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Niklas Salge aus Hambühren | http://www.betten.de/elektro-boxspringbetten-elektrisch-verstellbar.html

Donnerstag, 25.08.2016 23:35

Die Chinesen geben Gas und sind mittlerweile kaum noch einholbar. Schade, dass sich die deutsche Industrie als Vorreiter hier so die Butter vom Brot nehmen lässt.

Rutger Ryzmann aus Düsseldorf

Mittwoch, 24.08.2016 15:26

Herr Schröder hat weder einen Uni-Abschluss, auch wenn Sie das suggerieren wollen, noch hat er Tesla "erfolgreich aufgebaut". Tesla Markterfolg gründet sich auf ein flächendeckendes Schnellladeangebot [...]

Renate Kühnel aus München

Mittwoch, 24.08.2016 12:04

Man hängt aber trotzdem, dass man sich zu 80% selbst versorgt, am Verteilernetz. Das bedeutet der Netzbetreiber muss 100% Strom vorhalten, dafür erhält er aber keine Netzbenutzungsgebühr. Hat also [...]

Christfried Lenz aus 38486 Apenburg-Winterfeld

Dienstag, 23.08.2016 11:47

Warum heißt es in Artikeln zu Batteriespeichern meistens (so auch hier), dass Haushalte mit ihrer Hilfe "bis zu 80%" ihres Stroms selber erzeugen können? - Was mache ich falsch, dass ich seit 3 1/2 Jahren [...]

Thomas w aus Balingen

Montag, 22.08.2016 11:33

Habe ich das richtig verstanden: mit 2 KW PV-Leistung soll eine Ladesäule für Elektroautos energieautark versorgt werden ?? Und das ganze soll eine Schnellladesäule sein und die Ladezeit beträgt 30 [...]

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Niklas Salge aus Hambühren | http://www.betten.de/elektro-boxspringbetten-elektrisch-verstellbar.html

Donnerstag, 25.08.2016 23:35

Die Chinesen geben Gas und sind mittlerweile kaum noch einholbar. Schade, dass sich die deutsche Industrie als Vorreiter hier so die Butter vom Brot nehmen lässt.

Rutger Ryzmann aus Düsseldorf

Mittwoch, 24.08.2016 15:26

Herr Schröder hat weder einen Uni-Abschluss, auch wenn Sie das suggerieren wollen, noch hat er Tesla "erfolgreich aufgebaut". Tesla Markterfolg gründet sich auf ein flächendeckendes Schnellladeangebot und verbesserte Leasingkonditionen, Ein 'Schröder-Effekt' mit einer Verdoppelung der Zulassungszahlen ist allenfalls nach seinem Weggang erkennbar. Im übrigen fehlt der Hinweis, dass Herr Schröder bereits zu einem früheren Zeitpunkt für SonnenBatterie tätig war.

Renate Kühnel aus München

Mittwoch, 24.08.2016 12:04

Man hängt aber trotzdem, dass man sich zu 80% selbst versorgt, am Verteilernetz. Das bedeutet der Netzbetreiber muss 100% Strom vorhalten, dafür erhält er aber keine Netzbenutzungsgebühr. Hat also Unkosten und keine Einnahmen. Ich denke da sind sie schon beim basteln, wie sie das in Zukunft unterbinden können. Autark versorgen und sich vom Netz trennen, ist darum die beste Lösung.

Christfried Lenz aus 38486 Apenburg-Winterfeld

Dienstag, 23.08.2016 11:47

Warum heißt es in Artikeln zu Batteriespeichern meistens (so auch hier), dass Haushalte mit ihrer Hilfe "bis zu 80%" ihres Stroms selber erzeugen können? - Was mache ich falsch, dass ich seit 3 1/2 Jahren meinen Strom mit einer 3 KWp-Anlage und 8 Trojan T 105 225 Ah Blei-Säure-Batterien zu 100% selber erzeuge? (Ist in Wirklichkeit natürlich keine Frage, sondern als Denkanstoß gedacht.)

Thomas w aus Balingen

Montag, 22.08.2016 11:33

Habe ich das richtig verstanden: mit 2 KW PV-Leistung soll eine Ladesäule für Elektroautos energieautark versorgt werden ?? Und das ganze soll eine Schnellladesäule sein und die Ladezeit beträgt 30 - 40 Minuten ??? Da hat jemand entweder falsche Zahlen abgeschrieben und/oder überhaupt keine Ahnung von Elektromobilität !!?? Und was hat das alles mit dem WLan zu tun ??? Wenn Deutschland so zum Leitmarkt für Elektromobilität werden, dann gute Nacht !!

Simitri Kardush aus Hannover | http://helloitsimi.tumblr.com/

Freitag, 19.08.2016 09:17

Finde ich gut, dass sich darum Gedanken macht wird. Ich finde in der heutigen Zeit sollte Strom und Wasser für jedermann zugänglich sein und warum nicht gleich mit erneuerbaren Energien. Trotzdem sollte doch im Vordergrund die Beendigung des Krieges stehen, damit endlich Ruhe einkehrt.

Günther Röhrner aus Böbing

Donnerstag, 18.08.2016 09:43

Zum Thema Strafzölle (subventionierung der Firmen durch den Staat) frage ich mich, wie es sich mit den deutschen Firmen verhält, welche doch auch von der EU und Deutschland massive finanzielle Unterstützungen bekamen und bekommen. Auch ist anzunehemen, dass wenn eine dieser Firmen in Schieflage gerät und mit Schliessung droht und somit zu erwarten ist, das Ausstellungen die Folge sind, der Staat hilft (wie auch bei der Autoindustie).
Wenn man dann die Presseberichte verfolgt, liest man ja gerne dass woeder so und soviele Personen ausgestellt werden sollen.
Was man in diesem Zusammenhang nie oder nur ganz selten hört/liest, wie viele Firmen und Stellen vernichtete wurden durch die Strafzollthematik für China-Moduleund gleichzeitigen Minderung der Einspeisevergütung, weil es für den klassischen Hausbesitzer nicht mehr rentabel ist (der ROI viel zu lange dauert) PV zu installieren.
Andererseits, können sich die deutschen Firmen welche das ganze Strafzolldilemma angezettelt haben, laut Presse wieder gesund stoßen!
Warum muß man zu Gunsten einiger weniger, den Markt und die Chance den grünen Strom voran zu bringen, so zerstören?
Ein verhalten was nicht nachvollziehbar ist!

JC W aus Alling

Donnerstag, 18.08.2016 07:40

Wenn die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen sinkt oder zumindest nicht entsprechend der Erwartung ihrer Produzenten steigt, wird auch ihr Preis solange bis zu einem Gleichgewichtspreis sinken, bis sie wieder konkurrenzfähig sind. Das geht auf mittlere Sicht natürlich nur, wenn dieser Gleichgewichtspreis nicht unter den Gewinnungskosten liegt, sonst machen die fossilen Produzenten Verluste.
Eine zusätzliche Verteuerung der fossilen Brennstoffe, damit der Gleichgewichtspreis höher ist, und an das Preisniveau der Erneuerbaren reicht, ließe sich nur durch die Veranschlagung der externen Kosten (Umweltverschmutzung, Gesundheitskosten, Klimawandel) erreichen. In Deutschland wäre das gar nicht so sehr das Problem, da besteht schon ein weitgehender gesellschaftlicher Konsens, dass diese Kosten real sind. International ist aber noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten, und der Energiemarkt ist ein Weltmarkt.
Erneuerbare mit Erleichterungen zu fördern entspräche also nicht dem Prinzip der Kostenwahrheit, ein sinnvolles Preissystem ließe sich aber nur im internationalen Konsens erreichen.

Erich Waldherr aus 97469 Gochsheim

Dienstag, 16.08.2016 02:32

Wo lebt dieser Mensch, wenn er sagt:
„Wir stellen fest, dass sich das Programm trotz der deutlich abgesenkten Förderung einer stetig steigenden Nachfrage erfreut“, erklärte KfW-Sprecher Wolfram Schweickhardt
Wenn im Juni 1.700 Anträge gestellt wurden und im Juli möglicherweise bis 700 Anträge , kann ich keine steigende Nachfrage erkennen!

Brigitte Zumsteg aus Winterthur | http://geschenkideen.design

Montag, 15.08.2016 13:23

Da muss ich Herr Schachinger zustimmen. Es ist absolut unverständlich, wie einerseits die wiederholte Anhebung der EEG-Umlage in Deutschland durchgewinkt wird während Geschenke an die konventionelle Energiewirtschaft gemacht werden. Es ist wichtig, dass die Einführung von zukunftsträchtige Umwelttechnologien gefördert wird und Deutschland mit aller Konsequenz die Energiewende anstrebt und dadurch eine Vorreiterrolle in Europa einnimmt.

Heinz Ernst Neumüller aus Mannheim

Montag, 15.08.2016 11:58

So einfach ist es leider nicht. Durch die Einspeisevergütung wird ein Gewerbebetrieb unterhalten, der angezeigt angemeldet) werden muss. Dadurch ist das Finanzamt berechtigt, zu überprüfen, ob Einkünfte zu versteuern sind. Dies geschieht durch Aufforderung zur Abgabe einer Gewinnermittlung (Einnahmen-Überschussrechnung) und ggfls. einer Prognose. Das Finanzamt wird dies regelmäßig wiederholen, z.Bsp. alle 5 Jahre. Beim Gewinn kommt es auf den jeweiligen Jahresgewinn an, d.h. Wartungs- und Reparaturaufwendungen, die in der Zukunft anfallen, können erst abgesetzt werden, wenn sie bezahlt werden. Zu berücksichtigen ist ferner, dass nur die anteiligen, auf die Einspeisung entfallenden Ausgaben abgezogen werden dürfen oder der selbstverbrauchte Strom muss mit einem Entnahmewert den Einnahmen hinzugerechnet werden (welches der beiden Verfahren angewendet wird, ist streitig). Im Ergebnis muss also eine jährliche Gewinnermittlung gemacht werden, um die Liebhaberei nachzuweisen. Auch müssen evtl. stille Reserven insbesondere beim späteren Eintritt der Liebhaberei gesondert festgestellt werden.
Hinzuweisen ist noch auf die Verpflichtung, bei der Einspeisung dem Abnehmer mitzuteilen, dass die Kleinunternehmerregelung angewendet wird, da dieser sonst per Gutschrift die Umsatzsteuer vergütet.
Zudem ist noch anzumerken, dass verschiedene Finanzämter, ja sogar verschiedene Sachbearbeiter, unterschiedlich an die Problematik herangehen.

T. V. aus daheim

Donnerstag, 11.08.2016 00:14

Eine AC Batterie, hm? Mit wie viel Herz funktioniert die den ? Vermutlich 0Hz, aber dann ist es eine DC Batterie.

