Keine news_id übergeben.
Keine news_id übergeben.

Direkt kommentieren

Sie haben die Möglichkeit, unsere Artikel jetzt direkt zu kommentieren. Sie müssen sich nicht mehr als Benutzer registrieren, sondern können direkt auf "KOMMENTIEREN" am Ende der Artikel klicken und Ihre Meinung schreiben.

Die Redaktion behält sich jedoch vor, unsachliche Kommentare zu löschen.

Kommentare

Kommentieren
Kommentar schreiben
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz  

Nicole J. aus Leipzig

Dienstag, 28.03.2017 08:33

Beziehen sich die Werte auf Spitzenlast oder gemittelt übers Jahr oder ist das die immer verfügbare Leistung?

Simon Janssen aus Aachen | http://moving-to-amsterdam.nl/internet-providers-netherlands/

Sonntag, 26.03.2017 14:22

Super Website, PV-magazin überrascht immer noch. Danke für diesen sehr interessanten Beitrag. Weiter so!

tomas biermann aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Samstag, 25.03.2017 19:12

Der Preis ist auf jeden Fall weit überteuert, das heutzutage pro kWp unter 1400 € netto oft machbar ist. Die 1500 Sonnenstunden sollen wohl solare kWh heißen und beziehen sich ier auf 2,12 kWp. [...]

Franz Dr. Hein aus Esslingen

Freitag, 24.03.2017 16:43

Solche "schnellen" Speichermedien sind sicher für die Primärreglung gut geeignet. Es sollte aber die inhärent wirkende Momentanreserve in den am Netz mitlaufenden Synchronmaschinen (als Generator oder [...]

Thomas Wagner aus Balingen

Donnerstag, 23.03.2017 18:33

Wirklich toll, wie global das PV-Magazin ist ;-) Mir wär jedoch ein Vdieo auf deutsch lieber, dann tät ich es mir nämlich auch anschauen ! So ist mir das doch einfach zu mühsam :-(

vollständige Kommentare anzeigen
Kommentare 1 - 99 von 3297
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 >>

Nicole J. aus Leipzig

Dienstag, 28.03.2017 08:33

Beziehen sich die Werte auf Spitzenlast oder gemittelt übers Jahr oder ist das die immer verfügbare Leistung?

Simon Janssen aus Aachen | http://moving-to-amsterdam.nl/internet-providers-netherlands/

Sonntag, 26.03.2017 14:22

Super Website, PV-magazin überrascht immer noch. Danke für diesen sehr interessanten Beitrag. Weiter so!

tomas biermann aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Samstag, 25.03.2017 19:12

Der Preis ist auf jeden Fall weit überteuert, das heutzutage pro kWp unter 1400 € netto oft machbar ist.

Die 1500 Sonnenstunden sollen wohl solare kWh heißen und beziehen sich ier auf 2,12 kWp. Das hieße RWE gagrantiert also rund 700 kWh pro Jahr. Das ist selbst in Regionen mit geringer Einstrahlung sehr niedrig, da auch dort 8-900 erzielbar sin sollten; es sei denn es gibt Aufbaufehler, sehr schwache NO-name-Module usw. Immerhin dies muss RWE damit ausschließen. Und was bezahlT RWE, wenn weniger geerntet wird? Wie wird mangelnder gezählter Eigenverbrauch dann ersetzt?

Wie immer bleiben unbeantwortete Fragen und der Eindruck, dass hier Solarengagement vorgegeben wird, um überteuertes Geschäft mit Marketingsmacht zu machen und die wahrhaft engaierten und bewährtkompetenten Solarteuere wegzudrängen statt endlich mit ihnene zu kooperieren.
Kohlestrompolitik lässt grüßen - so nicht RWE Innogy, so trügt auch dein Name von wegen innovativ.


Franz Dr. Hein aus Esslingen

Freitag, 24.03.2017 16:43

Solche "schnellen" Speichermedien sind sicher für die Primärreglung gut geeignet. Es sollte aber die inhärent wirkende Momentanreserve in den am Netz mitlaufenden Synchronmaschinen (als Generator oder auch als Motor) nicht vergessen oder vernachlässigt werden. Bei der Momentanreserve kommt uns der Satz der Erhaltung der Energie zu Hilfe. Damit entsteht erst die Kenngröße Frequenz und damit auch der Indikator für den Stand des Leistungsgleichgewichts, auf den alle weiterführenden Regelungen (z. B. mit Speichermedien beim Ein- und Ausspeisen) aufbauen. Diese wichtige Kenngröße steht zudem an jeder Steckdose zur Verfügung und eignet sich deshalb auch für eine dezentral erfolgende Netzstabilisierung. Langfristig gedacht, gibt es die heutige Energiebevorratung mittels fossiler Rohenergien nicht mehr, denn das Ziel der Energiewende ist ein Umstieg zu 100%. Die heutigen "Speicher" wie Kohlehaufen, Öltanks und Erdgasspeicher gehören dann der Vergangenheit an. Sich netzdienlich einzubringen und Mitverantwortung für die Netzstabilität wie auch für die Netzsicherheit in jeder Energiezelle wahrzunehmen, dieses Umdenken in der Rolle der Energienutzer und Betreiber von Energiezellen in allen Netzebenen und auch bei den Bilanzkreisen muss sich allerdings erst noch durchsetzen. Die bisherigen Rahmenbedingungen unterstützen diesen so dringend notwendigen Umdenkprozess aber noch überhaupt nicht.

Thomas Wagner aus Balingen

Donnerstag, 23.03.2017 18:33

Wirklich toll, wie global das PV-Magazin ist ;-)
Mir wär jedoch ein Vdieo auf deutsch lieber,
dann tät ich es mir nämlich auch anschauen !
So ist mir das doch einfach zu mühsam :-(

Hartmut Baden aus Höhr-Grenzhausen

Donnerstag, 23.03.2017 11:12

Das ist ein klarer Beweis, dass auf europäischer Ebene seit nunmehr 12 Jahren geforderte Entflechtung, also die Unternehmerische Trennung von Erzeugung Transport und Handel auch heute noch nicht funktioniert.
Solange die Erzeugerkonzerne derart großen Einfluss auf die Netze haben, sind die Anforderungen nicht umgesetzt.

Martina Seller aus Berlin | http://batterien-testsieger.de/

Donnerstag, 23.03.2017 05:49

Danke für diesen sehr interessanten Beitrag. Es bleibt abzuwarten, ob der "neue" Leitfaden sich tatsächlich durchsetzen wird und ob er auf lange Sicht eine Veränderung herbei führen wird.

hein bloed aus Youghal

Mittwoch, 22.03.2017 23:03

Der Oekostromanteil im Netz ist nicht mehr die Frage.

Lt. Deutsche Bank (siehe Platts) wird ohne Subvention bald kein Netz mehr bestehen, lt. Vattenfall ist bereits jetzt schon PV+Batterie billiger als Netzstrom.Nicht im sonnigeren Sueden sondern in Deutschland,Schweden und in den Niederlanden.

http://www.platts.com/latest-news/electric-power/london/europes-traditional-power-u[..] Botschaft muss rueber gebracht werden !

Betr. Energiewende und Transport:
Der Amsterdammer Hafenbetrieb hat dazu ganz konkrete Vorstellungen, Kohle faellt weg und dafuer uebernimmt Treibstoff den Platz

https://www.portofamsterdam.com/en/press-release/port-amsterdam-accelerates-energy-transiti[..] Kohlepreiskategorie ARA hoert bald auf zu existieren mangels Nachfrage.

Werner Bergholz aus Schwanewede

Dienstag, 21.03.2017 13:00

Das Angebot ist aus 2 Gründen unseriös:
1) bei der kleinen Angebotenen Anlage kostet eine kWhpeak weit über 2000€, das ist stark überteuert uim Vergleich zu durchschnittlichen Angeboten
2) bekanntermassen gibt es in Deutschland keine Region, die auf 1500 Sonnenstunden kommt, also ist das ein Angebot, das entweder auf Unwissenheit beruht, oder eine bewusste Täuschung darsellt

Alfred Körblein aus Nürnberg

Dienstag, 21.03.2017 07:55

Ist bei dem im Artikel genannten Preis von 4790 € die Mehrwertsteuer enthalten oder nicht?
Ist es der Nettopreis, so müsste die Direktnutzung schon sehr hoch sein (ca. 50% des Solarertrags) damit die Anlage wirtschaftlich ist. Ist der Bruttopreis gemeint, wäre eine Wirtschaftlichkeit (Rendite > 2% p.a.) schon ab einer Direktnutzung von 30% erreichbar.

Bastian Mingers aus Düsseldorf | http://ww.ESEexpo.de

Montag, 20.03.2017 15:38

Wir als Veranstalter waren überrascht über die vielen Walk-Ins. Wir haben mit einem Besucherzuwachs geplant, haben aber nicht mit einem Zuspruch dieser Dimension, insbesondere aus dem Ausland, gerechnet.
Daher waren manche Kongressräumlichkeiten nicht ausreichend. Hier werden wir für das nächste Jahr uns größer aufstellen müssen.
Der Messebereich ist massiv gewachsen aber immer noch kompakt. Messen sind Spiegelbild der Märkte. Hier entsteht ein neuer Markt und wir bieten dafür die Plattform.
Die reine B2B-Ausrichtung der ENERGY STORAGE EUROPE ist genau das, was die Aussteller so schätzen. Denn eine Messe ist ein Investment und der Return müssen konkrete hochkarätige Kontakte sein, die zu Geschäftsabschlüssen führen.
Dass diese Veranstaltung nicht nur eine unter vielen ist, sehen wir als Veranstalter an der starken politischen Beteiligung sowie den überwiegend positiven Kommentaren nationaler und internationaler Teilnehmer.

Lieber Herr Gajewski, gerne lade ich Sie dazu ein Sich im Rahmen unserer XING Gruppe mit weiterer konstruktiver Kritik und Diskussionen zu melden. Wir sind stets bestrebt der Branche die bestmögliche Plattform zu bieten.
Unter folgendem Kurzlink können Sie der ESE-Xing-Gruppe beitreten: bit.ly/ESE-Xing
(Diese Einladung gilt selbstverständlich für alle Interessierten.)

Mit besten Grüßen
Bastian Mingers

PS: Einige Eindrücke der ESE2017 für die, denen eine Teilnahme leider nicht möglich war:
http://bit.ly/2mI5qPp

Alfred Körblein aus Nürnberg

Montag, 20.03.2017 08:48

Das ist mal ne gute Nachricht!
Erst wenn Rückspeisung ins Netz bis zulässig ist, lassen sich Balkonanlagen wirtschaftlich betreiben.
Im Internet fand ich ein Angebot von GreenAkku für ein plug-in Modul mit 265 Wp für 336 €. Mit Zusatzkosten für Versand, Montage und Energiemessgerät (15,- €) kostet alles zusammen vielleicht 400 €. Bei senkrechter Anbringung an einem Balkongeländer kann man mit einem Ertrag von ca. 170 kWh pro Jahr rechnen. Das bedeutet ca. 50 € Stromkosteneinsparung pro Jahr und damit eine Amortisationszeit von unter 10 Jahren.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Freitag, 17.03.2017 16:04

Hallo Martin& alle,

ich bekräftige meine Marktprognose >2,5- 3 GWp in 2017- viele Firmen haben doppelt soviele Anfrage wie vor einem Jahr und überall werden Projekte div. Größenordnungen vorbereitet- das große Wachstum kommt.

Mehr am 29.3. bei uns:
http://neue-energiewelt.de/veranstaltungen-dienstleistungen/solar-vertriebs-und-kommunikations[..] Remmers

Sascha Gajewski aus Bergisch Gladbach

Freitag, 17.03.2017 09:13

Da muss man doch etwas Wasser in den Wein giessen. Die Besucherzahl zeigt vielleicht, dass das Thema wichtig ist, sagt aber nichts über die Qualität der Veranstaltung. Ich habe nur die winzige Messe besucht, die weder in Breite wie Tiefe eine weitere Anreise rechtfertigt. Die Stände waren überwiegend klein und lieblos. Der Vertreter eines großen Marktteilnehmers meinte lapidar: "Hier ist man in einer halben Stunde durch". Auch Konferenzteilnehmer, die ich sprach, beklagten sich über die mäßigen Vorträge in teils überfüllten Sälen und das bei dem Ticketpreis. Es wirkte so, als gäbe es einfach zuviele Veranstaltungen...

Joa Falken aus Berlin

Donnerstag, 16.03.2017 23:03

Nachdem die Preise inklusive MWSt angegeben sind, und es sich um Module mit monokristallinen Zellen handelt, der Optik halber auch mit schwarzem Rahmen, sind das attraktive Preise.

Clemens Ratte-Polle aus Osnabrück | http://www.SoliKlick.de

Donnerstag, 16.03.2017 19:42

Die wahren gründe werden hier unterschlagen!
Der Kohle-Stromexport sorgt für Ruhe!
"80 Prozent des gesamtdeutschen Stromexports kämen aus dem Netzgebiet von 50Hertz."
https://www.facebook.com/Stromtrassenwahn/posts/235170293619417

ps: leider kann ich nicht erkennen, ob mein Kommentar erfolgreich abgegegeben wurde....

