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Alex Karl aus Mainz

Freitag, 24.02.2017 11:45

Eine Frage wurde dabei vergessen: Woher kommt der zukünftige nachhaltige Strom, wenn es wie dieses Jahr im Januar eine 10-tägige Wind und Sonnenflaute gibt? Bei allen Bedenken gegen die Kohle: Durch [...]

JC W aus Alling

Freitag, 24.02.2017 10:06

Es ist schon bemerkenswert, wie hartnäckig zwei Gegner, die sich richtig ineinander verbissen haben, aneinander vorbei reden können: Dass ein Fördersystem den Technologiewettbewerb be- und womöglich [...]

Tomas Biermann aus Lüneburg

Mittwoch, 22.02.2017 15:33

Habe begriffen, dass unsystematisch in §74a + auch in § 61 Details zu den Meldepflichten für Endverbraucher geregelt sind. Es gibt dort vielerlei Regelungswut, die unsinnig und unnötig erscheint. EWines [...]

Tomas Biermann aus Lüneburg

Mittwoch, 22.02.2017 14:33

Nanu, auch in diesem Zweitversuch bleibt hier vieles unklar. Zunächst soll es nur um Eigenverbrauch gehen. Den gibt es zudem sehr verschieden. Geregelt sei es nach § 74, der Pflichten der EVUs beschreibt, [...]

Jens Kleinholz aus Haina | http://www.nbe-online.de

Dienstag, 21.02.2017 17:56

Auf das Ergebnis dieser Studie bin ich gespannt. Ich habe schon häufiger gehört, dass solche Verschmutzung den Ertrag deutlich senken kann. In Rahmen meiner Drohnenfliegerei haben wir auch schon die [...]

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Kommentare 1 - 99 von 3254
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Alex Karl aus Mainz

Freitag, 24.02.2017 11:45

Eine Frage wurde dabei vergessen: Woher kommt der zukünftige nachhaltige Strom, wenn es wie dieses Jahr im Januar eine 10-tägige Wind und Sonnenflaute gibt? Bei allen Bedenken gegen die Kohle: Durch den Wegfall der Atomkraft gibt es doch momentan keine wirtschaftliche Alternative, um Grundlast in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen. Allein mit Batteriespeichern und PtG gibt es auch noch in 10 Jahren nicht genug Ersatz, um allein mehrtägige Windflauten auszugleichen.

JC W aus Alling

Freitag, 24.02.2017 10:06

Es ist schon bemerkenswert, wie hartnäckig zwei Gegner, die sich richtig ineinander verbissen haben, aneinander vorbei reden können:
Dass ein Fördersystem den Technologiewettbewerb be- und womöglich sogar verhindert, ist ja nicht falsch, also eigentlich keine "Fake News". Sie als falsch zu bezeichnen, ist also selber falsch. Richtig wäre zu sagen: Stimmt schon, ist aber irrelevant, denn: Einen Technologiewettbewerb brauchen wir erst, wenn sich herausgestellt hat, wo der Boden der Kostenreduzierung für jede einzelne Technik erreicht ist, und die Techniken einen relevanten Anteil an der Stromversorgung haben. Wenn es darum geht, die Energiewende zu vollenden, also die letzten 30% fossiler Energien zu ersetzen, dann kann man darüber reden, die einzelnen Techniken gegeneinander im Wettbewerb darum antreten zu lassen. Aber bis dahin sind es noch ein-zwei-drei Jahrzehnte.
Auch der wahre Grund, warum der steigende Erneuerbaren-Anteil bisher nicht zu einem Rückgang der CO2-Emissionen geführt hat, wird (aus ideologischen Gründen?) verschwiegen: Bisher wurde der Strom der ausgeschiedenen Kernkraftwerke ersetzt. Und bis 2023, wenn die letzten Leistungs-Kernkraftwerke vom Netz gegangen sind, wird das auch so bleiben. Erst danach wird ein steigender EE-Anteil zur Reduzierung von Kohle-, Öl- und Gas-Einsatz führen. Eine Beschleunigung des EE-Ausbaus könnte natürlich einen früheren Abbau des fossilen Anteils bewirken. Dafür spräche nicht nur das Umweltargument, sondern auch noch die Tatsache, dass Deutschland wegen seines steigenden Exportüberschusses regelmäßig von WHO, OECD, EU etc. gerügt wird. Wenn Deutschland nach erfolgreicher Konversion seines Energiesektors dann noch wettbewerbsfähiger ist, hätte es wenigstens eine wirklich gute Entschuldigung.
Es ist doch völlig sinnlos, wenn man die eine Halbwahrheit durch eine andere ersetzt. Im Effekt sind auch Halbwahrheiten nur etwas besser getarnte Lügen, oder "Fake News" wie das gerade heißt.

Tomas Biermann aus Lüneburg

Mittwoch, 22.02.2017 15:33

Habe begriffen, dass unsystematisch in §74a + auch in § 61 Details zu den Meldepflichten für Endverbraucher geregelt sind. Es gibt dort vielerlei Regelungswut, die unsinnig und unnötig erscheint. EWines ist jedenfalsls klar und sollte hier hrausgestellt sein.
Alle Anlagenbetreiber von Haus-PV sollten bis zum 28.02. des Folgejahres, also nun füpr 2016 anzeigen wieviele kWh sie ans Netz geliefert haben und deren Vergütung meist mit Ustin Rechnung stellen.

EEG-Umlage befreit sind alle Anlagen bis 10 kWp Leistung bzw. für höchsten 10000 kWh selbstverbrauchten Strom. EEG-Umlage-Befreieung für kleinere Leistungen wie 7 oder 1 kWp schließt es ein und müssten gar nicht geegelt werden. Das zeigt wieder den unmöglich aufgeblähten EEG-Text, der auch noch Dinge anführt, die ohnehin hinfällig sind.
Im Weitern sind mindestens alle Bestandsanlagen bis 2011 klar EEG-Umlage befreit, die meisten der bis EEG August 2014 auch. Darüber hinaus gibt es uch vielerlei Bestandsschutz, wenn man nicht mehr als 30% Leistungserweiterung vorgenommen hat. Einzellheiten mögen berufene Experten möglichst kurz + klar erklären.


Tomas Biermann aus Lüneburg

Mittwoch, 22.02.2017 14:33

Nanu, auch in diesem Zweitversuch bleibt hier vieles unklar.

Zunächst soll es nur um Eigenverbrauch gehen. Den gibt es zudem sehr verschieden. Geregelt sei es nach § 74, der Pflichten der EVUs beschreibt, für Anlagenbetreiber finde ich allgemeine Pflichten in § 71 hier https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/__71.html Überschrift EEG 2017 der link schreibt 2014, auch das ist uneindeutig. Aber scheint es selbst für RA Nümann passend, da er verweist auf: https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/__3.html
Dort sind eine Vielzahl von Begrifsbestimmungen geregelt. Zu unserem Thema Meldepflichten ersehe ich direkt keinen Zusammenhang. Sorry!
In § 71 findet sich die Frist 28.02.für anlagenscharfe Datenmitteilungen. Von Eigenverbrauch usw. ist ncht die Rede. Im Weiteren geht es um Stromsteuerbefreiung, die alle selbstverbrauchen Haushalte nicht betrifft, sondern nur komplexe Modelle, der Fremversorgung.
In der Tat ist es sehr ärgerlich und Energiewende widrig, das einfach ergreifbare Mieterstromregelungen schon jahrelang fehlen, obwohl sie dringlich sind.
Ich bitte Herrn Nümann nochmals um Klärung!

Jens Kleinholz aus Haina | http://www.nbe-online.de

Dienstag, 21.02.2017 17:56

Auf das Ergebnis dieser Studie bin ich gespannt. Ich habe schon häufiger gehört, dass solche Verschmutzung den Ertrag deutlich senken kann. In Rahmen meiner Drohnenfliegerei haben wir auch schon die Kontrolle auf Hotspots mit einer Infrarotkamera durchgeführt und da fallen Hotspots auf, die nicht selten von Vögeln stammen (wenn Sie wissen, was ich meine). Es wäre sicher sinnvoll die Anlagen vor der PV-Inspektion mit der Drohne reinigen zu lassen, um solche Fehler zu vermeiden.

Peter Nümann aus Karlsruhe

Dienstag, 21.02.2017 16:36

Sehr geehrter Herr Müller,

dass in ihrem Fall die nötigen Informationen stets bereits abgefragt wurden, ist erfreulich, und vermutlich haben Sie damit Ihre Meldepflicht auch vollständig erfüllt.

Ob es hier und da die Regel ist, dass der Netzbetreiber die fraglichen Informationen schon hat, kann ich nicht beurteilen, da in unserer Kanzlei natürlich eher die Fälle auflaufen, bei denen die Zusammenarbeit mit dem Netzbetreiber nicht so toll läuft wie bei Ihnen, dem zuständigen Netzbetreiber der Eigenverbrauch und Befreiungstatbestand keinesfalls bereits bekannt ist und/oder große Unklarheit über die Beurteilung der Sach- und Rechtslage besteht. Über Betroffene habe ich außerdem schon eine ganze Reihe von Fragebögen der Netzbetreiber zur Beurteilung der EEG-Umlagepflichten zu Gesicht bekommen, die sicherlich nicht deshalb versendet wurden, weil die abgefragten Informationen flächendeckend bereits bekannt waren.

Insofern mag die Beachtung der neuen Meldepflicht und vor allem -frist aus Ihrer Sicht theoretisch sein, sie ist jedenfalls vom Gesetzgeber für so relevant gehalten worden, dass sie neu ins Gesetz aufgenommen wurde.

Wenn ich mir in dem Bemühen, die Betroffenen über diese neue Regelung zu informieren, den Vorwurf zuziehe, Betroffene "verrückt zu machen" oder "mit unklaren Aussagen in die irre zu führen" nehme ich das insofern gerne in Kauf. Das ist allemal besser, als die Betroffenen mit Beschwichtigungen in teure Umlage-Nachforderungen laufen zu lassen.

Ob die Hinweise "kaum der Realität entsprechen" oder für den Leser relevant sind, kann jeder anhand der im Artikel zitierten Vorschriften selbst verifizieren. Infolge der Berichterstattung erfährt er zumindest davon.

Paul Müller aus Berlin

Dienstag, 21.02.2017 15:20

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte lassen Sie Sich nicht verrückt machen.
Die ganze Betrachtung erscheint ziemlich theoretisch und entspricht kaum der Realität.

Dass ein Verteilnetzbetreiber nicht weiß, ob Eigenverbrauch oder nicht vorliegt, gilt meines Erachtens als ausgeschlossen.


Aus praktischer (nicht theoretischer) Erfahrung, kann ich bestätigen, dass jeder Netzbetreiber in dessen Netzgebiet ich im Großraum Berlin/Brandenburg Anlagen angemeldet habe, neben den Netzanmeldungen verlangt, dass ein Formular mit Anlagenschaltbild oder eine vergleichbarer Vordruck ausgefüllt wird. In diesem muss neben technischen Parametern angegeben werden, ob Überschuss- oder Volleinspeisung und ob (personenidentischer) Eigenverbrauch oder Lieferung an Dritte vorliegt. Teils werden auch erwartete Eigenverbauchsdaten abgefragt. Die überprüfung ob räumlicher Zusammenhang vorliegt, erfolgt beim Zählewechsel des Netzbetreibers, der dabei in der Regel die Generatorfläche, Wechselrichter und Zählpunkt in Augenschein nimmt und damit etwaige nicht vorhandene räumliche Zusammenhänge feststellen kann.

Der genannte 74a (1) EEG 2017 bezieht sich ledigich auf Leistung und Feststellung des Eigenverbrauchs, was mit oben erläuterten Punkten abgedeckt ist.

Eine weitere Meldung ist nicht demnach erforderlich. Der Netzbetreiber muss nicht informiert werden, "wenn die Angaben bereits übermittelt worden oder die Tatsachen, die mit den Angaben übermittelt werden sollen, dem Netzbetreiber bereits offenkundig bekannt sind."

Bitte nicht mit unklaren Aussagen in die Irre führen lassen.

Mit freundlichen Grüßen aus der Hauptstadt,
P. Müller

Peter Nümann aus Karlsruhe

Dienstag, 21.02.2017 14:59

Sehr geehrter Herr Baden,

auch Bestandsanlagen mit Vergütungsanspruch sind betroffen, da sich aus der vergüteten Menge "selbst oder durch Dritte" vor Ort verbrauchten Stroms nach Maßgabe der seinerzeitigen Fassung des EEG noch nicht ergibt, ob der Strom im Sinne der aktuellen Regelung in Eigenversorgung "personenidentisch" verbraucht oder an Dritte "geliefert" wurde.

Viele Besitzer von Bestandsanlagen meinen, bei Verbrauch "hinter dem eigenen Anschluss" grundsätzlich EEG-Umlage-befreit zu sein. Das ist nicht der Fall.

Die Tatbestände, die den Anlagenbesitzer nachträglich zur Finanzierung der Förderung heranziehen, die er zuvor erworben hat, existieren und werden zunehmend enger geschnürt. Ob es verfassungsrechtlich zulässig ist, die seinerzeit zugesagte Leistung auf diese Art und Weise wieder auszuhöhlen, ist eine andere Frage.

Gerhard Travnicek aus Nürnberg

Dienstag, 21.02.2017 14:56

Sehr geehrter Herr Nümann,
vielen Dank für Ihre Anmerkungen.
Auf Nachfrage beim hiesigen Netzbetreiber (bayernwerk) ist für Bestandsanlagen in der Regel keine Mitteilung nötig.
Im Regelfall sind dem Netzbetreiber die drei relevanten Punkte aus Paragraph 74a (1) durch die Inbetriebnahme bekannt.

