloed aus Youghal

Montag, 09.05.2016 19:53

Wieviel wurde am Sonntag abgeregelt?

Bei der Windkraft ist zur Mittagszeit ein ungewoehnlicher Einknick zu sehen, die PV scheint nicht im zu erwartenden Masse bis zur Spitzeneinspeisung ausgenutzt worden zu sein (rel.flache Mittagskurve).

Platts spricht von max. 44,8 GW PV und Wind um 13.00 Uhr(UK-Sommerzeit-Zeit?):

http://www.platts.com/latest-news/electric-power/london/german-spot-pow[..] Agora als auch Fraunhofer ISE

https://www.energy-charts.de/power_de.htm

zeigen deutlich geringere Ertraege als Platts als Vorhersage angibt.

Ohne die vermutliche Abregelung von ca. 2-3 GW kaeme man grob ueberschlagen auf 100% EE-Anteil fuer Sonntagmittag.



Michael Stark aus Rostock

Montag, 09.05.2016 15:18

@Anton Gustavson: Zum einen hat Dubai andere Einstrahlungswerte (>2.000) zum anderen bekommen wir den Strom aus Dubai nicht nach Deutschland. Das bringt für Investoren bessere Renditen trotz höherer Errichtungskosten.
Die o.g. Vergütungen aus der Ausschreibung sind geradezu eine Aufforderung den Mindestlohn in Deutschland durch dubiose Geschäftsmodelle zu unterlaufen. Die Einkaufspreise sind seit dem letzten Jahr kaum gesunken...

Jörg Behrschmidt aus Hamburg

Montag, 09.05.2016 15:05

Ich hoffe nur, dass die Wähler diese Idee als das erkennen was es ist. Eine Idee, die die Kosten der notwendigen Umstellung unserer Energieversorgung noch weiter verteuert und jetzt auch noch abhängig vom Kapitalmarkt macht.
Warum nicht einfach eine Kohlesteuer einführen und die Einnahmen daraus am Ende des Jahres als Pauschalbetrag pro Kopf auf die Bürger umlegen? Aber bitte nur auf die Bürger und nicht wieder auf die Industrie, die eh schon massive Subventionen erhält, indem große Teile von der EEG-Umlage befreit wurden.

Jürgen Falken aus Laniakea

Montag, 09.05.2016 13:07

Tesla wird es schon gelingen, die Batterien der Autos und weitere Leistungsmerkmale so einzuschränken, dass die Autos zu einem Grundpreis unter 60.000 Euro erhältlich werden. Das reicht, um ein Modell für die Prämie zu qualifizieren. Über 99% der Kunden werden dann eben eine "Sonderausstattung" mit größerer nutzbarer Batterieleistung wählen.

Alfred Körblein aus Nürnberg

Montag, 09.05.2016 10:47

Bei den in der Abbildung dargestellten Zubauraten ist nicht absehbar, wie die für Europa angestrebten
200 GWp Photovoltaikkapazität erreicht werden können. Betrug der Zubau im Jahr 2011 gegenüber 2010 noch 19 GWp bzw. 57% p.a., so war er im Jahr 2015 nur mehr 9 GWp bzw. 10% p.a. Extrapoliert man die Entwicklung von 2010-2015, so werden wir im Jahr 2020 bei lediglich 117 GWp angelangt sein.
Ohne eine neue Weichenstellung rücken die 200 GWp in weite Ferne.

Anton Gustavson aus Berlin

Montag, 09.05.2016 10:19

In Deutschland sind wir noch auf über 7 Cent, in Dubai wird währenddessen zu unter 3 Cent pro kWh hergestellt.
http://energyload.eu/energiewende/international/rekord-solarstrom-dubai/

Deutschland spielt für die Solarindustrie doch eigentlich überhaupt keine Rolle mehr...

Friedrich Georg aus München

Donnerstag, 05.05.2016 13:28

Ich hoffe, dass für die Aktionäre noch ein Trinkgeld überbleibt, die diese Firma von Anfang an mit ihrem Investment begleitet haben. Sonst heißt es nur: wer zuletzt kommt, mahlt am Besten!

Michael Schmidt aus Goerlitz

Mittwoch, 04.05.2016 12:50

Wie der vorige Kommentar : Ich würde gern mit unterzeichnen - wenn das ermöglicht würde ! Ich erlaube mir - als selbst solcher Betreiber - auf die Belange der KWK-Technik hinzuweisen, welche ebend leider zu oft noch "unterschlagen" werden. Gerade die Kombination BHKW/PV ermöglicht eine sehr hohe Denkungsrate des Objekteigenstrombedarfes ! Ich kann hier in meinem 12-WE-MFH-Objekt eine solche von rd. 75% im Jahr nachweisen (neben der Wärmeerzeugung). Wenn nun noch ein entsprechend kostengünstigem Batterie-Einsatz (welcher z.Zt. noch nicht absehbar ist) realisierbar würde, kann die Bedarfsdeckung ca. 95% erreichen !
Außerdem stellt ja ein BHKW "die witterungsunabhängige Brücke" zwischen Erzeugung und Bedarf dar und wird damit unerläßlich für eine kontinuierlich dezentrale Stromversorgung (und zusätzlich durchgängig mögliche Bereitstellung für E-Mobil-Versorgungen) !
Mit freundlichem Gruß !
Michael Schmidt

Stefan Krauter aus Berlin

Mittwoch, 04.05.2016 08:19

Viel Wahres im Artikel: Leider überlässt man das Feld so Schaumschlägern wie Elon Musk: Beispiel: Sein Home-Energiespeicher hätte auch aus Deutschland kommen können, er hat nur mutig die Preis-Skalierungseffekte vorweggenommen.

Andre Steffens aus Kaisersesch | http://www.wi-solar.de

Montag, 02.05.2016 13:27

Wäre schön, wenn jeder diesen Appell unterzeichnen könnte. Leider habe ich bisher keine Möglichkeit dazu gefunden.

Stefan Haug aus Postmünster

Montag, 02.05.2016 10:19

Eine angenehm offen kommunizierte und gut begründete Vorgehensweise von Solarwatt, finde ich.

Rene Hornischer aus Neuruppin | http://www.carporte.de

Freitag, 29.04.2016 21:28

Herzlichen Glückwunsch, ein tolles Interview mit Solarwatt. Auch wir bieten den MyReserve auf unserer Webseite http://www.carporte.de zu unseren Solarcarport und Solar Terrassendach an. Unsere Kunden sind von den MyReserve Stromspeicher mit dem Solarcarport oder Terrassendach begeistert und freuen sich, dass Sie Strom einsparen können. Als erstes steht die Überdachung, der Sonnenschutz und die Unabhängig durch eigenen Strom im Vordergrund. Natürlich ist der Preis wichtig, aber ob sich eine Anlage 1-2 Jahre früher oder später rechnet ist nicht so wichtig wie die Qualität und das Design. Deshalb setzen wir bewusst auch auf den MyReserve Stromspeicher.

micha drese aus bremen

Freitag, 29.04.2016 12:25

Danke an die Redaktion für diesen Beitrag.
Man fragt sich, was nehmen die in den Tee bei Entega. 53€ in 18Jahren ergibt 11.448€; zzgl. 54€ für einen Speicher ergibt 11.664€ bzw. 23.112€ gesamt. Und das für lausige 2,6KWp plus vermutlich SMA home energy storage mit 2KWh. Für wie dämlich hält man die Verbraucher?
Der Begriff Förderung wird auch hier mißbraucht wie schon bei E3DC, denn Unternehmen können keine Förderungen für eigene Produkte anbieten. Es handelt sich ausschl. um einen Kaufanreiz bzw. Preissenkung. Förderungen bietet i.d.R. der Staat.
Und die Aussage, der Bürger meine, PV lohne sich nicht mehr, stimmt - für den Fall der Pacht( s. o. )
So, Entega, bringt man die PV in Verruf.

Beste Grüße

Ansgar Sommer aus Potsdam

Freitag, 29.04.2016 11:02

Diese Frage blieb unbeantwortet: Wie hoch ist die Marktprämie bei Direktvermarktung und Einspeisung in die Community pro kWh?

Manfred Millmann Bund Naturschutz aus Erbach/Odw. | http://Neckarstrasse

Mittwoch, 27.04.2016 14:05

Damit kann auch der Strombedarf eines Elektroautos gedeckt werden, das 15 Kilowatttstunden Strom auf 100 Kilometer verbraucht.

A. Shah aus Berlin | http://energyload.eu

Dienstag, 26.04.2016 12:48

Insgesamt ist es natürlich beeindruckend in welchem Maße China das Thema Photovoltaik angeht. Aber Abschaltungen von bis zu 51% sind natürlich ein Problem, das nicht unter den Tisch fallen darf.

