Zusatznutzen gefragt

Kategorie: 07 / 2011, Märkte & Trends Michael Fuhs, Hans Christoph Neidlein

Intersolar Europe 2011: Noch schneller, noch billiger, noch effizienter – die Themen bleiben, und der Fortschritt ist ungebrochen. Allerdings wurde dieses Jahr auch der Zusatznutzen wichtig, den die Photovoltaik über die reine Stromproduktion hinaus hat.

Voll wie immer. Die Intersolar Europe konnte sich als größte Solarmesse der Welt behaupten.
Foto: Solar Promotion

Die Muster der Metal-Wrap-Through-Rückseitenkontaktzellen unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Hier die Zelle von Canadian Solar.
Foto: Canadian Solar

3,6-Kilowatt Wechselrichter mit dem Rekordwirkungsgrad von 98,2 Prozent in dieser Klasse.
Foto: Steca

Shawn Qu hat in Peking und im kanadischen Manitoba Physik studiert und dann an der Universität Toronto promoviert. 2001 gründete er Canadian Solar.
Foto: Canadian Solar

Kompaktes Speichersystem von E3/DC.
Foto: E3/DC

Über 2.000 Austeller buhlten auf der Intersolar um Aufmerksamkeit. Etliche wie hier Kaco New energy mit Sonderaktionen.
Foto: Solar Promotion

Der kleine Handwerker mit dem Namen Centrosolario rennt über Gerüste, klettert Leitern hoch und versucht, in Windeseile das auf dem Weg verteilte nötige Installationsmaterial zusammenzubekommen – und braucht dringend Unterstützung. Er findet nicht immer das richtige Material, und aus dem Hintergrund wirft ihm ein fieser Energieriese ständig Fässer mit Atommüll zwischen die Beine. Der Handwerker ist der Held eines Computerspiels, das Centrosolar auf der Intersolar vorstellte und das, angelehnt an Super Mario, dem Befinden der Branche entsprechen dürfte. Auch in der Realität muss immer schneller und billiger installiert werden, mit einer Dynamik, die noch größer ist als der Sprung von Leveleins in Level zwei. Das zeigt die Intersolar nicht nur. Sie bietet auch Lösungen.

So wie der Centrosolario immer guter Laune scheint, es sei denn, er wird von Atommüll getroffen, trübte auch eine schleppende Nachfrage im ersten Quartal und Förderkürzungen in wichtigen Absatzmärkten wie Italien, Großbritannien, Frankreich und Deutschland die Stimmung auf dem neuen Messegelände in München erstaunlicherweise nicht. Zwar war das Gedränge an manchen Ständen nicht ganz so dicht wie im vergangenen Jahr, doch hat dies weniger mit geringerem Interesse als mit der größeren Ausstellungsfläche zu tun. 2.280 Aussteller präsentierten sich vom 8. bis zum 10. Juni auf 168.000 Quadratmetern in 15Hallen sowie dem Freigelände, ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 21 Prozent. 77.000 Besucher zählten die Veranstalter, im Vorjahr waren es 72.000. Damit hat die diesjährige Intersolar Europe – was die Zahl der Aussteller angeht – ihre Spitzenposition bei den weltweiten Solarmessen gegenüber der SNEC PV in Shanghai verteidigt.

Dass sich die Rolle der Photovoltaik angesichts der großen Entwicklungen ändert, lässt sich an einer Reihe von Produkten sehen. Es gibt etliche, die den gesellschaftlichen Zusatznutzen über die reine Stromerzeugung in den Vordergrund stellen. Dieser kann in einer sauberen solar angetriebenen Wasserversorgung für Entwicklungsländer liegen, wiebei einem System der Firma Autarcon aus Kassel, das einen der drei Intersolar-Awards in der Kategorie Photovoltaik bekam. Oder wie bei Belectric Drive , einem weiteren Preisträger, der mit einem Lademanagementsystem für große Carports und einer Möglichkeit, die getankte Energie am Parkscheinautomaten abzurechnen, Photovoltaikstrom für Elektroautos erschließt. Oder wie beim dritten der gleichberechtigten Preisträger, dem Metallbeschichtungsunternehmen Aluminium Féron , das sein Know-how der Solarindustrie zugute kommen lässt, indem es eine nach eigenen Aussagen günstigere und ökologischere Rückseitenfolie entwickelt hat.