1) Es wird zur Inbetriebnahme "Eigenverbrauch" mitgeteilt (deshalb wird auch ein weiterer Zähler installiert);
2) Die installierte Anlagenleistung wird bei Inbetriebnahme mitgeteilt;
3) Durch das Inbetriebnahmedatum ist bekannt, nach welchem EEG die Bestandsanlage behandelt wird;

In der Praxis scheint, wie oben schon geschrieben beim Netzbetreiber (in meinem Fall Netzbetreiber bayernwerk) in der Regel also keine weitere Informationspflicht nötig sein.

Und natürlich geht man beim Selbstverbrauch dabei von Personenidentität aus, ansonsten wäre es der Sonderfall der Lieferung an Dritte, welcher komplett anders behandelt wird.

Mit freudlichen Grüßen,
Gerhard Travnicek


Peter Nümann aus Karlsruhe | http://www.nuemann-siebert.com

Dienstag, 21.02.2017 13:12

Sehr geehrter Herr Travnicek,

dem Netzbetreiber ist in der Regel nur die Anlagenleistung, das Inbetriebnahmedatum und bei Inanspruchnahme der Vergütung die Einspeisemenge bekannt. Schon die Tatsache, ob eine Volleinspeisung vorliegt, oder ein Teil des Stroms vor Ort verbraucht wird, ist für den Netzbetreiber nicht ohne weiteres ersichtlich.

Erst recht weiß er nicht, ob der Strom vom Betreiber der Stromerzeugungsanlage (nach h.M. derjenige, der "das Riskiko" trägt, die "Sachherrschaft" hat und "die Anlagenfahrweise bestimmt") selbst verbraucht wird. Es muss - nach herrschender Meinung - "Personenidentität" vorliegen, d.h. sobald der Betreiber nicht der einzige ist, der über die Stromverbraucher die "Sachherrschaft" hat und deren "Risiko" trägt, treten schwierige Fragen auf. Diese beginnen mit dem Elektromobil eines Familienangehörigen und enden mit der Handwerker-GmbH, die nicht Betreiber ist, aber auf dem gleichen Grundstück ansässig. Weitere Tatbestandsmerkmale der vom Gesetzgeber extrem eng definierten Eigenversorgung wie der Verbrauch " im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang" treten hinzu. Über all diese Umstände muss der Netzbetreiber informiert sein, um beurteilen zu können, ob eine EEG-Umlage-freie EIgenversorgung vorliegt oder eine (voll umlagepflichtige) Stromlieferung an Dritte. Die bisher nicht gemeldeten Stromlieferungen aufzudecken, dazu dient die neue Meldepflicht. Viele Spaß damit.

Hier können Sie sich einlesen:

https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/__3.html
https://www.bundesnetzagentur.de/[..]

Gerhard Travnicek aus Nürnberg

Dienstag, 21.02.2017 12:21

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Artikel ist weiterhin etwas irreführend, besonders für Bestandsanlagen.
Aus meiner Sicht muss in der Regel dem Netzbetreiber nichts mitgeteilt werden, da im Paragraph 74a (1) EEG 2017 auch steht:

"Satz 1 Nummer 1 bis 3 ist nicht anzuwenden, wenn die Angaben bereits übermittelt worden oder die Tatsachen, die mit den Angaben übermittelt werden sollen, dem Netzbetreiber bereits offenkundig bekannt sind."

Und in der Regel sind die Tatsachen dem Netzbetreiber seit Inbetriebnahme offenkundig bekannt, der Netzbetreiber benötigt sie für die jährliche Abrechnung.

Freundliche Grüße,
Gerhard Travnicek


Hartmut Baden aus Höhr-Grenzhausen

Dienstag, 21.02.2017 11:42

Stellt sich die Frage, ob Bestandsanlagen (hier 10,2 kWp) aus der Zeit bis 2010, bei denen der Eigenverbrauch über das damalige EEG gefördert wird ebenfalls betroffen sind. Denn hier werden ja Einspeisung und Eigenverbrauch über entsprechende geeichte Zähler erfasst und vom Netzbetreiber abgerechnet.
Dies sollte bitte noch präzisiert werden.

Thomas Wagner aus Balingen

Montag, 20.02.2017 08:56

Es ist mir unverständlich, wieso nicht einfach die EEG-Umlage, für PV Strom der auf dem Grundstück auf dem er erzeugt wird auch verbraucht wird, gänzlich abgeschafft wird.
Damit wäre eine echte Förderung von Mieterstrom verbunden, einhergehend mit einem Bürokratieabbau für die Netzbetreiber wie auch für die PV-Betreiber.
Es ist doch ein völliger Unsinn, zu dem ganzen bestehenden Wust an Regelungen, Vorschriften und Umlagen, jetzt noch den "Mieterstromzuschlag" einzuführen !
Die kosten der dazu benötigten Bürokratie, werden die Höhe des Zuschlags sicherlich übersteigen !
Wäre es nicht ein leichtes, wenigstens für PV-Anlagen unter 10 KW eine Bagatellgrenze einzuführen,
damit alle Beteiligten wenigstens vom "Verwalten" von Kleinstbeträgen verschont werden !!

Karin Peter aus freiamt

Samstag, 18.02.2017 14:43

Liebe Leute ich kann euch nur den Rat geben Hände weg von den MEP Solar Werken diese Firma ist inkompetent und nicht in der Lage Termine einzuhalten auf Beschwerden wird nicht reagiert und am Telefon wird gelogen das sich die Balken biegen oder einfach aufgelegt. Der Versuch mit der Geschäftsleitung Kontakt aufzunehmen wird durch die inkompetenten Mitarbeiter der Hotline unterbunden und der Vertreter ist nicht zu erreichen.Selbst als das von uns schon bezahlte Geld zurück geholt wurde kam keine Reaktion von MEP. Das Ergebnis ist das wir seit einem Monat eine solar Anlage verpackt im Keller stehen haben aber keiner kommt um sie zu installieren.

micha drese aus bremen

Freitag, 17.02.2017 15:13

Sehe ich genauso. Ein Kampf gegen Windmühlen, im Taumel der Agonie sozusagen. Als Beruhigungshäppchen wird noch schnell die Garantie verlängert. Man sollte die bestehenden Hersteller an China/Asien verkaufen, solange es noch geht. Kein Mensch gibt etwas auf "Solarpionier D" oder "Solar aus Tradition in D" oder "Traditionsclub SV Haumichblau" oder solchen obsoleten Durchhalteparolen. Hatten wir alles schon. Sunpower als Technologieführer macht doch auch nur Miese. Solarworld strukturiert ständig um, kürzt und streicht und entläßt - und verdient kein Geld unterm Strich. Man muß einfach konstatieren: Nur durch hohe Vergütungen waren die dt. Hersteller, Großhandel und Installateure im Höhenflug wie die Anlagenbauer, bis die schlauen Asiaten im Wind des dt. EEG gen Europa segelten und uns überrollten. Die Geister, die man rief. Wollen wir ein Einfuhrboykott für dt. PKW in China und weltweit, weil in Wolfsburg die Abgase nicht passen? Pues no.
Das EEG war und ist a priori falsch konstruiert.

Warum nur will man Module unbedingt noch in D fertigen? Wollen wir das bei smartphone, PC, handy, TV, Audio, video, bei discounterware etc. etc? Vielleicht ja, nur wie? Die Preise wollte keiner bezahlen. Ebenso wie kein Teuer-Fleisch riesige Absatzmengen über Discounter findet, so kann und will sich die Masse nur Günstig leisten.

Der wahre Preis ist ein anderer, der im Chemikaliensumpf der Untertagebuden und in Flüssen und Seen verklappt schlummert oder unter den Plastikfolien der geflüchteten afrikanischen Tomatenpflücker in Andalusien brodelt.
Dafür haben doch die Chinesen den Smog im Lande und müssen mit Masken rumlaufen, damit wir unsere Dächer grün anstreichen und günstig shoppen können. Und sie müssen für die Vormachtsstellung stark in Atom- und Kohlekraft investieren, trotz und wegen der unvorstellbaren Zubauraten bei Wind und Sonne. Irgendwoher muß der Strom ja kommen für diese Produktionskapazitäten.

Gruß

Willi Jung aus Wetzlar

Freitag, 17.02.2017 14:38

Hier noch der verschollene Text:

Ich gehe davon aus, dass 99% der möglicherweise betroffenen Anlagenbetreiber (>7kWp <10 kWp) keinen Handlungsbedarf haben, da im EEG 2017 § 74a (1) folgender Hinweis zu finden ist:

"Satz 1 Nummer 1 bis 3 ist nicht anzuwenden, wenn die Angaben bereits übermittelt worden oder die Tatsachen, die mit den Angaben übermittelt werden sollen, dem Netzbetreiber bereits offenkundig bekannt sind."
Dies ist zumindest bei allen Anlagen gegeben, die der Netzbetreiber selbst abrechnet.

Ric Wiesner aus Landsberg

Freitag, 17.02.2017 13:42

Herr Jung, könnten Sie bitte Ihre Nachricht vervollständigen. Mich interessiert Ihr Standpunkt sehr. Unsere Anlage hat 7,02kwp und ich höre davon das erste mal und bin jetzt verunsichert.

Willi Jung aus Wetzlar

Freitag, 17.02.2017 10:51

Ist so ein unkommentierter Artikel wirklich hilfreich?
Ich gehe davon aus, dass 99% der möglicherweise betroffenen Anlagenbetreiber (>7kWp

JC W aus Alling

Freitag, 17.02.2017 07:43

Können Sie eigentlich rechnen, Herr Remmers? Von den derzeit nominal installierten 41 GWp wurden über die Hälfte in den Jahren 2010, -11 und -12 installiert. Davor waren es 10GWp, danach 8GWp. Durchschnittlich liefern diese Module nominal etwa 200Wp. Jetzt könnte man vielleicht mit 280Wp "repowern". Das sind 40% mehr, keine Verdopplung! Lassen Sie in meiner Rechnung +/-10% Unsicherheit, ändert das nichts wesentliches. Und wenn man mit 20% Degradation rechnet, dann sind von den 41 nominalen GWp vielleicht noch 33 übrig, die man mit einer Verdopplung dann auf 66 brächte - alles sehr überschlägig, aber die nominalen 41GWp wird man mit der derzeitigen Technik nie und nimmer auf 82 repowern können. Machen Sie den PV-Gegnern doch nicht solche Angst und lügen Sie sich selber nicht in die Tasche.

Sönke Jäger aus Bremen

Donnerstag, 16.02.2017 14:44

Hallo Kalle,

da kann ich dir leider nicht zustimmen. Aus folgenden Gründen:

- Allgemein meint Repowering das Ersetzen von alten Anlagen(teilen) durch neue (leistungsfähigere). Da das EEG explizit einen Bezug auf das Einzelmodul vorsieht (der Generator ist das Modul) findet im Rahmen des (PV-)Repowerings sowohl ein Ersetzen als auch eine Leistungserhöhung statt (da neue Module nahezu immer mehr Leistung haben als alte). Lediglich die Leistung am NVP wird - zumindest bei der Mehrheit der FF-Anlagen - nicht erhöht.
- Darüber hinaus verstehen wir unter Repowering zumindest bei Dachanlagen auch immer das (potentielle) Erweitern der Gesamtanlage auf der freiwerdenden Fläche durch eine Neuanlage gem. EEG 2017 (da eben die neuen Module mehr Leistung haben als die alten, womit weniger Module benötigt werden, um die Altanlage zu sanieren und Fläche für eine Neuanlage bereitsteht).
- Darüber hinaus wird durch neue (hochwertige) Module die Anlagenlaufzeit nach hinten raus deutlich verlängert, womit der Tatbestand des Repowering m.E. dann vollständig erfüllt ist.

Gruß,

Sönke // ADLER Solar

Eric Gerdum aus Halle

Donnerstag, 16.02.2017 13:25

Hier ist die Rede von Raubzug, wurden wirklich Menschen mit Bedrohung ihrer Gesundheit beraubt? Oder ist der Autor hier über das Ziel hinausgeschossen?

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Donnerstag, 16.02.2017 12:48

Lieber Herr Bauer,
gerne korrigieren und ich hoffe natürlich dass Solarwatt ihre Zusagen auch erfüllt. Das sehe ich in der Branche derzeit oft nicht (viele sind eben pleite oder reagieren schlecht/ nicht, verstecken sich hinter Gerichtsentscheidungen). Und da sind immer neue Jahreszahlen aus meiner Sicht unnötig und auch mit Gechmack. Zuaml Sie bei VIESSMANN, Vaillant, BUDERUS& Co Heizkessel auch in der Regel mit 5 Jahren Garantie kaufen aber auch oft nach 20 Jahre noch Ersatzteile kriegen- und zwar über Nacht. Wer diese gute Gewohnheit auf die PV Branche als Handwerker übertragen hat steht heute oft vor großen eigenen Problemen- denn die vielen 20 Jahre&Co Garantien sind eben von geringem Wert. Daher wäre es halt mal richtig gut wenn Solarwatt im Markt bestehende Geschichten aus Regulierungsansprüchen vor der Insvolvenz mal geradestellen würde- wird alles ohne wenn und aber reguliert oder nicht? So kann Vertrauen in Herrn Quand und Co entstehen- mit reinen Pressemitteilungen und Datenblättern leider zumindest für mich nicht mehr. Die Frage nach dem Warum muss das sein mit mehr als 5 Jahren Produktgarantie (nicht Leistung) bleibt für mich dennoch bestehen.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Donnerstag, 16.02.2017 12:40

Das hier ist kein Repowering sondern eine Anlagenreparatur- denke es ist wichtig diese Begrifflichkeiten auseinander zu halten. Ein Repowering wäre ja ein gestaltende Sache, sie ist aber für PV bisher nicht vorgesehen und gibt es so nur im Wind. In der PV wird auf defekte/ degradierte Module mit erheblichen finanziellen Verlusten reagiert und eben durch Modultausch repariert. Und oft sind die Garantiegeber mit ihren großen Versprechungen dann weg oder mauern- so ist die Sache dann leider häufig eine Schadensbegrenzung oder Vermeidung von Totalverlust. Eine Regelung für aktives Repowern sollte mit der kommenden EEG Novelle auch für PV kommen- in den kommenden Jahrzehnten könnte auf der Fläche des heutigen Bestands dann durchaus eine Verdopplung der Leistung zu sehen sein- und dann hätten wir schon man 82 GWp untergebracht. Ohne das es irgendwen stört. Cool, oder?