Manuel Gonzalez aus Berlin | http://www.milkthesun.com

Mittwoch, 10.08.2016 11:43

Gute Photovoltaik-Projekte in diesen Größenordnungen - vor allem in dieser Masse - dürfen nicht unrealisiert bleiben, nur weil Kosten zu hoch sind, Förderungen zu niedrig oder schlichtweg Partner zur Realisierung fehlen. Wir helfen Ihnen, Ausschreibungs-Projekte zu realisieren oder zu verkaufen. Wir finden die richtigen Partner oder Investoren für Sie! Nehmen Sie Kontakt zu uns auf über www.milkthesun.com.

Dietmar von Blittersdorff aus Landau

Mittwoch, 10.08.2016 08:04

Worin liegt in diesem Modell die Weiterentwicklung? (Mieterstrom 2.0?) Das liest sich eher wie ein Rückschritt von Mieterstrommodellen.

Friedrich Großkopf aus 91487 Vestenbergsgreuth

Montag, 08.08.2016 18:04

Es ist seltsam, warum ausgerechnet Schutzzölle auf chinesische Solarmodule dem deutschen PV-Markt in irgendeiner Weise helfen könnten. Woher wissen eigentlich ausgerechnet Installateure, dass chinesische Subventionen die günstigen Modulpreise bedingen?

Die Politik (und mutmaßlich entsprechende Lobbyarbeit) hat durch irrsinnige Verkomplizierungen und Bürokratie ein Monster geschaffen. Der wirtschaftlichsten regenerativen Energiequelle wird in Deutschland der Todesstoß versetzt und dem Bürger wird das Ganze als notwendiger Schritt im Rahmen der Energiewende verkauft. Und zu allem Überfluss können wir es uns "leisten", etwas teuerere Module zu installieren als der Rest der Welt?

Das pv magazine macht sich dann auch noch zum Handlanger durch die Publizierung von solch einer unnützen Studie. Traurig!

Frederic Drouard aus Frankfurt | http://www.solartraders.com

Montag, 08.08.2016 09:50

Eine von der EU Prosun gekaufte Studie spiegelt ein Marktbild wieder das wir so nicht teilen können. Auf unserem Photovoltaik Marktplatz www.solartraders.com sind über 5.000 europäische Photovoltaik Unternehmen registriert und unsere Erfahrungen decken sich ganz und gar nicht mit den Ergebnissen der hier präsentierten Umfrage. Zudem gibt es bereits zahlreiche europäische Hersteller die deutlich unter dem Mindestimportpreis verkaufen. Bei Projekten gehören hierzu unter anderem auch Mitglieder der Vereinigung EU Prosun. Abgesehen von dem politischen hin-und-her in Bezug auf das EEG hat dem Solar Markt bisher nichts so sehr geschadet wie diese unsinnige Einfuhrbegrenzungen.

JC W aus Alling

Freitag, 05.08.2016 13:29

Im Effekt ist das wie eine Erlös-Flatrate auf die Errichtung von PV- und Windanlagen, nur etwas komplizierter. Wenn man jetzt technisch wie kalkulatorisch etwas weiterdenkt, könnte man aus 4722 GWh Strom Wasserstoff mit einem Brennwert von 330Mio Liter Heizöl (also pro Bundesbüger etwa 4 Liter Heizöl) produzieren. Den Strom, der dafür nötig ist, bezahlen wir jetzt schon, bloß produziert wird damit nix - schade, aber auch ein Chance. Um die Nutzungsdauer der Elektrolyseanlagen zu verlängern, müsste allerdings der Überschussstrom zwischengespeichert werden. Die Abgabe aus dem Speicher um die Elektrolyse zu betreiben, kann dann allerdings nicht mehr kostenlos sein, weil Speichern auch Geld kostet.

Hans Diehl aus Rüsselsheim | http://Schönauerhofstraße

Donnerstag, 04.08.2016 22:41

Die Umlage steigt, aber für die Verbraucher muss sich nichts ändern, wenn die Versorger mitspielen.


Es ist für mich unverständlich, dass dieses „Paradoxon“ seit 2010 der Änderung des Wälzmechanismus so selbstverständlich hingenommen wird.


Ab 2010 gilt, je niedriger die Börsenpreise, desto höher die Umlage.

Mit anderen Worten, je billiger ein Versorger Strom einkaufen kann, desto mehr Umlage muss sein Kunde bezahlen.

David V. aus Münster | http://www.photovoltaik.one

Donnerstag, 04.08.2016 19:27

Ganz ehrlich, solange der Diesel noch unter 1€ kostet, wird sich kein Mensch für ein Elektroauto entscheiden... Traurig aber wahr...

Klaus- Michael Baltruschat aus Berlin | http://www.mbd-bauservice.de

Mittwoch, 03.08.2016 10:17

Hat denn jemand tatsächlich an den ernsthaften Willen der "Bundesregierung" zu einer Energiewende geglaubt?
Wirklich wirksame Technologien werden massiv ausgebremst, statt dessen werden Fördergelder ausgeschrieben,
wohl wissend, dass es wieder einmal am Bürgerwillen vorbei geht.
Mich würde mal interessieren, wer die Antragsteller sind, wahrscheinlich öffentliche Institutionen und Behörden, die diese Autos mit Steuergeldern bezahlen.
So wird auch die Auto- und Kraftstoffindustrie nicht zur Investition in E-Zapfstellen und Infrastruktur motiviert.
Alles nur Alibi und mehr Schein als Sein.

h. Meier aus München

Samstag, 30.07.2016 10:47

Gleichbehandlung sollte nicht nur 40%EEG über 10KW bedeuten sondern x-KW pro Wohnung auf dem Grundstück/Grundbuchnummer bezogen also etwa 5KW/Wohnung & 5MWh/Jahr mindestens aber gleiche Regelung wie beim Einfamilienhaus.
Oder Hr. Müller sind Mieter & Eigentumswohnungseigentümer weniger Wert als Einfamilienhausbesitzer?

JC W aus Alling

Freitag, 29.07.2016 07:07

Auch Clinton wird mit einer widerwilligen bis feindlichen Ministerialbürokratie zu kämpfen haben. Obama hat auch deshalb so wenig erreicht, weil die ausführenden Organe nicht mitgezogen haben. Der Graben in der amerikanischen Gesellschaft war schon lange nicht mehr so tief wie heute. Man wird froh sein können, wenn es nicht zu einem dritten (oder vierten, wenn man den Umgang mit der Urbevölkerung mitzählt) Bürgerkrieg kommt. Schaut man sich die Entwicklung in einigen Ländern an, dann wird die allgemeine Tendenz zur Selbstüberhöhung deutlich: Türkei, Ungarn, Polen, Frankreich, England, Deutschland (AfD) - überall das gleiche Bild. Aus Minderwertigkeitskomplexen entsteht eine "Ich zuerst"-Bewegung. Wahrer Überlegenheit empfiehlt es sich deshalb, behutsam vorzugehen. Deutschland hat damit seit dem Ende des zweiten Weltkriegs viel erreicht. Letztlich kommt es darauf an, dass niemand abgehängt wird, jeder sich in den notwendigen Kompromissen wiederfindet. Wer mit der Brechstange vorgeht, wird scheitern.

Wilhelm Heisse aus Landsberg am Lech | http://www.solar-heisse.de

Donnerstag, 28.07.2016 18:38

Hans Urban verläßt Schletter!

Eigentlich undenkbar! Der Mann hat sehr viel geleistet.
Wieder geht einer aus der Pioniergeneration. Schade!

Wilhelm Heisse, Solar Heisse, Landsberg

Jörg Reinhardt aus Eilenburg

Montag, 25.07.2016 13:04

Bei einer PV Anlage von 9000kwh im Jahr und einer Speichermöglichkeit von 8kwh wie oben im Artikel beschrieben belaufen sich die Anschaffungskosten auf ca.24000,-€ Netto (ca.12000,-€ für den Speicher)für die gesammte Anlage. Der Speicher ist zur Zeit mit 22% KFW bis knapp 40% SAB (nur in Sachsen) Fördefähig was eine Reduzierung der Kosten von ca.2600,-€ - ca.4800,-€ entspricht.
Geht man vom niedrigsten Wert der Förderung aus so kostet die Anlage in diesem Fall aktuell noch 21400,-€
Da bei solch einer Anlage der Autarkigrad bei ca. 80% liegt bleiben ca. 2600kwh übrig zur Einspeisung(8000kwh -20% = 6400kwh Eigennutzung und 2600kwh Einspeisung 1600kwh+1000kwh bei 9kwh Anlage (ca.320,-€ 20Jahr garantiert) welche aber mit dem Strombedarf im Winter gegengerechnet werden müssen(1600kwh x ca. 0,30€ = 480,-€ aktuell).
Diese Rechnung beruht auf der garantierten Erzeugung der PV -Anlage von 9000kwh im Jahr, welche in fast allen Fällen deutlich übertroffen wird!

Rechnet man nun noch die Preissteigerung von 3% pro Jahr für Netzstrom hinzu ergibt dies einen jährlichen Kostenfaktor von durchschnittlich ca.645,-€ über 20Jahre für 1600kwh Strom aus dem Netz. Die Kilowattstunde Netzstrom wird demzufolge von aktuell ca.0,30€ bei 3% Kostensteigerung jährlich bei dann ca.0,52€ liegen, im Durchschnitt für die 20 Jahre also bei 0,40€!
Bei 0,40€ die kwh würde ohne PV-Anlage der Strom also im Schnitt für 20Jahre und 8000Kwh pro Jahr 64000,-€ kosten!

Mit PV-Anlage und einen Eigenverbrauch von 30% liegen die Kosten über 20Jahre noch immer bei ca. 40564,-€ inklusive der Kosten für die Anlage(2400kwh jährlicher Eigenverbrauch , 5600kwh Netzbezug zu 0,40€ + Anschaffungskosten PV -Anlage, abzüglich Einspeisevergütung von unterstellten 6600kwh jährlich und 20 Jahren von 16236,-€ )!

Mit PV- Anlage und Speicher und einem unterstellten Eigenverbrauch von 80% bei der beschriebenen Speicherlösung von 8kwh ergeben sich Kosten von ca.28100,-€ (Anschaffungskosten PV & Speicher inkl. KFW Förderung 21500,-€ + Kosten für Netzstrom 13000,-€ für 20 Jahre und unterstellten 1600kwh Verbrauch im Jahr abzüglich Einspeisevergütung von 2600kwh zu 0,123€ 320,-€ x 20 Jahre = 6400,-€)

Bei einem Unterstellten Verbrauch von 8000kwh pro Jahr ergeben sich somit Kosten von 0,40€ pro kwh ohne alles, 0,2535€ mit PV und 0,1765€ mit PV und Speicher inklusive aller Anschaffungskosten!