Karl Werner Götzinger aus Püttlingen | http://www.beg-koellertal.de

Donnerstag, 16.03.2017 11:28

Und wieder wird unverständlicherweise die "Gehirnwäsche der EVU-Dinos" verbreitet.
Zitat:
"... Neben der Abspaltung von Uniper habe auch die Verständigung mit dem Bund über die Finanzierung des Kernenergieausstiegs deutliche Spuren in der Bilanz hinerlassen... "

Zur Erinnerung:
Der Atommüll, über dessen Finanzierung für die 1 Mio Jahre währende Be- und Überwachung, man sich mit der Regierung geeinigt hat, fiel nicht wegen dem Atom-AUSSTIEG, sondern wegen dem Atom-EINSTIEG an.

Wieso nehmen wir es permanent unwidersprochen hin, dass die Lüge verbreitet wird, die Atommüllkosten seien durch den Atom-Ausstieg entstanden ?

Hundertfach verbreitete "alternative" Fakten, setzen sich bei der Bevölkerung als Fakten fest !
Das gilt es hier energisch zu verhindern !

Martin Schachinger aus Bremen | http://www.pvxchange.com

Donnerstag, 16.03.2017 01:06

Guter Hinweis. In der Tat erfassen wir bereits seit September 2016 die Preise für Glas-Glas-Module. Allerdings gibt es noch zu wenige Angebote, um einen repräsentativen Durchschnitt bilden zu können. Die Preisverlauf ist bisher aber horizontal (keine Preisnachlässe seit Sept. erkennbar) - offenbar scheinen diese Produkte entkoppelt zu sein von der übrigen Marktpreisentwicklung...

JC W aus Alling

Mittwoch, 15.03.2017 14:25

Um ein bißchen nett zu unseren deutschen Herstellern zu sein, könnte man doch auch Glas-Glas-Module in die Übersicht mit aufnehmen. Immer mehr Verbraucher jeder Größenordnung scheinen ja zu merken, dass sich auch Qualität lohnen kann.

JC W aus Alling

Mittwoch, 15.03.2017 13:21

Der Vergleich von Einspeisevergütung für Wind und PV mit den Vergütungen für konventionellen, hier Kernenergie-Strom ist eigentlich unzulässig. Der Kernenergiestrom und fossiler Strom stehen mit relativ hoher (80-90%) Sicherheit zur Verfügung, es wird durchschnittlich für fünf Kraftwerke ein Reservekraftwerk benötigt, also 20% Backup. Bei Wind und PV ist die Vorhersagbarkeit wesentlich geringer, so dass die Energieversorger behaupten, man bräuchte 100% Backup (Stichwort "Dunkelflaute"). Auch wenn tatsächlich nur 70 oder 80% als Reservekapazität vorgehalten werden müssen (bspw. in Form von Batteriespeichern), die Kosten dafür müssen bei einem Vergleich berücksichtigt werden. Sonst lügt man sich selber in die Tasche.

Im Augenblick bezahlen diesen Backup die alten Energieversorger in Form von Milliarden-Abschreibungen (EON gerade 16 Mrd Euro). Wenn die so abgeschriebenen Kraftwerke dann auch abgeschaltet werden, kommt die nächste Umlage zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit.

JC W aus Alling

Mittwoch, 15.03.2017 10:25

Es ist doch lächerlich, wenn keine Ladestationen gebaut werden "wegen fehlender Wirtschaftlichkeit". Das heißt doch bloß, dass man sie nicht durch eine im Strompreis versteckte Handelsspanne finanzieren kann. Dann muss man eben eine Nutzungsgebühr erheben. Wenn es damit zu teuer wird, muss man überlegen, ob das E-Auto mit diesem technischen Prinzip (Ladung an einem Stromanschluss) überhaupt eine Zukunft hat. Alternativen gäbe es ja: Technologie-neutrale Wechselsysteme für Akkus, Brennstoffzelle mit Wasserstoff oder Methanol, andere Batterietechnologien, bei denen ein aufgeladener Elektrolyt getankt wird.

Da das Batterie-Elektroauto im Winter schnell zu kalt ist und etwas von dem hochwertigen Fahrstrom zur Fahrzeugheizung abgezweigt werden muss oder eine Fahrzeugheizung mit Brennstoff ergänzt werden muss, spricht natürlich manches für ein Antriebsprinzip (Brennstoffzelle oder Explosionsmotor), bei dem etwas Abwärme für die Heizung abfällt.

Diese ungeklärten Fragen sind sicher einer der wesentlichen Gründe, warum das E-Auto in D nicht vorankommt.

Walter Diermeyer aus Forstern

Dienstag, 14.03.2017 10:45

An die Fachleute!

Nennt doch endlich mal die Vor-u.Nachteile von Blei od.Lithium-Batterien! Natürlich auch die Preisunterschiede .

Viele Grüße aus Forstern

Emil Jenne - Stromverbraucherschutz NAEB e.V. aus Berlin | http://www.naeb.info

Dienstag, 14.03.2017 10:08

Die Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie schädigt mit seiner Entscheidung, zusätzliche Flächen für große Photovoltaik-Anlagen für die Ausschreibungen von Solarparks / Solaranlagen freizugeben, alle Stromverbraucher und die Kulturlandschaft in Bayern erheblich. Es handelt sich um eine gezielte Politik gegen Bayerns Bürger, die mittlerweile nicht mehr wissen, wen sie wählen sollen. Solarstrom ist zu teuer und überhaupt nicht planbar, weil wetterabhängig. Es müssen parallel zum Solarmüllberg der Zukunft immer zusätzlich 100 Prozent konventionelle Kohle-/Kernkarftwerke vorhanden sein, denn nachts und in dunkler Jahreszeit scheint keine Sonne. Mit jeder Ökostrom-Anlage steigt der Strompreis weiter ohne zusätzlichen Nutzen. Bayerns Politiker füllen die Taschen von wenigen Geschäftemachern auf Kosten aller - ein Skandal! Immer mehr Verbraucher weheren sich endlich dagegen!

JC W aus Alling

Dienstag, 14.03.2017 10:02

Tolle Sache, wobei individuelle Autarkie Potential für die allgemeine Energiewirtschaft verschenkt. Ein gut gedämmtes Haus kann heute mehr Energie bereitstellen als verbrauchen. Wünschenswert wäre, dass von dem erzeugten Strom möglichst wenig den Prozess über den Wasserstoff mit schlechtem Wirkungsgrad durchlaufen muss. Statt dessen sollten Stromüberschüsse ins Netz abgegeben werden, wenn sie dort gebraucht werden. Umgekehrt kann das System auch Stromüberschüsse aus dem Netz zur Erzeugung von Wasserstoff aufnehmen, wobei die Abwärme sinnvoll für die Hausheizung genutzt werden kann.
Der Wasserstoff selber würde wahrscheinlich sinnvoller in die Mobilität (Brennstoffzellenauto) gesteckt, denn dort ist derzeit der Handlungsbedarf am größten.

Franz Dr. Hein aus Esslingen

Dienstag, 14.03.2017 09:18

Die Energiewende kann nur mit einer ausreichenden, ausgewogenen und weitläufig verteilten Energiebevorratung gelingen. Damit kann zum einen eine Notversorgung sichergestellt werden. Zum anderen kann so auch für den Normalbetrieb die Pufferwirkung eine Bevorratung zur höheren Ausnutzung zufließender Sonnenenergie verwendet werden. Der bei Sonnenhöchststand auftretende maximale Zufluss kann so in einen Zeitbereich übertragen werden (= „gewälzt“) werden, in dem weniger Zufluss oder gar kein Zufluss mehr gegeben ist. Dafür ist aber nicht allein die Zahl der installierten Speichersystem maßgebend. Es fehlen Angaben über die zu speichernde Energiemenge genauso wie die Angaben zur Einspeise- und zur Ausspeiseleistung. Falls die zu bevorratende Energiemenge nur für eine Notversorgung bei Ausfall des Netzes genutzt wird, ist der Zeitbereich wichtig, für den damit eine Notversorgung gesichert werden kann. Damit so etwas dann auch beim Verlust der eigenen Einbettung in das Gesamtsystem (z. B. aufgrund einer lokalen oder auch einer ausgedehnten Störung) genutzt werden kann, müssen jedoch auch Vorkehrungen getroffen worden sein. Die eigene Anlage (betrachtet als Energiezelle) muss dazu "inselnetzfähig" sein, dass heißt, es muss so weit wie möglich automatisch ein Notbetriebszustand erreicht werden. Das Ganze wäre dann so etwas wie eine USV-Anlage für den Eigenverbrauch (USV = unterbrechungsfreie Stromversorgung). Damit wäre ein „Fangen im Eigenbedarf“ und so ein "Überleben" trotz Blackout zumindest für einen Zeitraum möglich, der von der lokal bevorrateten Energiemenge und der Menge der in dieser Notbetriebsphase genutzten Energie abhängig ist. Den Grad der Absicherung bestimmt am besten jeder Energienutzer selbst. Nur auf eine höhere Ausnutzung im Normalbetrieb zu setzen, wäre zu kurz gedacht, obwohl das sicherlich bei vielen im Vordergrund steht. Unser Risikomanagement ist leider sehr schwach ausgeprägt, weil wir automatisch voraussetzen, dass zu jeder Zeit der Strom aus der Steckdose zur Verfügung steht und wir uns einen längeren Ausfall gar nicht mehr vorstellen können (und genaugenommen auch nicht wollen). Das Vorhandensein eines ständig verfügbaren "Energie-Schlaraffenlandes" sehen wir bereits als ein Gewohnheitsrecht an, weil die derzeitig so hohe Verfügbarkeit uns als Selbstverständlichkeit erscheint. Eine eigene Energiebevorratung würde uns den Wert der ständig verfügbaren Stromversorgung wieder bewusster machen. Damit wäre zudem ein Schritt in die bürgerschaftliche Selbstversorgung, auch mit einer Nachbarschaftshilfe und überhaupt ein eigenverantwortlicherer Umgang mit der Energieversorgung getan. Dem können dann weitere Schritte folgen, die letztlich bei einem konsequenten Ausbau zu einer neuen Kulturstufe führen, in der wir den Verbrauch fossiler Energierohstoffe dann gänzlich einstellen können. Das wäre ferner auch für das Klima sicherlich sehr von Vorteil.

Ajaz Shah aus Berlin | http://energyload.eu

Montag, 13.03.2017 09:12

Sehr guter Roundtable, spannend zu lesen!

"Wir versuchen, verschiedene Geschäftsmodelle auf einem Gerät zu kombinieren und so Amortisationszeiten von vielleicht drei, vier oder fünf Jahren zu erreichen."

Viel Erfolg dabei, ist das denn heute schon möglich solche Amortisationszeiten zu erreichen?

JC W aus Alling

Montag, 13.03.2017 07:52

Die Sache mit dem "Pumpspeicher mit schwimmendem Speicherteil" von Herrn Kloss sollte man jetzt mal zensieren. Das ist nämlich Esoterik, keine Physik. Was beim Entladevorgang zählt ist der Verlust von potentieller Energie des absinkenden schweren Körpers abzüglich der Zunahme von potentieller Energie des aufsteigenden, leichteren Wassers. Am Anfang des Entladevorgangs wiegt das Speicherteil wenig, das aufsteigende Wasser hat wenig Gegendruck, später wiegt das absinkende Teil mit dem daraufliegenden Wasser mehr, das aufsteigende Wasser hat aber einen um soviel höheren Gegendruck, dass es netto doch nur auf die Lageänderung des schweren Körpers ankommt. Das kann einem auch jeder Abiturient vorrechnen.

Bei einem Lageenergiespeicher kommt es vor allem darauf an, wie weit sein Hubweg ist, um ein gutes Verhältnis von gespeicherter Energie zu Kosten für den schweren Körper zu bekommen. Das GPP in Weilheim mit 50m Hubhöhe schafft gerade mal 500kWh Speicherenergie mit einem 9000t schweren Hubkörper. Der Kubikmeter Billig-Beton (2,3 Tonnen) kostet um die 100 Euro, die 500kWh Speichervolumen kosten also alleine dadurch 800 Euro pro kWh Speichervolumen, also (Baukosten, Pumpen, Generator etc. noch exclusive) etwa so viel wie ein Batteriespeicher. Das Verhältnis würde nur besser, wenn man mehr Hubhöhe schafft (oder etwas billigeres, dabei aber nicht schlechteres als Beton.

Die Kurzzeitspeicherung (bis 3 Tage) kann mit der gegenwärtigen Technologie als gelöst gelten, wirtschaftliche und ökologische Verbesserungen nicht ausgeschlossen.

Wirkliche Anstrengungen sind in den gemäßigten und hohen Breiten noch in die Langzeitspeicherung (1-2 Jahre) zu stecken, um den Sommer/Winter- und Gute-Jahre/Schlechte-Jahre-Ausgleich zu schaffen.