Es lässt sich auch an den vielen vorgestellten Speichersystemen erkennen, die betriebswirtschaftlich noch keinen Vorteil gegenüber Systemen ohne Batteriespeicher darstellen, aber für die Kunden attraktiv sind, für die eine möglichst weitreichende Autarkie vom Stromnetz wichtig ist. Gleichzeitig führen sie zur Netzentlastung, was auch ein Zusatznutzen von allgemeinem Wert ist.

Trotzdem ist die weitere Kostensenkung Voraussetzung dafür, dass dieSolarindustrie angesichts der Änderungen beim EEG nächstes Jahr wieder ein ähnliches Fest feiern kann wie dieses Jahr. Denn wenn der Zubau so mager bleibt, wie sich das in den ersten Monaten des Jahres abzeichnete, wird sich die gute Stimmung nicht halten lassen. Fast durch die Bank sagten die Firmen, dass der Markt am Boden lag.

Voraussetzung Kostensenkung

Da die Mitarbeiter von Hawi Energietechnik laut Unternehmenssprecher Thomas Breinfalk über die Installateure mitbekommen haben, dass Endkunden oft deshalb nicht kaufen, weil sie keinen Kredit von der Bank bekommen, hat der Großhändler eine Endkundenfinanzierung entwickelt, die die Fachpartner potenziellen Kunden mit anbieten können. Immerhin sei das Geschäft seit einem Monat wieder überraschend gut. Trotzdem gibt es auch im Handel einen großen Wettbewerb. Um mehr Kunden in Norddeutschland zu gewinnen, hat Hawi deshalb vor kurzem eine Niederlassung in Kassel eröffnet.

Es ist auch nicht undenkbar, dass die Kosten wirklich weiter sinken. Anlagenbauer Centrotherm präsentierte dazu eine „Roadmap to competitive solar power“. Demnach sind bis Ende 2013 Kostenreduzierungen bei den Systempreisen von 20 Prozent möglich. In einem Mix aus erneuerbaren Energien werde mit Kosten von sieben bis acht Cent pro Kilowattstunde bis Mitte des Jahrzehnts Erzeugungsparität mit konventionellen Kraftwerken erreicht. „Ein gutes Drittel der Kostenreduktion lässt sich durch verbesserte Produktionsprozesse vom Polysilizium über die Solarzelle bis zum Modul erreichen“, sagte Technologievorstand Peter Fath. „Die anderen zwei Drittel der Ersparnis sind insbesondere Kosten für Rohstoffe, Wechselrichter und Installation.“ Jesse Pichel, Analyst bei Jefferies , ist ähnlich optimistisch. „Es scheint, dass 0,95 bis 1 Euro pro Watt der Preis für kristalline Tier-1-Module aus China ist, mit einem gewissen Marktanteil sogar für 90 Cent“, schreibt er. Mit Tier 1 bezeichnet man grob gesagt die wichtigsten und entscheidenden Modulhersteller, die die Technologie im Griff haben. Pichel rechnet in diesem Jahr außerdem mit Preissenkungen von 27 Prozent. DiePreise, die die Modulhersteller für ihre Materialien zahlen müssen, würden sogar noch stärker fallen, nämlich um 40 Prozent. Trina -CEO Gao Jifan kündigte schon an, die Herstellungskosten bei Modulen auf „unter 70 Euro-Cent pro Watt bis Ende des Jahres“ zu senken, sowie eine weitere „deutliche Senkung der Systemkosten“.