micha drese aus bremen

Donnerstag, 16.02.2017 10:29

Hallo Herr Remmers,

warum muß in Ihrem Aufruf so viel Pathos mitschwingen, als gelte es, D gegen irgendwas zu verteidigen? Und zu welchen Ufern wollen wir? Eine Religion soll PV doch wohl nicht werden. Es ist doch so, dass die Rahmenbedingungen für die breite Masse toll waren und sind. Jeder kann bis 10KWp zu Günstigpreisen oder Gut&Günstig oder Gut&Teuer installieren, ohne für den EV Umlage bezahlen zu müssen. Speicher wurden und werden gefördert. Also sehr viel Gutes für die Eigenheimbesitzer. Die Ausschreibungen für Projekte ab 750KW laufen doch phantastisch. Und nun endlich kommt beim Wind Bewegung in die überzogene Preisgestaltung der Vergangenheit. Und, wie Sie richtig schreiben, der Verbraucher hat doch Gas gegeben, sogar im Dezember! Warum nur muß man jetzt schon gleich zum Halali blasen, wo die Wunden aus den 7-8 GW-Jahren noch nicht verheilt sind, viele erst noch zu Tage treten werden, - denke ich an den vielen Schrott, der da auf die Dächer "gedrückt" wurde 2009 - 2012, vonUnternehmen, die es oft gar nicht mehr gibt - Hersteller sowie Monteure? Da werden noch vielen die Augen tränen, so viel ist sicher.
Laßt doch die Verbraucher in Ruhe entscheiden. Wenn Draghis Nullzins so weitergeht, bringen die Leute ihr Geld doch eh zum Installateur, was sollten sie sonst damit tun.
Eine Preisentwicklung bei Speichern indes wie zuvor bei der PV kann sich aber doch keiner wirklich wünschen, insbesondere die Verbraucher nicht.
Und ganz nebenbei wäre es doch wirklich sinnvoll - nicht wie beim Verkehr und E-Autos: erst die Autos als Stückwerk mit Prämien und dann die Ladeinfrastruktur -, zunächst weitere Großspeicherprojekte irgendwie voranzutreiben bzw. techn. zu ermöglichen, damit der von Ihnen gewünschte oder avisierte Zubau von 3GW in 2017 mitsamt dem von WEA, der mit 4,6GW und auch in 2017 gewaltig sein wird, so vom deutschen Netz aufgenommen werden kann, dass nicht ständig abgeriegelt bzw. ins Ausland negativ abverkauft werden muß, wenn Wind und Sonne zum Halali blasen. Und bitte schreiben Sie mir jetzt nicht, die Kohle und AKW müssen vom Netz......... Und irgenwann muß man auch ne Lösung für die EEG-Umlage und Netzentgelte haben, die immer weniger Verbraucher anteilg zahlen. Vor allem für den Mieter in der 50qm-Bude in Wanne Eickel.
.
Soeben habe ich Ihren tollen Kommentar/Schmankerl zu Solarwatt und dessen Garantieerweiterungen gelesen, mit dem berechtigten Hinweis zu Solarworld und dessen 20 Jahre-Garantie, der in etwa so ist wie der Witz über eine Beerdigung in Schottland, zu der drei Leute gehen: ein Schotte, ein Franzose und ein Deutscher. Letztere werfen nach Brauch 100 und 50Euro ins offene Grab. Der Schotte nimmt das Geld aus der Gruft und legt einen Scheck über 300€ rein..........

In diesem Sinne

Felix Bauer aus Eisenach

Mittwoch, 15.02.2017 20:41

Lieber Herr Remmers, ich möchte Sie ungern korrigieren, aber Solarwatt hat schon seit vielen Jahren 30 Jahre- Produkt und Leistungsgarantie auf seine Glas Glas Module, also wenn hier jemand nachgezogen hat, ist das Solarworld! Solarwatt hat lediglich seine Garantiebedingung,um eine Austauschpauschale erweitert. Was dem Handwerker eine zusätzliche Sicherheit bringt. Mit dem Investor Stefan Quandt sollten die Garantien auch gut abgesichert sein. Außerdem habe ich keine Bedenken, dass man bei Solarwatt Glas Glas Modulen die Garantiebedingungen in Anspruch nehmen muss. Das Modul ist einfach unkaputbar und Glas altert bekanntlich nicht, von daher ist die Zelle optimal von beiden Seiten geschützt. Ich denke wir können Froh sein, dass Hersteller wie Solarwatt noch in Deutschland produzieren und Arbeitsplätze sichern und vor allem Produkte entwickeln die sich von der billig Konkurrenz abheben.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Dienstag, 14.02.2017 16:54

Haha- mensch so eine Schenkelklopfer- Solarworld gibt 20 Jahre Produktgarantie und kurz danach legt Solarwatt 30 Jahre auf den Tisch. Ich biete allen 1000 Jahre Garantie auf meine Gartenzwerg! Es ist nicht lustig denn solche Garantien sind nicht nur überflüssig sondern machen die Branche auch weiterhin unglaubwürdig. Denn wie soll eine so derart angeschlagene Firma wie Solarworld denn wirklich glaubwürdig 20 Jahre unterfüttern? Bei Solarwatt wäre in so einem Kontext mal auch eine glasklare Erklärung sinnvoll wie sie mit ihren Garantieversprechen vor ihrer Insolvenz umgeht? Mancher Handwerker war in den vergangenen Jahren nicht besonders glücklich mit der Art und Weise wie Dresden damit umgegangen ist. Ist das nun Gechichte oder ist die Solarbranche weiterhin der Meinung, dass unseriöse Garantieversprechungen- die auch gar keiner fordert, da im Baubereich max. 5 Jahre üblich sind- irgend ein Produkt besser verkaufen? Nach 25 Jahren im Solargeschäft ist das nicht mehr lustig.

Tony Katz aus D

Montag, 13.02.2017 11:09

Bedeuten diese EU-Maßnahmen eigentlich, daß die ("zu günstigen" China Module nur nicht in den freien Verkehr eingeführt werden dürfen (ohne Strafzölle) ODER bedeutet daß diese Module nicht ans Stromnetzangeschlossen werden dürfen? (Sinn der Frage: plane eine Inselanlage, es gibt Angebote zum HALBEN (fast bis auf 2 cents) Mindestimportpreis...), ich investiere lieber in Speicher, als EEG-Murks (Steuer auf Eigenverbrauch nein Danke).

Thomas Wagner aus Balingen

Montag, 13.02.2017 09:49

In keinem Sektor wird eine so ineffiziente Maschine eingesetzt,
wie der Otto und Dieselmotor zur Fortbewegung !
Deshalb ist deren Ersatz durch Elektromotoren besonders wirkungsvoll !
Womit auch gleich das Problem der Stromspeicherung ein Schritt weit
gelöst wird, da Elektroautos mit verhältnismässig großen Speichern
ausgerüstet sind. Hat ein Heimspeicher im Durchschnitt ca 6 kWh Kapazität,
sind es bei den aktuellen Elektroautos zwischen 30 + 100 kWh.
Man erschlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe :-)

Thomas Wagner aus Balingen

Montag, 13.02.2017 09:32

Die ganze Sache mit den "Balkon"Modulen ist sicher ganz nett
und die eine oder andere kWh Solarstrom wird bestimmt jetzt und in Zukunft
mit solchen Anlage erzeugt werden.
Angesichts des dringend notwendigen Zubaus von Solarstromleistung
im mehrstelligen Gigawattbereich, dürfen wir uns allerdings nicht darüber
hinwegtäuschen,dass der Zubau von Balkonmodulen sicher vielen das gute Gefühl
beschert,an der Energiewende beteiligt zu sein.
Darüber hinaus dürfen wir uns jedoch nichts vormachen: der notwendige Zubau
von Solarstromanlagen entscheidet sich sicher nicht auf Deutschlands Balkonen !

Eric Gerdum aus Halle

Freitag, 10.02.2017 15:11

Herr JC W, ich denke hier geht es um Sonnenstromüberschüsse die in einem Warmwasserspeicher "verklappt" werden. Im Winter wo der Sonnenstrom nur für den normalen Verbrauch ausreicht würde wohl Keiner teuren Versorgerstrom für die Warmwasserbereitung nutzen.
Verklappt schreibe ich, da es technisch bessere Alternativen gibt, aber durch die deutsche Überbürokratie sich für kaum für Jemanden lohnt diesen Entgeldlich einzuspeisen.

Thomas Wagner aus Balingen

Freitag, 10.02.2017 10:33

Wenn der BDEW-Hauptgeschäftsführer meint: „Wir brauchen weiterhin flexible konventionelle Kraftwerke,
um die stark schwankende Stromeinspeisung aus Wind und Photovoltaik jederzeit ausgleichen zu können,“
hat er völlig recht. wir brauchen noch flexible konventionelle Kraftwerke !
Es ist also höchste Zeit, dass endlich die unflexiblen Atom- und Braunkohlekraftwerke stillgelegt werden,
damit, die flexiblen konventionellen Kraftwerke auf wirtschaftliche Laufzeiten kommen.

Joachim Fleing aus Marburg

Mittwoch, 08.02.2017 08:30

Danke für den Hinweis auf die große Diskrepanz zwischen den beiden Jobstatistiken. Guter Journalismus, wie er in D leider sehr selten geworden ist.

Christian Bauer aus Oberndorf

Dienstag, 07.02.2017 18:12

Solange unsere E-Mobilität den Strom nicht ausschliesslich aus "regenerativer" Energie bezieht, ist sie Augenwischerei. Warum werden wir nicht konkret: E-Autos dürfen nur mit Öko-Strom betrieben werden. Das wäre über smartmeter möglich. Strom nach Art von "greenwashing", wie es mit den Pumpspeichern in Österreich möglich ist, darf da nicht einfliessen. Das wäre aufrichtig!

JC W aus Alling

Dienstag, 07.02.2017 10:46

In meinen Augen verschärft die Nutzung von Solarstrom für die Warmwasserbereitung das Problem der Ungleichzeitigkeit von PV-Stromerzeugung und Stromverbrauch im Jahreslauf. Der Sommer ist natürlich kein Problem: Da wird das Netz meistens Stromüberschüsse schon irgenwie aufnehmen können. Aber wie macht man dann sein Warmwasser im Winter, wenn es alle paar Tage schneit und im Endeffekt wochenlang Schnee auf den Kollektoren liegt? Wo kommt dann der Strom her? Die Investitionen für PV-Anlage und Wärmepumpe mit Erdsonde o.ä. sind schon sehr hoch. Dann muss man noch mit knappem Winter-Netzstrom Warmwasser bereiten (teuer) oder in eine Therme investieren, die zwar nicht oft gebraucht wird, aber trotzdem altert.
Erst muss das Problem der Langzeitspeicherung von Solarstrom gelöst sein. Günstiger im Augenblick ist jedenfalls noch die sommerliche Einspeicherung von Wärme. Im Objektwohnungsbau ist das auch in zahlreichen Projekten wirtschaftlich, für das EFH eher noch Luxus.

Stefan Smidt aus Münsingen

Dienstag, 07.02.2017 09:40

Hallo,
ich habe die ganze Diskussion jetzt gelesen und bin etwa verwirrt: ein Passivhaus heißt ja so, weil man es gar nicht heizen muss! Ihr sprecht aber eher von einem gut gedämmten Haus, eventuell mit dem Wärmedämmverbundsystem, wie von Kemmler: https://www.kemmler.de/ .
Wie JC W auch sagte, ein PH mit der Heizung muss häufiger gelüftet werden und die gewonnene oder gesparte Wärme umsonst verloren geht.

Strom Report aus Berlin | http://strom-report.de

Dienstag, 07.02.2017 00:36

Die Redaktion vom Strom-Report.de fördert diese Initiative mit einer Petition und hofft trotz der wenigen Zeit, die zur Verfügung steht auf zahlreiche Unterstützung. http://strom-report.de/netzentgelte/ Beste Grüße LM Holm

JC W aus Alling

Montag, 06.02.2017 13:39

Mit der Formel, PV sei "flexibel", lügt man sich doch selber in die Tasche. Nicht vorausplanbar sind die Stromerträge. Flexibel müssen dann die Ersatzkraftwerke sein, die einspringen, wenn PV wegen schlechten Wetters oder niedrigem Sonnenstand (Wintermonate) nichts liefert, oder die Verbraucher, die dann mal soweit möglich ihren Verbrauch drosseln müssen. Ein größerer Anteil der PV am Strommarkt ist erst möglich, wenn PV-Kraftwerke ihren Strom in der Direktvermarktung auf den Terminmärkten (und nicht am Spotmarkt) anbieten können. Notwendig sind dafür neben den administrativen Vorkehrungen (keine Doppelbesteuerung von Stromspeichern und ähnlicher Schwachsinn) wirtschaftlich tragfähige Kurz- und Langzeitspeicher, aus denen geplante und ungeplante Lieferausfälle ausgeglichen werden. Ein Großteil der PV-Erzeugung kann ja direkt ohne Zwischenspeicherung verbraucht werden. Die Kurzfristspeicherung (Nacht) ist mit Batteriespeichern technisch gelöst. Wirkungsgrad und Kostenbelastung sind marktkompatibel. Bei der Langzeitspeicherung hakt es noch: Power-to-Gas hat einen schlechten Wirkungsgrad, KWK als Ersatzkraftwerke müssen meist wärmegeführt betrieben werden, was den Strom verteuert. Die PV hat erst dann die Netzparität erreicht, wenn ein Betreiber es sich leisten kann, den Ersatzstrom zuzukaufen, und damit langfristig vorhergeplante Lieferverpflichtungen einzugehen.