Je länger dann der Speicher hält, um auf den Sinn der Ladezyklen zurück zukommen, um so Rentabler wird die Anlage also, da ja nach 20Jahren nicht die Erzeugung und Nutzbarkeit endet.

Geht man nun noch den Schritt mit der aktuell neuesten Entwicklung der sogenannten Stromspeicher -Cloud und der damit vollkommen Netzbetreiberunabhängigen Versorgung wird es höchstwarscheinlich noch günstiger, ist aber zur Zeit nicht seriös Berechenbar und bleibt somit Aussen vor.

Um allen noch genauer rechnenden den Wind aus den Segeln zu nehmen, ja es Falle Versicherungen an, ja es werden eventuell auch Reparatur und Reinigungskosten anfallen, aber es fallen sicher auch mehr Gewinne bei einer 9Kw Anlage an als die unterstellten 9000kwh- somit sollte dies sich ausgleichen- Erkennbar bei meiner Rechnung sollte aber der Einspareffekt für alle sein, auch wenn der ein oder andere meint die Preise steigen so nicht oder ähnliches.

Schaut man zurück so haben sich die Preise in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt und würden somit eine noch höhere jährliche Preissteigerung als 3% durchaus rechtfertigen!

Hans-Jörg Rieber aus Mötzingen

Mittwoch, 20.07.2016 19:39

Eigentlich ist das alles eine Frechheit. Ich bezahle für selbst genutzten Strom eine in meinen Augen zu hohe Umsatzsteuer. Dann wird mir der eigengenutzter Strom noch in der Einkommensteuer als Einnahme berechnet und das privat zu versteuernde Einkommen nach oben korrigiert...Darf ich jetzt auch bei meinem Betrieb den Verlust gegenrechnen der mir durch die Eigennutzung entstand? Konnte ja dadurch weniger Strom verkaufen....

JC W aus Alling

Mittwoch, 20.07.2016 16:51

Die Umwelt Arena gibt in der Broschüre zu dem Haus einen rein elektrischen Wirkungsgrad über elektrolytische H2-Erzeugung und anschließende Verstromung in der Brennstoffzelle von 18-19% für die Langzeitspeicherung an. Das ist nicht schlecht, und wird noch viel besser, wenn man, vor allem im Winter, die Abwärme sinnvoll nutzen kann. In einem Gesamtenergiesystem stellt sich natürlich sofort die Frage, ob es sinnvoll ist, den gut langfristig speicherbaren und transportierbaren Energieträger Wasserstoff dezentral zu erzeugen und wieder zu verbrauchen. Aber die Nutzung der Abwärme der Brennstoffzelle ist sinnvoll nur dezentral denkbar. Für andere Anwendungen (v.a. Verkehr) kann der Wasserstoff auch zentraler und damit im Zweifelsfalle effektiver mit Strom aus Windkraft etc. erzeugt werden.

Brigitte Schütze aus Maxhütte-Haidhof

Montag, 18.07.2016 10:40

Respekt, tolle Idee.
Zum Weiterspinnen: Öffentliche Steckdosen mit Codezugang nicht nur fürs Auto, sondern auch fürs Handy, Tablett, den Rollstuhl-Akku etc.
Gibt's die "Strom-Kreditkarte" dann auch als Prepaidversion?
Ich hätte als Ergänzung noch gerne die aufklebbaren Solarmodule, die auf dem schattenlosen Großparkplatz meine Batterie wieder laden.

Martin Pichlmaier aus Bad Abbach

Samstag, 16.07.2016 12:13

Erst mal: Ich bin kein Fachmann in Sachen Steuer, aber ich habe am 11.07.2016 beim Finanzamt nachgefragt, wie jetzt genau die Besteuerung des Eigenverbrauchs läuft.
Versteuern muss man ihn, wenn man die Umsatzsteuer der Installation über den umsatzsteuerpflichen Betrieb der Photovoltaikanlage zurückgeholt hat; denn irgendwann muss IMMER etwas Erzeugtes versteuert werden, entweder beim Kauf der Anlagen, oder halt dann bei der Erzeugung.
Die Einspeisung wird versteuert über den Netzbetreiber (bzw. der zahlt die Steuer an mich, die ich dann abführe), also muss nun irgendwie auch der eigenverbrauchte Strom versteuert werden.

Nun zur Besteuerung selbst:
Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder man nimmt einen fiktiven/pauschalen Strompreis von 20ct/kWh - man muss eben nicht den Strompreis nehmen, den man selbst zahlt - oder man zahlt prozentual über die Installationskosten, die über 20 Jahre verteilt werden.

Beispielsrechnung zu Möglichkeit 1:
1000 kWh Eigenverbrauch im Jahr ergibt: 1000kWh* € 0,20/kWh = € 200.
Davon jetzt die 19% Umsatzsteuer ergibt € 38,00, die man nun abführen muss.

Beispielsrechnung nach Möglichkeit 2:
Installationskosten € 10.000, über 20 Jahre sind € 500.
Bei 30% Eigenverbrauch sind das € 500* 30% = € 150.
Davon jetzt 19% Umsatzsteuer sind € 28,50.

Keine Garantie auf diese Information, bitte sicherheitshalber selber beim Steuerberater oder Finzanzamt nachfragen.

Viele Grüße
Martin

Andreas Reitmann aus 02633 Liebon | http://Www.Liebon.de

Donnerstag, 14.07.2016 11:31

Hallo Herr Wilhelm Heisse,

Da muss ich Ihnen voll zustimmen. Es mangelt nicht an dem Willen und der Motivation von (meist kleinen) privaten Investoren, die sich eine PV-Anlage bauen lassen wollen. Das Nadelöhr sind schon seit Jahren die Banken. Eigenverbrauch gilt bei den Banken nicht als Finanzierungssicherheit. Die EEG Vergütung ist als Sicherheit weggefallen. Dadurch bekommen die meisten Interessenten sogar bei GLS, UmweltBank und den anderen Banken sowieso keine finanziellen Mittel für PV.

Leider wird auch durch die Finanzwirtschaft die Energiewende ausgebremst.

Sonnige Grüße
Andreas Reitmann

Wilhelm Heisse aus Landsberg am Lech | http://www.solar-heisse.de

Donnerstag, 14.07.2016 08:37

Sehr geehrter Herr Stepan Riss,

leider liegen Sie mit Ihren Informationen über die Kreditfinanzierung von Stromspeicher total falsch.
In der Praxis !!! gibt es das immense Problem, daß die Banken das KfW 275 (Tilgungszuschuß für Stromnspeicher) nicht bedienen wollen. Somit sind ca. 40 % alle Interessentanfragen ohne Wert.
Die Banken argumentieren daß Sie 6 Stunden Verwaltungsarbeit für den Kredit haben und nur eine sehr geringe Bearbeitungsprovision von der KfW bekommen. Auch fallen viele Intressenten auch durch einen Prüfraster. Freiberufler, Rentner, Arbeitsplatzwechsler bekommen auch bei der " Notlösung" SWK keinen Kredit.
Das Tilgungszuschußprogrammm für Stromspeicher ist ein bürokratisches Monster. Lt. BSW sagt die KfW das beschriebene Probleme Einzelfälle sind. Das stimmt nicht. Es könnten viel mehr PV Anlagen und Stromspeicher verkauft werden wenn die Bedienung des Darlehens laufen würde. Wer tut endlich etwas dagegen. Die KfW müßte aus allen Seiten - auch von Seiten der Speicherhersteller - angegangen werden. Nichtstun hilft nicht.

W. Heisse - Solar Heisse Landsberg am Lech

Peter Doll aus Hemsbach | http://www.sunpeak.eu

Mittwoch, 13.07.2016 09:39

Was für ein Interesse kann der Anteilseigner MVV haben, den Kunden nicht mehr aus seinen eh schon defizitären Block 9 in Mannheim zu versorgen und anstelle dessen den ehemaligen Kunden unabhängig zu machen, wenn nicht wenigstens die dem Kunden verkaufte PV Anlage mit Speicher eine große Marge bringt.
Was also kostet eine solche Anlagen und was hat Beegy, was andere Sonnen oder Senec nicht schon haben?

Matthias Martetschlaeger aus Naarn

Dienstag, 12.07.2016 18:32

Vom Renault Zoe sind drei Varianten in der Auflistung des BAFTA. Fairerweise muss man diese zusammenzählen, wenn man eine Reihung nach Fahrzeugen macht. Dann ist der Renault Zoe Nr. 1 mit 184 Exemplaren und der BMW i3 Nr. 2 mit 127 Exemplaren.

micha drese aus bremen

Dienstag, 12.07.2016 15:07

"Widersprüchlich nennt der Karlsruher Anwalt Peter Nümann die Belastung der Eigenversorgung mit EEG-Umlage, die Mieterstrommodelle derzeit unwirtschaftlich macht." Verstehe ich nicht. Die Gestehungskosten liegen bei ca. 10ct./KWh; zzgl.volle EEG-Umlage sind das 16,25ct./KWh. Da ist also reichlich Luft von ca. 13ct./KWh für den Vermieter, Geld zu verdienen und für den Mieter zu sparen. Offenbar ist das wohl nicht genug.

"Aktuell liegen wir hierdurch bei der Photovoltaik bei weniger als einem Drittel des Ausbaukorridors. Gleichzeitig wäre Mieterstrom ohne Förderkosten bis zum technischen Potenzial ausbaubar. Warum also weiter bremsen?"

Warum denn bremsen? Wären die Beteiligten von der Energiewende getrieben und nicht von gewinnbringenden Geschäftsmodellen, würde der Ausbau zügig voran gehen. Es geht aber um Besitzstandswahrung, da wird die Energiewende wie ein Gebetbuch inflationär bemüht. Und den an Mieter gelieferten Strom/Energie noch zu fördern, wäre wohl wirklich das Irrenhaus. Die Förderung war für Netzeinspeisung mit Einspeisevorrang gedacht, nicht aber für die im Gebäude erzeugte und verbrauchte Energie. Das hierfür nichts vergütet wird, kann nicht im Umkehrschluß bedeuten, keine EEG-Umlage zahlen zu müssen - aus Gründen sozialen Gerechtigkeit. Was hier aus dem mal gut gedachten Ansatz der Erneuerbaren gemacht wird, ist mittlerweile grotesk. Man fragt sich, wer die notwendigen backup-Kapazitäten wie power-to-gas einmal bezahlen soll, wenn hier schon so ungleich gedacht wird. Und ohne backup, die auch als Letztverbraucher eingestuft sind, geht keine Energiewende - auch mit 200GW PV nicht.