Rudi Seibt aus Wolfratshausen

Freitag, 10.03.2017 13:45

Das hört sich gut an. Noch besser wäre immer die Kombinutzung: Bewirtschaftung der Fläche unter den PV-Modulen mit schattenliebenden Nutzpflanzen, Minimum als Scahf und Ziegenweide. Und natürlich in hohen Lagen wegen dort immer wieder stattfindender Schneebedeckung: Rahmenlose Module für schnelle Selbstreinigung.

Thomas Wagner aus Balingen

Freitag, 10.03.2017 09:01

Das Power-to-Gas notwendig ist, um erneuerbare Energien über einen längeren Zeitraum zu speichern,
halte ich für eine unverzichtbare Notwendigkeit, soll die Energieversorgung mit 100% Erneuerbaren gelingen.
Bisher dachte ich dabei aber vor allem an gro0e Anlagen, die das erzeugte "Windgas" in das bundesweite Gasnetz einspeisen und so für jedermann nutzbar machen.
Den bescheidenen Gesamtwirkungsgrad, als Summe der einzelnen Verfahrensschritte muss man hierbei wohl in Kauf nehmen.
Dass nun aus genau der anderen Richtung, nämlich völlig dezentral, eine Alternative angeboten wird,
die durch weniger Verfahrensschritte und die Nutzung der Abwärme einen deutlich besseren Wirkungsgrad erreicht, halte ich für einen entscheidenden Schritt in Richtung eneuerbare Energieversorgung.

Alfred Körblein aus Nürnberg

Mittwoch, 08.03.2017 17:48

Dass bei gewerblichen PV-Anlagen auch ohne Eigennutzung des erzeugten Solarstroms Renditen bis 5% p.a. erzielt werden können, bezweifle ich. Meine Wirtschaftlichkeitsrechnung mit dem Programm solarstrom.xls auf der Homepage des Umweltinstituts München ergibt eine Rendite (interner Zinsfuß) von ca. 2% p.a.
Gerechnet habe ich mit folgenden Annahmen: 100 kWp, 120 000 €, 900 kWh/kWpa, laufende Kosten 1,5% der Nettokosten, also in ersten Jahr 1800 €. Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

1 2 aus 5

Dienstag, 07.03.2017 16:29

Natürlich gibt es dann ein SpeicherPOTENTIAL von 250 GWh, aber da Fahrzeuge nur selten leer rumstehen werden ist der verfügbare Speicher nur ein Bruchteil.

Frank Scherschun aus Hohenwarsleben

Dienstag, 07.03.2017 07:34

Hallo!
Wenn die Dinge tatsächlich so sind , wie beschrieben, ist das nicht nur traurig... aber es war ja und ist immer so, das das alte sich gegen Neues zur Wehr setzt, und auch das neues , wenn es besser ist sich mit macht durchsetzen wird! Habe selbst seit 2011 ca. 13,725 kwpeak auf dem Dach eines kleinen 87m2 neuen Häuschen und in 5 Jahren 72.000 kWh produziert selbst aber nur ca. 20.000kwh verbraucht und das auch mit einer luftwärmepumpe. Also ein Plus+plus energiehaus! Hatte überlegt, jetzt mit Speicher das System zu optimieren, da ich aber nicht in die Förderung Fälle, noch Abstand genommen.
Wünsch weiter Kraft und Energie und Gesundheit für weiteres kämpfen für die Zukunft in Sonne und Wind u.a.
Frank scherschun

Gernot Kloss aus Bochum

Montag, 06.03.2017 17:51

Es ist an der Zeit, die Energiewende in Deutschland wieder auf festere Füße zu stellen, sie intelligenter und bezahlbarer zu machen. Alles was zur Zeit geschieht ist Chaos.

Österreich, das in Sachen Energiewende mit Deutschland zu vergleichen ist, hat dies bereits begriffen. So spiegelt die Aussage ihres Kanzlers Christian Kern auch unsere Probleme wieder: „Die bisherige staatliche Förderung der Energiewende ist denkbar ineffizient. Wir fördern nicht die besten, effizientesten und saubersten, sondern wir fördern die Technologie, die die besten Lobbyisten hat".

Diese Erfahrung wird zur Zeit mit einem neu entwickelten Energie-Speicher in Form eines PUMPSPEICHERS MIT SCHWIMMENDEM SPEICHERTEIL gemacht, der die meisten Probleme der Energiewende lösen würde. Diese neuartigen Energie-Speicher könnten überall im Land eingesetzt werden. Sie sind höchst effizient, extrem leistungsfähig und kostengünstig. Mit ihnen ließen sich die Strompreise umgehend senken.

Zur Zeit werden diese Energie-Speicher von der Politik ignoriert und nicht gefördert, weil sie vermeintlich die Energiewende zu stark beschleunigen würden und, um einige Marktteilnehmer zu schonen. Aber das Gegenteil ist der Fall, man nimmt diesen Unternehmen existenzielle Chancen.
Dabei bieten diese neuartigen Großspeicher nicht nur Unternehmen, sondern auch den Bürgern Vorteile in Form billigen Stroms.

Josef Neumeyer aus Berching

Montag, 06.03.2017 14:33

Bis jetzt ist der Artikel nur Marketing ohne Inhalt;
vernünftig wäre es etwas konkreter zu fassen als nur mit dem Modebegriff Solarcloud Aufmerksamkeit zu erhalschen!?!?

Nicole Lauckner aus Breitenbrunn/Erzgebirge

Montag, 06.03.2017 07:33

Ich kann vor solchen "100% unabhängig" Produkten nur warnen! Es werden hier Speicher unters Volk gebracht, die nur einem nutzen, den Energieversorgern! Die Auf- und Abgabeleistung der Speicher ist lächerlich gering- gerade bei großen Anlagen ist diese Diskrepanz eklatant (11 kWh Speicher mit 1,5 kW bei EON) Man liefert praktisch einen Schnapsglasspeicher, an dem der Anlagenstrom vorbeifließt und sichert sich so die Vermarktung des Spitzenlaststromes. Wir hatten interessehalber ein Angebot eines SENEC Cloud Partners eingeholt. Die Anlagenpreise waren horrend, die Kalkulation lückenhaft und falsch, die AGB wurden dem zur Unterschrift vorgefertigten Angebot nicht beigelegt und sind auch nicht so ohne weiteres auffindbar. Auch bei EON findet man keine AGB. Sicher wird auch wie bei der SENEC Cloud ein Nutzungsrecht des Speichers zur Regelleistung untergejubelt. Der Kunde zahlt den Speicher und der Energieversorgr verdient damit Geld. Finger weg!

S K aus Schleswig-Holsten

Freitag, 03.03.2017 14:33

Ja, leider ist das so. Aber warum ist das so? Die meisten dieser Elektrofahrzeuge wurden von Firmen gekauft und die Förderung eingefordert. Als "Normal-Sterblicher" kann man sich - selbst wenn man dies gerne möchte - ein Elektroauto gar nicht leisten. Das günstigste Auto in Deutschland kostest 16.500 € (abzüglich bereits der Förderung und von dem Autohersteller zusätzlich geschenkte 1.000 €). Dann darf man bei den meisten Automobilanbietern ja auch nicht vergessen, dass die Batterie geleast werden muss im Falle von dem genannten Fahrzeug: 69 Euro Batteriemiete. Wir meisten "Otto-Normalverbraucher" haben keine EUR 20.000 oder mehr mal so eben auf dem Sparbuch. Und auch wenn man über Finanzierung nachdenkt, rechnet sich weder das Auto noch die Prämie des Staates. Wenn wirklich gewollt wäre, dass die Deutschen (und nicht nur die finanziell Bessergestellten) anfangen darüber nachzudenken, den Benziner oder Diesel gegen ein Elektroauto auszutauschen, muss meines Erachtens mehr vom Staat angeboten werden. Das beste Beispiel ist doch derzeit Norwegen. Hier verzichtet der Staat zugunsten seiner Einwohner komplett auf die Mehrwertsteuer, die Luxussteuer (die in Norwegen gezahlt werden muss bei Luxusgütern) und gewährt (wie in Deutschland auch, wobei bei uns beschränkt auf 10 Jahre) Steuerfreiheit und man darf auch noch öffentliche Parkplätze umsonst nutzen und noch einige Vergünstigungen mehr. Also, wenn mir jetzt zu dem o.g. Preisbeispiel noch die Mehrwertsteuer erlassen würde, würde das Elektromobil auf einmal noch EUR 13.865,00 kosten. Mhm, auch noch recht teuer für einen Normalverdiener. Wenn dann noch die Automobilhersteller die Preise ein wenig senken würden, so das man vielleicht nur noch Kosten in Höhe von EUR 10.000 bis max. EUR 12.000 für das genannte Fahrzeug zahlen müsste, könnte sich auch der Otto-Normalverbraucher sehr anfreunden, umzusteigen. Auch wenn man dann finanzieren müsste, wären diese Beträge dann für den "kleinen Mann" realisierbar.

Bernd Schumacher aus Ludwigswinkel

Donnerstag, 02.03.2017 14:20

Das hört sich sehr gut an. Aber zwei Fragen bleiben für mich offen:
1. 630 kW Netzanschlussleitung - welche Netzvoraussetzungen müssen erfüllt sein um solche Trümmer anschließen zu können (wo und wie geht das?)
2. nach meinen Informationen werden die Anbieter, die Strom an Ladesäulen anbieten und diesen nach kWh berechnen und bezahlen lassen steuerlich und vor allem rechtlich behandelt, als seien sie Stromvertreiber - mit einer Reihe von Konsequenzen. Gibt es Erfahrungen damit und wie kann man diese nachfolgenden Probleme umgehen?

Klaus Müller aus München | http://beegy.com

Dienstag, 28.02.2017 14:22

Hallo Frau Nettesheim,

interessanter Gedanke, dass Energiebranche nicht wie die Medienbranche ihr Produkt verlieren wird, stattdessen aber die dezentrale Produktion durch die Digitalisierung Schwung bekommt. Und mehr Brisanz - oft wird Digitalisierung einfach als digital machen von alten Dokumenten oder Prozessen verstanden. Oder als Gefahr gesehen (schade eigentlich, es könnte auch eine Chance sein http://www.beegy.com/2017/02/digitalisierung-energiebranche-herausforderungen-und-chancen/) ... Allerdings glaube ich, dass die Digitalisierung in der Energiebranche noch gar nicht richtig angefangen hat: Was wenn irgendwann Amazon, Google und Co Strom verkaufen - inklusive Anlage, Vertrag, Rechnung etc. Alles online und bequem. Und ja, die Blockchain bleibt spannend!

Alfred Körblein aus Nürnberg

Dienstag, 28.02.2017 12:27

Ich verstehe immer noch nicht, warum nicht einfach die EEG-Abgabe auf 40% gesenkt wird. Das ist einfach und verständlich. Statt dessen wird nun wieder an einer komplizierten Sonderregelung gebastelt, die niemand versteht.

Klaus Müller aus München | http://beegy.com

Dienstag, 28.02.2017 09:27

"Nach Einschätzung des Solar Cluster Baden-Württemberg werfen Photovoltaik-Anlagen, die den Strom komplett ins Netz einspeisen, „eine kleine, aber ansehnliche Rendite“ ab" ... Tja, auch wenn das stimmt, die meisten Menschen wollen einfach große Vergütungen wie früher und nicht über Eigenverbrauch nachdenken und Geld sparen. Verdienen fühlt sich viel besser an.

Aber kann dem Artikel nur zustimmen, PV lohnt sich immer noch. Habe hier (http://www.beegy.com/2017/01/lohnt-sich-photovoltaik-auch-in-deutschland/) mal selbst nachgerechnet und man kann schön sehen: Die Gestehungskosten liegen aktuell gleichauf mit der Einspeisevergütung, dafür liegt der Strompreis aber weit drüber ...

Reinhard Seifert aus Ortenberg

Dienstag, 28.02.2017 00:05

total unverständlich für Leser!! Was soll wer im Mieter-PV-Strommodell wann bekommen?
Mit einem Beispiel geht das leichter zu verstehen.
Außerdem geht geht es kaotisch zu für PV-Betreiber wie die Politik mit uns umgeht - EEG-Meldepflicht- als
Beispiel. Wer in Berlin keinen Flughafen bauen lassen kann - kann sonst auch nichts - und das sind die gleichen "Figuren" des Potitikbetriebes, die uns gerade ärgern und mißachten!!!

Gruß
R.S.

Andrea Keller aus Freiburg | http://www.aktion-solar.com/de/photovoltaik/einspeiseverguetung/

Montag, 27.02.2017 22:32

Ich bin gespannt. Ich glaube eher weniger daran, dass die Bundesregierung den Gesetzentwurf noch diese Legislaturperiode verabschieden wird. Insgeheim hoffe ich ja, dass es zum Regierungswechsel kommt und man dann wieder ambitioniertere Energiepolitik und Einspeisevergütungen machen wird und die Anreize erhöht.