Thomas Bernhard aus Koblenz

Samstag, 04.02.2017 22:08

Im „Energie BrainReport 2017“ werden die Auswirkungen eines völligen Umstiegs auf Elektromobilität im Individualverkehr bis 2050 in Deutschland untersucht, und es wird davon ausgegangen, dass der CO2-Ausstoß bei Energieerzeugung und Privatverkehr um rund 70% gegenüber jetzt reduziert werden. Seit Paris ist das Ziel aller Staaten der Welt eine Erderwärmung weit unter 2 Grad, möglichst nur 1,5 Grad. Dieses Ziel und die zugehörigen Maßnahmen wurden bisher von der Bundesregierung und zahlreichen Akteuren nicht nachgeschärft. Die vom New Climate Institute in Köln vor einem Jahr veröffentlichte Studie zeigt auf, dass für diese Zielerreichung in Deutschland der Verkehr bis 2035 komplett elektrifiziert sein muss und die Stromerzeugung bis 2030 komplett CO2-frei sein muss. Ich kenne zm 1,5-Grad-Ziel keine anderen Studien. 2050 ist zu spät, auf 30% reduzieren ist zu wenig. Es ergibt sich, dass wir entweder viel schneller planen und handeln, oder die 1,5 Grad gar nicht ernst meinen. Das sollte in die Debatte immer wieder eingebracht werden.
Dr. Bernhard, Koblenz

JC W aus Alling

Freitag, 03.02.2017 11:08

Wie läuft so eine Garantie technisch? Kann man die auch noch geltend machen, wenn Solarworld Pleite gemacht hat? Einmal haben sie schon einen Kapitalschnitt gebraucht, und seitdem ist die Gewinnsituation nicht besser geworden.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Donnerstag, 02.02.2017 19:48

Hat Panasonic auch mal die Details des Berichts vorgelegt? So wie das hier steht ist es für mich- sorry- nicht mehr als plumpe PR. Keinerlei überprüfbaren Werte. Schwach.

Enrico enrico aus Bonn | http://motorradbatterien-testsieger.de/

Donnerstag, 02.02.2017 07:47

Das nenne ich einmal ein ambitioniertes Projekt.

Tomas Biermann-Kojnov aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Dienstag, 31.01.2017 19:26

Soviel wäre noch mehr zu klären. Dieser hohe Neuaufbau gleicht einem Strohfeuer. Der Großanteil kommt von Groß-PV-Anlagen: Von über 750 - 9999 kWp wurden 316,2 MW Zubau gemelde, die werden von der Groko zukünftig in Ausschreibungen gezwunden, wie Landwindanlagen, die aktuell meist ab 3 MW aufbaut werden.

Nur 58,2 MW kamen von Anlagen unter 750 MW, die zukünftig vergütbar bleiben, ab 100 MW allerdings mit etwas höherer sogenannter Prämie im Vermarktungszwang.

Für Meereswindanlagen (wer kann die nur aufbauen?) einzeln oft über 5 MW und in Gruppe ein Vielfaches gibt es hingegen bis 2014 garantierte Höchgstvergütungen ohne Degression (die bauen immer günstiger auf und behalten den Gewinn auf Kosten der Stromkunden für sich. Klein-PV unter 10 KW brauchen angeblich nur halb so große Mindestvergütungen und müssen als Mieter volle oder ab 11 kW teilweise auch noch EEG-Umlage bezahlen.

Völlig ungerecht geregelt dringend zu ändern, im Wahlkampfjhr allemal, wie manches mehr, das hier noch unbenannt bleiben muss. Fordern wir es ein!

Tomas Biermann-Kojnov aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Dienstag, 31.01.2017 13:23

Wieder einmal wird die Vergütungsberechnung von künstlich hochgerechneten Größen falsch bestimmt. bei ca. 1500 kWp Zubau 2016, dank vieler Groß-PVn zum Jahresende (107 Anlagen ab 1000 KW, wo sonst nur einige zu zählen waren), wird durch diesen Dezemberhochwert jedoch zu 2024 kWp berechnet.
Dabei werden Meldezahlen genommen, die viel höher sind als die Installationszahen, die alleine zählen dürften!

Wieviele MW in 2016 tatsächlich installiert wurden wird hier leider nicht mitgeteilt. Sind es ca. 20% weniger als gemeldet würden aus den 1500 schon nur 1200 MW.

UND auch das fehlt hier leider immer wieder, liebe Photovoltaik-Redaktion:

Wenn die Groko angeblich 2500 MW a zubauen wollte, muss ab 2499 MW Vergütungen erhöht werden, um Zubau anzureizen. Solche PV-Vergütung kostet den Stromkunden fast nichts, weit unter 0,01 Cent/ kWh in der EEG-Umlage, entlastet aber viel von Klima-Umwelt-Schadenskosten – schafft technische Lebensqualität!

Der weiterhin seit FDP-Rösler-Röttgen-Zerstör-Zeiten unveränderte Mechanmismus, sieht aber Erhöhungen erst vor, wenn der Zielzubau bei unter 1400 MW liegt. Dann ist er aber faktisch schon so -auch bei Installateur-Arbeitsplätzen- zerstört, dass er kaum noch angemessen steigerbar ist.

2010-2012 wurden 7,4-7,6 MW a gemeldet. Auch dazu fehlen bis heute die tatsächlich installierten Werte. Wer berechnet sie endlich?
Es waren also rund 7,5 MW ZUbau möglich, wo die Groko angeblich 2,5 a anstrebt, doch seit 2013 untätig ist, wo dieser Zielwert unterschritten wurde.

Die Fraunhofer Spitzenforschung des ISE berechnete seit 2012, das 8000 MW a PV nötig seien, um auch Wärmebedarf damit bedienen zu können.
Nach der htw-Studie von 2016, Prof. Quaschning, brauhen wir sogar 15000 MW a, um eben auch Mobilität elektrisch und mit Wandlungsverlusten von Speichereinsatz versorgen zu können.
100% EE-Versorgung ist schnell gefordert, eigentlich bis 2030, spätestes 2040 und mit Demokratie fördernder starker Beteiligung der breiten Bevölkerung, wie AUCH Mietern!
Wieviele MW in 2016 tatsählich installiert wurden wird hier leider nicht mitgeteilt. Sind es ca. 20% weniger als gemeldet würden au den 1500 schon nur 1200 MW.

UND auch das fehlt hier leider immer wieder, liebe Photovoltaik-Redaktion:
2010-2012 wurden 7,4-7,6 MW a gemeldet. Auch dazu fehlen bis heute die tatsächlich installierten Werte. Wer berechnet sie endlich?
Es waren also rund 7,5 MW ZUbau möglich, wo die Groko angeblich 2,5 a anstrebt, doch seit 2013 untätig ist, wo dieser Zielwert unterschritten wurde.

Die Fraunhofer Spitzenforschung des ISE berechnete seit 2012, das 8000 MW a PV nötig seien, um auch Wärmebedarf damit bedienen zu können.
Nach der htw-Studie von 2016, Prof. Quaschning, brauhen wir sogar 15000 MW a, um eben auch Mobilität elektrisch und mit Wandlungsverlusten von Speichereinsatz versorgen zu können.
100% EE-Versorgung ist schnell gefordert, eigentlich bis 2030, spätestes 2040 und mit Demokratie fördernder starker Beteiligung der breiten Bevölkerung, wie AUCH Mietern!












Manfred Müller aus München | http://www.stromflatratevergleich.de

Dienstag, 31.01.2017 09:35

Kann mich meinem Vorschreiber nur anschließen: Große Idee von sonnen und auch beeindrucken, dass man Mieter ins Angebot nimmt. Leider glaube ich auch, dass sonnen v.a. "schon Überzeugte" gewinnt, also von anderen Energieanbietern, die das Thema Energie interessiert und die es im Sinne der Energiewende angehen wollen ... Hoffentlich kommen mit der neuen Flat auch eine kritische Maße dazu ... habe hier auch mal ausgerechnet, ob sich die sonnenFlat city lohnt. Sieht gut aus http://www.stromflatratevergleich.de/sonnenflat-city-sonnen-schliesst-luecke/

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Freitag, 27.01.2017 14:29

Was Milan Nitschke natürlich nicht erwähnt ist, dass seine Kostenstruktur bei rund 1 GWp Kapazitäten von der EU Kommission - mangels Firmen die mitgemacht haben - mit einer Firma namens Sunengine (die vorgibt 60 MWp Zellen Kapazität zu haben und angeblich bei Dritten Module produziert) aus Taiwan verglichen wurde. Daraus errechnet die EU Komm dann die angeblichen Dumpingmargen da die EU ja China generelle abspricht (no market economy) über Vergleichspreise im Wettbewerb zu haben. Wenn ich als- wie Milan Nitschke das ja automatisiert macht- diese aus meiner Sicht absurde Vergleichsbasis lobe weil sie eben SW in den Kram passt, nun denn. Für alle anderen zu Nachdenken: Macht ein Vergleich einer Firam mit pot 60 MWP die seit 2011 nicht einmal ihre Website aktualisiert hat (http://www.sunengine.com.tw/index.aspx?lang=2) und Hanwha QCells (Korea/D/Malaysia/CN) - also mal "kein böser Chinese" die über 4000 MWp Zellen herstellen können Sinn? Und bei Hanwha können Sie ja mal Preise für große Mengen anfragen- sind die dann auch gedumpt? Für Milan Nitschke sicherlich- alternative Fakten eben.
Kann man also einen Maßschuchmacher mit einer großen Schuhproduktion vergleichen und dann sagen die große Schuhproduktion in Italien dumpt und daher muss der Schuhmacher in Berlin- Mitte geschützt werden. Milan Nitschke und Solarworld sind in dem Handelsstreit seit Jahren die Meister der Nebelkerzen und schüren den Rassismus gegen China wo sie nur können. Wenn sie die gleiche Kraft in Innovation und Globalisierung gesteckt hätten würden sie woanders stehen und müssten nicht jeden Krümel aufblasen und auch noch als Sprecher EEG Gegner aus der Stahlindustrie auftreten. Absurde Vergleiche von Seiten der EU werden durch ein Verfahren gemäß Regeln nicht besser.

Winfried Wahl aus Deutschland

Freitag, 27.01.2017 10:45

Offensichtlich leben wir im Zeitalter der alternativen Fakten, auf dem Weltmarkt sind PV Module für 38ct$ zu bekommen und Solarworld will einen Artenschutzpreis. Hundertausende Jobs sind in den letzten 5 Jahren in der Solarbranche vernichtet worden, nicht zuletzt auch deswegen, weil ein marodes und eigentliche insolventes Unternehmen es schafft mit alternativen Fakten EU Beamte zu beeindrucken.
Heute ist es längst egal, was da entschieden wird, weil die meisten global Player mit Sitz in China längst aus dem Undertaking Agreement ausgestiegen sind. Vielleicht sollte man auch um Bonn eine Mauer bauen....

Thomas Wagner aus Balingen

Freitag, 27.01.2017 09:53

Alle Achtung, da hat der Herr Schröder aber vor ein großes Rad zu drehen !
Es wäre Sonnen zu gönnen, wenn sie damit Erfolg hätten.
Allerdings scheint es mir, dass bisher eher Kundschaft von anderen Ökostromanbietern
abgeworben wird als von den atomar/fossilen Stromversorgern.
So wäre es auf jeden Fall im jetzigen Stadium noch eine Art Kannibalisierung im Bereich der Ökostromversorger. Schön wäre es wenn dort Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausgelotet würden.
Schon seit einiger Zeit habe ich den Eindruck, dass es den Firmen Naturstrom, Greenpeace Energie, EWS, Lichtblick, usw. an zündenden Ideen mangelt, wie sie in breitere Bevölkerungsgruppen vorstoßen können !?
Behalten wir bei allem jedoch auch die Elektromobilität im Focus, die in den nächsten Jahren ihre Nische verlassen wird. Über diese Schiene werden Stromspeicher in einer riesigen Größenordnung zur Verfügung stehen, die viele heute noch nicht im Blickfeld haben.

Karl-Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Donnerstag, 26.01.2017 15:39

Milan Nitschke sollte seine Zunge hüten. Seine Vorwürfe an SAFE sind einmal mehr absurd. Denn er persönlich und die Solarworld haben seit Monaten an der Spitze der Stahl/Metallbewegung für neue Zölle in der EU gearbeitet. Ja- er ist sogar der Sprecher der Truppe (u.a. Wirtschaftsvereinigung Metalle) die seit Beginn des EEG versucht dieses mit allen Mitteln zu zerstören. Es kein Wunder, dass er so agieren muss: Denn Solarworld ist nicht der weiße Ritter der Solarindustrie sondern versucht nur mit allen Mittel und auf Kosten aller anderen in der Branche die Schlösser von Rolls Royce von Frank Asbeck zu schützen. Und kauft dabei alles für die eigene Produktion in China ein was eben geht- in D und den USA. Umd direkt danach jede Breitseite, jedes Vorurteil und jede krude Allianz abzufeuern die es nur gibt um SW trotz all der krassen Managementfehler der letzten Jahre im Markt zu halten.

michael buckentin aus Hamburg

Mittwoch, 25.01.2017 15:44

Könnte es sein, das die Regierung die vermiedene Kostenerhöhung der Braunkohleförderung, welche vermutlich auch unter der Stromsteuer fallen würde (Eigenverbrauch einer Industrieanlage zur Stromerzeugung) uns als Grund verkauft um eine weitere Förderung umweltfreundlicher Flüssiggasfahrzeuge abzuschaffen?
Ich hätte kein Problem mit einer Stromsteuer auf eigenverbrauchten PV-Strom, wenn zeitgleich die Kohle- und Atomstromerzeugung Eicgenverbrauchstechnisch teurer wird.

