„Zweite Weihnachten“

Kategorie: 01 / 2010, Märkte & Trends Hans-Christoph Neidlein

Marktausblick Deutschland: Für die ersten beiden Quartale erwartet die Branche ein zweites Weihnachtsgeschäft. Doch auch insgesamt stehen für 2010 die Zeichen für den deutschen Photovoltaikmarkt auf Wachstum – trotz der absehbaren zusätzlichen Absenkung der Degression. Sorge bereiten derzeit Lieferprobleme bei Wechselrichtern.

Die Erwartungen der Branche für 2010 sind positiv, trotz des Gerangels um eine zusätzliche Absenkung der Vergütung. Vor allem im ersten Halbjahr brummt voraussichtlich das Photovoltaikgeschäft.
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Von wegen Winterpause: Gesunkene Preise und die angekündigte weitere Absenkung der Vergütung im Juli lassen den Solarmarkt in Deutschland im ersten Halbjahr brummen. Aktuelles Zeichen hierfür sind die Lieferprobleme bei Wechselrichtern, die zumindest bis zum Ende des ersten Quartals anhalten dürften. Doch auch für das laufende Jahr wird ein weiteres Marktwachstum erwartet, wie eine aktuelle Branchenumfrage der photovoltaik ergab. Fast durch die Bank rechnen die Unternehmen mit einer Steigerung des Umsatzes von mindestens 10 bis 15 Prozent – die Bandbreite reicht bis zu einer Umsatzverdoppelung. Dafür werden jedoch auch die Margen knapper. Weitgehend bedeckt hielten sich allerdings die angefragten Modulhersteller wie Bosch Solar Energy und Sunways sowie Anlagenbauer wie Roth & Rau.

Die Zubauprognose für den Gesamtmarkt bewegt sich zwischen 2,8 und 4 Gigawatt – abhängig von der Höhe der Absenkung der Degression.

Branche will investieren

Carsten Körnig vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) ist optimistisch: „Wir rechnen mit einer Zunahme des Umsatzes der Branche von 16,2 Milliarden im Jahr 2009 auf 19,7 Milliarden Euro“, sagt der Verbandsgeschäftsführer. Der BSW-Solar erwartet, dass sich die Umsätze der Zulieferer von 2,3 auf 2,7 Milliarden Euro erhöhen, die der Industrie von 8,1 auf 9,8 Milliarden Euro und die der Distributoren von 5,8 auf 7,2 Milliarden Euro. Auch die Modul- und Zellproduktion in Deutschland legt laut Verbandsprognose in diesem Jahr nochmals einen Zahn zu: Auf rund ein Gigawatt wird die Produktion von Solarzellen klettern (2009: 855 Megawatt), die Modulproduktion von circa 1,05 Gigawatt (davon 760 Megawatt kristallin) auf 1,25 Gigawatt (915 Megawatt kristallin). Der BSW-Solar geht davon aus, dass sich die Nettoinvestitionen der Branche von 1,5 Milliarden in 2009 auf 1,8 Milliarden Euro in diesem Jahr erhöhen; die Investitionen in Forschung und Entwicklung von 145 Millionen auf 180 Millionen Euro. Auch bei den Jobs erwartet der Verband ein weiteres Wachstum: „Wir gehen davon aus, dass sich die Zahl der PV-Arbeitsplätze in Deutschland von 54.000 im Jahr 2009 auf 56.000 erhöhen wird“, prognostiziert Körnig. Keine Prognose möchte der BSW-Solar zu den erwarteten Exporterlösen im Jahr 2010 abgeben. 2009 lag die Exportquote laut Verbandsangaben bei den deutschen PV-Zulieferern bei 80 Prozent, bei der PV-Industrie bei 43 Prozent und bei den Distributoren bei 18 Prozent. Die Einschätzungen der Wechselrichterhersteller, Großhändler und Projektentwickler, die sich an der photovoltaik-Umfrage beteiligten, sind nicht ganz einheitlich. Einige Firmen wie der Projektierer Colexon Energy AG und die Phoenix Solar AG rechnen mit verstärkten Auslandsgeschäften, während Mitbewerber Sinosol Systems GmbH eine Verdoppelung des deutschen Marktanteils erwartet.