Hans Diehl aus Rüsselsheim

Samstag, 25.02.2017 11:07

Ein noch naheliegender Grund warum der steigende Anteil der Erneuerbaren nicht zum Rückgang der Co2 Emissionen geführt hat, ist dem neuen Wälzmechanismus ab 2010 geschuldet.

Vor 2010 wurden die Erneuerbaren noch den Versorgern zwingend zu geteilt.
Die konventionelle Produktion musste angepasst werden.

Ab 2010 sind die Erneuerbaren zum Vermarkten an die Börse verbannt worden, und die Konventionellen können wieder uneingeschränkt drauf los produzieren.

Man muss nur die steigenden Exportzahlen verfolgen, da ist alles gesagt.



Treffend beschrieben ist das im Folgenden
http://www.iwr-institut.de/de/presse/presseinfos-energiewende/erneuerbare-energien-werden[..] steigende Anteil erneuerbarer Energien hat am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen geführt. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage

Alex Karl aus Mainz

Freitag, 24.02.2017 11:45

Eine Frage wurde dabei vergessen: Woher kommt der zukünftige nachhaltige Strom, wenn es wie dieses Jahr im Januar eine 10-tägige Wind und Sonnenflaute gibt? Bei allen Bedenken gegen die Kohle: Durch den Wegfall der Atomkraft gibt es doch momentan keine wirtschaftliche Alternative, um Grundlast in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen. Allein mit Batteriespeichern und PtG gibt es auch noch in 10 Jahren nicht genug Ersatz, um allein mehrtägige Windflauten auszugleichen.

JC W aus Alling

Freitag, 24.02.2017 10:06

Es ist schon bemerkenswert, wie hartnäckig zwei Gegner, die sich richtig ineinander verbissen haben, aneinander vorbei reden können:
Dass ein Fördersystem den Technologiewettbewerb be- und womöglich sogar verhindert, ist ja nicht falsch, also eigentlich keine "Fake News". Sie als falsch zu bezeichnen, ist also selber falsch. Richtig wäre zu sagen: Stimmt schon, ist aber irrelevant, denn: Einen Technologiewettbewerb brauchen wir erst, wenn sich herausgestellt hat, wo der Boden der Kostenreduzierung für jede einzelne Technik erreicht ist, und die Techniken einen relevanten Anteil an der Stromversorgung haben. Wenn es darum geht, die Energiewende zu vollenden, also die letzten 30% fossiler Energien zu ersetzen, dann kann man darüber reden, die einzelnen Techniken gegeneinander im Wettbewerb darum antreten zu lassen. Aber bis dahin sind es noch ein-zwei-drei Jahrzehnte.
Auch der wahre Grund, warum der steigende Erneuerbaren-Anteil bisher nicht zu einem Rückgang der CO2-Emissionen geführt hat, wird (aus ideologischen Gründen?) verschwiegen: Bisher wurde der Strom der ausgeschiedenen Kernkraftwerke ersetzt. Und bis 2023, wenn die letzten Leistungs-Kernkraftwerke vom Netz gegangen sind, wird das auch so bleiben. Erst danach wird ein steigender EE-Anteil zur Reduzierung von Kohle-, Öl- und Gas-Einsatz führen. Eine Beschleunigung des EE-Ausbaus könnte natürlich einen früheren Abbau des fossilen Anteils bewirken. Dafür spräche nicht nur das Umweltargument, sondern auch noch die Tatsache, dass Deutschland wegen seines steigenden Exportüberschusses regelmäßig von WHO, OECD, EU etc. gerügt wird. Wenn Deutschland nach erfolgreicher Konversion seines Energiesektors dann noch wettbewerbsfähiger ist, hätte es wenigstens eine wirklich gute Entschuldigung.
Es ist doch völlig sinnlos, wenn man die eine Halbwahrheit durch eine andere ersetzt. Im Effekt sind auch Halbwahrheiten nur etwas besser getarnte Lügen, oder "Fake News" wie das gerade heißt.

Tomas Biermann aus Lüneburg

Mittwoch, 22.02.2017 15:33

Habe begriffen, dass unsystematisch in §74a + auch in § 61 Details zu den Meldepflichten für Endverbraucher geregelt sind. Es gibt dort vielerlei Regelungswut, die unsinnig und unnötig erscheint. EWines ist jedenfalsls klar und sollte hier hrausgestellt sein.
Alle Anlagenbetreiber von Haus-PV sollten bis zum 28.02. des Folgejahres, also nun füpr 2016 anzeigen wieviele kWh sie ans Netz geliefert haben und deren Vergütung meist mit Ustin Rechnung stellen.

EEG-Umlage befreit sind alle Anlagen bis 10 kWp Leistung bzw. für höchsten 10000 kWh selbstverbrauchten Strom. EEG-Umlage-Befreieung für kleinere Leistungen wie 7 oder 1 kWp schließt es ein und müssten gar nicht geegelt werden. Das zeigt wieder den unmöglich aufgeblähten EEG-Text, der auch noch Dinge anführt, die ohnehin hinfällig sind.
Im Weitern sind mindestens alle Bestandsanlagen bis 2011 klar EEG-Umlage befreit, die meisten der bis EEG August 2014 auch. Darüber hinaus gibt es uch vielerlei Bestandsschutz, wenn man nicht mehr als 30% Leistungserweiterung vorgenommen hat. Einzellheiten mögen berufene Experten möglichst kurz + klar erklären.


Tomas Biermann aus Lüneburg

Mittwoch, 22.02.2017 14:33

Nanu, auch in diesem Zweitversuch bleibt hier vieles unklar.

Zunächst soll es nur um Eigenverbrauch gehen. Den gibt es zudem sehr verschieden. Geregelt sei es nach § 74, der Pflichten der EVUs beschreibt, für Anlagenbetreiber finde ich allgemeine Pflichten in § 71 hier https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/__71.html Überschrift EEG 2017 der link schreibt 2014, auch das ist uneindeutig. Aber scheint es selbst für RA Nümann passend, da er verweist auf: https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/__3.html
Dort sind eine Vielzahl von Begrifsbestimmungen geregelt. Zu unserem Thema Meldepflichten ersehe ich direkt keinen Zusammenhang. Sorry!
In § 71 findet sich die Frist 28.02.für anlagenscharfe Datenmitteilungen. Von Eigenverbrauch usw. ist ncht die Rede. Im Weiteren geht es um Stromsteuerbefreiung, die alle selbstverbrauchen Haushalte nicht betrifft, sondern nur komplexe Modelle, der Fremversorgung.
In der Tat ist es sehr ärgerlich und Energiewende widrig, das einfach ergreifbare Mieterstromregelungen schon jahrelang fehlen, obwohl sie dringlich sind.
Ich bitte Herrn Nümann nochmals um Klärung!

Jens Kleinholz aus Haina | http://www.nbe-online.de

Dienstag, 21.02.2017 17:56

Auf das Ergebnis dieser Studie bin ich gespannt. Ich habe schon häufiger gehört, dass solche Verschmutzung den Ertrag deutlich senken kann. In Rahmen meiner Drohnenfliegerei haben wir auch schon die Kontrolle auf Hotspots mit einer Infrarotkamera durchgeführt und da fallen Hotspots auf, die nicht selten von Vögeln stammen (wenn Sie wissen, was ich meine). Es wäre sicher sinnvoll die Anlagen vor der PV-Inspektion mit der Drohne reinigen zu lassen, um solche Fehler zu vermeiden.

Peter Nümann aus Karlsruhe

Dienstag, 21.02.2017 16:36

Sehr geehrter Herr Müller,

dass in ihrem Fall die nötigen Informationen stets bereits abgefragt wurden, ist erfreulich, und vermutlich haben Sie damit Ihre Meldepflicht auch vollständig erfüllt.

Ob es hier und da die Regel ist, dass der Netzbetreiber die fraglichen Informationen schon hat, kann ich nicht beurteilen, da in unserer Kanzlei natürlich eher die Fälle auflaufen, bei denen die Zusammenarbeit mit dem Netzbetreiber nicht so toll läuft wie bei Ihnen, dem zuständigen Netzbetreiber der Eigenverbrauch und Befreiungstatbestand keinesfalls bereits bekannt ist und/oder große Unklarheit über die Beurteilung der Sach- und Rechtslage besteht. Über Betroffene habe ich außerdem schon eine ganze Reihe von Fragebögen der Netzbetreiber zur Beurteilung der EEG-Umlagepflichten zu Gesicht bekommen, die sicherlich nicht deshalb versendet wurden, weil die abgefragten Informationen flächendeckend bereits bekannt waren.

Insofern mag die Beachtung der neuen Meldepflicht und vor allem -frist aus Ihrer Sicht theoretisch sein, sie ist jedenfalls vom Gesetzgeber für so relevant gehalten worden, dass sie neu ins Gesetz aufgenommen wurde.

Wenn ich mir in dem Bemühen, die Betroffenen über diese neue Regelung zu informieren, den Vorwurf zuziehe, Betroffene "verrückt zu machen" oder "mit unklaren Aussagen in die irre zu führen" nehme ich das insofern gerne in Kauf. Das ist allemal besser, als die Betroffenen mit Beschwichtigungen in teure Umlage-Nachforderungen laufen zu lassen.

Ob die Hinweise "kaum der Realität entsprechen" oder für den Leser relevant sind, kann jeder anhand der im Artikel zitierten Vorschriften selbst verifizieren. Infolge der Berichterstattung erfährt er zumindest davon.

Paul Müller aus Berlin

Dienstag, 21.02.2017 15:20

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte lassen Sie Sich nicht verrückt machen.
Die ganze Betrachtung erscheint ziemlich theoretisch und entspricht kaum der Realität.

Dass ein Verteilnetzbetreiber nicht weiß, ob Eigenverbrauch oder nicht vorliegt, gilt meines Erachtens als ausgeschlossen.


Aus praktischer (nicht theoretischer) Erfahrung, kann ich bestätigen, dass jeder Netzbetreiber in dessen Netzgebiet ich im Großraum Berlin/Brandenburg Anlagen angemeldet habe, neben den Netzanmeldungen verlangt, dass ein Formular mit Anlagenschaltbild oder eine vergleichbarer Vordruck ausgefüllt wird. In diesem muss neben technischen Parametern angegeben werden, ob Überschuss- oder Volleinspeisung und ob (personenidentischer) Eigenverbrauch oder Lieferung an Dritte vorliegt. Teils werden auch erwartete Eigenverbauchsdaten abgefragt. Die überprüfung ob räumlicher Zusammenhang vorliegt, erfolgt beim Zählewechsel des Netzbetreibers, der dabei in der Regel die Generatorfläche, Wechselrichter und Zählpunkt in Augenschein nimmt und damit etwaige nicht vorhandene räumliche Zusammenhänge feststellen kann.

Der genannte 74a (1) EEG 2017 bezieht sich ledigich auf Leistung und Feststellung des Eigenverbrauchs, was mit oben erläuterten Punkten abgedeckt ist.

Eine weitere Meldung ist nicht demnach erforderlich. Der Netzbetreiber muss nicht informiert werden, "wenn die Angaben bereits übermittelt worden oder die Tatsachen, die mit den Angaben übermittelt werden sollen, dem Netzbetreiber bereits offenkundig bekannt sind."

Bitte nicht mit unklaren Aussagen in die Irre führen lassen.

Mit freundlichen Grüßen aus der Hauptstadt,
P. Müller

Peter Nümann aus Karlsruhe

Dienstag, 21.02.2017 14:59

Sehr geehrter Herr Baden,

auch Bestandsanlagen mit Vergütungsanspruch sind betroffen, da sich aus der vergüteten Menge "selbst oder durch Dritte" vor Ort verbrauchten Stroms nach Maßgabe der seinerzeitigen Fassung des EEG noch nicht ergibt, ob der Strom im Sinne der aktuellen Regelung in Eigenversorgung "personenidentisch" verbraucht oder an Dritte "geliefert" wurde.

Viele Besitzer von Bestandsanlagen meinen, bei Verbrauch "hinter dem eigenen Anschluss" grundsätzlich EEG-Umlage-befreit zu sein. Das ist nicht der Fall.

Die Tatbestände, die den Anlagenbesitzer nachträglich zur Finanzierung der Förderung heranziehen, die er zuvor erworben hat, existieren und werden zunehmend enger geschnürt. Ob es verfassungsrechtlich zulässig ist, die seinerzeit zugesagte Leistung auf diese Art und Weise wieder auszuhöhlen, ist eine andere Frage.

Gerhard Travnicek aus Nürnberg

Dienstag, 21.02.2017 14:56

Sehr geehrter Herr Nümann,
vielen Dank für Ihre Anmerkungen.
Auf Nachfrage beim hiesigen Netzbetreiber (bayernwerk) ist für Bestandsanlagen in der Regel keine Mitteilung nötig.
Im Regelfall sind dem Netzbetreiber die drei relevanten Punkte aus Paragraph 74a (1) durch die Inbetriebnahme bekannt.