Matz Hanlinger aus Nurnberg

Montag, 25.04.2016 22:46

Es gibt ein neues enecsys monitoring alternative: www.enecsysoutput.com

micha drese aus bremen

Samstag, 23.04.2016 13:23

Als Unternehmer sollte man einfach die Gründe für sein Geschäftsmodell nennen und nicht die Installateure als Überbringer der Botschaft gebrauchen und zudem nicht wieder und wieder mit dem mangelnden Zubau in der Energiewende missionieren, wenn man sein Geschäftmodell damit meint. In den Jahren 2010, 2011 und 2012 hat sich auch keiner signifikant über den mehr als doppelt so hohen Zubau mokiert - deren Folge wir alle kennen -, und der, verteillte man ihn auf die nachfolgenden Jahre, immer noch für einen Überschuß laut Ausbaukorridor verantwortlich zeichnet. Nach den wilden Jahren der PV will der Verbraucher vielleicht auch erst die Alltagstauglichkeit der Speicher oder besser: der Battereitechnik abwarten.
Im übrigen halte ich die Gründe für einen eigenen "Speicherzuschuß" für wenig überzeugend, denn zum einen ist es nicht Sache der Unternehmen, Ausbau - und Marktanreizpolitik zu betreiben und das vorherschende Speicherprogramm der KfW zu hintertreiben. Die Begrenzung der Einspeisung ist sinnvoll, da sie die Netze weniger belastet. Zudem erhält der Verbraucher den großzügigen T-Zuschuß nach dem Motto Geben und Nehmen. Ziel muß es sein, ganz weg vom EEG zu kommen und sich nicht weiter auf Vergütungen zu verlassen, um letztlich auch die Überschußeinspeisung zu vermeiden bzw. abzubauen, solange es nicht ausreichend Großspeicher gibt. Wer will auch zusätzlich den Formularkrieg über 20 Jahre wegen der Vergütungen? Die Verbaucher werden sich jetzt - dank E3DC - die Preissenkung bei E3DC über einen Speicherkauf holen und zusätzlich den KfW-Zuschuß sichern, mit dem man dann getrost auf 70% Einspeisung - weil sinnvoll - und das Wetter verzichten kann. Letztlich wird das den Kanibalismus - wie schon bei PV - in der Speicherbranche vorantreiben. Mal sehen, wer überlebt.
Wichtiger bei E3DC finde ich die Frage - nachdem man sich ja dankenswerterweise von der Zyklenzahl-Rally verabschiedet hat -, inwieweit denn die 10jährige Garantie auch die Kapazität der Batterie laut Datenblatt umfasst, die ja ohne garantierte Mindestkapazität daherkommt, sondern nur die Funktionalität des Systems garantiert. Bekommt der Verbraucher bei Kapazitätsverlust neue Batterein ohne Zuzahlung?

MfG

Roland Neumann aus Leipzig | http://www.sonnenplaner.com

Freitag, 22.04.2016 10:11

Sollten unsere Regierungsvertreter tatsächlich einmal nachgedacht und die 5000 Euro Förderprämie im Austausch für sinnvolle Investitionen gestrichen haben? Der im Artikel gezeigte Weg ist prinzipiell der richtige. Vor allem an der Infrastruktur krankt es mächtig und daran, dass bestehende Ladeplätze auch rechtlich vor einem Missbrauch durch "Verbrenner" geschützt werden (zuparken muss hart geahndet werden!) bzw. überhaupt korrekt funktionieren und genutzt werden können. Das Bund und Länder bei öffentlichen Fahrzeugen Vorreiter sein sollten, versteht sich von selber - 20% Quote, naja - ambitioniert sieht anders aus. Ein nicht so sinnvoller Posten ist die Werbung für E-Mobilität. Jede Ladesäule ist eine Werbestehle - also lieber das Land mit Ladesäulen pflastern und dabei klotzen, nicht kleckern. Man muss das Thema nicht zusätzlich aus öffentlichen Mitteln walzen. Das machen andere Akteure, wie z.B. lipsia-e-motion.com aus Leipzig viel besser.

So wie der Artikel andeutet ist wohl die Kaufanreizprämie noch nicht vom Tisch. Ich höre schon die Stimmen (wie damals bei der sinnfreien Abwrackprämie), dass vorrangig ausländische Autohersteller etwas davon haben. Politik lernt halt nicht dazu und neigt leider immer zu populistischen Kurzschlussreaktionen. Gegen nachhaltiges, längerfristig strategisches Denken (wie z.B. in Norwegen - Verbot von Verbrennern ab 2025) scheint unsere "Volksvertretung" immun.

Hans-Jürgen Bohr aus Swisttal

Freitag, 22.04.2016 09:22

Guten Morgen,

grundsätzlich finde ich die Förderidee lobenswert und richtig. Was ich aber nicht verstehe ist, warum man hier mit solch falschen Berechnungen argumentiert. Jeder Besitzer einer PV Anlage kann sich sehr schnell ausrechnen, dass der Unterschied einer 70%- zu 50%-Regelung niemals diesen Ergebniseffekt bringt. Eine Simulation (mit PV Sol) einer 8 kWp Anlage mit Südausrichtung, 7000 kWh Stromverbauch, 9,2 kWh Batteriekapazität ergibt eine um 280 kWh p.a. höhere Netzeinspeisung, mit 12,3 c't bewertet, bedeutet dies eine Ersparnis von ca. 700,-€ über 20 Jahre.
Hier sollte man den Kunden auch nichts falsches vorrechnen.

MfG

Ludwig M. aus Königs Wusterhausen | http://www.kristallbearbeitung.de/

Freitag, 22.04.2016 09:21

„Mit dem Gesetzentwurf will der Bundeswirtschaftsminister den Ausbau der Erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung auf maximal 45% bis 2025 deckeln. In der Branche der Erneuerbaren Energien stehen damit Zehntausende von Arbeitsplätzen vor allem in der Wind- und Solarbranche vor dem Aus“

Das ist eine Schande! Wir müssen weg von fossilen Brennstoffen und hin zu erneuerbaren Energien! Erst groß Posaunen und nachher wieder die Fahne schwenken!

"Zudem tue die Bundesregierung nichts, um die heimische Photovoltaik-Nachfrage wieder zu beleben." Auch so ein Verbrechen! Wozu erst Solaranlagen subventionieren, wenn man sie doch nicht überall haben will? Wer profitiert dort im Hintergrund? Warum solche schlechten Entscheidungen? Das würde mich mal interessieren!

Thomas Wagner aus Balingen

Freitag, 22.04.2016 08:44

Der Berg kreißte und gebar eine Maus - eine jämmerlliche Vorstellung
die unsere Bundesregierung abliefert !

Hugo Müller aus Osten

Mittwoch, 20.04.2016 18:51

Sehr interessanter Beitrag.