Aber das ist was für Energietechniker, nicht für Juristen.




micha drese aus bremen

Dienstag, 12.07.2016 08:57

Was hier vom Autor als einziger Lichtblick bezeichnet wird, ist an Ignoranz und mangelnder sozialer Verantwortung - Neusprech: Nachhaltigkeit - kaum zu überbieten. Fell und viele andere haben die Befreiung von der EEH-Umlage bei Großverbrauchern stets kritisiert, als Ursache und Motor der steigenden EEG-Umlage. Da wundert es schon gewaltig, daß die mögliche Befreiung bei Mieterstrommodellen als Lichtblick gefeiert wird. Für mich ist es einfach eine weitere Umverteilung von unten nach oben, denn Vermieter können jetzt bspw. für 20ct./KWh die Energie an Mieter verkaufen ( Vom EEG gibts es ca. 11ct.), der Mieter spart für einen Teil seines Jahresverbrauches ( zwischen 20-40%) ca. 10ct./KWh, für den anderen Teil steigt aber die EEG-Umlage zwangsläufig, da auf weniger Netzbezug die gleiche Kostenumlage durch Vergütungen anfällt. Das wird sicher die alleinerziehende Mutter in Wanne-Eickel erfreuen, die keine Solaranlage auf dem Dach hat. Und bei den geringen Gestehungskosten den Vermieter, der diese mit 20ct./KWh finanzieren kann. Supermodell. Und womöglich soll der Überschußstrom noch eingespeist werden, damit sichs noch besser rechnet. Denn den wird es auch geben, es sei denn, die Anlagen sind so klein bemessen, daß kein Überschuß anfällt. Dann allerdings wäre der Anteil, den der Mieter vom Vermieter beziehen kann, auch äußerst gering. Die Welt ist ein Irrenhaus. Und Deutschland die Intensivstation. So, Herr Fell, wird das nix mit der weltweiten Energiewende, an dem der Bürger teilhaben soll.

Manfred Millmann Bund Naturschutz aus Erbach/Odw. | http://Neckarstrasse

Montag, 11.07.2016 12:02

Wenn man weiß, welche Mandatsträger von der Fossilenlobby alimentiert werden, ob persönlich oder Parteispenden, muss sich über nichts wundern.Die Herrschaften tun nur ihre Pflicht;schließlich werden sie gerade dafür bezahlt.

Jan-Peter Homann

Montag, 04.07.2016 09:08

Hallo Karl-Heinz Remmers,
Schön, dass auch im PV-Magazin über die Blockchain berichtet wird. Ich teile ihre Ansicht, dass diese noch junge Technologie viel Potential hat unsere (Energie-) Wirtschaft zu transformieren. Deswegen würde ich mich freuen hier mehr über Anwendungen aus dem Bereich erneuerbarer Energien lesen zu können.
Bei allen Potentiealen sehe ich zum momementanen Zeitpunkt noch eine Reihe Herausforderungen, die zu meistern sind:
1) Energie-Effizienz und Energie-Mix der Infrastruktur von Bitcoin und Ethereum: Bitcoin und Ethereum sind die derzeit führenden gloablen öffentlichen Blockchains. Beide Projekte haben derzeit noch das Problem, dass ihre Infrastruktur (noch) nicht energieeffizient ist und dass der Energiemix nur begrenzt nachvollziehbar ist, mit dem die Infrastruktur betrieben wird. Der energieaufwendigste Teil der Blockchain Infrastruktur ist das sog. Mining (Berechnung) der kryptografischen Schlüssel um Transkationen sicher zu signieren. Das Bitcoin Mining wird cin chinesischen Anbietern dominiert, wodurch der Strom-Mix der Bitcoin Infrastruktur weitgehend dem chinesischen SDtrom-Mix entspricht. Bei Ethereum sieht es ähnlich aus.
2) Ungeklärte Fragen der Netzwerk-Topologie
Das Konzept der öffentlichen Blockchains Bitcoin und Ethereum basiert darauf, dass viele Teilnehmer einen eigenen Knoten im Netzwerk betreiben, auf denen die Transaktionen im Netzwerk gespeichert und für andere Teilnehmer zur Verfügung gestellt werden. Jeder Knoten enthält dabei die Historie sämtlicher bisheriger Transkationen. Beim Bitcoin sind dies mittlerweile weit über 100 GB an Daten, die Peer to Peer ausgetauscht werdeb müssen, bevor ein neuer Knoten laufen kann. Das Aufsetzen eines neuen Knotens kann bei Bitcoin durchaus 10-14 Tage Datenimport von anderen Knoten bedeuten, bis dieser lauffähig ist (eigene Erfahrung).
Die Netzwerk-Topologie des Bitcoins ist seit einigen Monaten bezüglich des Durchsatzes an konzeptionelle Grenzen gestoßen, deren Überwindung der Bitcoin Community derzeit sehr viel abverlangt. Mit Ethereum wird sich das voraussichtlich ähnlich entwickeln.
3) Ungeklärte Sicherheitsfragen
Viele Projekte innerhalb der öffentlichen Blockchains haben massive Sicherheitsprobleme. So auch die im Artikel erwähnte DAO (Dezentrale Anonyme Organisation). Das Kernkonzept der Blockchain ermöglicht es Transaktionen bzw. Verträge unter einem Pseudonym zwischen zwei Instanzen oder innerhalb von Gruppen durchzuführen. Dies führt oftmals zu dem Problem, dass Personen, die durch Hacks andere schädigen nicht identfiziert werden können. Die im Artikel erwähnte DAO musste aufgrund von massiven Hackerangriffen einer oder mehrer anaonymer Mitglieder (temporär?)gestoppt werden und und es ist unklar, ob es den Hackern gelingen wird ca. 25% des eingesammelten Kapitals zu entwenden...

Zwischenfazit:
Die aufgeführten Probleme werden in einigen Jahren mit ziemlicher Sicherheit als Kinderkrankheiten der öffentlichen Blockchain überwunden sein. Neben den großen öffentlichen Blockchain gibt es weiterhin Firmen-Konsortien, die branchenspezifische Blockchains aufsetzen, wie z.B. der Finanzsektor, um die oben aufgeführten Problem geziehlt adressieren zu können. Ich könnte mir vorstellen, dass dies für den Sektor der erneuerbaren Energien durchaus Sinn machen könnte, um z.B. sicher zu stellen dass die Infrastruktur mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Ich freue mich jedenfalls über jeden Austausch zu dem Thema und werde ggflls berichten, wenn ich auf Neuigkeiten stoße.




Bund Naturschutz e.V. Millmann aus Erbach/Odw.

Montag, 04.07.2016 07:03

Wer so kohleaffin ist und auf die Spendenkohle der Energiewendefeinde angewiesen ist, pfeift auf Fristen und Vorschriften. Der eigene Bedarf an Kohle erlaubt keine weiteren Verzoegerungen.

AE-Tec Alternative Energi Jörg Meincke aus Moers | http://https://www.ae-tec.solar/teslaenergy/powerwall-installation.html

Freitag, 01.07.2016 19:54

Also wir haben vor Kurzem den SMA Sunny Boy Storage mit der Tesla Powerwall installiert, ich kann nur sagen, hier hat sich SMA mal wieder selbst übertroffen. Im Vergleich zum Sunny Island eine deutlich schnellere und einfachere Installation. Inbetriebnahme absolut problemlos und selbsterklärend. Ein Top Gerät für den Betrieb der Powerwall und zukünftigen Hochvoltbatterien.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin

Freitag, 01.07.2016 14:36

Es ist noch bizarrer als in Deutschland- eine Schrauberwerk eröffnet ein Verfahren gegen Volkswagen weil die in großen Serien viel billiger und besser produzieren als die Schrauber. Na dann- Ausgang dürfte ja schon klar sein denn es geht ja auch wie in der EU nur darum jetzt die passenden Argumente (und seien sie erlogen) zu finden um China halt rauszuhalten. Grüße an die türkischen Schrauberbuden: Dann machen Euch danach die Deutschen und die Polen platt. Oder werft Ihr die dann trotz Zollunion mit anderen fadenscheinigen Gründen auch raus? Wäre schön anzusehen- mehr PV wird damit in der Türkei sicher nicht verkauft.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin

Freitag, 01.07.2016 11:33

Mit den derzeit als Desast zu bezeichnenden Erfahrungen mit Garantien von div. Modul- und Wechslrichterhersteller sollte die Speicherszene überlegen die Garantien mit einem Fonds- oder anderem Absicherungsmodell zu hinterlegen. Garantien in der Szene werden sonst zunehmend als ohnehin wertlos wahrgenommen. Auch warne ich dringend vor einer neuen Garantieinflation die seriös von den meisten Unternehmen ohnehin kaum zu hinterlegen sein wird.

Winfried Wahl aus Homburg | http://www.rrc-ps.com

Donnerstag, 30.06.2016 11:16

Es ist und bleibt eine Skandal, was sich da rund um den Europäischen Solarmarkt tut. Energiewende abgewürgt, ein "Erneuerbares Energien Gesetz" was seinen Namen nicht verdient und ein Unternahmen, das beim aktuellen Rechtsstreit in den USA wegen Nichterfüllung von Verpflichtungen erneut kurz vor dem aus steht.
Ich würde es nicht bedauern, wenn demnächst in Bonn die Hemlock Fahne weht....

ilker Aksoy aus 96465 Neustadt bei Coburg

Donnerstag, 30.06.2016 10:21

Sehr geehrtes PV Magazin Team,
ich hatte schon in Berlin in ersten "Schwarze Schafe" round table die thematik der Solarleitungen angesprochen.
D.h. freut es mich sehr dass das Thema aufgegriffen worden ist.
Wir die Prysmian Group haben in den letzten Monaten mit sehr vielen Namenhaften Zeitschriften, (ausgenommen Photon) kontakt aufgenommen um genau dieses Thema nämlich Isolationsfehler an PV Anlagen erzeugt durch nicht Normkonforme Solarleitungen!
Gerne würden wir als der Welt größte und älteste Kabel und Leitungshersteller Sie professionell in solchen Artikeln mit unterstützen.
Mit den besten Grüssen
Ilker Aksoy

Michael Stark aus Rostock | http://www.starkprojekt.de

Mittwoch, 29.06.2016 18:22

Wer sein Geld in Qatar drucken lässt, ist auf den deutschen/europäischen Markt nicht angewiesen...
Die deutschen Installatuere schon!
Warum bleiben die angeblich 20 Unternehmen der EU-Pro-Sun-Initatiative eigentlich anonym?
Sind es doch nur Scheinkämpfe von Briefkastenfirmen odr sitzt in jedem Aufsichtsrat der gleiche Kopf?