1) Es wird zur Inbetriebnahme "Eigenverbrauch" mitgeteilt (deshalb wird auch ein weiterer Zähler installiert);
2) Die installierte Anlagenleistung wird bei Inbetriebnahme mitgeteilt;
3) Durch das Inbetriebnahmedatum ist bekannt, nach welchem EEG die Bestandsanlage behandelt wird;

In der Praxis scheint, wie oben schon geschrieben beim Netzbetreiber (in meinem Fall Netzbetreiber bayernwerk) in der Regel also keine weitere Informationspflicht nötig sein.

Und natürlich geht man beim Selbstverbrauch dabei von Personenidentität aus, ansonsten wäre es der Sonderfall der Lieferung an Dritte, welcher komplett anders behandelt wird.

Mit freudlichen Grüßen,
Gerhard Travnicek


Peter Nümann aus Karlsruhe | http://www.nuemann-siebert.com

Dienstag, 21.02.2017 13:12

Sehr geehrter Herr Travnicek,

dem Netzbetreiber ist in der Regel nur die Anlagenleistung, das Inbetriebnahmedatum und bei Inanspruchnahme der Vergütung die Einspeisemenge bekannt. Schon die Tatsache, ob eine Volleinspeisung vorliegt, oder ein Teil des Stroms vor Ort verbraucht wird, ist für den Netzbetreiber nicht ohne weiteres ersichtlich.

Erst recht weiß er nicht, ob der Strom vom Betreiber der Stromerzeugungsanlage (nach h.M. derjenige, der "das Riskiko" trägt, die "Sachherrschaft" hat und "die Anlagenfahrweise bestimmt") selbst verbraucht wird. Es muss - nach herrschender Meinung - "Personenidentität" vorliegen, d.h. sobald der Betreiber nicht der einzige ist, der über die Stromverbraucher die "Sachherrschaft" hat und deren "Risiko" trägt, treten schwierige Fragen auf. Diese beginnen mit dem Elektromobil eines Familienangehörigen und enden mit der Handwerker-GmbH, die nicht Betreiber ist, aber auf dem gleichen Grundstück ansässig. Weitere Tatbestandsmerkmale der vom Gesetzgeber extrem eng definierten Eigenversorgung wie der Verbrauch " im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang" treten hinzu. Über all diese Umstände muss der Netzbetreiber informiert sein, um beurteilen zu können, ob eine EEG-Umlage-freie EIgenversorgung vorliegt oder eine (voll umlagepflichtige) Stromlieferung an Dritte. Die bisher nicht gemeldeten Stromlieferungen aufzudecken, dazu dient die neue Meldepflicht. Viele Spaß damit.

Hier können Sie sich einlesen:

https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/__3.html
https://www.bundesnetzagentur.de/[..]

Gerhard Travnicek aus Nürnberg

Dienstag, 21.02.2017 12:21

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Artikel ist weiterhin etwas irreführend, besonders für Bestandsanlagen.
Aus meiner Sicht muss in der Regel dem Netzbetreiber nichts mitgeteilt werden, da im Paragraph 74a (1) EEG 2017 auch steht:

"Satz 1 Nummer 1 bis 3 ist nicht anzuwenden, wenn die Angaben bereits übermittelt worden oder die Tatsachen, die mit den Angaben übermittelt werden sollen, dem Netzbetreiber bereits offenkundig bekannt sind."

Und in der Regel sind die Tatsachen dem Netzbetreiber seit Inbetriebnahme offenkundig bekannt, der Netzbetreiber benötigt sie für die jährliche Abrechnung.

Freundliche Grüße,
Gerhard Travnicek


Hartmut Baden aus Höhr-Grenzhausen

Dienstag, 21.02.2017 11:42

Stellt sich die Frage, ob Bestandsanlagen (hier 10,2 kWp) aus der Zeit bis 2010, bei denen der Eigenverbrauch über das damalige EEG gefördert wird ebenfalls betroffen sind. Denn hier werden ja Einspeisung und Eigenverbrauch über entsprechende geeichte Zähler erfasst und vom Netzbetreiber abgerechnet.
Dies sollte bitte noch präzisiert werden.

Thomas Wagner aus Balingen

Montag, 20.02.2017 08:56

Es ist mir unverständlich, wieso nicht einfach die EEG-Umlage, für PV Strom der auf dem Grundstück auf dem er erzeugt wird auch verbraucht wird, gänzlich abgeschafft wird.
Damit wäre eine echte Förderung von Mieterstrom verbunden, einhergehend mit einem Bürokratieabbau für die Netzbetreiber wie auch für die PV-Betreiber.
Es ist doch ein völliger Unsinn, zu dem ganzen bestehenden Wust an Regelungen, Vorschriften und Umlagen, jetzt noch den "Mieterstromzuschlag" einzuführen !
Die kosten der dazu benötigten Bürokratie, werden die Höhe des Zuschlags sicherlich übersteigen !
Wäre es nicht ein leichtes, wenigstens für PV-Anlagen unter 10 KW eine Bagatellgrenze einzuführen,
damit alle Beteiligten wenigstens vom "Verwalten" von Kleinstbeträgen verschont werden !!

Karin Peter aus freiamt

Samstag, 18.02.2017 14:43

Liebe Leute ich kann euch nur den Rat geben Hände weg von den MEP Solar Werken diese Firma ist inkompetent und nicht in der Lage Termine einzuhalten auf Beschwerden wird nicht reagiert und am Telefon wird gelogen das sich die Balken biegen oder einfach aufgelegt. Der Versuch mit der Geschäftsleitung Kontakt aufzunehmen wird durch die inkompetenten Mitarbeiter der Hotline unterbunden und der Vertreter ist nicht zu erreichen.Selbst als das von uns schon bezahlte Geld zurück geholt wurde kam keine Reaktion von MEP. Das Ergebnis ist das wir seit einem Monat eine solar Anlage verpackt im Keller stehen haben aber keiner kommt um sie zu installieren.

micha drese aus bremen

Freitag, 17.02.2017 15:13

Sehe ich genauso. Ein Kampf gegen Windmühlen, im Taumel der Agonie sozusagen. Als Beruhigungshäppchen wird noch schnell die Garantie verlängert. Man sollte die bestehenden Hersteller an China/Asien verkaufen, solange es noch geht. Kein Mensch gibt etwas auf "Solarpionier D" oder "Solar aus Tradition in D" oder "Traditionsclub SV Haumichblau" oder solchen obsoleten Durchhalteparolen. Hatten wir alles schon. Sunpower als Technologieführer macht doch auch nur Miese. Solarworld strukturiert ständig um, kürzt und streicht und entläßt - und verdient kein Geld unterm Strich. Man muß einfach konstatieren: Nur durch hohe Vergütungen waren die dt. Hersteller, Großhandel und Installateure im Höhenflug wie die Anlagenbauer, bis die schlauen Asiaten im Wind des dt. EEG gen Europa segelten und uns überrollten. Die Geister, die man rief. Wollen wir ein Einfuhrboykott für dt. PKW in China und weltweit, weil in Wolfsburg die Abgase nicht passen? Pues no.
Das EEG war und ist a priori falsch konstruiert.

Warum nur will man Module unbedingt noch in D fertigen? Wollen wir das bei smartphone, PC, handy, TV, Audio, video, bei discounterware etc. etc? Vielleicht ja, nur wie? Die Preise wollte keiner bezahlen. Ebenso wie kein Teuer-Fleisch riesige Absatzmengen über Discounter findet, so kann und will sich die Masse nur Günstig leisten.

Der wahre Preis ist ein anderer, der im Chemikaliensumpf der Untertagebuden und in Flüssen und Seen verklappt schlummert oder unter den Plastikfolien der geflüchteten afrikanischen Tomatenpflücker in Andalusien brodelt.
Dafür haben doch die Chinesen den Smog im Lande und müssen mit Masken rumlaufen, damit wir unsere Dächer grün anstreichen und günstig shoppen können. Und sie müssen für die Vormachtsstellung stark in Atom- und Kohlekraft investieren, trotz und wegen der unvorstellbaren Zubauraten bei Wind und Sonne. Irgendwoher muß der Strom ja kommen für diese Produktionskapazitäten.

Gruß

Willi Jung aus Wetzlar

Freitag, 17.02.2017 14:38

Hier noch der verschollene Text:

Ich gehe davon aus, dass 99% der möglicherweise betroffenen Anlagenbetreiber (>7kWp <10 kWp) keinen Handlungsbedarf haben, da im EEG 2017 § 74a (1) folgender Hinweis zu finden ist:

"Satz 1 Nummer 1 bis 3 ist nicht anzuwenden, wenn die Angaben bereits übermittelt worden oder die Tatsachen, die mit den Angaben übermittelt werden sollen, dem Netzbetreiber bereits offenkundig bekannt sind."
Dies ist zumindest bei allen Anlagen gegeben, die der Netzbetreiber selbst abrechnet.

Ric Wiesner aus Landsberg

Freitag, 17.02.2017 13:42

Herr Jung, könnten Sie bitte Ihre Nachricht vervollständigen. Mich interessiert Ihr Standpunkt sehr. Unsere Anlage hat 7,02kwp und ich höre davon das erste mal und bin jetzt verunsichert.

Willi Jung aus Wetzlar

Freitag, 17.02.2017 10:51

Ist so ein unkommentierter Artikel wirklich hilfreich?
Ich gehe davon aus, dass 99% der möglicherweise betroffenen Anlagenbetreiber (>7kWp

JC W aus Alling

Freitag, 17.02.2017 07:43

Können Sie eigentlich rechnen, Herr Remmers? Von den derzeit nominal installierten 41 GWp wurden über die Hälfte in den Jahren 2010, -11 und -12 installiert. Davor waren es 10GWp, danach 8GWp. Durchschnittlich liefern diese Module nominal etwa 200Wp. Jetzt könnte man vielleicht mit 280Wp "repowern". Das sind 40% mehr, keine Verdopplung! Lassen Sie in meiner Rechnung +/-10% Unsicherheit, ändert das nichts wesentliches. Und wenn man mit 20% Degradation rechnet, dann sind von den 41 nominalen GWp vielleicht noch 33 übrig, die man mit einer Verdopplung dann auf 66 brächte - alles sehr überschlägig, aber die nominalen 41GWp wird man mit der derzeitigen Technik nie und nimmer auf 82 repowern können. Machen Sie den PV-Gegnern doch nicht solche Angst und lügen Sie sich selber nicht in die Tasche.

Sönke Jäger aus Bremen

Donnerstag, 16.02.2017 14:44

Hallo Kalle,

da kann ich dir leider nicht zustimmen. Aus folgenden Gründen:

- Allgemein meint Repowering das Ersetzen von alten Anlagen(teilen) durch neue (leistungsfähigere). Da das EEG explizit einen Bezug auf das Einzelmodul vorsieht (der Generator ist das Modul) findet im Rahmen des (PV-)Repowerings sowohl ein Ersetzen als auch eine Leistungserhöhung statt (da neue Module nahezu immer mehr Leistung haben als alte). Lediglich die Leistung am NVP wird - zumindest bei der Mehrheit der FF-Anlagen - nicht erhöht.
- Darüber hinaus verstehen wir unter Repowering zumindest bei Dachanlagen auch immer das (potentielle) Erweitern der Gesamtanlage auf der freiwerdenden Fläche durch eine Neuanlage gem. EEG 2017 (da eben die neuen Module mehr Leistung haben als die alten, womit weniger Module benötigt werden, um die Altanlage zu sanieren und Fläche für eine Neuanlage bereitsteht).
- Darüber hinaus wird durch neue (hochwertige) Module die Anlagenlaufzeit nach hinten raus deutlich verlängert, womit der Tatbestand des Repowering m.E. dann vollständig erfüllt ist.

Gruß,

Sönke // ADLER Solar

Eric Gerdum aus Halle

Donnerstag, 16.02.2017 13:25

Hier ist die Rede von Raubzug, wurden wirklich Menschen mit Bedrohung ihrer Gesundheit beraubt? Oder ist der Autor hier über das Ziel hinausgeschossen?