Jan Kee aus Berlin

Mittwoch, 20.04.2016 18:22

Vielen Dank, das wird Zeit dieses Thema zu analysieren!
Der Artikel ist absolut schlüssig- zumindest für die Leute, die das Geschehen verfolgt haben.
China hatte keine Finanzkrise im Gegensatz zu USA und EU war damit das Geld nicht knapp und die Kreditvergabe im Gegensatz zu den EU-Herstellern nicht unterbrochen.
Diese kamen doppelt unter die Räder- denn "wo kein Heimatmarkt ist, verschwindet die Produktion" CEO von First Solar vor dem Verlassen Deutschlands und der Schließung beider neuer Fabriken in Frankfurt a. d. Oder- nach der EEG-Novelle 2012 war das Geschäftsfeld ersatzlos aus dem EEG gestrichen worden https://www.youtube.com/watch?v=9WAKLvbJbfo .
Doch gegenüber 2012 erfüllte die Union deren Wahlprogramm 2009 "EnergiekKOnzept der Bundesregierung" mit 2,5GW/a PV-Neuzubau ( 2010, 2011, 2012 waren es gemittelt ø 7,5GW.. eine Drittelung also). In 2015 waren es - 82,5% PV-Neuzubau und First Solar sollte Recht behalten.. durch mannigfaltige Entkernung des EEG https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI seitens Union I-III wurden bis auf Solarworld ( sehr hohe Beteiligung arabischer Investoren und ein guter CEO retteten die Firma) nahezu alle dt.Solarfirmen ( bis auf Equipment Hersteller, die den chinesischen Markt belieferten.. ohne Straf-/ Anti-Dumping-Zölle) in die Insolvenz getrieben und zehntausende guter Arbeitsplätze vernichtet. Das Solarvalley unter schwarz/gelb wurde eine einzige große Insolvenzmasse. Im Wahlprogramm 2013 der Union ist die vermehrte Nutzung heimischer BraunKOhle als wesentlicher Beitrag zur Stromversorgung programmiert. Das ist eben konservative Politik in reinster Form- alles von Gestern auch von der EVP-EU-Mehrheit www.KEEPONTRACK.EU
Also klar gab es dort reichlich Kreditvergabe in China.. so konnten die Fabriken modernisiert werden, während die Produktionen in D immer unwirtschaftlicher wurden- die restriktiven und rückwirkenden Maßnahmen eines spanischen Carnete Umweltministers mit dessen 36,5% Sondersteuer auf PV nach deren Rentabilität ohne Einspeisevergütung ( der Mann ist EVP-EU-EnergieKOmmissar).
Das eigentlich ursprünglich verantwortliche für die PV und China ist, dass die Chinesische Regierung Erneuerbare Energien ( EE) wirklich möchte und dem Allgemeinwohl dient. Bei uns wird ab 2017 vom Staat genauestens vorbestimmt, wieviel Zubau stattfindet- auf niedrigstem Niveau m RWE Terium den Rettungsring damit zuzuwerfen. Das ist dem Allgemeinwohl abträgliche reinste Planwirtschaft, die es im EE-Bereich in China nicht gibt.
Würde die EU und Deutschland die PV wirklich wollen und nicht jetzt die zuziehende Schlinge ( Atmender Deckel bei 2,5GW/a Neuzubau) auch bei der Windkraft einführen, wären auch keine Anti-Dumping- Zölle notwendig und das Wirtschaftswachstum "made in Germany" EE würde wieder florieren.
2017 Abwählen und die GRÜNEN (
Die komplette Analyse steht auf  http://www.photon.de/photon/pd-2013-08.pdf  zum kostenfreien Download zur Verfügung) wählen ist die einzige Möglichkeit wieder weg vom Protektionismus zu kommen, denn ( Hermann Scheer: https://www.youtube.com/watch?v=5MGGVsAKZ9Y ): "Protektionismus ist das Gegenteil von Markt!"


Stefan Haug aus 84389 Postmünster

Mittwoch, 20.04.2016 09:46

Mir sträuben sich im übertragenen Sinne gerade die Nackenhaare ob dieser so neutral daherkommenden Studie. Ich will nicht die guten Gründe anzweifeln, die für die niedrigeren Kosten der Modul-Produzenten in China sprechen. Aber den Verfassern bzw. Auftraggebern ist es ja nicht einmal ein einziges Wort wert, was der von ihnen aufgeführte zweite Grund "günstiger Einkauf bei heimischen Zuliefer-Firmen" für Mensch und Natur in China bedeuten. Die Menschen arbeiten als Sklaven. Die Natur vor der Haustüre wird als Mülltonne behandelt. Holger Krawinkel war ja schon als "Verbraucherschützer" ein für mich nur schwer erträglicher "billig-billig"-Werber und hat damals den Herstellern und Vertreibern deutscher Produkte schweren Schaden zugefügt. Als ob es am Preis der Module läge?! Die gesamten Kosten einer dachgestützten PV-Anlage liegen heute rund zwischen 1500 und 2000 €. Die Standard-Module schlagen noch mit einem guten Drittel, also 35-40 % zu Buche, auf die gesamte Dienstleistung (Angebot, Anmeldung, Dachmontage Kabelführungs- und elektrische Arbeiten, Übergabe an den Betreiber) entfallen ca.20-25 %, die übrigen Material-Kosten für Wechselrichter, Gestell, Kabel, Stecker liegen bei je nach Anlage ebenfalls bei 20-25 %, der Rest ist der Brutto-Erlös für die Distributionskette, die innerhalb Deutschlands aus minimal 2, maximal 4 Stufen besteht. Und nun sollen 100 €, also 7-10 % Ersparnis, die sich durch ungehinderten Marktzugang für chinesische Modulhersteller in Europa (vielleicht) für den Häusle-PV-Anlagen-Bauer ergäben ein guter Grund sein? Ganz offensichtlich nicht. Photovoltaik hat sich und wird sich auch weiter so oder so durchsetzen -allen politischen Widerständen zum Trotz. RWE und Eon können noch so blockieren und über Gabriel und RWI usw. die Energiewende von unten schlechtmachen -die Energieriesen haben schon viel verloren und kämpfen gerade zähnefletschend um ihre Marktanteile. Der Bau von PV-Anlagen für die kleinen Leute konnte nur zwischenzeitlich gestoppt werden. Dort liegen unsere Potentiale -und nicht in China und seinen verpesteten Industrielandschaften und Sklavenfarmen.

JC W aus Alling

Mittwoch, 20.04.2016 08:40

Wurden in die Studie denn die Kosten eingerechnet, die durch die Absicherung von Garantieansprüchen entstehen? Gibt es da Unterschiede in der Qualität der Absicherung, vor allem im Insolvenzfall?
NB: 0,13 Dollarcent ist wohl falsch: Entweder 0,13 Dollar oder 13 Dollarcent pro Wattpeak, oder irre ich mich da?

Tim Paul aus Wetter

Dienstag, 19.04.2016 18:55

Die Aussage von Herr Wicht wäre in diesem Bilde, dass das Haus in Europa an sich teuer ist, weil der Europäer wegen der geringeren Abnahme mehr zahlen muss, und dass Heizkosten höher sind, weil das Haus kleiner und die Oberfläche und die Wärmeverluste größer sind. Nach Herr Wicht reichen diese Effekte aus, um die heutigen Preisunterschiede zu erklären. Das Auszugleichen kann doch nicht Aufgabe von Strafzöllen sein. Wenn es hier keine Investoren gibt, die trotz des absehbaren Wachstums in die Produktion investieren, werden sich die Vorteile der großen Produzenten nie aufholen lassen. Daran zu Arbeiten wäre die Aufgabe der Politik, nicht an Strafzöllen, die nach Wichts Analysen nie zu einer Besserung führen werden und demnach nie werden abgeschafft werden können (selbst wenn es heute in China auch noch versteckte Subventionen gibt und diese abgeschafft werden sollten).

Marie LeBron aus Freiburg

Dienstag, 19.04.2016 18:22

Alles ich finds nicht so sonnenklar! Sagen wir, wenn ich ein Haus kaufe und mache eine schöne Schwarzwald-Pension draus. Mir wird alles subventioniert, also ich muss keine Zinsen für meinen Bankkredit zahlen, die Energie und Baumaterialien bekomme ich fast für umsonst, dann kann ich Leute auch quasi auch für lau bei mir übernachten lassen. Während wenn ich alles zu einem fairen Preis einkaufen muss, damit mein Energieversorger und meine Lieferant und natürlich die Bank auch noch was verdient, dann werde ich sicher auch gucken, dass ich am Ende des Tages auch noch was verdiene. Das bedeutet dann, ich kann meine Dienstleistung/Ware eben nicht zum kleinen Preis anbieten. Bin ich dann nicht mehr wettbewerbsfähig, nur weil ich reale Preiese zahle und verlange?

Tim Paul aus Wetter

Dienstag, 19.04.2016 17:58

Hallo Herr Schulze, die Argumentation ist doch sonnenklar. Herr Wicht sagt, er versteht allein aufgrund der drei genannten Faktoren, warum die Produktionskosten der großen chinesischen Tier 1 Hersteller niedriger sind als dei von Solarworld. Er braucht dazu gar keine billigen Kredite. Da ist überhaupt nichts unglaubwürdig dran. Einen möglichen Einfluss von Kredite leugnet er nicht. Er sagt nur, dass dies eseiner Eisnchätuzung nach nicht entscheidend seien, da die drei Faktoren den Vorteil der chiensen ausreichend belegen würden. Außerdem: wenn die reinen Produktionskosten zu hoch sind, hilft es ja auch nicht, wenn jemand das Geld gibt, Fabriken zu bauen. Sie sind trotzdem nicht konkurrenzfähig.

Sören Schulze aus München

Dienstag, 19.04.2016 17:37

Nicht ganz schlüssig und glaubwürdig ist Herrn Wichts Argumentation bezüglich der Subventionen. Er sagt zum einen: „Ich glaube, dass das Thema Subvention nicht den entscheidenden Unterschied macht. Wir haben keine Hinweise darauf, das die Produktionskosten durch Subventionen niedriger sind.“ Um dann zwei Zeilen später zu sagen: „Ich habe keine konkreten Zahlen, wer welche Kredite bekommen hat.“

Meine Frage wäre dann, wie kann man einen Einfluss ausschließen, wenn er keine konkreten Zahlen hat?