Tomas Biermann-K aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Montag, 27.06.2016 11:07

Wie können Sie nur so breit die Falschdarstellungen der CDU-Plitiker wiedergeben, die Gegensicht der Opposition aber nicht. Es gibt viel mehr, auch sehr wissenschaftlich belegte Kritik an diesem Kohlestrommarkt-Gesetz. Was für einen Bürgerenergiemarkt getan werden müsste findet man bei den SunOn-Merkpunkten beim Enegieministerium: www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Strommarkt-der-Zukunft/Strommarkt-2-0/stellungnahmen-weissbuch.html? + bei www.sunon.org/2.html

Tomas Biermann-K aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Montag, 27.06.2016 10:49

• PV-Vergütungen nach atmenden Deckel-Mechanismus logisch
Fühlbar erhöhen wenn Zielzubau unterschritten wird, also ab 2499 MW!
Derzeit wird aber erst ab 1499 MW a nicht mehr gesenkt.(Zubau 2016-02-2015-03 nur 1367 MW ) + erst bei nur 999 MW würde erhöht.
Ziel müsste nach der Fraunhofer ISE-Spitzenforschung zudem 7500-8000 MW a (jährlicher) Zubau sein; laut HTW-Prof. Quaschning sogar 15 GW a PV f. Gesamt-Energie
Zunehmend ist dabei auch bei PV Repowering abzuziehen,
wie bei Windenergie, die überwiegend auf kurzem Weg vom Land kommen sollte, ebenfalls zu 7000-8000 a (incl. Meereswindenergie, wenn möglich)

Tomas Biermann-K aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Montag, 27.06.2016 10:33


Wie das EEG 2016 für bürgersolare Energiewende verbessert werden müsste, schet kein Abgeordneter begrifen zu haben. Wie werden Sie dazu erreicht? Bei der SPD fehlt schmerzlich der Beitrag der Hermann Scheer Tochter Nina und EE-Expertin ?
STICHWORTARTIGE Kurzaufzählung, was zu verbessern ist:
wird folgend kurz begründet + ergänzt:
• EEG-Ausgleichsmechanismus von 2009 + 2015 mit Tagesbörsenzwangsverkauf in kostengünstige Direktwälzung ändern
• Direktsubventionen aus dem Bundeshaushalt für schädigenden Atom- + Kohleenergien einpreisen.
Nach FÖS-Berechnung sind so 40 Mrd € a oder 10-11 Cent/ kWh einsparbar.
• PV-Vergütungen nach atmenden Deckel-Mechanismus - wenn dann logisch
• Alle PV-Arten bzw. Orte passend fördern + mindestvergüten:
- PV-Vergütung nach lokaler Einstrahlung differenzieren, nachteilige Potentiale ausgleichen
- Ost-West-Anlagen sind Netz + Speicher entlastend, haben aber nur ca. 70% Ertrag von südlich ausgerichteten; ausgleichend vergüten
- PV-Fassadenanlagen ersparen Baumaterial + erschließen zusätzliche unversiegelte Flächen, haben ca. 60% Ertrag im Vergleich mit südlichen; ausgleichend vergüten
- PV bei Denkmalschutzgebäuden ergänzt diese und ist gefördert verträglich möglich
- PV-Feldanlagen passen sonder genehmigt auch auf Äcker
• Ökostromdirektvermarktungs-Verordnung direkt ohne Börsenverkaufszwang und ohne Steuern + Abgaben für Vermieter u. ä.
• PV-Aufbau ohne Zwang zu Ausschreibungen (– nur zusätzlich als wählbare Alternative für Konzerne u. ä.)
• EEG-Konto mit geringem Plus von höchstens 100 Millionen €
• Alt-EEG-Vergütungen bis 2012 über einen Innovationsfonts bezahlen
• EEG-Umlage von Ust befreien

www.sunon.org

Joachim Falken aus Berlin

Samstag, 25.06.2016 13:33

Wenn dass die Strompreise erhöht werden, wird die Regierung wieder etwas von "Vorgaben der EU" faseln.
So zerstört man auch die Akzeptanz für ein gemeinsames Europa.

Joachim Falken aus Berlin

Samstag, 25.06.2016 13:21

Frau Verlinden forderte einen "Photovoltaik-Ausbau von mindestens 5000 Megawatt jährlich".
In der Überschrift wurden daraus dann (genau) 5000 MW. Schon ein Unterschied.
Gerade bei einem Festpreissystem wird eine Mindestzahl ja gerade nicht punktgenau erreicht; während die Menge in einem Ausschreibungssystem gerade die Obergrenze der tatsächlichen Installationen abbildet.

josef mitterer aus dorfen

Freitag, 24.06.2016 10:40

ja das Auto ist Systemrelevant. Größtes Problem neben milchmädchenrechnenden BWLern: die Politik ist direkt beteiligt! siehe VW und das Land Niedersachsen als Großaktionär....Steuersparmodelle und falsche "Technik" z.b.Pumpe-Düse...da gehen Mrd. drauf!!! siehe Renault, auch mit Staat geht es Vernünftig. Aber unsere Politiker...einziger Beruf ohne Eignugstest und Einstellvoraussetungen...

Kai Fischer aus Pinneberg

Donnerstag, 23.06.2016 06:52

Fenecon bietet mit dem Energy Pool ebenfalls Teilnahme am Primär Regelenergiemarkt an.
Gruß

Urs Bünzli aus Liestal

Mittwoch, 22.06.2016 23:36

Herr Mayer und Herr Brand haben recht. Wozu soll ich mir den Ärger mit einer WP antun wenn diese letztendlich doch teurer ist. 30 Jahre Lebensdauer? Sicher nicht. Hat man Pech nur die Hälfte. Auch Fussbodenheizung und Heizkörper halten nicht ewig. Bei nur 2500 kwh Heizbedarf ist die Direktheizung ganz sicher die günstigste Lösung.
Die Ökostromanteile erhöhen sich jedes Jahr. 2016 werden es schon ca 36% sein. Ebenso sinkt auch der Strompreis mittelfristig. Erst recht wenn man sich eine PV-Anlage installiert die Strom zu 8 Ct erzeugt und man damit zumindest in den Übergangszeiten den Heizbedarf decken kann. Aber gerade in den Wintermonaten erzeugt Windstrom sehr viel Strom.

Tomas Biermann-Kojnov aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Dienstag, 21.06.2016 17:17

Schreibt es bitte deutlich - die atomar-fossilen werden seit Jahrzehnten doppelt teurer tatsächlich subventionieret als die Erneubaren, die nur Mindestpreise nutzen und immer mehr Zusatzkosten über Auflagen + Gebühren zugemutet bekommen. Die Krönung sind nun 60€ Jahresmiete für Zwangs-Smat-Meter für alle PV-Anlagen ohne jede Bagatellgrenze, die diese Woche per Digitalisierungs-Gesetz verabschiedet werden sollen.
Genauer:
Die vom FÖS berechneten KOsten aus direkten Subventionen und Vergünstigungen für atomar-fossilen Strom wurde recht konservatiov berechnet mit 11 Cent/ kWh berechnet. Die EEG-Umlage kostet sachfremd aufgebläht 6,35 Cent/ kWh (dabei Vergütungen etwas über 3 Cent/ kWh)

Adler Michael aus Osnabrück

Dienstag, 21.06.2016 09:17

Freue mich für Q-Cells,weiter so, drücke die Daumen.

Tomas Biermann-K. aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Samstag, 18.06.2016 13:06

- Ausschreibungen sind nur für Großanlagen von Konzernen machbar und schaffen nachweisllich viel weniger Aufbau und werden logischerweise wegen des höheren Risikos von Ausfällen teurer für die Bevölkerung, der zudem die beginnende Autonomie genommen wird.
- Was soll das? Ihr erkennt das Problem und beantwortet es völlig unlogisch, wie die EEG-Verunstalter seit 2012. Logisch ist eine Erhöhung spätestens dann, wenn die ohnehin willkürlich viel zu geringe Zielmenge nicht erreicht wird. Wie hoch die sein muss sollte in der Tat nach realistischen Marktpreisen bestimmt werden. Wer erhebt die wissenschaftlich unabhängig korrekt? Das Fraunhofer ISE oder wer? Es muss auf jedne Fall ein deutliches Signal sein. Erhöhungen erst nach dem der Markt schon über 1000 MW zu wenig aufbaut sind viel zu spät. Und die derzeitge Aufbaumenge liegt zudem schon lange unter dieser Grenze, sodass sie danach sofortige Vergütungserhöhung um 4% fordern müssten!

Und die Aufbaumenge muss nicht nur verdoppelt werden, wie es die grünen fordern, sondern verdreifacht, wie es die Spitzenforschung schon seit Jahren vorgerechnet hat.

Benjamin Fritz aus Zülpich | http://www.priogo.com/news-presse/priogo-bei-facebook.html

Donnerstag, 16.06.2016 12:22

Etwas zu wollen bedeutet doch: es noch nicht zu haben. Unsere PRIOGO AG Kunden haben schon Photovoltaik - Stromspeicher - Elektromobilität - Wärmepumpe. Dennoch freuen wir uns sehr, dass nun auch Energieriesen diesen Weg mit einschlagen und Ihren Kunden zeigen, wo andere schon sind. Wir wünschen dem Riesen schnelle Beine, zum Wohle der Energiewende und uns allen. http://www.priogo.com/news-presse/priogo-bei-facebook.html

Patrick Teibner aus Hoppingen

Dienstag, 14.06.2016 11:04

Wenn man so will, ist doch schon eine Powerwall 2.0 auf dem Markt, die AC-Nachrüstlösung mit SMA. :)
Hier zu finden: www.memodo.de/tesla

Alfred Körblein aus Nürnberg

Montag, 13.06.2016 08:11

Sie schreiben:
"Um seine zugesagten Klimaschutzziele einzuhalten, müsste Deutschland nun bis 2025 etwa 2879 Gigatonnen CO2 einsparen."
Das muss wohl 2,879 Gigatonnen heißen, oder aber 2879 Megatonnen.
Freundliche Grüße!

Klaus- Michael Baltruwschat aus Berlin | http://www.mbd-bauservice.de

Freitag, 10.06.2016 21:19

Klar, jetzt da die großen Energiekonzerne das PV- Geschäft weitgehend für sich entdeckt haben und die kleinen Solateure und viele PV- Aktivisten fast vollständig vom deutschen Markt verschwunden sind und das "lästige Volk" durch die Politiker, allen voran Herrn Gabriel, von der Photovoltaik mehr als abgeschreckt wurden, kann man feststellen:
Ziel erreicht Herr sogenannter Wirtschaftminister - wohl eher Mißwirtschaftsminister- !
Freie Bahn für die großen Konzerne jetzt auch in diesem Business das große Geld zu machen!
Womöglich gibt es dann auch wieder üppige Fördermittel aus Steuergeldern ...
(und einen freien Chefsessel in einer Büroetage ...)