Oskar Kehrer aus Graz | http://www.kehrerengineering.com

Mittwoch, 25.01.2017 15:10

Ich habe mir gerade das zugrundeliegende Patent DE102015000916 (28.7.2016) dieses Netzkopplers angeschaut. Die Idee ist gut, aber so ausgeführt nicht neu, da schon im Jahre 2012 (!), genau am 25.03.2012 im photovoltaikforum.com ausführlich diskutiert und beschrieben... http://www.photovoltaikforum.com/verteilnetzbetreiber-vnb--f17/stromverkauf-an-nachbarn-technische-r[..] die vielen Zwischenschritte AC/DC -> DC/DC -> DC/AC des Netzkopplers sind umständlich, sehr kostenintensiv und durch die mehrfachen Umsetzungen nur mit einem sehr geringen Wirkungsgrad realisierbar.
Wir arbeiten auch gerade an einem System mit heute schon kaufbaren Standard-Komponenten, wo das Solarstrom-Sharing mit den Nachbarn einfach und sofort umsetzbar ist, im Einklang mit der gegenwärtigen Gesetzgebung.
Näheres in den nächsten Monaten auf unserer Homepage.

Joa Falken aus Ber.lin

Mittwoch, 25.01.2017 11:42

Mit der Übertragung des CIGS-Know-Hows (und der ihr künftig wohl zustehenden Lizenzrechte) an ein Forschungs-Joint Venture mit deutlicher chinesischer Mehrheit ist eine der letzten Chancen der deutschen Solarindustrie auf eine eigenständige Entwicklung neben der Silizium-Technologie mit etablierter, asiatischer Führung zu begraben. Es bleiben die Rollen als abhängige, verlängerte Werkbank und als Abnehmer von Modulen.

Die deutsche Regierung und auch die deutschen Großunternehmen haben eine Chance verpasst, diese Technologie zu entwickeln und im eigenen Land zu halten. Sigmar Gabriel hatte als Wirtschaftsminister ja vor allem die Zerschlagung der restlichen deutschen Solarindustrie im Sinn, und weder Nils Schmidt (SPD) als Wirtschaftsminister in Baden Württemberg noch seine grünen Regierungspartner haben sichtbar gegengehalten.

Alfred Körblein aus Nürnberg

Mittwoch, 25.01.2017 08:24

Eine extra Förderung halte ich dann für unnötig, wenn die 100% EEG Umlage auf 40% gesenkt wird, also auf das Niveau für Eigenverbrauch.

Dietmar Geckeler aus Berlin | http://www.denersol.com

Dienstag, 24.01.2017 18:13

Entweder ist Herr Gabriel Schizophren oder ist die Wiedergabe seiner Aussagen misslungen.

Er sagt: "Mit dem EEG 2017 sei schließlich die Umstellung auf Ausschreibungen gelungen". Er verwies darauf, dass dies ein Erfolg sei, wie man an den sinkenden Preisen sehe. „Die Kassandra-Rufe haben sich als das herausgestellt, was sie sind. Rufe von Lobbyisten.

Und weiter: Der Ausbau der Erneuerbaren ist nicht ausgebremst, zumindest nicht bei der Windkraft“, sagte Gabriel weiter. Der Photovoltaik-Zubau war im vergangenen Jahr allerdings weiter rückläufig" (...)

Er sagt, man habe erfolgreich (!) auf Ausschreibungen umgestellt. Verschweigt, dass die reine Test-Ausschreibungen bei Solarkraftwerken waren, dass es bei Wind aber noch keine einzige Ausschreibung gab. Geschweige denn "erfolgreich".
Gleichzeitig sagt er, dass es keinen Einbruch beim Ausbau gab, und führt grade die Technologie an, die nicht auf Ausschreibungen umgestellt wurde, nämlich die Windkraft. Und unterschlägt, dass die ach so erfolgreichen Ausschreibungen zwar den Gebotspreis sukzessive reduziert haben, aber eben zu einem weiteren Einbruch des Ausbaus eben dieser erfolgreichen Ausschreibungen geführt hat. Weniger als 1 GW bei einem Ziel von 2,5 GW, nun schon das dritte Jahr in Folge rückläufig!
Damit sind die Ausschreibungen krachend gescheitert als Instrument des Ausbaus, die immer weitere sinkenden Gebotspreise suggerieren, dass es immer günstiger wird, die geringe Realisierungsquote der PV Großanlagen deutet aber darauf hin, dass bei den Gewinnern der Ausschreibungen es mehr oder minder um projektrechte und Wetten auf sinkende Modulppreise in der Zukunft gibt. Resultat: Ausbau bricht ein, und ein Konzentrationsprozess entlang der Profiteure und Gewinner der Ausschreibungen. Genau das waren ja (neben den Preisen) zwei wichtige Ziele der Ausschreibungen, die somit krachend verfehlt wurden. Wann teilt das jemand Hr. Gabriel mit?

W. Nekles aus Wismar | http://www.stromvergleichgewerbe.de/

Montag, 23.01.2017 21:53

Die Rating-Agenturen Standard & Poor´s und Moody´s haben daraufhin die Bonität von Toshiba herabgestuft. Die Börsenkurse von Deutschlands Atomkonzernen RWE und E.ON sind in den letzten 15 Jahren um bis zu 80% abgestürzt.

Read more: http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/atomkraft-weltweit-in-der-krise_100025581/#ixz[..] Das eine ist ein Hersteller. Die anderen beiden sind Energieversorger. Also in diesem Zusamenhang wäre die Entwicklung verschiedener Hersteller interessanter..

Thomas Wagner aus Balingenjahr

Freitag, 20.01.2017 10:55

Die großen Energieversorger saßen einfach auf zu hohem Roß und betrachten bis heute die regenerativen Energien, zuerst als lästige Peanuts und später als Gegner.
Sie dachten sie könnten die "Mode" der regenerativen aussitzen und so weiter machen wie schon immer.
Sie haben sich jedoch getäuscht und jetzt wo es quasi zu spät ist versuchen sie zu retten was noch zu retten ist, indem sie zum einen noch auf den fahrenden Zug der Erneuerbaren aufspringen und zum anderen über die "Genossenschiene" Kraft und Gabriel die Erneuerbaren auszubremsen versuchen.
Es gelingt ihnen trotz manchem Erfolg jedoch nicht mehr die alten Zustände wiederherzustellen.
Auch wenn sie ihre Braunkohlekraftwerke "auf Teufel komm raus" laufen lassen. Sie erreichen damit nur den bestehenden extremen Stromüberschuss der im Umkehrschluss die Preise auf ein Niveau sinken lässt, dass wohl in den meisten Fällen nicht mehr auskömmlich ist. Und mit jedem neuen Windrad und jeder neuen PV wird der fossile Stromüberschuss größer. Aus diesem Teufelkreis gibt es kein Entrinnen. Außer man reduziert die fossile Stromerzeugung und schliesst tatsächlich mal zB. die Kraftwerksblöcke mit dem höchsten CO2 Ausstoß. Wär auch ne prima PR "Alte Stinker werden stillgelegt".
Nur so kann es gelingen, dass die Börsenstrompreise einmal wieder ansteigen.
Und regenerativer Strom wird in Zukunft in großen Mengen benötigt, sei es für die Elektromobilität,
aber auch für das Ende der fossilen Verbennung im Heizungssektor, das kann im wesentlichen nur durch regenerativ erzeugten Strom geschehen. Stromproduzenten die da kein funktionierendes Geschäftsmodell hinbekommen, passen dann wirklich nicht mehr in die heutige Zeit !

JC W aus Alling

Donnerstag, 19.01.2017 09:54

Da die Einfuhrbestimmungen für chinesische Ware durch Produktionen der gleichen Hersteller in anderen Ländern Südostasiens umgangen werden, sind sie ohnehin ziemlich wirkungslos. Wenn die europäischen Module wirklich besser sind, dann sollten Alterungs-Tests entwickelt und von unabhängigen Instituten (zur Unabhängigkeit gehört, dass keine vom Hersteller zu bezahlenden Prüfgebühren erhoben werden) wie Stiftung Warentest, TÜV, DEKRA etc. durchgeführt werden. Als Auftraggeber für die Tests sollten die Verbraucherverbände oder staatliche Institutionen (EU-Kommission, Bundesregierung) fungieren. Dann wäre ein ehrlicher Qualitätswettbewerb möglich. Wenn in China Absatzschwierigkeiten mit staatlichen Subventionen ausgeglichen werden, dann schadet China sich auf die Dauer selbst. Wenn es dabei den chinesischen Herstellern dank ihrer Marktmacht aber gelingt, die Forschungsarbeit zu Wirkungsgrad und Haltbarkeit voranzutreiben, so ist das immerhin ein Gewinn für alle. Wenn man einen Teil dieser Forschung gerne in Europa behalten möchte, dann ist es auch möglich, das ohne Marktverzerrungen durch direkte staatliche Vergabe von Forschungsaufträgen an Unternehmen und Institute zu erreichen.
Freier Markt ist ein hoher Wert, weil letztlich alle davon profitieren. Abschottung bedeutet immer Qualitätsverlust, wie man an der US-Autoindustrie exemplarisch sehen kann. Staatliche Aufgabe ist es, die Rahmenbedingungen für den freien Markt zu erhalten durch Verhinderung von Kartellbildungen, Unterstützung von Maßnahmen zur Markttransparenz, und Unterstützung von Forschungsaktivitäten, die sich für die Marktteilnehmer sonst nicht rechnen würden.
Staatliche Subventionen zum Ausgleich von Qualitätsmängeln bedrohen freien Markt und Qualität. Hier gilt es vor allem, kleinliches nationalistisches Denken - auf allen Seiten! - zu beenden. Je größer der Markt, desto größer sind seine Möglichkeiten, seine positiven Wirkungen zu entfalten. Da gilt es vor allem Überzeugungsarbeit zu leisten, dass jeder potentielle Marktteilnehmer sich den Bedingungen für einen freien Markt unterwirft. Gewinner sind dann alle.

Detlef Fischer aus Eching

Mittwoch, 18.01.2017 21:39

Das tut mir sehr leid, dass OTTI pleite ist. Ein Wunder ist das aber nicht. Wenn vom Staat geförderte Institutionen vergleichbare Veranstaltungen quasi kostenlose für die Teilnehmer anbieten können, haben Anbieter wie OTTI nun mal keine Chance am "Markt" zu bestehen.

Fischer, Detlef
im beruflichen Leben Geschäftsführer der VBEW Dienstleistungsgesellschaft mbH (leidgeprüfter Anbieter von Seminaren im erneuerbaren Energienbereich)

Thomas Wagner aus Balingen

Mittwoch, 18.01.2017 09:15

Europa und besonders Deutschland werden in Sachen grüner Zukunftstechnologien von China in einem Tempo überholt, dass wir mit unserem Festhalten an der Braunkohle und dem Verbrennungsmotor in ein paar Jahren, als Freilichtmuseum für "fossile Technik" unseren verdienten Platz in der Welt bekommen werden !

Tomas Biermann-K aus Lüneburg

Dienstag, 17.01.2017 13:11

Kommt die Überschrift von Franz Alt? Sie ist so fehloptimistisch irreal leider! Es gibt einen Kampf um die EE und manches mehr in den USA, in Deutschland in der Welt. Nichts wird von alleine. Hier gibt es gute, auch ökonomische Argumente, die für die EE-Durchsetzung sprechen. Aber nun sind die alten, ignoranten Ölmächte regierungsbeherrschend. Auch wenn PV viele Arbeitsplätze brachte und bringt. Die kann man zu GUnsten von Energiekonzenren zerstören, wie auch die deutschen regierungen seit 2010 leider vorgeführt haben. PV-Aufbau 2010-2012 je über 7,4 GW neu, in 2016 vermutlich nur noch ca. 1,2 GW (Dezember fehlt noch)

Und bei uns kooperiert nun zB Eon mit IBC, um ein großes Freiflächen-PV-KW zu betreiben. Eon gibt Geld. Woher nehmen sie es allerdings, wo sie ihre Atomenergiefolgekosten nur sehr gering -wie Ablasshandel- übernehmen.

Kurz es gibt immer Chancen und gute Argumente mit manchen Widersprüchlichem und es gilt für die Bürger-EE-Wende zu kämpfen, damit sie wird. Ohne Kampf wird sie verunstaltet für Konzernepolitik!

Sandra Enkhardt aus Berlin

Montag, 16.01.2017 10:18

Danke für den Hinweis. Der Link funktioniert nun auch!

Jürgen B. aus Htbg | http://www.sonne-24.de

Sonntag, 15.01.2017 18:14

Hallo,

ich finde diesen Beitrag über die Blockchain Technologie (und der Bitcoin Währung), speziell im Zusammenhang mit der neuen Energiewelt absolut phantastisch!

Was werden die Banken dazu wohl sagen?

Erstaunlich, das bis jetzt noch kein Kommentar dazu vorliegt.

Grüße
JB

Tomas Biermann aus LÜneburg

Sonntag, 15.01.2017 13:15

Ja, wir brauchen schon so lange eine Umweltschadensteuer, wie Hermann Scheer die ideologisch verdreht benannte Ökosteuer* benanne. Hier fehlt der -auch für den Wahlkampf- merkbare Begriff leider! Wieso nennen Sie ihn nicht bzw. unterlassen geschichtsvergessen den Scheer-Begriff?
Und wo bleibt hier die Forderung endlich den perversen EE-Ausgleichsmechanismus zu korrigieren,
Etwa regionalen Börsenverkauf für alle Energien vorschreiben, so dass atomar-fossile den EE-Vorang nicht durch jahrelangen terminvorverkauf aushebeln können und Atom- Kohle- wie auch Offshore-Windstrom auch Netz-Transportkosten kalkulieren müssten. Wir brauchen endlich wahre Preise – atomar-fossiler Strom ist mindestens 40 Mrd € teuerer und von den ruund 21 Mrd € EEG-Kosten, sind nur rund die Hälfte Kosten für höhere EE-Preise, die somit viel geringer sein müssten. Vermehrer dezentraler EE-Einsatz muss endlich strompreissenkend wirken können! Börsenpreis müsste etwas schadenseingepreist statt 16,60 zB 21,60 und Verbraucherpreis statt 30 eher 25 kosten.