Manfred Meyer aus Hamburg

Dienstag, 19.04.2016 17:22

Man kann die Dinge anders sehen als IHS und safe. Aber dann sollte man nicht behaupten, man begrüße die Studie von IHS. Milan Nitzschke sieht so gut wie jeden Punkt anders als ihn die rennomierten Analysten einschätzen (und nach deren Aussagen auch das NREL). Auch die Aussage, dass der Produktionskostenunterschied zwischen europäischen und chinesischen Herstellern so gering sei wie noch nie stimmt nicht. IHS sagt explizit, dass der Abstand in den Vergleichsgruppen nur wegen Sharp so ggefallen ist, nicht wegen Solarworld. Und IHS sagt, der Abstand wird größer werden als er derzeit ist.

Thomas Wolf aus Ismaning | http://thomaswolf.eu

Montag, 18.04.2016 13:14

Klingt ja einerseits ganz interessant - wenn ich mir das aber durchrechne profitiert nur eine Seite: Der Vermieter. Als Mieter zahlt man wenns dumm geht sogar noch ordentlich drauf. Ich kann nur raten sich eine eigene Anlage zu finanzieren!

Dazu gibt es noch ein paar fragwürdige Verbindungen der MEP Werke mit der Bayern Depesche und Schwesterseiten. Einen eigenen Eindruck kann sich jeder selbst machen:

https://www.bayerndepesche.eu/die-bayern-depesche-juergen-werner-gansel-und-die-npd-raffi[..] (interessante Infos in den Kommentaren!)

Ich würde von dieser Firma auf jeden Fall die Finger lassen...

Rüdiger Hutzler aus Burgthann

Sonntag, 17.04.2016 13:26

Aus einem E-Auto kann man keinen Verbrenner machen. Dennoch werden die Nachteile (geringere Reichweiten, längere Ladedauer) in den nächsten Jahren kein Thema mehr sein, weil die Akkukapazitäten erheblich größer werden und dann auch bei langen Fahrten selten nachgeladen werden muss. Es ist doch viel angenehmer, meist zu Hause, am Arbeitsplatz oder am Supermarkt aufzuladen, als extra zu einer Tankstelle fahren zu müssen. Derzeit gibt es weder brauchbare Autos (mit ausreichender Reichweite und zu erschwinglichem Preis) noch eine wirkliche Lade-Infrastruktur. Das wird noch bis zum Jahr 2018 dauern. Daher macht auch erst dann eine Kaufprämie wirklich Sinn.

Claus Behrschmidt aus Neudrossenfeld

Samstag, 16.04.2016 11:41

Bereits im April 2014 hieß es seitens BSW:
Aus Sicht des Solarverbands verstößt die unterschiedliche Behandlung von großen Industriebetrieben und kleineren Unternehmen unter anderem gegen das Grundgesetz. Zudem gebe es noch weitere verfassungsrechtlich problematische Punkte, die der Verband in der kommende Woche gemeinsam mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband ausführlich darlegen will, sagt BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Körnig.
Auf die zugehörige Klage vor dem Verfassungsgericht wartet unsere Branche noch heute.
Warum also sollte der BSW hier nun etwas unternehmen. Drohungen nimmt niemand Ernst wenn dann keine Taten folgen.

Giacomo D\'Ignazio aus Essen | http://www.nidec-asi.com

Samstag, 16.04.2016 11:17

Es wäre sinnvoll zu erwähnen, dass der Auftrag für die 6 Batteriespeicher an die deutsche Niederlassung der Nidec ASI in Essen vergeben wurde. LG Chem liefert die Batterien und das BMS, als Unterlieferant von Nidec ASI, die als EPC-Partner von Steag die Gesamtanlagen liefert.

JC W aus Alling

Donnerstag, 14.04.2016 08:40

Elektroautos haben meiner Meinung nach nur eine Chance, wenn sie die gleiche Funktionalität wie chemisch befeuerte Autos bieten: Man muss an eine "Tankstelle" fahren können und nach 5-10 Minuten geht es weiter mit Energie für mindestens zwei Stunden Fahrzeit. Nach derzeitigem Stand der Technik sehe ich dafür zwei Möglichkeiten: Redox-Flow-Batterien, bei denen man den aufgeladenen Elektrolyten tanken kann, oder ein Batteriewechselsystem. Das Ganze müsste natürlich europaweit verfügbar sein. Solange ein solches System nicht verfügbar ist, wird das E-Auto eine Nischenanwendung für Zweitwagen von Garagenbesitzern, Carsharing und andere Nutzer, die nur einen begrenzten Bewegungsradius haben, bleiben. Diese Nische ist gar nicht so klein. Notwendig wird es sein, die möglichen Konsumenten gezielt zu bearbeiten. Aber die gar nicht so kleine Nische der Zweitwagen hat keine Notwendigkeit, ihren Luxus noch aus Steuermitteln nachgeschmissen zu bekommen! Allenfalls, dass die Autohersteller gezwungen werden, aus den Verkäufen von chemisch befeuerten Mobilen die E-Autos quer zu subventionieren. Da nicht jeder E-Auto-Hersteller auch chemische Autos im Programm hat, wird man das über ein Ausgleichskonto wie bei der EEG-Umlage machen müssen.

Gunter Kia aus Eisenach

Mittwoch, 13.04.2016 10:40

11,2 Mio. Zinsen bei 2015 so durchschnittlich 3,5 Mrd. auf'm Konto, machen beschämende 0,32%! Wo legen die das Geld bloß an??? Die 3,5 Mrd. an sich sind eine äußerst dreiste Starkwind- und Hitzeperioden-Reserve! Oder nicht?

Timo Weller aus Leonberg

Mittwoch, 13.04.2016 07:47

Unglaublich! Bilanzfälschung, Marktmanipulation und auch noch Insiderhandel. Da sollte man meinen die bekommen saftige Strafen! Aber nein, als Dank erhalten die Herren ganze Straßen voller Geld! :-)

Klaus Graf aus Frankfurt

Montag, 11.04.2016 16:01

Sonderlich seriös scheint mir die obige Rechnung aber nicht zu sein, da kein Hersteller mehr als 10 Jahre Garantie auf einen Spiecher gibt . Und in dieser Zeit ist es bei den derzeitgen Speicherkosten nicht möglich einen Speicher über eingesparte Srtomkosten zu refinanzieren

Gerd Guse aus Uedem

Montag, 11.04.2016 08:51

Hallo, der sehr viel größere Stromverbrauch bei der Speicherung in Batterien ist noch gar nicht betrachtet worden. Bleiakkusysteme haben einen Wirkungsgrad von ca. 65 %, der Batteriewechselrichter liegt hinter dem Produktionszähler und wird vom FA als Eigenverbrauch gewertet, da zumindest unser Finanzamt die Differenz von Produktion zu Einspeisung als Eigenverbrauch berechnet.
Mit freundlichen Grüßen

Tobias Stelter aus München

Donnerstag, 07.04.2016 17:12

Das Geld ist in die Energiewende sicherlich gut angelegt, denn sie ist wichtig für Deutschlands Zukunft. Nur mit finanziellen Mitteln ist es möglich, sie umzusetzen. Wer sich über den Stand der Energiewende informieren möchte, kann hier nachschauen: http://bit.ly/3malE_EnergiewendePDF. Viele Grüße, Tobias Stelter von 3malE

JC W aus Alling

Sonntag, 03.04.2016 20:58

Was gerade noch akzeptabel wäre, wäre eine Umlage (wie die EEG-Umlage!), mit der der Kauf von fossil befeuerten fahrbaren Untersätzen den Kauf von E-Autos subventioniert. Das fatale ist ja: Selbst wenn E-Autos nicht teurer wären, scheute man sich, sie als einziges Auto zu fahren, weil man nicht weiß, wie das Tanken in der Fremde funktionieren wird. Und als reines Stadtauto unterläuft das E-Auto die Bemühungen, den Individualverkehr zugunsten des öffentlichen Nahverkehrs zu reduzieren. Die Grünen sollten also auch gegen eine aus dem Haushalt finanzierte Kaufprämie sein.

Joerg Waschke aus Cork

Sonntag, 03.04.2016 17:47

That's wonderful. Looking forward to buy systems and service off the shelf in Ireland... Yeah!