Bei den erwarteten Anlagenpreisen ist klar: Einen Preissturz wie im zweiten Halbjahr 2009 wird es nicht noch einmal geben. Tendenziell passen sich die Preise laut Einschätzung der befragten Unternehmen der EEG-Degression an, wobei offenbleibt, ob sie die schon beschlossene Degression voll auffangen werden. Dazu kommt als große Unbekannte der angekündigte weitere Degressionssprung (siehe Seite 14), der voraussichtlich vor allem Freilandanlagen treffen wird. Wie sich die Rentabilität von Solarinvestitionen rechnen wird, hängt also sicherlich in diesem Jahr auch noch von der Politik ab, denn die oft zitierte Grid-Parity der Photovoltaik beim Haushaltsstrom wird trotz Preissenkungen kurzfristig noch nicht erreicht.

 

AS-Solar GmbH, Maike Koithan, Leiterin Marketing

Auftragslage: „Wir erwarten eine Erhöhung des Umsatzes von 125 Millionen im letzten Jahr auf 168 Millionen Euro sowie eine Steigerung der verkauften Anlagen von 48 auf 75 Megawatt.“

Deutscher Markt: „Deutschland ist für uns weiterhin mit 85 Prozent der bedeutendste Markt. Mit einem Anteil von rund 70 Prozent sind die Hausdachanlagen für uns das wichtigste Segment. Insgesamt erwarten wir ein Marktwachstum in Deutschland im Jahr 2010 von rund 20 Prozent.“

Preise: „Wir rechnen mit einer Absenkung der Anlagenpreise entsprechend der EEG-Degression, über das Jahr wird es zu einem leichten Anstieg kommen.“

Lieferzeiten: „Im ersten Quartal erwarten wir Lieferzeiten von zwei Wochen, wobei es zu Lieferproblemen bei Wechselrichtern kommen kann.“

 

Colexon Energy AG, Kirsten Friedrich, Marketing Manager

Auftragslage: „Wir rechnen mit einer Zunahme der neu installierten Leistung von 13,5 auf 60 Megawatt in diesem Jahr, in Deutschland von 12,5 Megawatt auf 31 Megawatt.“

Deutscher Markt: „Der Anteil der in Deutschland realisierten Anlagen wird 2010 rund 50 Prozent betragen. Rund ein Drittel davon werden Solarparks sein, dabei wollen wir auch verstärkt auf Konversionsflächen gehen. Insgesamt rechnen wir mit einem 20-prozentigen Marktwachstum in Deutschland.“

Preise: „Wir erwarten, dass die Modulpreise sich an die Degression des Einspeisetarifs anpassen. Zum ersten Quartal rechnen wir mit Preissenkungen bei europäischen Modulen um etwa elf Prozent und bei chinesischen Tier-1-Modulen um etwa zwei Prozent. Bis Ende 2010 werden die Modulpreise etwa 10 bis 15 Prozent sinken.“

Finanzierungssituation: „Wir gehen davon aus, dass die Kreditklemme in Deutschland zumindest im ersten Halbjahr aufgrund der erwarteten Kürzung der Einspeisevergütung anhalten wird.“

 

Energossa GmbH, Helmut Godard, Geschäftsführer

Auftragslage: „Seit Juni laufen die Geschäfte sehr gut. Wir erwarten nun schon ab Januar deutlich bessere Installationszahlen, da jetzt schon Preissenkungen zur kompletten Kompensation der Degression möglich sind und vom Endkunden auch genutzt werden. Unsicherheiten durch die mögliche Sonderdegression zum Sommer werden die Nachfrage im ersten Halbjahr beflügeln.“

Lieferzeiten: „Modulengpässe dürften vorerst der Vergangenheit angehören, und der Spuk des Wechselrichterengpasses wird spätestens im Februar verschwunden sein.“

Großhandelsservice: „Der Service bei der Technik- und Akquiseunterstützung wird immer besser. Der Großhandel hat aber leider immer noch nicht begriffen, dass die Zeiten der Abnahmeverpflichtungen und der Vorkasse im Vertrieb vorbei sind.”