Rasche Gespräche wären sofort, nicht erst für nach der Bundestagswahl gefordert! Wenigstens PvMagazine sollte Merkel-Gabriel, auch die AfD + Grüne+Linke+FDP herausfordern sich sofort zu Kohleschadensänderungen zu erklären. Auch Flüchtlinge bzw. neuer alter Nationalismus hat mit Klima- und Umweltschaden der atomar-fossilen Energien und deren Entlastung samt neuer Arbeit durch erneuerbare zu tun!

Tomas Biermann-K aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Samstag, 14.01.2017 12:33

Danke für dieses ermutigende Interview zum gerade im Wahljahr 2017 jährlich Trefen der bayrischen+österriechischen Solarinis. So ein Treffen sollte es eigentlich auch im Norden geben.
Der Link zu Programm und Anmeldung funktioniert allerdings nicht. Hier past es: www.samos-ev.de/jetzt-anmelden-fuer-die-absi-tagung-2017-in-regensburg/

Thomas Wagner aus Balingen

Freitag, 13.01.2017 14:18

Es ist gut, dass SolarWorld den Kahlschlag der Bundesregierung in der Solarindustrie überlebt hat.
Sehr gut ist es,dass SolarWorld nicht nur chinesische Teile zukauft und zusammenbaut, sondern mit einer außergewöhnlich hohen Fertigungstiefe das KnowHow in dieser Zukunftstechnologie in Deutschland sichert.
Jeder der in Photovoltaik investiert, hat es in der Hand ob dies auch in Zukunft so bleibt, oder ob Solartechnik in Zukunft nur noch von einigen chinesischen "staatsgeschützten" Konzernen zu haben ist !

JC W aus Alling

Freitag, 13.01.2017 13:53

Wenn man sieht wie Trump sich aufführt, wie er versucht, Kritiker einzuschüchtern, Tatsachen ignoriert und sich mit lauter Leuten umgibt, die ihm nach dem Mund reden, dann halte ich es für sehr optimistisch, zu glauben, er "müsse" irgendetwas einsehen. Trump wird den Karren solange gegen die Wand fahren, bis die USA Pleite sind und keiner mehr bereit ist, Dollar als Zahlungsmittel anzunehmen. Sein letzter Ausweg wird dann ein Krieg sein.

Paul Wildberg aus Berlin

Donnerstag, 12.01.2017 11:41

Leider wurde einiges falsch dargestellt.
Der Hinweis auf die fallende Einspeisevergütung (die 2017 übrigens sogar etwas steigt), hat NICHTS mit der Überlegung zu tun, ob ich eine Batterie zu meiner PV-Anlage kaufe oder nicht. Die Einspeisevergütung ist ja für 20 Jahre fest ab Inbetriebnahme meiner PV-Anlage - unabhängig ob Batterie oder nicht. Daher irrelevant.

Wenn ein Speicher ewig halten würde, dann sollte man vermutlich sofort kaufen. Da er das aber nicht tut (ich rechne mit 15 Jahren), lohnt er sich immer mehr, je später man kauft, da der Speicher billiger wird und der Strompreis in den 15 Jahren von 2020 bis 2035 im Schnitt höher ist (und somit mehr gespart werden kann mit einem Speicher) als 2016 bis 2031.

Aber ja, die Förderung sinkt jedes Halbjahr. Außerdem kann man sich die Mehrwertsteuer erstatten lassen, wenn man die Batterie zusammen mit der PV-Anlage kauft - das geht später nicht mehr.
Hätte ich mich vor meiner Unterschrift unter den Kreditvertrag schon entsprechend beschäftigt mit der Thematik, hätte ich auch ein Speichersystem gewählt, denn die 19% Mehrwertsteuer (auf alles, auch Montagekosten) + 19% Förderung oder was das gerade ist, macht ca. 40% der Gesamtkosten aus für das Speichersystem - soviel billiger muss der Spaß erst mal werden.
Leider habe ich schon unterschrieben und keinen KfW-Kredit aufgenommen, so dass ich nur noch die 19% Mehrwertsteuer sparen könnte und das alleine reicht noch nicht, damit es sich lohnt. Daher wird 2019 ein E-Auto gekauft um den Eigenverbrauch in die Höhe zu schrauben!
Und in 5 Jahren guck ich noch mal nach Speichersystemen oder es wird zusätzlich wird ein Plugin-Hybridwagen mit mindestens 50km elektrischer Reichweite gekauft, falls mein Benziner so langsam den Geist aufgibt - damit wird der Eigenverbrauch noch mal erhöht und dann gibt es das Speichersystem vielleicht erst 2030 ^^
Und der Plugin-Hybrid kann dann vielleicht sogar schon den Strom auch wieder ins Haus zurückspeisen :)


p.s. der Eigenverbrauch ist leider mitnichten komplett steuerfrei - wählt man den Weg des Unternehmertums, um sich die Mehrwertsteuer erstatten zu lassen (bei meiner geplanten Anlage ca. 3.000€), muss man auf seinen Eigenverbrauch Mehrwertsteuer zahlen in Höhe des abgeschlossenen Stromvertrags (Grundgebühr wird mit eingerechnet). Erst nach 5 Jahren kann man zum Kleinunternehmertum wechseln, wo das nicht mehr der Fall ist.

micha drese aus bremen

Donnerstag, 12.01.2017 10:58

Nur mit Häme allein, lieber Herr Alt, läßt sich keine Eergiewende hin zu 100% erneuerbar gestalten. Auch ich finde die nicht vorhandene/n Endlagerstätte/n grotesk, geradezu absurd. Das einmal vorweg. Aber auch in Japan war die Atomkraft gewollt. Nun will man sie nicht mehr und es müssen andere Lösungen her - wie hierzulande. Wie wäre es, man befragte das Volk wie in der Schweiz über die Zukunft der Atomkraft, das wäre dann mal repräsentativ. Frau Merkels Entscheidung und die des BVG sind es eben nicht. Und zur ganzen japanischen Wahrheit gehört, dass das Abschalten der AKW Japan finanziell schwer geschädigt hat, Importe anderer Energieträger waren die Folge mitsamt eines gewaltigen Handelsbilanzdefizits seit 2011. Mal sehen, wie man das hinbekommen will in einem Export-Industrieland diesen Ausmasses, das jetzt schon am Stock geht, und wenn man nicht weiter auf Kohle und Gas setzen will, wohl aber muß. Auch in D geht es nicht ohne, auch mit mehr als 80 GW PV und WEA nicht. Und in China werden noch reichlich AKW zugebaut, weil die zumindest CO2-neutral und permanent Energie erzeugen - trotz und vor allem wegen des gewaltigen Zubaus bei WEA und PV. Die Klimaziele sind ja die nächste Hürde.
Durch das Internet ist es ja von überall möglich, sich Ursache und Wirkung in D anzuschauen, wo über 120GW an alternativer Energieerzeugung installiert sind. Sicher sind die Japaner sich bewußt darüber, daß D zwar Vorreiter beim Energieumbau ist, allerdings OHNE Masterplan. Ganz aktuell: "Bundesrechnungshof kritisiert Energiewende" FAZ vom 12.01.2017.
Noch werden in D ca. 80TWh (dena) aus AKW erzeugt, für die es noch keinen Ersatz nach 2022 gibt, der auch permanent (11GW Leistung) zur Verfügung steht. Will heißen: Parallel zum Zubau müssen einige Pumpspeicherwerke und power-to-gas etc. gebaut werden, die aber durch Gesetzgebung und Börsenstrompreisfindung vollkommen unrentabel (siehe Schweiz und Import billigen dt. Stroms) durch die Letztverbraucherabgabe und Letztere noch in der Entwicklung sind. Das muß weg. Und Bürgerproteste nach dem Motto "Alles nur nicht vor meiner Haustür" auch. Leider auch hat Japan keine Nachbarländer, in die man den Überhangstrom leiten und (teils negativ) verkaufen kann, um Netze zu entlasten.....

Sicher haben Sie die Bürgermeister auch darauf hingewiesen, daß Massentierhaltung und dessen Fäkalien wie auch Monokulturen wie Maisanbau für die Biogasanlagen für die Kommunen nicht unbedingt ökologisch sinnvoll sind in einem so dichtbesiedeltem Land, um Energie zu erzeugen. Dafür müssen die Japaner nur umstellen von Fisch- auf Fleischverzehr, am billigsten Hähnchen, die noch subventionieren und nach China exportieren oder auch Afrika? Bodenverseuchung durch Überdüngung wird sehr teuer! Bei dem Thema werden allerdings die Grünen ganz schmallippig oder stumm.

Wäre schön, Sie hätten all dies aufgezeigt und vielleicht en passant Ideen für deutsche Automobilhersteller in puncto Brennstoffzellenantrieb mitgebracht, damit man hier von diesem Akku-Irrsinn - ebenfalls planlos - wegkommt.

Eines ist sicher: Rußland wird sich freuen.

Ralph Kessler aus Baden-Württemberg - Rheinfelden (Baden)

Mittwoch, 11.01.2017 23:30

Bevor das eintritt das sich die AKW Betreibern weltweit von der Hälfte ihrer Goldeseln trennen wird, da bin ich mir fast sicher muss uns noch das eine oder andere AKW um die Ohren fliegen sonst wird es nicht so weit kommen.

JC W aus Alling

Mittwoch, 11.01.2017 10:41

Herr Henle hat in vielem Recht, macht aber auch leider ein paar Fehler:
1. Wenn man versucht, Passivhaus etc. damit schmackhaft zu machen, dass es auch staatliche Förderung dafür gibt, dann signalisiert man dem, der nichts davon versteht (und das ist die überwältigende Mehrheit derer, die darüber entscheiden, was für Häuser gebaut werden), dass Passivhäuser etc. eine Förderung nötig hätten, weil sie sich sonst nicht rechnen. Die anschließende Beteuerung, die Mehrkosten würden sich auch amortisieren, wird dann als Wunschdenken eingestuft und nicht geglaubt.
2. Mit Geschwafel von "integrierten Energiekonzepten" schreckt man die Leute eher ab. Die Konsumentenerfahrung ist, dass eine integriertes System sehr teuer wird, wenn nur eine Komponente ausfällt, weil dann das filigrane Gebäude der Verknüpfungen zusammenbricht. Als Konsument hat man lieber ein Baukastensystem, bei dem jeder einzelne Baustein unabhängig von den anderen ausgetauscht werden kann.

Was dagegen nicht genug betont werden kann, ist, dass sich schon bei einem geringfügig stärkeren jährlichen Anstieg der Energiekosten gegenüber dem sonstigen Preisniveau fast jede derzeit marktgängige Investition in Energiesparmaßnahmen an Gebäuden rechnet, einfach wegen der langen Lebensdauer von Gebäuden. Wer heute nicht alles denkbare tut bei seinem Neubau steht in 20 jahren vor einer Energieruine, die entweder teuer nachgerüstet oder abgerissen werden muss.

sakari tapio aus helsinki

Dienstag, 10.01.2017 00:27

Nur Fnnland plant neue AKWs zubauen. Das ist eine Schande und bodenlose Frecheit. Und zudem noch ein riesiger strategisher Fehler, weil der Lieferant aus dem Osten kommt

micha drese aus bremen

Montag, 09.01.2017 14:26

Hallo Herr Behrschmidt,

zunächst danke für Ihre Stellungnahme. Daß wir einen Einstieg in Alternativen haben, nun, daran habe ich auch mitgewirkt. Leider bleibt es aber zur Zeit bei dem Einstieg, denn was wir brauchen ist ein Einstieg mit einem Masterplan dahinter, der das Ziel einer schrittweisen Ersetzung fossiler Kraftwerke - nach atomaren- sicherstellt bei permanent vorhandener Einspeiseleistung, die wir brauchen. Und genau dies ist derzeit nicht der Fall. Es gibt eben keinen Plan, das ist der Plan. Alleiniger Zubau bei WEA und PV reicht eben nicht, wie das Agorameter nun täglich zeigt. Und da sind wir noch nicht bei den anderen Sektoren. Die Hauptthese von Agora lautet: Auf Wind und Sonne soll die Energiewende sich stützen. Wie das gehen soll, wird leider nicht diskutiert bzw. gefordert. Das Thema Speicher wird ausgeklammert mit der Begründung, diese seien teurer als Netze. Mir ist einfach zu viel Glauben in der Sache und zu wenig Fakten. Leider gehen auch Sie nicht darauf ein. Solange Energieminister wie in Frankreich verkünden, mit einer Solarstraße im Norden des Landes könne man die Straßenbeleuchtung entzünden, glaube ich eher an eine billige Elbphilharmonie als an ein Gelingen dieser Energiewende.

Besten Gruß in die Perle Hamburg

Jörg Behrschmidt aus Hamburg

Montag, 09.01.2017 09:58

Hallo Herr Drese, ich stimme ihnen zu, dass man sich stärker auch um die anderen Sektoren, wie Verkehr etc. kümmert und dorch endlich mit der Umstellung auf Klimaverträgliche Alternativen anfängt. Ich stimme ihnen aber nicht zu, dass wir keinen Einstieg in Alternativen haben. Die Alternativen sind da! Nur gibt man dem Klimaschutz nicht die Priorität, die dieser haben müsste. In der Politik wird leider immer noch die Ökonomie über die Ökologie gestellt und es wird an veralteten Marktmechanismen festgehalten, die auf Technologien ausgerichtet sind, die massiv zur Überhitzung unseres Klimas beitragen.