April April aus Sonnenspaßhausen

Freitag, 01.04.2016 10:56

April, April! :)

Christfried Lenz aus 38486 Apenburg-Winterfeld

Donnerstag, 31.03.2016 10:45

Danke! Hans-Josef Fell ist derezit in Deutschland so ziemlich die einzige Stimme, die sagt, was gesagt werdn muss. Die anderen lassen sich von des "Kaisers neuen Kleidern" vergackeiern.

Robert Schmidt aus Grafing

Dienstag, 29.03.2016 16:27

Auch Speicher werden im Kraftwerkspark bezüglich ihrer Leistung betrachtet. Das liegt darin begründet, dass im Netz die Erzeugungsleistung mit der verbrauchten Leistung (und den Verlusten) übereinstimmen muss. Eine Betrachtung der Energie wäre in diesem Zusammenhang deshalb nicht sinnvoll. In diesem Beitrag ist die Angabe der Leistung also gerechtfertigt, was nicht heißt, dass dieser Fehler nicht doch ab und zu auftaucht.

Matthias Winkler aus Braunschweig | http://technikblog.net/

Sonntag, 27.03.2016 19:58

Ich finde es wirklich gut, dass immer mehr in die erneuerbaren Energien gesteckt wird, hauptsache es geht auch so weiter.

Dirk Besier aus Wiesbaden | http://Schiefersteinstrasse

Freitag, 25.03.2016 10:55

Mit PV-Strom durch Elektrolyse Strom zu erzeugen ist mit einem Gesamtwirkungsgrad von ca. 12% auch möglich. Der Wasserstoff kann dabei konzentriert entstehen, gespeichert und transportiert werden. Wie Verlustbehaftet kann der aus großflächigen Solarflächen entstehende Wasserstoff gesammelt werden? Der Klimaeffekt durch H2 ist um den Faktor 20 größer als der von CO2.

Tilman Ebding aus 79576 Weil am Rhein

Freitag, 25.03.2016 10:50

Sogar bei PV-Fachzeitschriften beobachte ich seit Jahren, dass der Unterschied von Energie (kWh) und Leistung (kW) nicht so genaugenommen wird. "2015 seien 250 Megawatt an Großspeichern ..." . Gemeint ist sicher 250 MegawattStunden, denn Leistung kann man nicht speichern, Energie schon eher.
Mit sonnigen Grüssen !

Böhm Peter aus Ingolostadt

Freitag, 25.03.2016 09:58

Was bedeutet das
für die noch Aktien besitzen
Gruß Böhm Peter

Tom Jones aus HH

Donnerstag, 24.03.2016 19:22

Zitat: The nearly 1.4 million shares of stock once traded under the symbol GTAT at almost $20 were extinguished on Thursday. The old shareholders won’t receive any of the new company. Their only hope of recovering anything is now in a U.S. District Court class action lawsuit.

Verstehe ich das richtig, dass nur Depots mit um 20$ Wert gelöscht wurden?!

Quelle: http://www.nhbr.com/April-1-2016/GT-Advanced-Technologies-emerges-from-bankruptcy/

Tom Jones aus Hamburg

Mittwoch, 23.03.2016 15:28

Das würde mich ebenfalls interessieren, ob die Aktionäre leer ausgehen.
Bin eigentlich nur davon ausgegangen, das die Aktie nur "ausgesetzt" ist, sprich spätestens am 9. Börsentag wieder zur Verfügung steht.

Aber ich blicke sowieso nicht mehr durch bei den ganzen Fachenglisch Nachrichten die letzten 2 Wochen.
Mich wird es nicht hart treffen da ich vor kurzem nur 100 Euro investiert habe.

Gernot Kloss aus Bochum | http://www.innovationen-kloss.de

Mittwoch, 23.03.2016 09:53

Es gibt eine neuartige Speicher-Entwicklung in Form eines PUMPSPEICHERS MIT SCHWIMMENDEM SPEICHERTEIL, die überall eingesetzt werden kann, die extrem leistungsfähig und preisgünstig ist. Zudem ist sie die weltweit erste und einzige Speicherform, die weniger Strom für das Füllen benötigt als sie beim Entleeren abgibt. Dieser Effekt wird durch das intelligente Nutzen von Schwer- und Auftriebskraft erreicht (kein Perpetuum Mobile).

Theo Müller aus Fischach

Dienstag, 22.03.2016 17:32

Die Aktionäre sind ja offensichtlich leer ausgegangen. Ich frage mich nun aber wie das geht (ist erst meine zweite Firmenpleite im Depot). Wäre GT Advanced Technologies pleite oder verkauft worden, dann würde ich das verstehen, aber so wie ich das sehe machen die unter gleichem Namen weiter. Ist das nicht eine Enteignung der Aktionäre? Hätte es nicht eine Kapitalerhöhung oder ähnliches geben müssen? Würde mich freuen, wenn mich da jemand aufklären könnte.

Werner Wernersson aus Meersburg

Sonntag, 20.03.2016 10:46

Ich dachte eigentlich, auch wenn ich mir die Kommentare von Herrn Remmers anschaue, das PV-Magazin möchte etwas zur Energiewende beitragen? Wie so oft werden Wirtschaftlichkeitsberechnungen geschönt- "die Warmwasserbereitung haben wir aussen vor gelassen..." In der Energiebilanz ist die WW-Bereitung gerade bei Niedrigstenergiegebäuden ein großer, monatlicher Sockel. Weiterhin spricht gegen das Heizen mit Stromheizungen die Ungleichheit von Erzeugung und Bedarf. Auch mit Stromspeicher ändert sich dies nicht, da die benötigten Energiemengen nicht monatelang gespeichert werden können. Also heizt man eben mit Steckdosenstrom. Mit welchem ökologischen Nutzen? Klar geht hier letztlich nur um Verkaufen, um Geld und nicht um unser Klima. Und noch eins: Natürlich kann man Infrarotheizungen nach EnEV rechnen - es ist und bleibt eine Stromheizung. Und neben all den gepriesenen Vorzügen, gilt auch für IH schnöde Physik. Die verbrauchten kWh müssen am Ende bezahlt werden. Schade, dass sich das PVM für so etwas hergibt.
Mit sonnigen Grüßen vom Bodensee W. Wernersson.

Joachim Weimer aus Hessen

Samstag, 19.03.2016 12:00

Diese Meinung kann man nicht teilen, hat doch der Wähler in den drei Ländern vermehrt die AfD gewählt die das EEG abschaffen wollen. Auch die FDP erhielt Zuwächse und betrachtet das EEG sehr kritisch. Ferner hat sich der Wähler dazu entschlossen in RLP und SA die Grünen massiv abzustrafen. In BW wurde vermutlich noch Grün gewählt, weil es dort so gut wie keine Windindustrieanlagen gibt. Auch bei den Kommunalwahlen in Hessen gab es ein vergleichbares Ergebnis. Es scheint eher, als akzeptieren die Wähler nicht mehr die durch das EEG enorm gestiegenen Strompreise welche mittlerweile das Preisniveau von einem Bällchen Eis monatlich deutlich übersteigen.

ruedi brand aus Pforzheim

Mittwoch, 16.03.2016 11:21

35 Ct je kwh? Plus 2% Preissteigerung? Die Anteile der EE werden immer höher, ihre Preise immer günstiger.
7000 kwh Wärmebedarf bei einer zentralen Heizung sind bei dezentraler Heizung in jedem Zimmer deutlich geringer.
Wärmedämmung ist wichtig, die 7000 kwh entsprechen 700l Heizöl. Bei meinem EFH sind wir zu viert und verbrauchen inkl WW 500 l Heizöl. Unsere Ölheizung ersetzen wir einmal mit Widerstandsheizungen. Ob Elektroölradiatoren und/oder Infrarotheizungen.

Florian Kipp aus Rosenfeld

Montag, 14.03.2016 11:39

Eine sehr schöne Zusammenfassung, Herr Alt. Dazu möchte ich gerne ergänzen:
Derzeit bekommt man fast den Eindruck, als wäre die "Kernkraft" abgehakt. Das Thema verschwindet weitgehend aus der Medienpräsenz und legt damit prinzipiell den Grundstein für den "nächsten Anlauf" einer noch immer sehr mächtigen Atomlobby. Man hatte auch kaum glauben können, dass eine vorübergehende knappe schwarz-gelbe Mehrheit in 2010 den langfristig geplanten, breiten Konsens zum Atomausstieg "einfach so" aushebelt und das Rad der Geschichte vollständig zurückdreht, was wohl auch gelungen wäre, wenn 2011 nicht Fukushima gekommen wäre. Heute werden z.B. Milliarden in eine Kernfusionsforschung gesteckt.
Doch was viel mehr zu denken gibt: Wir hatten mit 1979 USA, 1986 Sowjetunion und 2011 Japan durchschnittlich alle 12 Jahre einen schweren Atomunfall in großen Technologienationen mit zumindest teilweiser Kernschmelze. Momentan wäre also "Halbzeit"!
Und was sich seit Jahren im Uralt-Pannenreaktor Fessenheim abzeichnet, lässt befürchten, dass diese Statistik nicht lügt. Dann halt mit 17,5% EnBW-Beteiligung, damit Land & Leute in Baden-Württemberg auch "etwas" davon haben...

