Marktübersicht Monitoringsysteme

Monitoring- oder Überwachungssysteme beziehungsweise Datenlogger für Photovoltaikanlagen sind wichtig für die Sicherung der Qualität und Wirtschatlichkeit. In der Übersicht finden EPC, Investoren, Installateure und Betreiber die wichtigsten Daten der auf dem Markt verfügbaren Geräte.

Die Datenbank enthält Angaben zu den Kategorie:

  • Allgemeines (u.a. Preise und Märkte)
  • Aufbau
  • Updates (u.a. ob per Fernwartung möglich)
  • Anzeige
  • Überwachung (u.a. ob Performance Ratio überwacht wird)
  • Funktionen (z.B. Fehlerhandling)
  • Energiemanagement
  • Visualisierung
  • Kommunikation (Art und Anzahl der Schnittstellen)
  • Verwalten der Daten (z.B. Speicherdauer und Downloadfähigkeit)

Wir danken Peter Papendorf, Geschäftsführer und Gründer von Papendorf Software Engineering, für die Beratung zur Erstellung des Fragebogens.

Zur Suche in der Produktdatenbank Monitoringsysteme

 

Weitere Erläuterungen

Es gibt zwei ganz grundlegende Angaben, nach denen sich die Systeme in der Datenbank aufteilen. Zum einen ist es die Frage, ob ein Monitoringsystem in einen Wechselrichter integriert ist oder extern arbeitet. Zum anderen ist es die Frage, ob ein System für große oder für kleine Anlagen eingesetzt werden soll.

Es hat sich allerdings gezeigt, dass viele Hersteller angeben, ihre Systeme seien für alle Anlagengrößen geeignet. Die Abstufung zwischen „klein“ und „groß“ ist in der Praxis  nur schwer zu definieren. Es handelt sich dabei vor allem um die ökonomische Überlegung, wie viel Aufwand man zu treiben bereit ist. Bei großen Anlagen sind Ertragseinbußen durch Schäden in absoluten Zahlen signifikanter als bei kleinen Anlagen. Daher ist hier insbesondere die zeitnahe Informationsübertragung sehr wichtig, der Aufwand schnell reagieren zu können lohnt mehr als bei kleinen Anlagen. Bei kleinen Anlagen sind die Betreiber in der Regel keine Spezialisten, die Fehlerursachen selbst identifizieren und beheben können. Daher sollte ein Monitoringsystem in diesem Fall abstraktere und lösungsorientierte Informationen geben. Der Betreiber einer Kleinanlage muss oft nur wissen, ob alles im grünen Bereich ist, was mit der Photovoltaikanlage verdient beziehungsweise gespart wurde und ob eventuell ein Fachmann gerufen werden muss.

Ob ein Monitoringsystem direkt in den Wechselrichter integriert ist oder ob es sich um ein externes Gerät handelt, ist ein weiteres Unterscheidungsmerkmal. Integrierte Lösungen werden vor allem von Wechselrichterherstellern angeboten. Externe Geräte werden sowohl von Wechselrichterherstellern als auch von unabhängigen Herstellern angeboten. Zum Teil zeigt sich, dass bei externen Geräten mehr Funktionen zur Verfügung stehen als bei den integrierten Varianten. Verallgemeinern lässt sich dies allerdings nicht.

Siehe auch:

Photovoltaik unter Kontrolle - Der Artikel zur Marktübersicht
(pv magazine Juni 2014)

Eine Einführung in die Anforderungen an ein Monitoringsystem. Viele Systeme ähneln sich im Großen und Ganzen, unterscheiden sich jedoch im Detail. Und wenn etwas fehlt, kann das sehr ärgerlich werden. Der unabhängige Gutachter Christian Leers und Peter Papendorf vom gleichnamigen Monitoringsystemhersteller erklären, worauf es ankommt.

Kosten und Nutzen der Überwachung
(pv magazine Juni 2014, nur für Abonnenten)

Je kleiner eine Anlage ist, umso schwieriger ist es, eine ökonomisch sinnvolle Betriebsführung aufzusetzen. Manfred Bächler, Geschäftsführer des Unternehmens Pervorm, das Investoren und Projektierer weltweit berät, erklärt, was für die technische Betriebsführung von kleinen und mittelgroßen Anlagen unter etwa 100 Kilowattpeak nötig ist.

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