Klaus Oberzig aus Berlin

Freitag, 10.06.2016 07:54

Wie naiv muss man denn sein, um diesem Politiker auf den Leim zu gehen? Nach vorne schön reden und hinten rum anderes, ja das Gegenteil tun. Was ist denn mit dem Thema Rente? Ist das nicht das gleiche schändliche Theater und sind die Umfrageergebnisse für die SPD Zufall? Bitte nicht vorschnell einem durchsichtigen Machwerk Beifall klatschen, sondern zwei Mal hinschauen und die Politik analysieren, die dahinter steckt. Es ist Wahlkampf und Gabriel ist mittendrin.

ruedi brand aus Lörrach

Donnerstag, 09.06.2016 18:36

Beim derzeitigen Zubau von PV sind wir in 20 Jahren bei einer installierten Leistung von 20 GW PV. Das ist eine Halbierung im Vergleich zu heute!
WIE soll man so eine installierte Leistung von 53 GW erreichen???!

Jörg Behrschmidt aus Hamburg

Donnerstag, 09.06.2016 15:58

Nach der Verabschiedung des neuen EEG-Entwurfs kann man nur von leeren Worten sprechen, die hier Gabriel von sich gibt. Nicht Worte gelten, sondern Taten. Würde er wirklich etwas ändern wollen, würde im EEG-Entwurf die Grenze für Ausschreibungen weit über dem liegen, wo sie jetzt ist. Außerdem würde dort eine deutliche Erhöhung der Einspeisevergütung für Dachanlagen zu finden sein. Beide Punkte würden die Demokratisierung der Energieerzeugung zu puschen. Aber dafür ist dieser Entwurf ja auch nicht gemacht!

Johannes Leipold aus München

Donnerstag, 09.06.2016 13:52

Was ist hier los?? Ich lese diese Dinge, die ja fast nicht zu glauben sind. Was hat man diesem Mann verabreicht, dass er auf einmal wieder dieses Lied spielt?
Wenn Gabriel tatsächlich hier was bewegen würde, wäre es wohl das Umfallen, nach dem Unfallen, nach dem Umfallen, Umfallen....
Aber sei's drum, Hauptsache er machte es!

Wolfgang Schröder aus Giebelstadt

Mittwoch, 08.06.2016 08:14

Im Feld bedeutet sicherlich nur bei frei aufgestellten Freifeldanlagen oder frei stehenden Aufdachanlagen. Bei einer "normalen" Dachanlage wird es auch hier nicht ohne Demontage gehen. So etwas sollte man doch in einem Artikel erwähnen, bevor man ein Wundermessgerät präsentiert, welches aber nur beschränkt anwendbar ist.

Dieter Uh aus Rabat / Marokko

Dienstag, 07.06.2016 13:04

Als ehemaliger Mitarbeiter von Hermann Scheer - Aushängeschild (oder Feigenblatt???) einer damals reformfreudigeren SPD - entsetzt mich die Entwicklung der letzten Jahre: ein sozialdemokratischer Wirtschaftsminister, der die Hälfte der deutschen Unternehmen aus dem EE-Bereich einfach in die Pleite rutschen lässt, ohne was zu tun, und ein SPD-Energieminister, der viel von Energiewende quatscht und sie hinter der Fassade aus vielen schönen Wort abwürgt.... zugunsten der Kohlekumpel (gut organisiert in der IGBCE!!!) und der großen Stromproduzenten. Ein Trauerspiel......

Johannes Spruth aus Unna

Montag, 06.06.2016 21:38

Noch besser wird die Jahresbilanz, wenn die Wärmepumpe mit einer solarthermischen Anlage kombiniert wird. Näheres dazu in einem Neuen Buch der Verbraucherzentrale NRW, welches im Juni erscheint "Strom und Wärme - Wege zum energieautarken Haus" (www.verbraucherzentrale.nrw.de) An Hand von 3 Beispielfamilien werden zahlreiche Techniken dargestellt und die Ergebnisse abgeschätzt.

Manfred Millmann Bund Naturschutz aus Erbach/Odw. | http://Neckarstrasse

Montag, 06.06.2016 07:17

Die totale Autarkie einschliesslich Elektroauto samt dem Strom zum Autofahren gibt es schon heute bei Mitsubishi zu kaufen. Die PV-Module liefern Strom zum Fahren des Elektrofahrzeugs. Warmwasser und Heizenergie liefert das Waermepumpenprogramm. Damit duerften die Japaner die einzigen sein, die den kompletten Energiebedarf "aus einer Hand" abdecken.

Peter Petersen aus Bad Segeberg

Samstag, 04.06.2016 03:42

"...Ergebnisse nicht mit konkreten Namen veröffentlicht..." was soll das? Der Kunde darf mal wieder seine eigenen kostspieligen Erfahrungen sammeln. Sorry, aber das ist für die Tonne. Autotests werden auch nicht anonymisiert. Würde auch keinen Sinn machen, wenn die Aussage am Ende des Tests heißt: Autos verbrauchen unterschiedlich viel Sprit und halten unterschiedlich lange. Welche das sind, verraten wir nicht. Das klingt doch nach einer seriösen und unabhängigen Berichterstattung...

Christopher Neumann aus Kassel | http://www.prosumergy.de

Freitag, 03.06.2016 17:02

Hallo Herr Bjelobrk,
zu Ihrer Frage, warum PV-Mieterstrom-Modelle (genauer gesagt, der Solarstromanteil dieser Modelle) wahrscheinlich weiterhin von der Stromsteuer befreit bleiben, würde ich auf Basis des Artikels folgende Antwort geben.

Hier zunächst nochmals die relevante Passage:


"Bei klimafreundlichen Kleinkraftwerken über Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sowie erneuerbaren Energien zum Eigenverbrauch und bis zu einer Nennleistung von weniger als 1 Megawatt wiederum gelte eine Steuerfreiheit als unbedenklich, argumentiert nun das Finanzministerium. Aufgrund der Beschränkung auf Eigenverbrauch komme die Steuerfreiheit nur in Betracht, wenn der Strom in unmittelbarer Nähe zur Anlage und ohne Nutzung des Netzes entnommen werde. Daher seien etwa Photovoltaik-Mieterstrommodelle weiterhin möglich und nicht von der Steuer betroffen."

Mieterstrom-Modelle erfüllen überlicherweise die zwei genannten Kriterien, unter denen eine Stromsteuerbefreiung auch weiterhin als "unbedenklich" gelten soll:

1) Nennleistung kleiner 1 MW
2) Verbrauch in unmittelbarer räunmlicher Nähe zur PV-Anlage ohne Nutzung des öffentlichen Netzes (also innerhalb des Gebäudes, in der sog. "Kundenanlage")

Dabei scheint es unerheblich zu sein, ob es sich um die im Hinblick auf die EEG-Umlage priviligierte Eigenversorgung, welche bei Mieterstrom-Modellen ohnehin so gut wie nie gegeben ist, oder um die für Mieterstrom-Modelle typische Lieferung an Dritte in unmittelbarer räumlicher Nähe ohne Netznutzung, auf welche die volle EEG-Umlage anfällt, handelt.

Relevant ist allerdings die Unterscheidung zwischen dem von Ihnen verwendeten Begriff der "räumlichen Nähe" und der im Artikel genannten "unmittelbaren räumlichen Nähe". Denn nur im letzten Fall ist die Netznutzung ausgeschlossen, was wiederum Voraussetzung für die Stromsteuerbefreiung zu sein scheint.

JC W aus Alling

Freitag, 03.06.2016 13:56

Es wäre schön, hier nicht nicht nur relative (100%, 72%) Angaben zu lesen, sondern auch absolute, denn der Energiebedarf im Dezember ist natürlich höher, als in den Sommermonaten, d.h. die 72% im Dezember (sehr mild im vergangenen Winter!) können absolut sogar mehr sein, als 100% im August.
Und wie sähen die Zahlen in einem harten Winter aus?
Insgesamt muss man sich fragen, ob Autarkie für das Einzelhaus aus Sicht der gesamten Volkswirtschaft überhaupt wünschenswert ist? Wäre es nicht günstiger, wenn ein gut gebautes Haus im Winter Speicher für Strom und Wärme bereitstellt, um temporäre Überproduktion, z.B. aus Windkraft aufzunehmen?
Bei einem Einfamilienhaus lassen sich mit etwas Anstrengung noch 30kW Photovoltaik für eine Wohneinheit aufs Dach bringen, bei Mehrfamilienhäusern ist das Verhältnis um Größenordungen schlechter.
Und was macht man mit den Stromlieferanten, die nur von November bis Februar liefern dürfen? Gehen die dann den Sommer über pleite? Oder bezahlt man sie fürs Nicht-Liefern? Etwas anderes wird einem nicht übrigbleiben, wenn man auch im nächsten Winter wieder Strom von außerhalb braucht.
Ich möchte das Tübinger Solarhaus nicht schlecht machen, immerhin ist es ein interessantes Projekt, um zu schauen, wo die wirtschaftlichen Grenzen der Selbstversorgung sind: Es zeigt sich ganz deutlich, dass man mit den gegenwärtigen Technologien mit diesem Konzept auf dem Holzweg ist.

Tomas Biermann-K. aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Mittwoch, 01.06.2016 21:48

STICHWORTARTIGE Kurzaufzählung
wird folgend kurz begründet + ergänzt:
• EEG-Ausgleichsmechanismus von 2009 + 2015 mit Tagesbörsenzwangsverkauf statt kostengünstiger Direktwälzung ändern
• Direktsubventionen aus dem Bundeshaushalt für schädigenden Atom- + Kohleenergien einpreisen.
Nach FÖS-Berechnung sind es 40 Mrd € a oder 10-11 Cent/ kWh.
• PV-Vergütungen nach atmenden Deckel-Mechanismus - wenn dann logisch
• Alle PV-Arten bzw. Orte passend fördern , mindestvergüten:
- Ost-West-Anlagen sind Netz + Speicher entlastend, haben aber nur ca. 70% Ertrag von südlich ausgerichteten, erhöht vergüten
- PV-Feldanlagen passen sondergenehmigt auch auf Äcker
- PV-Fassadenanlagen ersparen Baumaterial + erschließen zusätzliche unversiegelte Flächen, haben aber nur ca. 60% Ertrag im Vergleich mit südlichen
- PV bei Denkmalschutzgebäuden ergänzt auch diese und ist gefördert verträglich möglich
• Ökostromdirektvermarktungs-Verordnung wirklich direkt ohne Börsenverkaufszwang und ohne Steuern + Abgaben für Vermieter u. ä.
• PV-Aufbau ohne Zwang zu Ausschreibungen (– wenn nur zusätzlich als wählbare Alternative für Konzerne u. ä.)
• EEG-Konto mit geringem Plus von höchstens 100 Millionen €
• Alt-EEG-Vergütungen bis 2012 über einen Innovationsfonts bezahlen
• EEG-Umlage von Ust befreien