Thomas Wagner aus Balingen

Freitag, 06.01.2017 21:07

Es ist wirklich traurig, dass die Verkäufe von Elektroautos auf diesem niedrigen Niveau stagnieren.
Vielleicht liegt es daran, dass in Deutschland im letzten Jahr nur 15 Modelle zum Kauf angeboten wurden, von denen gut die Hälfte bzgl Reichweite und Ladegeschwindigkeit unterirdische Werte aufweisen.
Geht man davon aus, dass diese bescheidenen 11410 Elektroautos eine durchschnittliche Akkukapazität von 25 kWh haben,ergibt dies eine Gesamtkapazität von ca 285.250 kWh.
Dies ist ca das 3-fache der Gesamtkapazität der ca 15.000 neue installierten Hausspeicher.
Damit liese sich doch schon etwas anfangen um die schwankende Einspeisung von Wind und Sonnenkraftwerken zu speichern und sinvoll zu nutzen.
Deshalb vermisse ich "Eletroauto-Stromtarife" der Stromversorger, die ähnlich wie es das schon seit Jahrzehnten bei Elektrospeicherheizungen gibt, "Überschussstrom" aus regenerativen Kraftwerken zu Sonderkonditionen anbieten.
Erstaunlicherweise halten sich diesbezüglich auch die Ökostromanbieter wie Naturstrom, Lichtblick oder Greenpeace Energie auffällig zurück !?
Anscheinend werden Windräder bei vollen Netzen lieber abgeschaltet als den Strom sinnvoll für Elektromobilität zu verwenden und nebenbei auch Elektroautos attraktiver zu machen ?

micha drese aus bremen

Freitag, 06.01.2017 16:40

Liebe Leute von Agora: Ich schaue sehr oft auf euer Agorameter, Ihre 12 Thesen etc., weil das der einzig wahre Gradmeseer für Last und Einspeiseleistung ist; weil man so sieht, was fehlt: Speicher für el. Energie. Oder auch back-up-Leistung aus diesen. Vor dem Hintergrund eines Kohleausstieges und zuvor Atomausstiegs wäre es doch zur Abwechslung mal schlau und notwenig, zunächst die notwendigen Gegenmaßnahmen zu analysieren und diese in einem Machbarkeitsplan einzufordern, anstatt zuerst der bestehenden Energieversorgung adieu zu sagen. Im Allgemeinen kündigt man eine gesicherte Versorgung erst nach Versicherung einer neuen auf. In Europa werden wir da keine Nachahmer finden, weltweit schon gar nicht, wie erst kürzlich berichtet wurde. Und wo bitte wollen wir denn das Gas herbekommen mitsamt der einhergehenden wachsenden Abhängigkeit von Lieferanten. Wenn Frankreich bspw. morgen auf die Idee käme, alle AKW abzustellen und auf Gas zu setzten, haben Sie dafür ein Denkmodell? Wir wollen möglichst eigenständig werden, nicht abhängiger.
In Ihren 12 Thesen fordern Sie Netzausbau sei billiger als Speicher. Ich sage: Was nutzen mir Netze bei Flaute. Der Wind ist ein launisch Kind. Und die Sonne ist nicht da, braucht man sie. Wind und Sonne haben haben an Energie leicht verloren, trotz des Zubaus, nicht wegen des schwachen Zubaus. Wir müssen uns nicht (nur) an den schwachen Windjahren orientieren, sondern auch an den starken Tagen inkl. den starken Sonnentagen, damit es nicht zum Chaos an der Börse und in Netzen kommt, und dafür brauchts Großspeicher, insbesondere wenn die Installation verdoppelt werden soll. Wo sollen die Leistungsspitzen hin? Nur durch Bioenergie wurde der Rückgang bei Wind und Sonne aufgefangen. Wollen wir aber jetzt noch mehr Gülle und Nitrat auf den Feldern?

Im übrigen finde ich es schön, mal den u. a. Verkehr anzusprechen. Kreuzfahrtreisen mit Schweröl bspw. sind m. E. nicht mehr zu verantworten, wenn man andererseits den Menschen Solaranlagen und eAutos schönreden will, die man dann mit Braunkohlenstrom betankt. Und der Wärmesektor, jawohl, der hat es in sich. Wind und Sonne liefern leider keine Abwärme.

Man kann keinen Ausstieg fordern, sofern der Einstieg zu Alternativen nicht gesichert ist.

Manfred J. Schneider aus Übach-Palenvberg

Donnerstag, 05.01.2017 12:59

Was nützt es wenn die KFW das Programm 275 wieder freigibt und man die größten Schwierigkeiten hat, eine "Hausbank" zu finden, die noch bereit ist, als durchleitende Bank zu fungieren. SpardaBank, Postbank, Commerzbank, Deutsche Bank, Volksbank weigern sich (... Sache sei nicht rentabel genug, zu viel Aufwand).

Und die Bank, die das bislang machte, die swkbank Bingen, hat immer noch einen Vermerk auf ihrer Internetseite, dass das Prog. 275 gesperrt ist. Intern konnte ich erfahren, dass die swkbank noch nicht von der KFW darüber informiert wurde, das das Programm 275 wieder abbrufbar ist.

Dann muß man eben halt warten bis die Kommunikation untereinander vollzogen wird.

Viele Privatleute, wie auch ich, wollen bei den erneuerbaren Energien mitmachen; können aber nicht, weil es da die besagten Hemmschwellen gibt.

Unfaßbar!!!

David V. aus Nordwalde | http://www.kauftipp.info

Donnerstag, 05.01.2017 11:55

Solange der Diesel weiterhin so billig ist, wird sich an dem schlechten Absatz der Elektroautos nichts ändern...Leider ... Erst wenn der Sprit unerschwinglich wird, findet sicherlich ein Umdenken statt.

micha drese aus bremen

Donnerstag, 05.01.2017 10:10

Zu Bloombergs Analysten: Zunächst mal sind das KWh-Preise aufgrund von Ausschreibungen, die noch realisiert werden müssen oder aber momentane Anlagenpreise durch Energieerzeugung auf 20 Jahre hochgerechnet. Hierbei (Ausschreibungen) spekuliert man auch auf sinkende Komponentenpreise. Und die Lieferung muss 20 Jahre erfolgen, was Wartung, Reparartur etc. einschließt. Bei den Preisen sind ruinöse Herstellung, Umweltbelastung, Löhne und Arbeitsbedingungen zu befürchten, die alles andere als Neusprech: nachhaltig sind.

Vollkommen sinnentleert ist der Äpfle-Birnen-Vergleich zwischen Solarstrom- und Kohlenstromkosten und kommt wieder mal quasireligiösem, post- und präfaktischem Wunschdenken gleich. Ich mag noch Atom- und Kohlestrom, da mir sonst der Rechner ausginge, mit dem ich diese Zeilen schreiben. Schaut doch einfach mal auf das Agorameter, dann wisst ihr, wie wichtig noch der über 8760Stunden verfügbare Kohlestrom ist. Das ist Fakt.

Da hilft es auch nicht, wenn die französische Energie- und Umweltministerin mit einer "Solarstraße" im Norden Frankreichs ausgerechnet die Straßenbeleuchtung einer nahegelegenen 5000 Seelengemeinde entzünden will und dies noch als Innovation anpreist, auf die schon das Ausland aufmerksam geworden sein soll. So viel Regierungs-Glaube aus einem laizistischen Land. Nicht zu fassen.

Gruß und Dank an die Redaktion

Thomas Wagner aus Balingen

Donnerstag, 05.01.2017 10:01

Der Markt für Photvoltaik liegt in Deutschland politisch gewollt seit einigen Jahren am Boden und seit einiger Zeit verbreitet der BSW seine Meinung dass 2017 wieder alles besser wird.
Klar, es sinken weltweit die Preise für Solarmodule, aber Solarstrom war auch 2015 und 2016 schon deutlich günstiger als Strom vom Stromversorger.
Für unseren Bundeswirtschaftsminister Gabriel hat jedoch die Rettung der deutschen Braunkohleverstromung oberste Priorität und da hat er die dezentrale solare Stromerzeugung als größten "Feind" erkannt.
Sein Ministerium wird deshalb, wie in der Vergangenheit mit trickreichen Auflagen und Gebühren dafür sorgen, dass der Photovoltaik-Zubau in einem für Stromkonzerne "ungefährlichen" Rahmen vor sich hindümpelt !

Thomas Wagner aus Balingen

Donnerstag, 05.01.2017 09:38

Sie schreiben, dass 100 Elektro und Hybridfahrzeuge bei der BAFA als förderfähig gelistet sind.
Der unbedarfte Leser könnte meinen, das es also ein breites Angebot an Fahrzeugen gibt.
Tatsächlich ist es jedoch so, dass insgesamt in Deutschland nur 18 Batterieelektrische Fahrzeugmodelle lieferbar sind, diese jedoch in unterschiedlichen Ausstattungen. Jede Ausstattungslinie, wird von der BAFA seperat erfasst. Zusätzlich wird dann noch zB. der Smart ED verzeichnet, der seit über einem Jahr nicht mehr produziert wird und dessen Nachfolger erst im Laufe dieses Jahres lieferbar sein wird !
Es gibt also tatsächlich nur ein beischeidenes Angebot an Elektrofahrzeugen in Deutschland.
So sucht man einen familientauglichen Kombi bisher vergeblich. Auch das Segment der Mittelklasselimousinen wird bisher quasi nicht bedient !? Es liegt also noch ein riesiges Potential brach. Und ich hoffe, dass die Autoindustrie hier bald attraktive Angebote in die Autohäuser bringt !

Rolf Weber aus Wetter (Ruhr) | http://www.beg-58.de

Mittwoch, 04.01.2017 12:43

Nach meinem Verständnis kann der http://www.elster.com/assets/products/products_elster_files/A1440_Flyer_D.pdf Signale zur Steuerung weitergeben.

Stefan Schroeter aus Leipzig | http://www.stefanschroeter.com

Mittwoch, 04.01.2017 00:38

Sie schreiben:

"In einer aktuellen Analyse gehen die Marktanalysten von Bloomberg New Energy Finance (BNBF) nun davon aus, dass der durchschnittliche Preis für Solarstrom den durchschnittlichen Preis von Kohlestrom in den kommenden zehn Jahren weltweit unterbieten wird."

Bei einer solchen Marktanalyse müsste eigentlich berücksichtigt werden, dass Kohlestrom bedarfsgerecht erzeugt und geliefert werden kann. Wenn Solarstrom ebenso bedarfsgerecht geliefert werden soll wie Kohlestrom, ist es nötig, ihn zeitweise zu speichern. Damit entstehen zusätzlich zur Stromerzeugung weitere Speicherkosten, die für Kohlestrom nicht anfallen. Sie müssten also eingepreist werden, um den durchschnittlichen Preis für Solarstrom mit dem durchschnittlichen Preis von Kohlestrom realitätsnah vergleichen zu können. Ist das in dieser Marktanalyse gemacht worden?

Axel Faber aus 61197

Montag, 02.01.2017 14:39

Mir fehlen im Artikel ein paar Worte zum Eigenverbrauch von Speichern Seit der Hycube bei mir installiert ist, habe ich einen Mehrverbrauch von ~125 kWh/Monat (Summer aus Eigenverbrauch und Netzbezug) Der Hersteller begründet das mit dem Eigenverbrauch der Anlage.
Der hohe Eigenverbrauch beeinflusst die Wirtschaftlichkeit aus meiner Sich in starkem Maße negativ.

Erwin Köstner aus Köln | http://www.dein-fensterreiniger.de/dampfreiniger-test/

Donnerstag, 29.12.2016 22:29

Ich bin echt gespannt wie sich das entwickelt. Da kommt ja wieder richtig Dynamik rein in das Thema. Eine Reduktion um 2/3 finde ich etwas hochgestochen, aber es bleibt spannend.

Vielen Dank für den Beitrag!

Besten Gruß
Erwin

Sergiy Dzhantimirov aus Erlangen

Dienstag, 27.12.2016 20:04

Ich finde die Variante mit rein elektrischer Heizung trotz aller Skepsis recht interessant, vor allem in gut wärmegedämmten Häuser (ab KFW55). Keine Wärmepumpe, keine Wasserschäuche, keine Pumpen, Ventile uns sonstiger Schnickschnack. Dazu, wenn noch die Estrichdicke minimiert werden kann, dann noch die Einsparung beim Bau zu erwarten ist. Da dürfen locker 20 T€ abgezogen werden. Wenn jetzt diese Mitteln in die PV+Stromspeicher, perfekt regelbare elektrische Deckenheizung und DLE inverstieren - könnte eventuell doch interessant werden. Leider habe ich aktuell keine handfeste Information um einzuschätzen vie viel z.B. ein EFH KFW55 mit 180m² an peak Energie im Winter benötigt und was das mit PV voll gepflasterter Dach in der gleichen Jahreszeit im durchschnitt erzeugt um die Effizienz solcher Lösung einzuschätzen. Wenn jemand dazu was zu sagen hat dann wäre ich dafür sehr dankbar.
Grüße an alle beteiligten und frohe Weihnachtstage!

Tomas Biermann-Kojnov aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Donnerstag, 22.12.2016 23:52

Neu ist die jährliche Zubaumengenberechnung etwa für PV nach 6 zurückliegeden Monaten, nicht nach 12.
Doch nach den 2012 noch möglichen rund 8 GW (man denke an die Nachmeldungen) gibt es seit 3 Jahren einen Zubaueinbruch deutlich unter 2,5 GW a. Wieso nur kam + kommt es nicht sofort bei nur 2,49 GW zu einer Vergütungserhöhung? Erhöhung erst ab Zubau 1,59 GW bleibt unlogisch und kommt auch angesichts der Zerstörungen viel zu spät!
Das Pariser Klimaabkommen mahnt zu deutlich steigendem Einsatz von Erneuerbaren und gerade auch von Sonnenstrom, der von ganz klein bis ganz groß kombinierbar ist.

Unsinnig und unproduktiv werden Anlagen ab 750 kWp in Ausschreibung gezwungen, wo schon über 100 MW Anlagen möglich waren, mit denen zudem schlimme Altlasten sowjetischen Militärs mitbeseitigt wurden und die heutzutage natürlich passende Speicher bekommen müssten. Auch erhöhte Vergütungen wirkten vielerlei Kosten ersparend.