 

FR-Frankensolar GmbH, Jochen Schnabel, Marketingleiter

Auftragslage: „Wir erwarten eine Erhöhung des Umsatzes von rund 145 Millionen Euro im Jahr 2009 auf 150 bis 200 Millionen Euro in diesem Jahr. Dabei stagnieren allerdings die Gewinne, weil die Margen kleiner werden. Beim Absatz rechnen wir damit, dass wir rund 70 Megawatt installieren werden, gegenüber 54 Megawatt im Vorjahr.“

Deutscher Markt: „Wir erwarten, dass wir 2010 gut 90 Prozent unserer Produkte in Deutschland verkaufen werden.“

Preise: „Wir gehen davon aus, dass die Anlagenpreise nicht in dem Maße sinken können wie die Einspeisevergütung, da nicht mehr so viel Luft für Preissenkungen wie in 2009 vorhanden ist.“

Lieferzeiten: „Die Lieferzeiten werden im ersten Quartal kürzer, außer bei Wechselrichtern. Dort haben wir momentan Lieferzeiten von teils zehn bis zwölf Wochen, das ist sehr dramatisch.“

 

Fronius International GmbH, Silke Inzinger, Kommunikation

Auftragslage: „Wir erwarten eine Erhöhung unseres Umsatzes in der Sparte Solarelektronik von 190 Millionen in 2009 auf heuer 355 Millionen Euro. Beim Absatz von Wechselrichtern und Solarelektronik rechnen wir mit einer Steigerung von 700 Megawatt auf circa 1,4 Gigawatt.“

Deutscher Markt: „Wir rechnen damit, 50 Prozent unseres Umsatzes in Deutschland zu erzielen. Die Bedeutung der Freiflächenanlagen wird hier tendenziell zurückgehen. Insgesamt erwarten wir in diesem Jahr einen Zubau in Deutschland von vier Gigawatt.“

Lieferzeiten: „Wir erwarten, dass sich die Lieferprobleme im Lauf des zweiten Quartals auflösen werden. Bis Mitte nächsten Jahres werden wir unsere Produktionskapazitäten aufgrund der steigenden Nachfrage auf 1,4 Gigawatt verdoppeln und am Fronius-Standort Sattledt in Österreich mehrere Millionen Euro investieren sowie 250 neue Arbeitsplätze schaffen.“

 

IBC Solar AG, Norbert Hahn, Vorstand Vertrieb

Auftragslage: „Wir erwarten für das laufende Jahr einen Umsatz in Höhe von circa 1,1 Milliarden Euro. In 2009 lagen wir bei circa 850 bis 900 Millionen. Den Verkauf können wir voraussichtlich von 300 auf 400 Megawatt steigern, vor allem das erste Halbjahr wird sehr stark. Danach gibt es eine gewisse Beruhigung und Unsicherheit wegen der noch ausstehenden Entscheidung über eine zusätzliche Degresssion.“

Deutscher Markt: „Der deutsche Markt bleibt für uns dominierend. Doch wir rechnen für dieses Jahr mit einer Erhöhung des Exportanteils von 10 auf 20 Prozent, vor allem in Europa. In Deutschland wird die Bedeutung der Freilandanlagen eher zurückgehen. Je nachdem wie die Entscheidung über die Degressionsabsenkung ausgeht, erwarten wir in Deutschland einen Zubau von drei bis vier Gigawatt.“

Preise: „Die Modul- und Anlagenpreise werden sich an der Absenkung der Einspeisevergütung orientieren, vor allem bei Modulen im oberen Preissegment, weil die Hersteller ja wissen, dass ansonsten die Nachfrage einbricht. Für Preissenkungen für Billig-Module sehe ich jedoch wenig Spielraum, weil hier sowieso schon mit Dumpingpreisen operiert wird.“