Vorweg die Begründung zu
• PV-Vergütungen nach atmenden Deckel-Mechanismus - wenn dann logisch
Erhöhen ab dann wenn Zielzubau unterschritten wird, also ab 2499 MW. Derzeit wird aber erst ab 1599 MW nicht mehr gesenkt.
Die Fraunhofer ISE-Spitzenforschung berechnet zudem, dass 7500-8000 MW a (jährlicher) Zubau nötig ist.
Zunehmend ist dabei auch Repowowering abzuziehen, wie bei Windenergie, die überwiegend nicht zu weit weg vom Land kommen sollte, ebenfalls zu 7000-8000 a (incl. Meereswindenergie, wenn möglich)
Ergänzen mögen zudem die weiter aktuellen Und die Strommarktdesign-Stellungnahmen mit -SunOn LG Merkpunkten- zum BmWiE-Weißbuch beim Wirtschafts- und Energie-Ministerium unter “s” bleiben aktuell
www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Strommarkt-der-Zukunft/Strommarkt-2-0/stellungnahmen-weissbuc[..] als Kommentar eingestellt bei http://blog.metropolsolar.de/2016/04/fur-eine-zukunftsorientierte-energiepolitik/#comment-321097

Tomas Biermann-K. aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Mittwoch, 01.06.2016 21:46

Das heißt kein Aufbau, sondern unlogisches Beibehalten von massiv zu niedrigen Vergütungen und weiteren Aufbau-Beschränkungen bei laufender Verramschungsabwertung des wertvollen Stromes an der Tagesbörse, wo atomar-fossile wert erhaltend und den Vorrang von EE aushebelnd vorher an der Terminbörse verkaufen dürfen.
Zusätzlich profitieren sie noch von Preis-Manipulationen dort, wo deren Terminverpflichtungsmengen an Energierohstoffen durch Einkäufe zu Negativpreisen für sie erfüllt werden.
Nicht die EEG-vergütungen treiben Enegiewendepreise, sondern eure manipulierenden Machenschaften vom Energieministerium uw., vermutlich vorgeschrieben von RWE+ Eon. Was zu ändern wäre, findet kurz begründet bei www.sunon.org/2.html / TBK

Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Mittwoch, 01.06.2016 10:00

Politiker machen eine Energiewende, weil sie angeblich verstanden haben, dass Atom-Technologie unverantwortlich ist und wegen wissenschaftlich bewiesenem Klimawandel die CO2-Emission drastisch verringert werden muss (Dekarbonisierung, Paris 2015). Darum wird mit der Energiewende das größte deutsche Projekt aller Zeiten gestartet, mit dem EE gefördert werden um Atom- und Fossilkraftwerke zu ersetzen.
Wenn diese Energiewende dann erste Erfolge zeitigt (32,5 % EE-Strom 2015) und die Fossilkraftwerke trotzdem munter das Netz verstopfen und Rekord-Strom-Exporte fabriziert, bremst man die EE wieder aus, statt den Fossilkraftwerken die Daumenschrauben anzuziehen.

Um derartige Praktiken zu verstehen, muss man wohl Politiker sein - idealerweise "Obergenosse".

Wie wäre es denn mal mit einer konsequenten Umsetzung der Energiewende ?

Vorschlag:
Jede bilanziell überschüssig exportierte kWh Strom wird mit EEG-Umlage beaufschlagt, die anteilig auf diejenigen Atom-, Braunkohle- und Kohle-Kraftwerke umgelegt wird, die zum Zeitpunkt des Exports am Netz waren.

Vorgeile:
1. EEG-Umlage sinkt, weil ein Großteil von den Atom- und Kohlekraftwerksbetreiber entrichtet wird, statt von Otto-Normal-Verbraucher
2. EEG-Umlage sinkt, weil die Betreiber von trägen Atom- und Fossilkraftwerken einen echten Anreiz erhalten, deren Flexibilität zu erhöhen (Großspeicher) bzw. diese runter zu fahren.
3. Flexible Gaskraftwerke werden für Anlagenbetreiber attraktiver
4. Unnötiger, teurer und Jahrzehnte dauernder Netzausbau erübrigt sich, weil konsequente dezentrale Bereitstellung von EE-Strom attraktiv wird.

Miroslav Bjelobrk aus Geilenkirchen

Montag, 30.05.2016 14:06

Leider ist mir anhand des Artikels nicht klar geworden, warum PV Mietstrommodelle von der geplanten Ökosteuer nicht betroffen wären sofern die Anlagenleistung unter 1 MWp liegt und der Begriff der räumlichen Nähe gemäß EEG definiert wird.

Können sie das bitte noch mal aufklären?

Hans Gensel aus Freiberg

Montag, 30.05.2016 12:39

@Hannes Allabauer
Der Vergleich mit dem Kohlepfenig passt wenig.Die Stromsteuer gibt es schon seit 1999 , und wenn die Verfasungswidrig sein sollte dan gilt das für alle Verbaucher und nicht nur für Besitzer von Photovoltaikanlagen

BUND NATURSCHUTZ Manfred Millmann aus Erbach/Odw. | http://Neckarstrasse

Montag, 30.05.2016 08:51

Das geplante steuerliche Revanchefoul der damals gescheiterten Verhinderer des EEG passt zum moralischen Kretinismus des Finanzministers.

Tomas Biermann aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Freitag, 27.05.2016 20:11

Ja, unsere Bürgerenergiedemokratieversorgung bedroht etablierte Konzerne, ihre Politiker, Hofberichterstatter in den Medien, die nicht die einfachsten journalistischen Grundsätze praktizieren, indem genau + vielfältig berichtet wird, Vermutungen nicht als tatsachen behauptet werden usw. Ähnlich geht es auch mit gekauften Wissenschaftlern bzw. sogenannt wissenschaftlichen Instituten im Auftrag von etablierten Energiekonzernen. Und es kommt zu Kampagnen von FAZ, Spiegel, Handelsblatt uw., die alle auffallend ähnlich einseitig, die EE herabsetzend berichten. Behaupten Sie seien zu teuer, teurer als die etablierten atomar-fossilen, wobei verschwiegen wird, das diese mit ca. 40 Mrd € (= ca. 11 Cent/ kWh) künstlich heruntersubventioniert werden, wobei deren Schäden, wenn überhaupt möglich nicht alle eingepreist sind.

Und es gibt viele sinnvole Forderungen für ein wirklich förderndes, denn behinderndes EEG und Möglichkeiten mit zu appellieren. Sehen Sie etwa bei www.sunon.org/2.html

Etwa die PV-Vergütung muss endlich logisch gemacht werden:
Sie dann erhöhnen, wenn Zielzubau unterschritten wird, also ab 2499 MW. Derzeit wird aber erst ab 1599 MW nicht mehr gesenkt.
Die Fraunhofer ISE-Spitzenforschung berechnet zudem, dass 7500-8000 MW a (jährlicher) Zubau nötig ist.
Zunehmend ist dabei auch Repowowering abzuziehen, wie bei Windenergie, die überwiegend nicht zu weit weg vom Land kommen sollte, ebenfalls zu 7000-8000 a (incl. Meereswindenergie, wenn möglich)

Hartmut Wagner aus Sulingen

Freitag, 27.05.2016 19:00

Nein, es genügt nicht mehr Bücher zu lesen! Jeder in dieser Gesellschaft von Freunden der erneuerbaren Energien sollte endlich handeln. Durch den Wechsel zum Grünstromanbieter, durch Anschaffung einer Solarstromanlage, einer Sonnenwärmeanlage, durch Mitgliedschaft in einer Energiegenossenschaft, ...Im nächsten Jahr haben wir Staatsbürger übrigens die Möglichkeit, die politische Situation in diesem Lande zu ändern! Aber ohne die SPD mit ihrem Energieminister Gabriel.

Ekkard Brewig aus Overath

Freitag, 27.05.2016 11:59

Man sollte gelegentlich Bücher lesen, um solche Diffamierungen zu verstehen. Da gibt es eine gut bezahlte Lobby, die den ganzen Tag nichts anderes tut, um Desinformation zu verbreiten. Folgende Titel sind empfehlenswert: Jürgen Tichy: "Die verantwortungslose Gesellschaft" und Oreskes/Conway: "Die Machiavellis der Wissenschaft/Das Netzwerk des Leugnens".

Christian Kearsley aus Sendenhorst | http://www.solarkoenig.com

Mittwoch, 25.05.2016 11:19

Schade das wir im Abendland Politiker haben die leider immer noch nicht verstanden haben das die Energiewende vom Volk ausging und nicht von den Energie Konzernen. Ohne diese freien Bürger und Genossenschaften würden wir immer noch zu 90% unsere Energie aus Kohle und Atom gewinnen.Wo wären dann die Klimaschutz Ziele? Die Nähe von Herrn Gabriel zu den großen Energieversorgen und die abkehr von den Erneuerbaren Energien ist eine Ohrfeige für jeden Bürger der seinen Beitrag zum Umweltschutz geleistet hat. Gut das eine Partei so etwas vor den Wahlen sagt, damit wir uns dann darauf einstellen können.Der letzte macht bitte das Licht aus.

Hans Gensel

Mittwoch, 25.05.2016 11:05

Nun ja wenn man jetzt Frankreich hier als Musterland anführt, dann sind doch die Ziele dort mit 1,5 Gigawatt zubau pro Jahr auch nicht sonderlich ambitioniert. Und die Zielvorgabe ist 18,2 bis 20,2 Gigawatt Gesamtleistung bis 2023 ist weniger als halb so hoch wie in Deutschland

Peter Ballhause aus Langenfeld

Dienstag, 24.05.2016 18:20

Es zeigt sich immer mehr, dass diese Regierung nicht mehr die breite Bevölkerung vertritt, sondern nur noch durch die Interessen der EVUs gesteuert wird! Es ist daher Zeit für eine Gegenwehr. Eine mögliche Wende hat uns Baden Württemberg aufgezeigt.

Hannes Allabauer aus Erlangen

Dienstag, 24.05.2016 09:37

Es gab mal jahrelang den sog. "Kohlepfennig" - bis sich herausstellt, dass er verfassungswidrig ist. Den selben Status dürft diese "Sonnensteuer" bekommen.

Cihan Sanverdi aus Frankfurt am Main | http://nachtsichtgeraet24.de

Freitag, 20.05.2016 22:03

Na ich denke nicht das sich da was groß artik verändern wird. Ab warten und Tee trinken!

Peter Furter aus Schweiz

Freitag, 20.05.2016 10:30

....und wiedermal ist es eine deutsche Firma, die als Subcontractor die Löhne drückt, nicht grad ein Ruhmesblatt... Ich hoffe sehr, dass hier der Deutsche Staat und die USA endlich handelnt oder die Europäische Union generell die Tarife einfach festlegt, offensichtlich geht's nicht anders, oder haben wir dann in der Automobilindustrie langsam die gleichen Verhältnisse wie in der Fleischindustrie. Die Löhne müssen rauf, sonst kann sich niemand was leisten und das drückt auch auf die Wirtschaft.....