Für Mieterstrom brauchen wir weiter endlich Entlastung von ausbremsenden Abgaben und Steuern.

Die Ust auf die EEG-Umlage ist als Art Doppelbesteuerung ebenso fehlbelastend.

Bernd Katzenberger aus Wuppertal

Mittwoch, 21.12.2016 13:37

Guten Tag, das heutige und zukünftige EEG ist nur noch von Juristen zu verstehen. Das EEG von 2009 war gut verständlich und für jeden Interessierten nachvollziehbar. So waren die Rahmenbedingungen klar und der Eigenheimbesitzer wusste worauf er sich 20 Jahre verlassen konnte. DA müssen wir wieder hinkommen um die Ausbauziele in Form von vielen kleinen Dachanlagen (Einfamilienhäusern) bis 2020 und auch darüber hinaus zu erreichen. So hat es angefangen und so kann es auch weitergehen.

Martin Tutsch aus Mingolsheim

Mittwoch, 21.12.2016 13:16

Hallo!
Zitat: "Mit einem Wirkungsgrad von 22,61 Prozent für eine p-leitfähige monokristalline Silizium-PERC-Zelle mit Bor-dotierten Silizium-Substrat mit großem Durchmesser (243,23 cm) stellt der Photovoltaik-Hersteller Trina Solar den bisherigen eigenen Weltrekord (21,1 Prozent im Juli 2016) ein."
Hier wären gleich zwei zu hinterfragende Aussagen enthalten:
Mit großem Durchmesser (243,23 cm): Das wäre gigantisch! vermutlich 24,23 cm.

Und auch der Wirkungsgradzuwachs beträgt 1,5 ProzentPUNKTE und nicht Prozent: "Mit einem Wirkungsgrad von 22,61 Prozent stellt der Photovoltaik-Hersteller Trina Solar den bisherigen eigenen Weltrekord (21,1 Prozent im Juli 2016) ein. Das ist ein prozentualer Zuwachs von beachtlichen 7,15% und nicht 1,5%! Allerdings steigt der Wirkungsgrad um 1,5 Prozentpunkte von 21,1 auf 22,61 Prozent. So wäre die Aussage richtig.

MfG MT

Thomas Wagner aus Balingen

Mittwoch, 21.12.2016 09:40

Wenn die private Netzkopplung tatsächlich im Dschungel der Paragraphen, Verordnungen und Gesetze bestand hätte, wäre dies ein absolut erfolgversprechender Weg, wie sich die Wirtschaftlichkeit von privaten Solarstrom-Hausanlagen aus der Abhängigkeit des EEG gefreien könnte !
Und wäre ohne staatliches "Goodwill" weiter eine lohnende Investition für Eigenheimbesitzer und deren Nachbarn !

Jakob Zehndorfer aus Maria Rain | http://www.zehndorfer.at

Mittwoch, 21.12.2016 08:24

Eine Gute Idee. Schade, dass der Netzkoppler so komplex (=teuer) ist.

Als einfache Möglichkeit, die heute schon funktioniert, kann ich mir einen 3-phasen Wechselrichter vorstellen, bei dem ich eine Phase beim Nachbarn anschließe. Der Nachbar muss in diesem Fall am gleichen Versorgungsnetz hängen - was in 99% der Fall sein wird. Das wäre also kostenlos!

Für die Zähler (die nur die Energiesumme aller 3 Phasen zählen) wäre das auch OK.

Natürlich sind da noch ein paar Tests durchzuführen und die Normung, sowie die rechtlichen Voraussetzungen zu Prüfen bzw. anzupassen. Ich würde aber davon ausgehen, dass die technische Problematik hier das geringste Problem darstellt.

www.zehndorfer.at

y x aus z

Dienstag, 20.12.2016 17:21

"Die aktuellen Entwicklungen sowie alle relevanten Informationen sind auch Online auf unserer Homepage www.pioniernetz.de einsehbar."

Leider gibt es auf der Seite so gut wie keine Informationen.
Schade, dass auch im Interwiev - zu diesem sehr interessanten Produkt - wenig konkrete Antworten gab...

Theo Hannemann aus 24799Meggerholm

Montag, 19.12.2016 16:14

Hallo Herr Drewes
Herzlichen Glueckwunsch zur Neueroeffnung
Das wuenscht Ihnen der Bauleiter Theo Hannemann
Glueck und Erfolg

Christfried Lenz aus S

Montag, 19.12.2016 16:12

Virtuelle Welt und Angst

Ganz neu ist das „Post-Faktische“ natürlich nicht. Auch ein Hitler kannte den psychischen Mechanismus „Wenn eine Lüge nur oft genug wiederholt wird, wird sie zur Wahrheit“ und nutzte ihn.
In der Auseinandersetzung um CCS zogen es die Befürworter vor, sich mit den Gegnern inhaltlich besser nicht einzulassen, sondern nur immer den Satz „CCS ist eine Klimaschutzoption und muss daher unbedingt eingesetzt werden“ mantramäßig zu wiederholen.

Die seit einiger Zeit überbordende Entkoppelung von Aussage und Fakt hat m.E. zwei Hintergründe:

1.) Durch die Entwicklung der „virtuellen Welt“ ist diese für mehr und mehr Menschen nicht mehr virtuell, sondern real geworden. Für die „wirkliche Realität“ (man muss sich schon anstrengen, um diese überhaupt noch zu benennen!) hat sich die Bezeichnung „analog“ eingebürgert. Damit wird die Realität quasi als eine Abweichung von der eigentlichen – der digitalen – Welt definiert. Je mehr somit das Faktische selbst praktisch abgeschafft wird, umso mehr findet eine Entwöhnung davon statt, dass Aussagen in ihm zu gründen haben.

2.) Das Lügen im Zusammenhang von Klimawandel und Energiewende dürfte eine Angstreaktion sein: Unseren Stoffwechsel mit der Natur derart umzugestalten, dass die Gegebenheiten des Planeten nicht zerstört werden, sondern wir zu einem freundlichen und haushälterischen Umgang mit ihnen gelangen, wäre mit tiefgreifenden Veränderungen unserer Wertvorstellungen und unserer ganzen Existenzweise verbunden. Vermutlich ahnen das Viele, scheuen aber davor zurück, es wahrzuhaben – aus Angst vor neuen und unbekannten Herausforderungen und Umstellungen.

Was man nicht sehen will, wird umgelogen. Die neuen Techniken laden ein zu einer gegenüber dem Vogel Strauß fortgeschrittenen und eleganteren Methode.

Kilian Rüfer aus Bourg-en-Bresse | http://sustainment.de

Montag, 19.12.2016 09:06

Es ist ja schön, wenn Verbände Änderungen gut finden. Was aber sind diese so guten Veränderungen?

S. Viehweger aus Norddeutschland

Montag, 19.12.2016 08:49

Und welche Änderungen wurden nun beschlossen?

hermann bawey aus Cottbus

Samstag, 17.12.2016 14:40

Was soll dieser Blödsinn,von einem wind- und sonnenreichem Tag abzuleiten, dass 95% des Strombedarfs von "Erneuerbaren -- " für wenige Stunden gedeckt werden konnten ! Was wird mit den restlichen 8600 Stunden im Jahr ? Wann wird dieser Wahnsinn der Geldverschwendung durch weiteren Ausbau der "Erneuerbaren ... " endlich gestoppt ? Ein weiterer Ausbau ist erst dann sinnvoll, wenn Alternativen zur derzeitigen Netzregelung vorhanden sind, d.h. eine tägliche Regelleistung von 20 - 40 GW auch ohne Kohleverstromung
vorhanden ist. Dies dauert noch jahrzehnte !

JC W aus Alling

Donnerstag, 15.12.2016 15:00

Mir hat der Meinungsbeitrag nur eingeschränkt gefallen, weil er zu genau dem untauglichen Gegenmittel greift, das er selber als untauglich brandmarkt: Der Gegenlüge.
Die subtilste Form der Lüge ist ja das Weglassen. Das heißt man liefert Teilinformationen, die für sich genommen als Teil der Wahrheit auch wahr sind. Dann stellt man sie neben andere Teilwahrheiten und suggeriert dadurch einen Zusammenhang. Beispiel gefällig?
Zitat (6. Absatz oben): "Aber alle sagen doch, dass die Erneuerbaren Energien die Energiepreise nach oben treiben, also muss es doch stimmen! Da spielt dann keine Rolle mehr, dass die Sprit- und Heizpreise gesunken sind, die Solar- und Windstrompreise in den letzten Jahren immer billiger geworden sind und mit ihnen sich die Strompreise an der Börse auf einem historischen Tief befinden, sowie sich die Industriekunden über massiv gesunkene Strompreise freuen. Nur Haushaltsstrompreise, ein kleiner Ausschnitt aller Energiepreise, sind gestiegen und das vor allem wegen eines gesetzlichen Fehlers in der EEG Novelle
2009 und eben nicht wegen den Erneuerbaren Energien." (Ende des Zitats)
Teilwahrheiten sind: 1. Die Sprit- und Heizkosten sind gefallen, 2. Solar- und Windenergie sind billiger geworden, 3. Die Industriestrompreise für die EEG-befreiten sind gefallen. Dann wird noch behauptet, dass NUR die die Haushaltsstrompreise gestiegen seien, was leider schon nicht mehr stimmt. Auch das nicht EEG-befreite Gewerbe (z.B. der Bäcker um die Ecke) zahlen die EEG-Umlage und sonstige Zulagen, und damit ist ihr Strompreis fast jedes Jahr deutlich gestiegen. Im ersten Satz des Zitats wird vorbereitend behauptet, die folgenden Teilwahrheiten hätten einen Zusammenhang und wären doch ein Argument gegen die Behauptung, EE würden die Energie teuer machen. Teilwahrheit 1 ist aber eine Folge von Fracking und Uneinigkeit der ölproduzierenden Länder. Teilwahrheit 2 unterschlägt, dass die Erzeugungskosten von Solar und Wind in der Kasse immer noch höher sind als in den konventionellen Kraftwerken (deren externe Kosten nicht kassenwirksam sind). Teilwahrheit 3 wird nur für die EEG-befreiten Großverbraucher wirksam, für alle anderen wird das Sinken des Strompreises vom Anstieg der EEG-Zulage überkompensiert, und würde das auch, wenn die Großverbraucher nicht Zulage-befreit würden.
Also Herr Fell: Es ist ärgerlich und letztlich kontraproduktiv, wenn eine gute Sache schlecht vertreten wird - Sie hätten das besser machen können. Oder wie Einstein sagte: Man muss alles so einfach wie möglich machen - aber nicht einfacher!

JC W aus Alling

Mittwoch, 14.12.2016 07:13

Das Methan-Problem wird von interessierten Wissenschaftlern völlig übertrieben. Im Gegensatz zu CO2, das nur durch Photosynthese aus der Atmosphäre gezogen werden kann, zersetzt sich das Methan von alleine durch Oxidation mit OH. Dieser Prozess läuft von alleine, weil dabei Energie frei wird. Die daraus resultierende Halbwertzeit von Methan in der Atmosphäre beträgt 12 Jahre. Einige Prozent Methanverlust bei der Erdgasnutzung können deshalb die Vorteile der Erdgasnutzung (wenn man überhaupt fossile Energien einsetzt) nicht aufheben. Vorteile sind einfacher Transport, geringer Raffinieraufwand, flexibler Einsatz, von den fossilen Energieträgern der "sauberste", was Abgase, Feinstaub, Umweltgefahren und CO2-Freisetzung pro kWh angeht.

Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Montag, 12.12.2016 20:30

Sehr guter Artikel - vielen Dank Herr Fell !

Auch wenn Lügen ungestraft verbreitet werden können, so dürfen wir nicht nachlassen, wo immer möglich, der Lüge die Wahrheit mit Fakten gegenüber zu stellen. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass die Wahrheit ebenso knapp und plakativ formuliert wird, wie die Lüge. D.h. auch wenn es 10 Argumente gegen die Lüge gibt, dann sollten wir in jeder Antwort nicht mehr als zwei Argumente verwenden. Diese müssen möglichst einfach und einleuchtend sein, denn leider sind die wenigsten Menschen an vollständigen wissenschaftlichen Belegen interessiert.

Mir fällt auf, dass in jüngster Zeit Prof. Dr. Harald Lesch verstärkt in die Öffentlichkeit geht, um mit einfachen - für jeden verständlichen Sachverhalten - darzulegen, dass wir dabei sind, die Zukunft unserer Kinder (nicht erst unserer Enkel oder deren Kinder) zu verbrennen.

Bsp.
Letzte Woche erklärte er in einer WDR-Talkshow, dass der November 2016 in der Arktis nicht um 1-2 Grad zu warm ist, sondern um 15 - 20 Grad !

Er belegte das u.a. auch damit, dass auf Spitzbergen Ortschaften evakuiert werden mussten, weil es dort im NOVEMBER in Sturzbächen regnete (das gab es dort um diese Jahreszeit noch nie).

SOLCHE BEISPIELE VERSTEHEN DIE MEISTEN MENSCHEN !

Jörg Behrschmidt aus Hamburg

Montag, 12.12.2016 13:08

Wie sieht es eigentlich mit Grubengas aus, dass in den Kohlegruben freigesetzt wird? Ist dies auch schon betrachtet worden? Solange dies bei den ganzen Betrachtungen nicht erwähnt wird, gehe ich erst einmal von einer sehr zielgeleiteten Betrachtung beziehungsweise Berichterstattung aus. Generell gilt, dass bei der Kohleverbrennung zwischen 40 und 60% mehr CO2 pro freigesetzter Energieeinheit erzeugt wird, nicht zu sprechen von den wesentlich besseren Umwandlungsgraden, die ich bei Erdgas in KWK Anwendungen erhalte. Das fossiles Erdgas genauso wie Kohle weitestgehend in der Erde bleiben soll ist fakt, aber ich denke, dass Erdgas aufgrund verschiedenster Gründe für eine Übergangszeit die besser Alternative ist.

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