Torsten Boye aus 23923 Petersberg | http://www.sonnenblume-solar.de

Freitag, 11.03.2016 09:35

Ist ja schön, das es Strom geschenkt gibt. Bloß wo kommt der Strom her? Atomstrom? Kohlestrom?

Hannes Brinker aus Ossenfeld

Donnerstag, 10.03.2016 10:53

"„Im politischen Raum gibt es Akteure, die sehr stark sind und die die Nachteile, die Sie sehen, nicht sehen“ [sagt Frau Viertl]. Es gebe Kräfte, die den Eigenverbrauch verhindern wollen."

Was ist das für ein nebulöses Geschwurbel und wieso wurde auf der Veranstaltung nicht nochmal nachgehakt? Das BMWi sollte wohl in der Lage sein, hier klar Ross und Reiter zu benennen. Wenn pro umlagefreiem Eigenverbrauch argumentiert wird, ist klar wessen Interessen dahinter stehen: Mittelstand, Verbände, Solarbranche, Verbraucher. Genauso sollte das BMWi doch bitte ganz deutlich sagen, welche starken Akteure sich dagegen aussprechen. Die Aussage der Ministeriumsvertreterin klingt ansonsten nach Harry Potter "der, dessen Namen nicht genannt werden darf", dessen Willen sich die Politik aber anscheinend zu fügen hat.

Mit jeder Novelle entwickelt sich das EEG weg vom eigentlichen Zweck zu einem Schutzgesetz der fossilen Energiewirtschaft und der energieintensiven Industrie (durch billigste Industriestrompreise), aber anstatt dagegen anzugehen, lassen sich die Verbände in den Hintern treten und sagen noch "vielen Dank Frau Merkel, Herr Gabriel, für den wertvollen Input". Woher diese unterwürfige Haltung?

Jörn Burger aus 64546 Mörfelden-Walldorf

Dienstag, 08.03.2016 12:39

Herr Fell kommt zu dieser Schlussfolgerung: "Der Ausbau des Ökostromes wird aber mit den nun vorgelegten Vorgaben bei höchstens 40 TWh jährlich liegen. Das bedeutet, dass der Atomausstieg nur mit einem Ankurbeln der Kohle- und Gaskraftwerke und damit steigenden CO2 Emissionen verwirklicht werden kann."

Ich sehe hingegen eine unter Umständen langfristig von den Energiekonzernen in Eintracht mit der Politik geplante andere "Lösung" des Problems. Ich möchte fast eine Wette drauf abschließen, dass wir spätestens im Jahr 2018 folgende Erklärung der Bundesregierung hören werden: "Leider werden wir die von uns anvisierte Reduzierung der CO2-Emiisionen nicht erreichen können. Es gibt nur eine Möglichkeit, sowohl dieses Ziel zu erreichen als auch die Sicherstellung der Stromversorgung zu erhalten. Wir müssen Abstand nehmen vom Fahrplan der Abschaltung unserer AKW." Der Ausstieg aus dem Ausstieg würde nun wirklich nichts Neues sein.

JC W aus Alling

Dienstag, 08.03.2016 10:57

Ein Passivhaus mit Fußbodenheizung ist - mit Verlaub gesagt - Schwachsinn. In dem Haus, in dem ich wohnte, bevor ich ein PH gebaut habe, gab es eine Fußbodenheizung. Wenn man da nach einer Woche Skiurlaub zurückkam, dauerte es über 24h, bis sich wieder die Wunschtemperatur eingestellt hat. Fußbodenheizungen sind viel zu träge, um ein PH sinnvoll zu beheizen: In einem normal ausgelegten PH wird etwa die Hälfte der Heizenergie solar ("passiv") durch die Fenster geliefert. Wenn dann bei Sonnenschein die Fußbodenheizung weiterbollert (ein Abregeln macht sich eben erst nach einigen Stunden bemerkbar, wenn die Sonne schon längst wieder weg ist), wird es entweder zu heiß im Raum oder man muss die Überschusswärme weglüften, was die solaren Wärmegewinne praktisch entwertet. Für mich war es auch schwer einzusehen, aber mit einer räumlich und zeitlich gezielt eingesetzten elektrischen Direktheizung brauche ich nach kWh nur ein 10tel der Energie, die ich mit Gas bräuchte. Anders sähe es wieder aus, wenn ich das Gas in einem BHKW verbrennen würde, aber da stehen die hohen Investitionskosten wieder in keinem Verhältnis zum effizienter genutzten Brennstoff. Im gegenwärtigen Strommarkt mit Überkapazitäten wäre es am sinnvollsten, wenn ich nach dem Modell des Econamic Grid Wärme in einem cbm-Wasserspeicher einlagern würde, wenn gerade zuviel Strom im Netz ist, und von dort abrufe, wenn ich die Wärme brauchen kann. In einem Batteriespeicher ist das Speichern ungleich teurer. Und bei einem weiteren Ausbau der EE werden die temporären Überkapazitäten ja noch zunehmen!

Franz Mayer aus Stuttgart

Dienstag, 08.03.2016 09:18

Herr Brandl hat wohl bei seiner Berechnung auch nicht berücksichtigt, dass die Investitionskosten bei einem so geringen Heizenergiebedarf in einem Passivhaus bei einer Luftwärmepumpe wesentlich höher sind als die genannten 3-5tsd Euro.
Bauträger rechnen mit 15-20 Tsd, denn neben der Verlegung und der Wärmepumpe ansich fallen auch Mehrkosten für zusätzlichen Estrich an, welcher übrigens die Raumhöhe verringert. Hat er mal gerechnet, was zusätzliche 10 cm Deckenhöhe kosten, um das auszugleichen? Es ist absurd, bei einem so niedrigen Energieverbrauch ein so komplexes System wie eine Wärmepumpe zu verbauen.

Jährliche Wartungskosten und nach 15 Jahren eine neue Wärmepumpe amortisiert sich niemals im Vergleich zu wartungsfreien Infrarotheizungen, welche übrigens nicht das 3 fache verbrauchen, sondern kaum mehr als eine Wärmepumpe, vor allem aufgrund ihrer Schnelligkeit sind sie trägen Fußbodenheizungen überlegen. Gerade in kalten Gebieten, also nicht direkt in der Umgebung von Herrn Brandl, verliert die Wärmepumpe ihren COP Vorteil sehr schnell. Stromabrechnungen zeigen, dass für zb 100 m2 KFW 55 (schlechter gedämmt als sein Passivhaus Bsp) leidlich 3000 kWh für die Beheizung mit Infrarot, Warmwasser mit DLE und der Belüftungsanlage benötigt wird (bei nicht Glauben gerne PN). In einem Passivhaus wäre also keinerlei Einsparung mit einer aufwendigen Wärmepumpe vorhanden, bei einer Investition von 15-20 Tsd im Vergleich zu Infrarot mit 3-5tsd. Wartungs- und Ammortisationskosten noch gar nicht betrachtet.

Zum Thema Heizen mit Strom im Winter : Hier scheint Herr Brandl nicht auf dem aktuellen Stand, denn senec bietet mit seinem econamic grid bis zu 2500 kWh/a an kostenlosen Strom gerade in der Winterzeit zum Heizen, wenn Windkraft zb nachts Überschüsse erzeugt, was entgegen der anderen Kommentare übrigens sehr oft der Fall ist. Deutschland erzeugt mit Erneuerbaren massive Überschüsse, welche mit dezentralen Stromspeichern abgefangen und gespeichert werden können.
In einem solchen Konzept hat eine wassergeführte Heizung rein rechnerisch keinerlei Chancen und mit smart grid Speichern lässt sich ein entscheidender Schritt zur autarken Versorgung und Energiewende in Deutschland schaffen.

Sandra Enkhardt aus Berlin | http://www.pv-magazine.de

Montag, 07.03.2016 18:15

Hallo Herr Heidenreich,

danke für den dezenten Hinweis!

Viele Grüße,
Sandra Enkhardt

Stromanbieter vergleichen aus Rudolstadt | http://https://www.wechselpiraten.de

Montag, 07.03.2016 17:31

Viele wissen scheinbar nicht wohin mit den Geldern. Allerdings ist das mit den Spenden immer so eine Sache, man weis ja nie ob sie wirklich da ankommen wo sie hin sollten...