JC W aus Alling

Freitag, 20.05.2016 09:38

Es waren auch ziemlich viele "Wenns" in den Bedingungen:
Strompreis muss steigen (ich zahle zur Zeit 20,4 ct/kWh, incl. Grundgebühr)
Modulkosten müssen sinken (sind sie im vergangenen Jahr praktisch nicht)
Speicherkosten müssen auch sinken
Immerhin gibt es auch Speicherhersteller, die mehr als 10 Jahre Garantie bieten, die Batterien halten hoffentlich noch etwas länger, und richtig interessant wird es, wenn die Einspeisevergütung nach 20 Jahren ausgelaufen ist und man nicht weiß, was man mit dem weiterhin produzierten Strom anfangen soll.

Hans Gensel aus Freiberg

Donnerstag, 19.05.2016 10:31

Das sich Speicher schon ab 1000 Euro rechnen sollen, scheint mir mehr als fragwürdig. Kein einziger Hersteller gibt mehr als 10 Jahre Garantie für seinen Speicher. Bei den Wetterverhältnissen in Deutschland gibt es nicht wesentlich mehr als 200 Wochentage im Jahr an dem man den Speicher als Pufffer für den Solar-Strom nutzen kann. Selbst wennn man von 250 Tagen ausgeht dürfte ein Speicher dann nicht mehr als ca 425 Euro kosten um ihn innnerhalb der Garantiefrist über Stromeinsparungen zu refinanziren,wenn man berüchsichtigt das für den selbstverbrauchten Strom die Einspeisevergütung wegfällt

micha drese aus bremen

Donnerstag, 19.05.2016 08:29

"– was ist das bitte für ein Konzept für die Energiewende?!" Nun, Hr. Schachinger, das Konzept eben ist, daß es keines gibt. Professioneller Dilettantismus eben gepaart mit klass. Euphemismus. Sieht man doch auch bei Elektromobilität und des Zuschusses jetzt. Ausgerechnet Klientelpolitik für die Autolobby, die den größten Abgas-Betrug unter Beihilfe der Gutachterunternehmen zu verantworten hat. Aber ist das neu? Man denke an Tollcollekt unter Federführung deutscher Konzerne, Ikonen aus Automobilbau und Telekommunikation. Ach ja.
Und, ja: "Ein Hohn, wenn die Rechtmäßigkeit des deutschen Erfolgsmodells EEG ausgerechnet über diesen Punkt ausgehebelt werden würde." Offen gestanden bin ich schon lange für die Abschaffung des EEG in dieser Form, da es ebenso konzeptlos und eher ein Erfolgsmodell für ausländische, weltweite Hersteller der PV- und Windbranche ist. Der "Erfolg" wird durch den dt. Stromverbraucher auch finanziert, wie wir wissen. Nun, auch das ist nicht neu, wie ebenso aus Atom und Kohle wissen. Nur, wie Sie ja selber schreiben, fallen 12GW von 2020 bis 2022 an grundlastfähiger AKW-Leistung weg und grundlastfähiger Kohlestrom soll auch am besten weg. Allerdings: Auch mit den Zubauzahlen der PV aus 2010,11,12 von ca. 22GW wird nachts die Sonne nicht aufgehen. Und wo wollen Sie so viel Windmühlen im Lande austellen, um diesen Wegfall zu kompensieren, - was bei 2.200Volllaststunden p. a. ohnehin nicht geht? - abgesehen von immer mehr Klagen von Bürgern. Dennoch: 12GW : 3MW = 4.000! 3MW-Mühlen, die aber nur 2.200Std. von 8.760 laufen - und manchmal auch gar nicht. Also, einfach zubauen geht nicht, da muß schon ein Machbarkeits-Masterplan her, der das EEG sicher nicht ist. Ein Lobby-Gerangel um reinen Zubau endet in der Sachgasse und führt diese Energiewende ad absurdum. M. E. muß alles, wenn überhaupt etwas sinnvoll ist, Offshore verlegt werden - wozu diente sonst die Nordsee -, Kabel ziehen, über- oder untertage, und gut. Und power-to-gas etc. extrem fördern und ausbauen. Die paar Milliarden mehr, was solls. Darüber kann doch die Bankenrettungsbranche - mit den Bankern - nur lachen. Und jetzt wohl hoffentlich auch die Autobauer.

Momentan machen wir erstmal so weiter.

Beste Grüße.

Jörg Behrschmidt aus Hamburg

Mittwoch, 18.05.2016 14:56

Anstatt ein vernünftiges EEG aufzusetzen, dass den Ausbau der Erneuerbaren Energien vorantreibt, um CO2 zu reduzieren, und anstatt ein vernünftiges Mobilitätskonzeptes zur CO2 Reduktion aufzustellen, nur blinder Aktionismus und Clientelpolitik! Mehr kann man dazu schon nicht mehr sagen!

Thomas Wagner aus Balingen

Dienstag, 17.05.2016 09:55

Nachdem die erste Regierungszeit von Herrn Kretschmann, in Sachen Solare Energieerzeugung nahezu ereignislos vergangen ist, kann nur gehofft werden, dass die Grünen sich an ihre Wurzeln erinnern und endlich in die Pötte kommen !

Thomas Wagner aus Balingen

Dienstag, 17.05.2016 09:47

Bundeskanzlerin Merkel demontiert sich selbst, wenn sie die von ihr ausgerufene Energiewende abwürgt !
Es ist kurzsichtig und schädigt unser Gemeinwesen, wenn jetzt die umweltfreundliche, regenerative und smarte Energiewelt dem "Denkmalschutz" für Energiekonzerne geopfert wird !

hein bloed aus Youghal

Dienstag, 10.05.2016 19:14

Fraunhofer ISE kommt nach juengsten updates auf 98% EE-Anteil beim Sonntagsbraten

https://www.energy-charts.de/power_de.htm

Bei 14,41 GW 'konventionell' erzeugtem Strom um 11.00 Uhr und gleichzeitigem Export von 13,19 GW sind nur 1.22 GW rechnerisch fuer den Braten von 52 GW verantwortlich.

Alfred Pick aus Bad Münstereifel | http://www.volker-pick.de

Dienstag, 10.05.2016 12:31

Der einflussreichste Erfüllungsgehilfe im Wirtschaftsministerium ist Ihr Parteikollege Baake. Die Gesetzesänderungen stammen im Wesentlichen aus seiner Feder. Sie, sehr geehrter Herr Fell, haben Ihren Unmut über Herrn Baake inzwischen zwar mehrfach zum Ausdruck gebracht. Dabei hätten Sie als Insider schon sehr viel früher Ihre Stimme gegen diesen "Grünen" Staatssekretär erheben sollen. Jetzt der SPD die alleinige Schuld an den vorherigen und jetzt geplanten EEG Änderungen zu geben, ist ungerechtfertigt. Der "Grüne" Herr Baake mit seiner "Agora" ist aus meiner Sicht der Hauptverantwortliche für die fortschreitende Preisgabe der Energiewende.

hein bloed aus Youghal

Montag, 09.05.2016 19:53

Wieviel wurde am Sonntag abgeregelt?

Bei der Windkraft ist zur Mittagszeit ein ungewoehnlicher Einknick zu sehen, die PV scheint nicht im zu erwartenden Masse bis zur Spitzeneinspeisung ausgenutzt worden zu sein (rel.flache Mittagskurve).

Platts spricht von max. 44,8 GW PV und Wind um 13.00 Uhr(UK-Sommerzeit-Zeit?):

http://www.platts.com/latest-news/electric-power/london/german-spot-pow[..] Agora als auch Fraunhofer ISE

https://www.energy-charts.de/power_de.htm

zeigen deutlich geringere Ertraege als Platts als Vorhersage angibt.

Ohne die vermutliche Abregelung von ca. 2-3 GW kaeme man grob ueberschlagen auf 100% EE-Anteil fuer Sonntagmittag.



Michael Stark aus Rostock

Montag, 09.05.2016 15:18

@Anton Gustavson: Zum einen hat Dubai andere Einstrahlungswerte (>2.000) zum anderen bekommen wir den Strom aus Dubai nicht nach Deutschland. Das bringt für Investoren bessere Renditen trotz höherer Errichtungskosten.
Die o.g. Vergütungen aus der Ausschreibung sind geradezu eine Aufforderung den Mindestlohn in Deutschland durch dubiose Geschäftsmodelle zu unterlaufen. Die Einkaufspreise sind seit dem letzten Jahr kaum gesunken...

Jörg Behrschmidt aus Hamburg

Montag, 09.05.2016 15:05

Ich hoffe nur, dass die Wähler diese Idee als das erkennen was es ist. Eine Idee, die die Kosten der notwendigen Umstellung unserer Energieversorgung noch weiter verteuert und jetzt auch noch abhängig vom Kapitalmarkt macht.
Warum nicht einfach eine Kohlesteuer einführen und die Einnahmen daraus am Ende des Jahres als Pauschalbetrag pro Kopf auf die Bürger umlegen? Aber bitte nur auf die Bürger und nicht wieder auf die Industrie, die eh schon massive Subventionen erhält, indem große Teile von der EEG-Umlage befreit wurden.

Jürgen Falken aus Laniakea

Montag, 09.05.2016 13:07

Tesla wird es schon gelingen, die Batterien der Autos und weitere Leistungsmerkmale so einzuschränken, dass die Autos zu einem Grundpreis unter 60.000 Euro erhältlich werden. Das reicht, um ein Modell für die Prämie zu qualifizieren. Über 99% der Kunden werden dann eben eine "Sonderausstattung" mit größerer nutzbarer Batterieleistung wählen.

Alfred Körblein aus Nürnberg

Montag, 09.05.2016 10:47

Bei den in der Abbildung dargestellten Zubauraten ist nicht absehbar, wie die für Europa angestrebten
200 GWp Photovoltaikkapazität erreicht werden können. Betrug der Zubau im Jahr 2011 gegenüber 2010 noch 19 GWp bzw. 57% p.a., so war er im Jahr 2015 nur mehr 9 GWp bzw. 10% p.a. Extrapoliert man die Entwicklung von 2010-2015, so werden wir im Jahr 2020 bei lediglich 117 GWp angelangt sein.
Ohne eine neue Weichenstellung rücken die 200 GWp in weite Ferne.

Anton Gustavson aus Berlin

Montag, 09.05.2016 10:19

In Deutschland sind wir noch auf über 7 Cent, in Dubai wird währenddessen zu unter 3 Cent pro kWh hergestellt.
http://energyload.eu/energiewende/international/rekord-solarstrom-dubai/

Deutschland spielt für die Solarindustrie doch eigentlich überhaupt keine Rolle mehr...

Friedrich Georg aus München

Donnerstag, 05.05.2016 13:28

Ich hoffe, dass für die Aktionäre noch ein Trinkgeld überbleibt, die diese Firma von Anfang an mit ihrem Investment begleitet haben. Sonst heißt es nur: wer zuletzt kommt, mahlt am Besten!

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