Lieferzeiten: „Bei guten Markenmodulen sind wir schon bis Ende Juni ausverkauft. Ich sehe große Lieferprobleme und auch eine gewisse Konkurrenz zwischen Hausdächern und Großprojekten. Bei Wechselrichtern sind die Lieferprobleme noch dramatischer. Zudem sehe ich einen Flaschenhals bei der Installation. Unsere Installationsbetriebe haben vorne und hinten Probleme, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden.“

 

MHH Solartechnik GmbH, Günter Haug, Geschäftsführer

Auftragslage: „2009 hatten wir eine Umsatzsteigerung im zweistelligen Bereich. Unser Umsatz in 2010 wird wahrscheinlich noch mal stark wachsen. Im vergangenen Jahr verkauften wir in Deutschland Anlagen mit einer Nennleistung von gut 60 Megawatt, in 2010 werden es um die 100 Megawatt sein.“

Deutscher Markt: „Deutschland ist nach wie vor mit Abstand unser wichtigster Markt, aber unser Exportanteil wird sich im Vergleich zum Vorjahr von 10 auf 20 Prozent erhöhen, unter anderem durch unsere Aktivitäten in Frankreich. Wir rechnen mit keiner großen Verschiebung der Marktsegmente in Deutschland. Unsere Hauptkundschaft bleiben nach wie vor die Installateure.“

Preise: „Wir gehen davon aus, dass sich die Modul- und Anlagenpreise ziemlich EEG-konform entwickeln und die Rendite ungefähr so gut bleibt wie im vergangenen Jahr. Es kann jedoch auch sein, dass die Preise leicht hochgehen, wenn die Nachfrage anzieht. Es ist jedenfalls nicht damit zu rechnen, dass die Preise nochmals so stark einbrechen wie 2009. Die Hersteller brauchen ja auch wieder Geld, um investieren zu können.“

Lieferzeiten: „Bei Modulen läuft alles nach Plan. Hier wissen wir schon, was wir im kommenden Jahr als Monatslieferung bekommen und haben auch noch Luft für zusätzliche Bestellungen. Schwieriger ist es bei Wechselrichtern. Wir haben schon bis ins dritte Quartal bestellt, doch wissen noch nicht, was wir in den kommenden Wochen bekommen. Viele Wechselrichterhersteller arbeiten derzeit nur nach Bestelleingang, nicht nach Monatsplanung, das erschwert uns das Geschäft.“

 

Phoenix Solar AG, Andrea Wegner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Auftragslage: „2009 erwirtschafteten wir einen Umsatz von 430 bis 480 Millionen Euro und erwarten für 2010 nochmals ein deutliches Wachstum, ebenso bei der installierten Leistung.“

Deutscher Markt: „Im vergangenen Jahr dominierte Deutschland, 2010 wird das Ausland eine wichtigere Rolle spielen. Ob das Wachstum in Deutschland bei Solarparks eher auf Ackerflächen oder auf Konversionsflächen stattfindet, wird von einer möglichen angepassten Einspeisevergütung oder sonstigen Regelungen abhängen. Insgesamt rechnen wir in diesem Jahr in Deutschland mit einem Zubau von drei Gigawatt.“

Preise: „Die Modul- und Anlagenpreise werden sich leicht unterhalb der EEG-Anpassung bewegen.“

Finanzierungssituation: „Die Finanzierungsanforderungen der Banken für größere Projekte bleiben höher als 2007 und 2008. Das jetzt erreichte Level wird für 2010 bestehen bleiben.“

 

Sinosol AG, Raphael Krause, Mitglied des Vorstands

Auftragslage: „Für das Geschäftsjahr 2010 erwarten wir eine Umsatzsteigerung von circa 122 Millionen auf rund 150 Millionen Euro.“