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Donnerstag, 16.02.2017 12:48

Lieber Herr Bauer,
gerne korrigieren und ich hoffe natürlich dass Solarwatt ihre Zusagen auch erfüllt. Das sehe ich in der Branche derzeit oft nicht (viele sind eben pleite oder reagieren schlecht/ nicht, verstecken sich hinter Gerichtsentscheidungen). Und da sind immer neue Jahreszahlen aus meiner Sicht unnötig und auch mit Gechmack. Zuaml Sie bei VIESSMANN, Vaillant, BUDERUS& Co Heizkessel auch in der Regel mit 5 Jahren Garantie kaufen aber auch oft nach 20 Jahre noch Ersatzteile kriegen- und zwar über Nacht. Wer diese gute Gewohnheit auf die PV Branche als Handwerker übertragen hat steht heute oft vor großen eigenen Problemen- denn die vielen 20 Jahre&Co Garantien sind eben von geringem Wert. Daher wäre es halt mal richtig gut wenn Solarwatt im Markt bestehende Geschichten aus Regulierungsansprüchen vor der Insvolvenz mal geradestellen würde- wird alles ohne wenn und aber reguliert oder nicht? So kann Vertrauen in Herrn Quand und Co entstehen- mit reinen Pressemitteilungen und Datenblättern leider zumindest für mich nicht mehr. Die Frage nach dem Warum muss das sein mit mehr als 5 Jahren Produktgarantie (nicht Leistung) bleibt für mich dennoch bestehen.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Donnerstag, 16.02.2017 12:40

Das hier ist kein Repowering sondern eine Anlagenreparatur- denke es ist wichtig diese Begrifflichkeiten auseinander zu halten. Ein Repowering wäre ja ein gestaltende Sache, sie ist aber für PV bisher nicht vorgesehen und gibt es so nur im Wind. In der PV wird auf defekte/ degradierte Module mit erheblichen finanziellen Verlusten reagiert und eben durch Modultausch repariert. Und oft sind die Garantiegeber mit ihren großen Versprechungen dann weg oder mauern- so ist die Sache dann leider häufig eine Schadensbegrenzung oder Vermeidung von Totalverlust. Eine Regelung für aktives Repowern sollte mit der kommenden EEG Novelle auch für PV kommen- in den kommenden Jahrzehnten könnte auf der Fläche des heutigen Bestands dann durchaus eine Verdopplung der Leistung zu sehen sein- und dann hätten wir schon man 82 GWp untergebracht. Ohne das es irgendwen stört. Cool, oder?

micha drese aus bremen

Donnerstag, 16.02.2017 10:29

Hallo Herr Remmers,

warum muß in Ihrem Aufruf so viel Pathos mitschwingen, als gelte es, D gegen irgendwas zu verteidigen? Und zu welchen Ufern wollen wir? Eine Religion soll PV doch wohl nicht werden. Es ist doch so, dass die Rahmenbedingungen für die breite Masse toll waren und sind. Jeder kann bis 10KWp zu Günstigpreisen oder Gut&Günstig oder Gut&Teuer installieren, ohne für den EV Umlage bezahlen zu müssen. Speicher wurden und werden gefördert. Also sehr viel Gutes für die Eigenheimbesitzer. Die Ausschreibungen für Projekte ab 750KW laufen doch phantastisch. Und nun endlich kommt beim Wind Bewegung in die überzogene Preisgestaltung der Vergangenheit. Und, wie Sie richtig schreiben, der Verbraucher hat doch Gas gegeben, sogar im Dezember! Warum nur muß man jetzt schon gleich zum Halali blasen, wo die Wunden aus den 7-8 GW-Jahren noch nicht verheilt sind, viele erst noch zu Tage treten werden, - denke ich an den vielen Schrott, der da auf die Dächer "gedrückt" wurde 2009 - 2012, vonUnternehmen, die es oft gar nicht mehr gibt - Hersteller sowie Monteure? Da werden noch vielen die Augen tränen, so viel ist sicher.
Laßt doch die Verbraucher in Ruhe entscheiden. Wenn Draghis Nullzins so weitergeht, bringen die Leute ihr Geld doch eh zum Installateur, was sollten sie sonst damit tun.
Eine Preisentwicklung bei Speichern indes wie zuvor bei der PV kann sich aber doch keiner wirklich wünschen, insbesondere die Verbraucher nicht.
Und ganz nebenbei wäre es doch wirklich sinnvoll - nicht wie beim Verkehr und E-Autos: erst die Autos als Stückwerk mit Prämien und dann die Ladeinfrastruktur -, zunächst weitere Großspeicherprojekte irgendwie voranzutreiben bzw. techn. zu ermöglichen, damit der von Ihnen gewünschte oder avisierte Zubau von 3GW in 2017 mitsamt dem von WEA, der mit 4,6GW und auch in 2017 gewaltig sein wird, so vom deutschen Netz aufgenommen werden kann, dass nicht ständig abgeriegelt bzw. ins Ausland negativ abverkauft werden muß, wenn Wind und Sonne zum Halali blasen. Und bitte schreiben Sie mir jetzt nicht, die Kohle und AKW müssen vom Netz......... Und irgenwann muß man auch ne Lösung für die EEG-Umlage und Netzentgelte haben, die immer weniger Verbraucher anteilg zahlen. Vor allem für den Mieter in der 50qm-Bude in Wanne Eickel.
.
Soeben habe ich Ihren tollen Kommentar/Schmankerl zu Solarwatt und dessen Garantieerweiterungen gelesen, mit dem berechtigten Hinweis zu Solarworld und dessen 20 Jahre-Garantie, der in etwa so ist wie der Witz über eine Beerdigung in Schottland, zu der drei Leute gehen: ein Schotte, ein Franzose und ein Deutscher. Letztere werfen nach Brauch 100 und 50Euro ins offene Grab. Der Schotte nimmt das Geld aus der Gruft und legt einen Scheck über 300€ rein..........

In diesem Sinne

Felix Bauer aus Eisenach

Mittwoch, 15.02.2017 20:41

Lieber Herr Remmers, ich möchte Sie ungern korrigieren, aber Solarwatt hat schon seit vielen Jahren 30 Jahre- Produkt und Leistungsgarantie auf seine Glas Glas Module, also wenn hier jemand nachgezogen hat, ist das Solarworld! Solarwatt hat lediglich seine Garantiebedingung,um eine Austauschpauschale erweitert. Was dem Handwerker eine zusätzliche Sicherheit bringt. Mit dem Investor Stefan Quandt sollten die Garantien auch gut abgesichert sein. Außerdem habe ich keine Bedenken, dass man bei Solarwatt Glas Glas Modulen die Garantiebedingungen in Anspruch nehmen muss. Das Modul ist einfach unkaputbar und Glas altert bekanntlich nicht, von daher ist die Zelle optimal von beiden Seiten geschützt. Ich denke wir können Froh sein, dass Hersteller wie Solarwatt noch in Deutschland produzieren und Arbeitsplätze sichern und vor allem Produkte entwickeln die sich von der billig Konkurrenz abheben.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Dienstag, 14.02.2017 16:54

Haha- mensch so eine Schenkelklopfer- Solarworld gibt 20 Jahre Produktgarantie und kurz danach legt Solarwatt 30 Jahre auf den Tisch. Ich biete allen 1000 Jahre Garantie auf meine Gartenzwerg! Es ist nicht lustig denn solche Garantien sind nicht nur überflüssig sondern machen die Branche auch weiterhin unglaubwürdig. Denn wie soll eine so derart angeschlagene Firma wie Solarworld denn wirklich glaubwürdig 20 Jahre unterfüttern? Bei Solarwatt wäre in so einem Kontext mal auch eine glasklare Erklärung sinnvoll wie sie mit ihren Garantieversprechen vor ihrer Insolvenz umgeht? Mancher Handwerker war in den vergangenen Jahren nicht besonders glücklich mit der Art und Weise wie Dresden damit umgegangen ist. Ist das nun Gechichte oder ist die Solarbranche weiterhin der Meinung, dass unseriöse Garantieversprechungen- die auch gar keiner fordert, da im Baubereich max. 5 Jahre üblich sind- irgend ein Produkt besser verkaufen? Nach 25 Jahren im Solargeschäft ist das nicht mehr lustig.

Tony Katz aus D

Montag, 13.02.2017 11:09

Bedeuten diese EU-Maßnahmen eigentlich, daß die ("zu günstigen" China Module nur nicht in den freien Verkehr eingeführt werden dürfen (ohne Strafzölle) ODER bedeutet daß diese Module nicht ans Stromnetzangeschlossen werden dürfen? (Sinn der Frage: plane eine Inselanlage, es gibt Angebote zum HALBEN (fast bis auf 2 cents) Mindestimportpreis...), ich investiere lieber in Speicher, als EEG-Murks (Steuer auf Eigenverbrauch nein Danke).

Thomas Wagner aus Balingen

Montag, 13.02.2017 09:49

In keinem Sektor wird eine so ineffiziente Maschine eingesetzt,
wie der Otto und Dieselmotor zur Fortbewegung !
Deshalb ist deren Ersatz durch Elektromotoren besonders wirkungsvoll !
Womit auch gleich das Problem der Stromspeicherung ein Schritt weit
gelöst wird, da Elektroautos mit verhältnismässig großen Speichern
ausgerüstet sind. Hat ein Heimspeicher im Durchschnitt ca 6 kWh Kapazität,
sind es bei den aktuellen Elektroautos zwischen 30 + 100 kWh.
Man erschlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe :-)

Thomas Wagner aus Balingen

Montag, 13.02.2017 09:32

Die ganze Sache mit den "Balkon"Modulen ist sicher ganz nett
und die eine oder andere kWh Solarstrom wird bestimmt jetzt und in Zukunft
mit solchen Anlage erzeugt werden.
Angesichts des dringend notwendigen Zubaus von Solarstromleistung
im mehrstelligen Gigawattbereich, dürfen wir uns allerdings nicht darüber
hinwegtäuschen,dass der Zubau von Balkonmodulen sicher vielen das gute Gefühl
beschert,an der Energiewende beteiligt zu sein.
Darüber hinaus dürfen wir uns jedoch nichts vormachen: der notwendige Zubau
von Solarstromanlagen entscheidet sich sicher nicht auf Deutschlands Balkonen !

Eric Gerdum aus Halle

Freitag, 10.02.2017 15:11

Herr JC W, ich denke hier geht es um Sonnenstromüberschüsse die in einem Warmwasserspeicher "verklappt" werden. Im Winter wo der Sonnenstrom nur für den normalen Verbrauch ausreicht würde wohl Keiner teuren Versorgerstrom für die Warmwasserbereitung nutzen.
Verklappt schreibe ich, da es technisch bessere Alternativen gibt, aber durch die deutsche Überbürokratie sich für kaum für Jemanden lohnt diesen Entgeldlich einzuspeisen.

Thomas Wagner aus Balingen

Freitag, 10.02.2017 10:33

Wenn der BDEW-Hauptgeschäftsführer meint: „Wir brauchen weiterhin flexible konventionelle Kraftwerke,
um die stark schwankende Stromeinspeisung aus Wind und Photovoltaik jederzeit ausgleichen zu können,“
hat er völlig recht. wir brauchen noch flexible konventionelle Kraftwerke !
Es ist also höchste Zeit, dass endlich die unflexiblen Atom- und Braunkohlekraftwerke stillgelegt werden,
damit, die flexiblen konventionellen Kraftwerke auf wirtschaftliche Laufzeiten kommen.

Joachim Fleing aus Marburg

Mittwoch, 08.02.2017 08:30

Danke für den Hinweis auf die große Diskrepanz zwischen den beiden Jobstatistiken. Guter Journalismus, wie er in D leider sehr selten geworden ist.

Christian Bauer aus Oberndorf

Dienstag, 07.02.2017 18:12

Solange unsere E-Mobilität den Strom nicht ausschliesslich aus "regenerativer" Energie bezieht, ist sie Augenwischerei. Warum werden wir nicht konkret: E-Autos dürfen nur mit Öko-Strom betrieben werden. Das wäre über smartmeter möglich. Strom nach Art von "greenwashing", wie es mit den Pumpspeichern in Österreich möglich ist, darf da nicht einfliessen. Das wäre aufrichtig!

JC W aus Alling

Dienstag, 07.02.2017 10:46

In meinen Augen verschärft die Nutzung von Solarstrom für die Warmwasserbereitung das Problem der Ungleichzeitigkeit von PV-Stromerzeugung und Stromverbrauch im Jahreslauf. Der Sommer ist natürlich kein Problem: Da wird das Netz meistens Stromüberschüsse schon irgenwie aufnehmen können. Aber wie macht man dann sein Warmwasser im Winter, wenn es alle paar Tage schneit und im Endeffekt wochenlang Schnee auf den Kollektoren liegt? Wo kommt dann der Strom her? Die Investitionen für PV-Anlage und Wärmepumpe mit Erdsonde o.ä. sind schon sehr hoch. Dann muss man noch mit knappem Winter-Netzstrom Warmwasser bereiten (teuer) oder in eine Therme investieren, die zwar nicht oft gebraucht wird, aber trotzdem altert.
Erst muss das Problem der Langzeitspeicherung von Solarstrom gelöst sein. Günstiger im Augenblick ist jedenfalls noch die sommerliche Einspeicherung von Wärme. Im Objektwohnungsbau ist das auch in zahlreichen Projekten wirtschaftlich, für das EFH eher noch Luxus.

Stefan Smidt aus Münsingen

Dienstag, 07.02.2017 09:40

Hallo,
ich habe die ganze Diskussion jetzt gelesen und bin etwa verwirrt: ein Passivhaus heißt ja so, weil man es gar nicht heizen muss! Ihr sprecht aber eher von einem gut gedämmten Haus, eventuell mit dem Wärmedämmverbundsystem, wie von Kemmler: https://www.kemmler.de/ .
Wie JC W auch sagte, ein PH mit der Heizung muss häufiger gelüftet werden und die gewonnene oder gesparte Wärme umsonst verloren geht.