Michael Heidenreich aus Berlin

Montag, 07.03.2016 17:04

Es geht um -schüsselfertiger- gemäß Überschrift!
Wäre was für Hohlspiegel.

J Falken aus Berlin

Montag, 07.03.2016 16:56

Zu differenzieren wäre zwischen der Methode der Ausschreibung und dem Umstand, dass die Bundesregierung eine extrem unelastische "Nachfragefunktion" beabsichtigt, d.h. dass bei einem vermehrten Angebot im Verhältnis zum (günstigen) Gebotspreis überhaupt keine Erhöhung der Zuteilungsmenge nachfolgt. Vielmehr wird auch die Summe der EEG-Förderung reduziert, sobald vermehrt günstige Angebote eintreffen. Damit wird auch jegliches ökologisch motiviertes Engagement zu Investitionen konterkariert. Außerdem springt man damit von einem Extrem - beliebig hohe Menge ohne unterjährige Preisanpassung - genau ins Gegenteil, wo es doch auch den Mittelweg einer angemessenen Preiselastizität gäbe. Dann würde bei günstigeren Angeboten die Menge der zugesagten EEG-Förderung angemessen ausgeweitet (aber nicht "unendlich" stark wie im Festpreissystem).

Durch die Preismethode "pay as bid" (statt eines fairen und einheitlichen Zuschlagspreises) werden kleinere und motivierte Akteure zusätzlich benachteiligt.

Die Aussage, dass der "Ausbau des Ökostromes aber mit den nun vorgelegten Vorgaben bei höchstens 40 TWh jährlich liegen [wird]", ist noch etwas geschönt formuliert, denn gemeint ist sicherlich, dass jedes Jahr etwa 6 TWh Stromerzeugung p.a. durch Zubau hinzukommen, die dann in der Summe des Zubaus der Jahre bis 2022 die 40 TWh p.a. ergeben.

Bert Scheling aus 02233 66246

Montag, 07.03.2016 10:27

Ich habe mich gefreut daß die miet Solar Anlage schell montiert wurde, sehr zufrieden nur mit der Bundes netz Agentur nicht ! zulange Wartezeit für Zählr Montage

Thomas Wagner aus Balingen

Montag, 07.03.2016 08:48

Solange unser Strom noch zu 2/3 aus Kohle und Atom erzeugt wird, gibt es deutschlandweit gesehen in der Heizperiode keinen "überflüssigen" erneuerbaren Strom zum Heizen ! Da hilt auch der Verweiß auf "Wind"gas nicht weiter, das bisher nur in verschwindend geringen Mengen erzeugt wird. Und wenn wir dann eines Tages genügend Windgas zur Verfügung haben werden, dann beheize ich doch besser meine Brennwerttherme oder mein Mikro-BHKW damit, anstatt das Windgas wieder mit Verlusten in Strom "Heiz"strom umzuwandeln.

Thomas Röver aus Braunschweig | http://www.photovoltaik-bs.de

Montag, 07.03.2016 08:44

Herr Brandl hat recht, denn es benötigt weder einen zusätzlichen Starkstromanschluss (warum denn auch bei diesen geringen Stromverbräuchen), insofernuach keinen zusätzlichen Grundgebühren; und die Wartungskosten für WP halten sich in engen Grenzen. Darüber hinaus bieten Wärmepumpensysteme mit intelligenter Regelung und einem hydraulisch clever eingebundenen Pufferspeicher die Möglichkeit, Solarwärme tagsüber zu speichern und nachts/morgens zu nutzen (in der Übergangszeit und an den schönen sonnigen Wintertagen), was bei Direkthezungen nicht möglich ist... Strom wird auch in den nächsten zwanzig Jahren zu kostbar sein, um ihn direkt zu verheizen!

René Hornischer aus Eggersdorf | http://www.carporte.de

Samstag, 05.03.2016 22:07

Das sind tolle Systeme geworden :-). Unser Solarcarport wirkt mit den Solarmodulen sehr edel und hochwertig. Unter Referenzen und Bilder auf der Seite http://www.carporte.de sind viele Ideen zu finden. Ich hoffe weiterhin auf gute neue innovative Produkte wie z.B. den MyReserve Stromspeicher.

ruedi brand aus Pforzheim

Freitag, 04.03.2016 15:30

Herr Brandl irrt. Eine WP kostet viel Geld, hinzu kommt Wartung und Reparatur sowie ein Starkstromanschluss der gelegt werden muss plus Grundgebühr.
Überschusstrom im Winter gäbe es mit genug WKAs genug. Auch mehrprozentige Preissteigerungen sind nicht realistisch da die durchschn Kosten je kwh bei EE jährlich sinken.
Ein Elektroölradiator mit 2 KW kostet ca 50 Euro, die WP plus Verteilung sehr viel mehr. WP können schon nach 15 Jahren kaputt sein...zuviel Technik macht nur Probleme und Ärger.
Deshalb selbst rechnen!

Herbert Hurtig aus München

Freitag, 04.03.2016 12:30

Gibt es bei SCHNEIDER ELECTRIC schon seit vielen Jahren, nichts neues also!

Kilian Rüfer aus Göttingen | http://sustainment.de

Freitag, 04.03.2016 07:05

Vielleicht sollten wir mal mit den Energiebloggern und vielen weiteren genau aus dieser Vielfalt einen Vorteil ziehen.

Wie wäre es denn, wenn plötzlich alle Bundestagsabgeordneten aus CDU/CSU und SPD in Bürgergesprächen Feedback zu einer kontinuierlichen statt ausgebremsten Energiewende erhalten? Es wäre ein anderer Weg, als der des Lobbyisten im feinen Restaurant. Wir brauchen eine Drohkulisse der möglichen Abwahl oder wenigstens von Stimmenverlusten. All diese Wutbürger müssten als Stimmungsmacher wargenommen werden.

Dieter Uh aus Rabat / Marokko

Donnerstag, 03.03.2016 21:49

Lieber karl-Heinz,
leider hast Du nur allzu Recht: seit dem Tod Hermann Scheers ist in der SPD niemand mehr, der die Erneuerbaren voranbringt - die Kohlelobby und deren Gewerkschaften sind übermächtig geworden. Der Grundfehler besteht immer wieder darin, dass ALLE eins noch nicht begriffen haben: bei den Erneuerbaren Energien handeltz es sich zu einem erheblichen Teil um INDUSTRIEPOLITIK, die natürlich auch große energiepolitische Auswirkungen hat. Aber es bleibt zentral, die Diskussion von der Seite der Industriepolitik neu aufzuziehen, alles andere verfängt sich im Interessengeflecht des Bestehenden !!! Grüße von draußen, wo man das inzwischen oft besser begreift !

Thorsten Preugschas aus Wesel | http://Www.soventix.com

Donnerstag, 03.03.2016 09:27

Es ist unglaublich wie unsere Politik einen Industriezweig geradezu schlachtet und gleichzeitig nach aussen heuchelt diesen zu protegieren. Importzölle auf Solarmodule treiben nur die Stromkosten aus Solaranlagen nach oben. Das nutzt weder dem Verbraucher noch der Industrie, ausgenommen von ganz ganz wenigen noch verbliebenen Modulproduzenten in Deutschland. Und diese Modulproduzenten sind nicht die Solarindustrie sondern nur ein kleiner Teil davon. Europa war mit den erneuerbaren Energien in einer Situation eine führende Rolle in der Welt zu übernehmen und ist aufgrund der Dilettanz unserer Politiker, und da meine ich sowohl die deutschen als auch die europäischen Politiker, dabei am Ende wahrscheinlich der grösste Verlierer im Energiemarkt der Zukunft.

David Forstner aus Burgau | http://actensys.de/

Mittwoch, 02.03.2016 21:09

Solarmax wurde von Actensys aufgekauft, diese bieten auch Service und Support / Tausch-Wechselrichter / FirmwareUpdates etc.

Pressemitteilung der SolarMax-Gruppe vom 12.10.2015

Ellzee. Die SolarMax-Gruppe produziert seit September String- und Zentralwechselrichter der Marke SolarMax für netzgekoppelte Solarstromanlagen im bayerischen Burgau.

http://www.solarmax.com/ch/de/news-events/news/news/sputnik-nachfolger-produzieren-in-bay[..]