Deutscher Markt: „Der Anteil des deutschen Marktes wird sich in unserem Projektgeschäft in diesem Jahr nahezu verdoppeln, auf circa 60 Prozent. Wir sind zum überwiegenden Teil in der Freifläche tätig und sehen auch auf Ackerland gute Flächenreserven. Der Großhandelsbereich als zweites Standbein ist bei uns traditionell sehr stark auf Deutschland ausgerichtet. Im Großhandel erzielen wir knapp 70 Prozent unseres Umsatzes in Deutschland. Wir erwarten 2010 einen Zubau in Deutschland von bis zu drei Gigawatt.“

Preise: „Die Preise werden entsprechend der Degression des EEG zurückgehen, die Hersteller müssen dies schultern können, sonst springen die Investoren ab.“

Lieferzeiten: „Bei Wechselrichtern haben wir momentan Lieferzeiten von bis zu 14 Monaten, doch ich glaube, dass sich dies bald wieder entspannt.“

 

SMA Solar Technology AG, Volker Wasgindt, Leiter Presse- und Verbandsarbeit

Lieferzeiten: „Aufgrund der innerhalb von nur wenigen Wochen extrem angestiegenen Nachfrage kommt es bei den meisten Typen unserer Produktpalette aktuell zu Lieferzeitenverlängerungen. Wesentlicher Grund hierfür sind Engpässe bei einigen Zulieferern. Durch den Neubau der weltweit größten Wechselrichterfabrik mit einer Jahresproduktionskapazität von bis zu vier Gigawatt haben wir unsere Fertigungskapazitäten in diesem Jahr noch einmal stark ausweiten können. Zusätzlich haben wir in den letzten Wochen unsere Produktionszahlen noch einmal erhöht. Wir werden unsere Fertigung auch kurzfristig systematisch ausbauen, um im ersten Quartal 2010 die Lieferzeiten wieder deutlich verkürzen zu können. Wir rechnen aber mit einer Normalisierung der Lieferzeiten für unsere Wechselrichter gegen Ende des ersten Quartals.“

Sputnik Engineering GmbH, Hans-Thomas Fritzsche, Geschäftsführer

Auftragslage: „Wenn die Eingriffe in die Vergütungstarife in moderatem Umfang zur Jahresmitte kommen, erachte ich die Wahrscheinlichkeit als hoch, dass wir ein ähnlich starkes erstes Halbjahr sehen werden, wie wir es Ende 2009 erlebten. Unser aktueller Auftragsbestand reicht in Teilen bis zur Jahresmitte.“

Deutscher Markt: „Für unser Gesamtunternehmen stellt der deutsche Markt mit einem Anteil von über 50 Prozent nach wie vor den größten Einzelmarkt dar. Ich erwarte ein Wachstum für SolarMax-Wechselrichter in Deutschland von mehr als 50 Prozent. Unser Auftragsbestand reicht in Teilen bereits bis zur Jahresmitte. Der Markt in Deutschland könnte im ersten Halbjahr wohl bald ein Volumen erreichen, wie wir es im gesamten Jahr 2009 hatten. Dabei wird im ersten Halbjahr das Segment der Freiflächenanlagen wie auch der größeren gewerblichen Anlagen höhere Bedeutung gewinnen.“

Preise: „Dort wo wir Anpassungen durchführen können, tun wir dies bereits zu Jahresbeginn.“

Lieferzeiten: „Der rasante Marktbedarf stellt eine noch größere Herausforderung an die Flexibilität unserer Produktion dar. Hieran arbeiten wir.“

 

Gerold Weber Solartechnik GmbH, Gerold Weber, Geschäftsführer

Auftragslage: „Durch die angekündigte Degression zur Jahresmitte wird es 2010 zweimal Weihnachten geben, das gab es noch nie, mit allen Begleiterscheinungen.“

Preise: „Die Preise der Modulhersteller fallen um neun Prozent, die Preise der Wechselrichter, Unkosten und Löhne jedoch nicht.“

Lieferzeiten: „Die Wechselrichterhersteller haben Schwierigkeiten mit der Produktion, dies könnte ein Nadelöhr sein.“

 


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