Strom Report aus Berlin | http://strom-report.de

Dienstag, 07.02.2017 00:36

Die Redaktion vom Strom-Report.de fördert diese Initiative mit einer Petition und hofft trotz der wenigen Zeit, die zur Verfügung steht auf zahlreiche Unterstützung. http://strom-report.de/netzentgelte/ Beste Grüße LM Holm

JC W aus Alling

Montag, 06.02.2017 13:39

Mit der Formel, PV sei "flexibel", lügt man sich doch selber in die Tasche. Nicht vorausplanbar sind die Stromerträge. Flexibel müssen dann die Ersatzkraftwerke sein, die einspringen, wenn PV wegen schlechten Wetters oder niedrigem Sonnenstand (Wintermonate) nichts liefert, oder die Verbraucher, die dann mal soweit möglich ihren Verbrauch drosseln müssen. Ein größerer Anteil der PV am Strommarkt ist erst möglich, wenn PV-Kraftwerke ihren Strom in der Direktvermarktung auf den Terminmärkten (und nicht am Spotmarkt) anbieten können. Notwendig sind dafür neben den administrativen Vorkehrungen (keine Doppelbesteuerung von Stromspeichern und ähnlicher Schwachsinn) wirtschaftlich tragfähige Kurz- und Langzeitspeicher, aus denen geplante und ungeplante Lieferausfälle ausgeglichen werden. Ein Großteil der PV-Erzeugung kann ja direkt ohne Zwischenspeicherung verbraucht werden. Die Kurzfristspeicherung (Nacht) ist mit Batteriespeichern technisch gelöst. Wirkungsgrad und Kostenbelastung sind marktkompatibel. Bei der Langzeitspeicherung hakt es noch: Power-to-Gas hat einen schlechten Wirkungsgrad, KWK als Ersatzkraftwerke müssen meist wärmegeführt betrieben werden, was den Strom verteuert. Die PV hat erst dann die Netzparität erreicht, wenn ein Betreiber es sich leisten kann, den Ersatzstrom zuzukaufen, und damit langfristig vorhergeplante Lieferverpflichtungen einzugehen.

Thomas Bernhard aus Koblenz

Samstag, 04.02.2017 22:08

Im „Energie BrainReport 2017“ werden die Auswirkungen eines völligen Umstiegs auf Elektromobilität im Individualverkehr bis 2050 in Deutschland untersucht, und es wird davon ausgegangen, dass der CO2-Ausstoß bei Energieerzeugung und Privatverkehr um rund 70% gegenüber jetzt reduziert werden. Seit Paris ist das Ziel aller Staaten der Welt eine Erderwärmung weit unter 2 Grad, möglichst nur 1,5 Grad. Dieses Ziel und die zugehörigen Maßnahmen wurden bisher von der Bundesregierung und zahlreichen Akteuren nicht nachgeschärft. Die vom New Climate Institute in Köln vor einem Jahr veröffentlichte Studie zeigt auf, dass für diese Zielerreichung in Deutschland der Verkehr bis 2035 komplett elektrifiziert sein muss und die Stromerzeugung bis 2030 komplett CO2-frei sein muss. Ich kenne zm 1,5-Grad-Ziel keine anderen Studien. 2050 ist zu spät, auf 30% reduzieren ist zu wenig. Es ergibt sich, dass wir entweder viel schneller planen und handeln, oder die 1,5 Grad gar nicht ernst meinen. Das sollte in die Debatte immer wieder eingebracht werden.
Dr. Bernhard, Koblenz

JC W aus Alling

Freitag, 03.02.2017 11:08

Wie läuft so eine Garantie technisch? Kann man die auch noch geltend machen, wenn Solarworld Pleite gemacht hat? Einmal haben sie schon einen Kapitalschnitt gebraucht, und seitdem ist die Gewinnsituation nicht besser geworden.

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Donnerstag, 02.02.2017 19:48

Hat Panasonic auch mal die Details des Berichts vorgelegt? So wie das hier steht ist es für mich- sorry- nicht mehr als plumpe PR. Keinerlei überprüfbaren Werte. Schwach.

Enrico enrico aus Bonn | http://motorradbatterien-testsieger.de/

Donnerstag, 02.02.2017 07:47

Das nenne ich einmal ein ambitioniertes Projekt.

Tomas Biermann-Kojnov aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Dienstag, 31.01.2017 19:26

Soviel wäre noch mehr zu klären. Dieser hohe Neuaufbau gleicht einem Strohfeuer. Der Großanteil kommt von Groß-PV-Anlagen: Von über 750 - 9999 kWp wurden 316,2 MW Zubau gemelde, die werden von der Groko zukünftig in Ausschreibungen gezwunden, wie Landwindanlagen, die aktuell meist ab 3 MW aufbaut werden.

Nur 58,2 MW kamen von Anlagen unter 750 MW, die zukünftig vergütbar bleiben, ab 100 MW allerdings mit etwas höherer sogenannter Prämie im Vermarktungszwang.

Für Meereswindanlagen (wer kann die nur aufbauen?) einzeln oft über 5 MW und in Gruppe ein Vielfaches gibt es hingegen bis 2014 garantierte Höchgstvergütungen ohne Degression (die bauen immer günstiger auf und behalten den Gewinn auf Kosten der Stromkunden für sich. Klein-PV unter 10 KW brauchen angeblich nur halb so große Mindestvergütungen und müssen als Mieter volle oder ab 11 kW teilweise auch noch EEG-Umlage bezahlen.

Völlig ungerecht geregelt dringend zu ändern, im Wahlkampfjhr allemal, wie manches mehr, das hier noch unbenannt bleiben muss. Fordern wir es ein!

Tomas Biermann-Kojnov aus Lüneburg | http://www.sunon.org

Dienstag, 31.01.2017 13:23

Wieder einmal wird die Vergütungsberechnung von künstlich hochgerechneten Größen falsch bestimmt. bei ca. 1500 kWp Zubau 2016, dank vieler Groß-PVn zum Jahresende (107 Anlagen ab 1000 KW, wo sonst nur einige zu zählen waren), wird durch diesen Dezemberhochwert jedoch zu 2024 kWp berechnet.
Dabei werden Meldezahlen genommen, die viel höher sind als die Installationszahen, die alleine zählen dürften!

Wieviele MW in 2016 tatsächlich installiert wurden wird hier leider nicht mitgeteilt. Sind es ca. 20% weniger als gemeldet würden aus den 1500 schon nur 1200 MW.

UND auch das fehlt hier leider immer wieder, liebe Photovoltaik-Redaktion:

Wenn die Groko angeblich 2500 MW a zubauen wollte, muss ab 2499 MW Vergütungen erhöht werden, um Zubau anzureizen. Solche PV-Vergütung kostet den Stromkunden fast nichts, weit unter 0,01 Cent/ kWh in der EEG-Umlage, entlastet aber viel von Klima-Umwelt-Schadenskosten – schafft technische Lebensqualität!

Der weiterhin seit FDP-Rösler-Röttgen-Zerstör-Zeiten unveränderte Mechanmismus, sieht aber Erhöhungen erst vor, wenn der Zielzubau bei unter 1400 MW liegt. Dann ist er aber faktisch schon so -auch bei Installateur-Arbeitsplätzen- zerstört, dass er kaum noch angemessen steigerbar ist.

2010-2012 wurden 7,4-7,6 MW a gemeldet. Auch dazu fehlen bis heute die tatsächlich installierten Werte. Wer berechnet sie endlich?
Es waren also rund 7,5 MW ZUbau möglich, wo die Groko angeblich 2,5 a anstrebt, doch seit 2013 untätig ist, wo dieser Zielwert unterschritten wurde.

Die Fraunhofer Spitzenforschung des ISE berechnete seit 2012, das 8000 MW a PV nötig seien, um auch Wärmebedarf damit bedienen zu können.
Nach der htw-Studie von 2016, Prof. Quaschning, brauhen wir sogar 15000 MW a, um eben auch Mobilität elektrisch und mit Wandlungsverlusten von Speichereinsatz versorgen zu können.
100% EE-Versorgung ist schnell gefordert, eigentlich bis 2030, spätestes 2040 und mit Demokratie fördernder starker Beteiligung der breiten Bevölkerung, wie AUCH Mietern!
Wieviele MW in 2016 tatsählich installiert wurden wird hier leider nicht mitgeteilt. Sind es ca. 20% weniger als gemeldet würden au den 1500 schon nur 1200 MW.

UND auch das fehlt hier leider immer wieder, liebe Photovoltaik-Redaktion:
2010-2012 wurden 7,4-7,6 MW a gemeldet. Auch dazu fehlen bis heute die tatsächlich installierten Werte. Wer berechnet sie endlich?
Es waren also rund 7,5 MW ZUbau möglich, wo die Groko angeblich 2,5 a anstrebt, doch seit 2013 untätig ist, wo dieser Zielwert unterschritten wurde.

Die Fraunhofer Spitzenforschung des ISE berechnete seit 2012, das 8000 MW a PV nötig seien, um auch Wärmebedarf damit bedienen zu können.
Nach der htw-Studie von 2016, Prof. Quaschning, brauhen wir sogar 15000 MW a, um eben auch Mobilität elektrisch und mit Wandlungsverlusten von Speichereinsatz versorgen zu können.
100% EE-Versorgung ist schnell gefordert, eigentlich bis 2030, spätestes 2040 und mit Demokratie fördernder starker Beteiligung der breiten Bevölkerung, wie AUCH Mietern!












Manfred Müller aus München | http://www.stromflatratevergleich.de

Dienstag, 31.01.2017 09:35

Kann mich meinem Vorschreiber nur anschließen: Große Idee von sonnen und auch beeindrucken, dass man Mieter ins Angebot nimmt. Leider glaube ich auch, dass sonnen v.a. "schon Überzeugte" gewinnt, also von anderen Energieanbietern, die das Thema Energie interessiert und die es im Sinne der Energiewende angehen wollen ... Hoffentlich kommen mit der neuen Flat auch eine kritische Maße dazu ... habe hier auch mal ausgerechnet, ob sich die sonnenFlat city lohnt. Sieht gut aus http://www.stromflatratevergleich.de/sonnenflat-city-sonnen-schliesst-luecke/

Karl- Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Freitag, 27.01.2017 14:29

Was Milan Nitschke natürlich nicht erwähnt ist, dass seine Kostenstruktur bei rund 1 GWp Kapazitäten von der EU Kommission - mangels Firmen die mitgemacht haben - mit einer Firma namens Sunengine (die vorgibt 60 MWp Zellen Kapazität zu haben und angeblich bei Dritten Module produziert) aus Taiwan verglichen wurde. Daraus errechnet die EU Komm dann die angeblichen Dumpingmargen da die EU ja China generelle abspricht (no market economy) über Vergleichspreise im Wettbewerb zu haben. Wenn ich als- wie Milan Nitschke das ja automatisiert macht- diese aus meiner Sicht absurde Vergleichsbasis lobe weil sie eben SW in den Kram passt, nun denn. Für alle anderen zu Nachdenken: Macht ein Vergleich einer Firam mit pot 60 MWP die seit 2011 nicht einmal ihre Website aktualisiert hat (http://www.sunengine.com.tw/index.aspx?lang=2) und Hanwha QCells (Korea/D/Malaysia/CN) - also mal "kein böser Chinese" die über 4000 MWp Zellen herstellen können Sinn? Und bei Hanwha können Sie ja mal Preise für große Mengen anfragen- sind die dann auch gedumpt? Für Milan Nitschke sicherlich- alternative Fakten eben.
Kann man also einen Maßschuchmacher mit einer großen Schuhproduktion vergleichen und dann sagen die große Schuhproduktion in Italien dumpt und daher muss der Schuhmacher in Berlin- Mitte geschützt werden. Milan Nitschke und Solarworld sind in dem Handelsstreit seit Jahren die Meister der Nebelkerzen und schüren den Rassismus gegen China wo sie nur können. Wenn sie die gleiche Kraft in Innovation und Globalisierung gesteckt hätten würden sie woanders stehen und müssten nicht jeden Krümel aufblasen und auch noch als Sprecher EEG Gegner aus der Stahlindustrie auftreten. Absurde Vergleiche von Seiten der EU werden durch ein Verfahren gemäß Regeln nicht besser.

Winfried Wahl aus Deutschland

Freitag, 27.01.2017 10:45

Offensichtlich leben wir im Zeitalter der alternativen Fakten, auf dem Weltmarkt sind PV Module für 38ct$ zu bekommen und Solarworld will einen Artenschutzpreis. Hundertausende Jobs sind in den letzten 5 Jahren in der Solarbranche vernichtet worden, nicht zuletzt auch deswegen, weil ein marodes und eigentliche insolventes Unternehmen es schafft mit alternativen Fakten EU Beamte zu beeindrucken.
Heute ist es längst egal, was da entschieden wird, weil die meisten global Player mit Sitz in China längst aus dem Undertaking Agreement ausgestiegen sind. Vielleicht sollte man auch um Bonn eine Mauer bauen....