Ein Insider aus Zuhause

Mittwoch, 02.03.2016 17:47

Das Problem was dieser Energiespeicher hat, wird ja hier gar nicht behandelt, hier wird nur die Euphorie gestreut das der Speicher vom grossen Anbieter Tesla kommt.
Fakt ist das Tesla nur mit einphasigen PV-Wechselrichter zusammenarbeiten kann und diese eigentlich nur bis zu einer Erzeugung von 4,8 KWp verwendet werden dürfen, jeder der mehr PV auf dem Dach installiert hat muß einen 3-phasigen PV-Wechselrichter verwenden, was ja mit einem Teslasysten nicht mehr funktioniert. Weiter wird hier auch noch die auftretende Phasenschieflast vollkommen vernachlässigt,wenn man beim Einsatz einer Powerwall wieder einen einphasigen PV-Wechselrichter verwenden muß.
Die DC-Kabel von den PV-Paneelen werden an dem PV-Wechselrichter wie üblich am ersten String angeschlossen, am zweiten String wird die Steuerbox angeschlossen, von der Steuerbox geht es letztendlich zur Powerwall.
Kommt nun vom Dach her keine Leistung mehr, ersetzt nun die Powerwall diese Funktion, was nun den PV-Wechselrichter veranlasst Wechselspannung zu erzeugen, der ins Hausnetz eingespeist wird.
Die Steuerbox verfügt über einen externen Messwandler um den Hausverbrauch zu messen, sowie die notwendigen Datenverbindungen zum PV-WR und zur Batterie. Tesla wirbt mit Unabhängigkeit auch bei Stromausfall, was ja so nicht realisierbar ist, da jeder PV-Wechselrichter in Deutschland nur nach der VDE 4105 ans Netz angeschlossen werden darf (andere Normen jetzt nicht aufgelistet), diese Norm regelt in der Hauptsache die Funktion des PV-Wechselrichter bei Netzausfall oder Einsatz eines Notstromaggregat, dann muß nämlich sichergestellt sein das der PV-WR nicht mehr Liefern darf. Die Lautstärke der verwendeten Wasserkühlung, möchte ich hier nicht kommentieren.
Auch etwas positives möchte ich anmerken, die Tesla-Powerwall sieht schön aus !!
Letztlich kann man sagen das Tesla auch nur mit Wasser kocht und erst mal die Fehler machen, die andere Batteriehersteller schon vor Jahen gemacht haben und Ihre Lehren daraus gewonnen haben.

Professor Quatsch aus Berlin

Mittwoch, 02.03.2016 12:06

"Wird die erhöhte Netzeinspeisung mit einer Einspeisevergütung von 12 ct/kWh sowie der gestiegene Netzbezug mit einem Strombezugspreis von 28 ct/kWh monetär bewertet, liegt der durch die prognosebasierte Batterieladung erzielte finanzielle Vorteil bei 30 €/a"

Martin Schiller aus Berlin | http://batterien-testsieger.de/

Mittwoch, 02.03.2016 07:22

Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass es bei den Batterien auf die Verarbeitung abkommt. In einem eigenen Test sind ein Großteil der Batterien ausgelaufen. Doch nicht die bekannten Marken. Diese waren leer aber stabil.

Thomas Wagner aus Balingen

Montag, 29.02.2016 08:29

Es wundert mich, dass in ihrem Artikel über Strom-Speicher mit keinem Wort die deutschen Marktführer Sonnenbatterie und Senec mit ihren Marktmodellen vorkommen ?
Sind Speicher nur erwähnenswert, wenn Sie von Konzernen oder Automobilfirmen angeboten werden ?

Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Donnerstag, 25.02.2016 10:19

In dem Bericht ist mehrmals davon die Rede, dass EE-Strom exportiert wurde.
Das ist falsch !

EE-Strom hat nach dem Gesetz Vorrang in Deutschland und es wurde noch zu keiner einzigen Sekunde mehr EE-Strom produziert, als in dieser Sekunde in Deutschland verbraucht wurde. Demzufolge kann ausschließlich Atomstrom und Strom aus fossilen Kraftwerken exportiert worden sein !

Mit dieser Strategie verfolgen die Atom- und Fossilstromproduzenten mehrere Ziele:

Sie senken durch die Überproduktion den Strompreis an der Strombörse, was zur Erhöhung der EEG-Umlage führt und genutzt wird, um die EEs als Strompreistreiber zu diskreditieren. Anschließend wird die Überproduktion noch gewinnbringend ins Ausland verkauft.

Vorschlag zur Vermeidung der Atom- und Fossilstrom-Überproduktion:
Jede exportierte kWh Strom wird mit der EEG-Umlage beaufschlagt, die von den Atom- und Fossilkraftwerksbetreiber zu entrichten ist, deren Anlagen zum Zeitpunkt des Exports Strom ins Netz einspeisten.

Positive Effekte der Maßnahme:

1.
Durch die Verteuerung des Stromexports wird ein Anreiz geschaffen, die Überproduktion zu drosseln und somit Atommüll und CO2-Emissionen einzusparen.

2.
Für den Endverbraucher sinkt die EEG-Umlage, da entweder der Börsenpreis nicht mehr künstlich in den Keller gezogen wird oder die Atom- und Fossilstrom-Exporteure einen Teil der EEG-Umlage zahlen.

3.
Die flexibleren und umweltfreundlicheren Gaskraftwerke werden gegenüber den Atom-, Braunkohle- und Steinkohlekraftwerken wirtschaftlich interessanter, da sie schneller eine Überschuss-Produktion vermeiden können.

4.
Die Nachbarländer werden nicht mehr mit deutschem Überschuss-Strom überflutet

Rolf Weber aus Wetter (Ruhr) | http://www.beg-58.de

Mittwoch, 24.02.2016 20:10

Guten Abend Herr Götzinger,

grundsätzlich gute Idee mit dem Verbund der deutschen Energiegenossenschaften „BEG Deutschland eG“. Ansätze dazu gibt es ja bereits mit www.buendnis-buergerenergie.de/home und http://buergerwerke.de.

Allerdings ist dies die Fortführung des Kampfes, also genau das, was uns unendlich viele Ressourcen kostet. Diese sollten wir eigentlich zur gemeinsamen Bewältigung der Herausforderung der Klimaerwärmung einsetzen. Um das schaffen zu können, müsste in der Wirtschaft beispielsweise „Kooperation vor Konkurrenz“ belohnt werden – wie dies von Genossenschaften vielfach bereits gelebt wird. Wie können wir diesen Grundsatz „Kooperation vor Konkurrenz“ in die Wirtschaft einführen? Da sind wir bei der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ).

Mit sonnigen Grüßen
Rolf Weber

Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Mittwoch, 24.02.2016 14:57

Auch ich bin Vorstandsvorsitzender einer Bürger-Energie-Genossenschaft (BEG) und mache mir Gedanken, wie die Energiewende in Deutschland besser voran kommen kann. Die oben wiedergegebene Meinung, dass aktuell ein Kampf "zentrale-Energiewirtschaft" gegen "dezentrale Energiewirtschaft" tobt, teile ich voll und ganz.

Vertreter der zentralen Energiewirtschaft flüstern Minister Garbriel fleißig ein, wie die lästige Konkurrenz der BEGs behindert werden kann. Und der Minister - zu allem Überfluss auch noch der "Ober-Genosse" der Nation - setzt diese Wünsche lückenlos um. Die Hürden, die platziert werden, zielen darauf ab, dass BEGs allein schon mangels Größe viele Dinge nicht wahrnehmen können.

Hierauf schlage ich folgende Antwort vor:
"Herr Minister, Sie wollen nur große player im Energiemarkt ?
Das können Sie haben !
Die über 900 BEGs in Deutschland schließen sich zur "Bürger-Energie-Genossenschaft Deutschland eG" als Dachgenossenschaft zusammen !"

Das wäre eine Macht !
Diese Genossenschaft hätte mehr Mitglieder als die SPD oder die CDU und würde über einen zweistelligen Eurobetrag an Eigenkapital verfügen. Die Dach-Genossenschaft wäre aus dem Stand über die gesamte Republik verteilt. In praktisch jedem Landkreis gibt es mindestens eine lokale BEG, die die lokalen Interessen vertreten könnte. Die Dach-Genossenschaft wäre aber auch in der Lage sich beispielsweise an den Bieterverfahren für PV- und Windkraft zu beteiligen, Netze zu kaufen, im Regel-Energiemarkt mitzumischen und vieles mehr.

Alles ganz nach dem Motto des guten alten Vaters der Genossenschaften, Friedrich-Wilhelm Raiffeisen:
"Was einer nicht vermag - das schaffen viele !"

In diesem Sinne: "Brüder - auf zur Sonne - auf zur BEG Deutschland eG !"

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