Thomas Wagner aus Balingen

Freitag, 27.01.2017 09:53

Alle Achtung, da hat der Herr Schröder aber vor ein großes Rad zu drehen !
Es wäre Sonnen zu gönnen, wenn sie damit Erfolg hätten.
Allerdings scheint es mir, dass bisher eher Kundschaft von anderen Ökostromanbietern
abgeworben wird als von den atomar/fossilen Stromversorgern.
So wäre es auf jeden Fall im jetzigen Stadium noch eine Art Kannibalisierung im Bereich der Ökostromversorger. Schön wäre es wenn dort Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausgelotet würden.
Schon seit einiger Zeit habe ich den Eindruck, dass es den Firmen Naturstrom, Greenpeace Energie, EWS, Lichtblick, usw. an zündenden Ideen mangelt, wie sie in breitere Bevölkerungsgruppen vorstoßen können !?
Behalten wir bei allem jedoch auch die Elektromobilität im Focus, die in den nächsten Jahren ihre Nische verlassen wird. Über diese Schiene werden Stromspeicher in einer riesigen Größenordnung zur Verfügung stehen, die viele heute noch nicht im Blickfeld haben.

Karl-Heinz Remmers aus Berlin | http://www.neue-energiewelt.de

Donnerstag, 26.01.2017 15:39

Milan Nitschke sollte seine Zunge hüten. Seine Vorwürfe an SAFE sind einmal mehr absurd. Denn er persönlich und die Solarworld haben seit Monaten an der Spitze der Stahl/Metallbewegung für neue Zölle in der EU gearbeitet. Ja- er ist sogar der Sprecher der Truppe (u.a. Wirtschaftsvereinigung Metalle) die seit Beginn des EEG versucht dieses mit allen Mitteln zu zerstören. Es kein Wunder, dass er so agieren muss: Denn Solarworld ist nicht der weiße Ritter der Solarindustrie sondern versucht nur mit allen Mittel und auf Kosten aller anderen in der Branche die Schlösser von Rolls Royce von Frank Asbeck zu schützen. Und kauft dabei alles für die eigene Produktion in China ein was eben geht- in D und den USA. Umd direkt danach jede Breitseite, jedes Vorurteil und jede krude Allianz abzufeuern die es nur gibt um SW trotz all der krassen Managementfehler der letzten Jahre im Markt zu halten.

michael buckentin aus Hamburg

Mittwoch, 25.01.2017 15:44

Könnte es sein, das die Regierung die vermiedene Kostenerhöhung der Braunkohleförderung, welche vermutlich auch unter der Stromsteuer fallen würde (Eigenverbrauch einer Industrieanlage zur Stromerzeugung) uns als Grund verkauft um eine weitere Förderung umweltfreundlicher Flüssiggasfahrzeuge abzuschaffen?
Ich hätte kein Problem mit einer Stromsteuer auf eigenverbrauchten PV-Strom, wenn zeitgleich die Kohle- und Atomstromerzeugung Eicgenverbrauchstechnisch teurer wird.

Oskar Kehrer aus Graz | http://www.kehrerengineering.com

Mittwoch, 25.01.2017 15:10

Ich habe mir gerade das zugrundeliegende Patent DE102015000916 (28.7.2016) dieses Netzkopplers angeschaut. Die Idee ist gut, aber so ausgeführt nicht neu, da schon im Jahre 2012 (!), genau am 25.03.2012 im photovoltaikforum.com ausführlich diskutiert und beschrieben... http://www.photovoltaikforum.com/verteilnetzbetreiber-vnb--f17/stromverkauf-an-nachbarn-technische-r[..] die vielen Zwischenschritte AC/DC -> DC/DC -> DC/AC des Netzkopplers sind umständlich, sehr kostenintensiv und durch die mehrfachen Umsetzungen nur mit einem sehr geringen Wirkungsgrad realisierbar.
Wir arbeiten auch gerade an einem System mit heute schon kaufbaren Standard-Komponenten, wo das Solarstrom-Sharing mit den Nachbarn einfach und sofort umsetzbar ist, im Einklang mit der gegenwärtigen Gesetzgebung.
Näheres in den nächsten Monaten auf unserer Homepage.

Joa Falken aus Ber.lin

Mittwoch, 25.01.2017 11:42

Mit der Übertragung des CIGS-Know-Hows (und der ihr künftig wohl zustehenden Lizenzrechte) an ein Forschungs-Joint Venture mit deutlicher chinesischer Mehrheit ist eine der letzten Chancen der deutschen Solarindustrie auf eine eigenständige Entwicklung neben der Silizium-Technologie mit etablierter, asiatischer Führung zu begraben. Es bleiben die Rollen als abhängige, verlängerte Werkbank und als Abnehmer von Modulen.

Die deutsche Regierung und auch die deutschen Großunternehmen haben eine Chance verpasst, diese Technologie zu entwickeln und im eigenen Land zu halten. Sigmar Gabriel hatte als Wirtschaftsminister ja vor allem die Zerschlagung der restlichen deutschen Solarindustrie im Sinn, und weder Nils Schmidt (SPD) als Wirtschaftsminister in Baden Württemberg noch seine grünen Regierungspartner haben sichtbar gegengehalten.

Alfred Körblein aus Nürnberg

Mittwoch, 25.01.2017 08:24

Eine extra Förderung halte ich dann für unnötig, wenn die 100% EEG Umlage auf 40% gesenkt wird, also auf das Niveau für Eigenverbrauch.

Dietmar Geckeler aus Berlin | http://www.denersol.com

Dienstag, 24.01.2017 18:13

Entweder ist Herr Gabriel Schizophren oder ist die Wiedergabe seiner Aussagen misslungen.

Er sagt: "Mit dem EEG 2017 sei schließlich die Umstellung auf Ausschreibungen gelungen". Er verwies darauf, dass dies ein Erfolg sei, wie man an den sinkenden Preisen sehe. „Die Kassandra-Rufe haben sich als das herausgestellt, was sie sind. Rufe von Lobbyisten.

Und weiter: Der Ausbau der Erneuerbaren ist nicht ausgebremst, zumindest nicht bei der Windkraft“, sagte Gabriel weiter. Der Photovoltaik-Zubau war im vergangenen Jahr allerdings weiter rückläufig" (...)

Er sagt, man habe erfolgreich (!) auf Ausschreibungen umgestellt. Verschweigt, dass die reine Test-Ausschreibungen bei Solarkraftwerken waren, dass es bei Wind aber noch keine einzige Ausschreibung gab. Geschweige denn "erfolgreich".
Gleichzeitig sagt er, dass es keinen Einbruch beim Ausbau gab, und führt grade die Technologie an, die nicht auf Ausschreibungen umgestellt wurde, nämlich die Windkraft. Und unterschlägt, dass die ach so erfolgreichen Ausschreibungen zwar den Gebotspreis sukzessive reduziert haben, aber eben zu einem weiteren Einbruch des Ausbaus eben dieser erfolgreichen Ausschreibungen geführt hat. Weniger als 1 GW bei einem Ziel von 2,5 GW, nun schon das dritte Jahr in Folge rückläufig!
Damit sind die Ausschreibungen krachend gescheitert als Instrument des Ausbaus, die immer weitere sinkenden Gebotspreise suggerieren, dass es immer günstiger wird, die geringe Realisierungsquote der PV Großanlagen deutet aber darauf hin, dass bei den Gewinnern der Ausschreibungen es mehr oder minder um projektrechte und Wetten auf sinkende Modulppreise in der Zukunft gibt. Resultat: Ausbau bricht ein, und ein Konzentrationsprozess entlang der Profiteure und Gewinner der Ausschreibungen. Genau das waren ja (neben den Preisen) zwei wichtige Ziele der Ausschreibungen, die somit krachend verfehlt wurden. Wann teilt das jemand Hr. Gabriel mit?

W. Nekles aus Wismar | http://www.stromvergleichgewerbe.de/

Montag, 23.01.2017 21:53

Die Rating-Agenturen Standard & Poor´s und Moody´s haben daraufhin die Bonität von Toshiba herabgestuft. Die Börsenkurse von Deutschlands Atomkonzernen RWE und E.ON sind in den letzten 15 Jahren um bis zu 80% abgestürzt.

Read more: http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/atomkraft-weltweit-in-der-krise_100025581/#ixz[..] Das eine ist ein Hersteller. Die anderen beiden sind Energieversorger. Also in diesem Zusamenhang wäre die Entwicklung verschiedener Hersteller interessanter..

Thomas Wagner aus Balingenjahr

Freitag, 20.01.2017 10:55

Die großen Energieversorger saßen einfach auf zu hohem Roß und betrachten bis heute die regenerativen Energien, zuerst als lästige Peanuts und später als Gegner.
Sie dachten sie könnten die "Mode" der regenerativen aussitzen und so weiter machen wie schon immer.
Sie haben sich jedoch getäuscht und jetzt wo es quasi zu spät ist versuchen sie zu retten was noch zu retten ist, indem sie zum einen noch auf den fahrenden Zug der Erneuerbaren aufspringen und zum anderen über die "Genossenschiene" Kraft und Gabriel die Erneuerbaren auszubremsen versuchen.
Es gelingt ihnen trotz manchem Erfolg jedoch nicht mehr die alten Zustände wiederherzustellen.
Auch wenn sie ihre Braunkohlekraftwerke "auf Teufel komm raus" laufen lassen. Sie erreichen damit nur den bestehenden extremen Stromüberschuss der im Umkehrschluss die Preise auf ein Niveau sinken lässt, dass wohl in den meisten Fällen nicht mehr auskömmlich ist. Und mit jedem neuen Windrad und jeder neuen PV wird der fossile Stromüberschuss größer. Aus diesem Teufelkreis gibt es kein Entrinnen. Außer man reduziert die fossile Stromerzeugung und schliesst tatsächlich mal zB. die Kraftwerksblöcke mit dem höchsten CO2 Ausstoß. Wär auch ne prima PR "Alte Stinker werden stillgelegt".
Nur so kann es gelingen, dass die Börsenstrompreise einmal wieder ansteigen.
Und regenerativer Strom wird in Zukunft in großen Mengen benötigt, sei es für die Elektromobilität,
aber auch für das Ende der fossilen Verbennung im Heizungssektor, das kann im wesentlichen nur durch regenerativ erzeugten Strom geschehen. Stromproduzenten die da kein funktionierendes Geschäftsmodell hinbekommen, passen dann wirklich nicht mehr in die heutige Zeit !

JC W aus Alling

Donnerstag, 19.01.2017 09:54

Da die Einfuhrbestimmungen für chinesische Ware durch Produktionen der gleichen Hersteller in anderen Ländern Südostasiens umgangen werden, sind sie ohnehin ziemlich wirkungslos. Wenn die europäischen Module wirklich besser sind, dann sollten Alterungs-Tests entwickelt und von unabhängigen Instituten (zur Unabhängigkeit gehört, dass keine vom Hersteller zu bezahlenden Prüfgebühren erhoben werden) wie Stiftung Warentest, TÜV, DEKRA etc. durchgeführt werden. Als Auftraggeber für die Tests sollten die Verbraucherverbände oder staatliche Institutionen (EU-Kommission, Bundesregierung) fungieren. Dann wäre ein ehrlicher Qualitätswettbewerb möglich. Wenn in China Absatzschwierigkeiten mit staatlichen Subventionen ausgeglichen werden, dann schadet China sich auf die Dauer selbst. Wenn es dabei den chinesischen Herstellern dank ihrer Marktmacht aber gelingt, die Forschungsarbeit zu Wirkungsgrad und Haltbarkeit voranzutreiben, so ist das immerhin ein Gewinn für alle. Wenn man einen Teil dieser Forschung gerne in Europa behalten möchte, dann ist es auch möglich, das ohne Marktverzerrungen durch direkte staatliche Vergabe von Forschungsaufträgen an Unternehmen und Institute zu erreichen.
Freier Markt ist ein hoher Wert, weil letztlich alle davon profitieren. Abschottung bedeutet immer Qualitätsverlust, wie man an der US-Autoindustrie exemplarisch sehen kann. Staatliche Aufgabe ist es, die Rahmenbedingungen für den freien Markt zu erhalten durch Verhinderung von Kartellbildungen, Unterstützung von Maßnahmen zur Markttransparenz, und Unterstützung von Forschungsaktivitäten, die sich für die Marktteilnehmer sonst nicht rechnen würden.
Staatliche Subventionen zum Ausgleich von Qualitätsmängeln bedrohen freien Markt und Qualität. Hier gilt es vor allem, kleinliches nationalistisches Denken - auf allen Seiten! - zu beenden. Je größer der Markt, desto größer sind seine Möglichkeiten, seine positiven Wirkungen zu entfalten. Da gilt es vor allem Überzeugungsarbeit zu leisten, dass jeder potentielle Marktteilnehmer sich den Bedingungen für einen freien Markt unterwirft. Gewinner sind dann alle.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 >>
Copyright 2014 © pv magazine

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie aktuelle Branchennews!

photovoltaic (pv) news on topics like thin film and feed-in tariffs and events like Intersolar Europe

Internationale Photovoltaik-News auf Englisch

Spanische Photovoltaik-News aus Lateinamerika