Dieses Jahr war auch die Halle fünf, in der die Hersteller der Produktionsmaschinen ausstellten, gut gefüllt. Dort konnte man sich konkret erklären lassen, wieso Photovoltaik stets der Lernkurve folgt und pro Verdopplung des Zubaus 20 Prozent billiger wird. Zum Beispiel bei Applied Materials . Der Ausrüster bietet einen neuen Draht zum Sägen der Wafer aus den Ingots an, den dieses Jahr bereits einige Kunden geordert hätten. Es handelt sich um einen so genannten strukturierten Draht, der in konventionellen Wafersägen eingesetzt werden könne. Durch die Strukturierung lässt sich der Verbrauch von Siliziumkarbid reduzieren, das zu Sägen zugegeben wird. Das ist laut Charles Gay, Präsident von Applied Solar, eine „Low-Risk-Lösung“ für Hersteller, die die Waferkosten um rund fünf Cent senken könne.

Neuheiten Module

Auch bei den Modulherstellern hat sich dieses Jahr einiges getan. Zum einen beim Wirkungsgrad. Sunpower hat eine neue Reihe mit Modulen auf den Markt gebracht, die mehr als 20 Prozent Wirkungsgrad haben und damit den Weltrekord für Module aus der Serienproduktion halten dürften. Diese E20-Reihe werde vermutlich rund die Hälfte der Produktionskapazität ausmachen.Auch Yingli hat Erfolge zu verbuchen. Module mit den Panda-Zellen machen nach eigenen Aussagen bereits 15 Prozent der Produktion aus. Diese Zellen basieren auf Forschungsarbeiten des ECN in Holland. Sie enthalten statt der p-dotierten Schicht eine n-Dotierung und sind damit etwas effizienter als Zellen aus p-Typ-Material. Canadian Solar hat Metal-Wrap-Through-Rückseitenkontaktzellen präsentiert. Sie firmieren unter dem Label ELPS-Technologie und erreichen in der monokristallinen Variante einen Wirkungsgrad von 19,5 Prozent. Nächstes Jahr sollen schon Module mit 600 Megawatt Leistung aus diesen Zellen vom Band rollen. Auch Schott Solar arbeitet zusammen mit Solland Solar an solchen Rückseitenkontaktzellen und -modulen. Im vierten Quartal sollen sie zunächst in Kleinserie produziert und verkauft werden.

Suntech hat ebenfalls eine neue Zelltechnologie anzubieten. Das Blackpearl-Modul mit 250 Watt besteht aus einer Art monokristallinen Wafern, die allerdings aus polykristallinen Ingots hergestellt werden und erst im Aushärtungsprozess umkristallisieren. Man erkennt es an einer leichten Struktur, wenn man sehr nahe an das Modul herangeht. Diese Technologie hat den Vorteil, dass sie erstens quadratische Wafer produziert, so dass die sonst für monokristalline Zellen typischen Abrundung an den Ecken fehlen, was die lichtempfindliche Fläche im Modul erhöht. Zweitens haben diese Zellen genauso wie polykristalline Zellen einen niedrigeren Sauerstofffanteil als konventionelle Mono-Zellen. Das reduziert die lichtinduzierte Anfangsdegradation, durch die Zellen ein bis fünf Prozent Leistung verlieren können (siehe Artikel Seite 84).

Sunpower ohne Erdung

Auch bei den Modulen zählt der Zusatznutzen, den die Hersteller durch Innovationen schaffen, mindestens ebenso viel wie die reine Effizienzsteigerung. Sunpower -Module waren zum Beispiel bekannt dafür, dass ihr Wirkungsgrad signifikant sinkt, wenn man sie nicht am Pluspol erdet und im Betrieb der so genannte Polarisationseffekt auftritt. Dieses Problem haben die Entwickler nach eigenen Aussagen nun unter Kontrolle. In Zukunft kann man die Module also auch ohne Erdung und damit mit trafolosen Wechselrichtern betreiben.Das entspricht einer weiteren Wirkungsgraderhöhung von bis zu zwei Prozent, da trafolose Wechselrichter effizienter sind als Trafogeräte.

Auch Q-Cells hat ein Modul auf den Markt gebracht, das weniger degradieren soll als herkömmliche Module. Nach eigenen Aussagen ist es resistent gegen die spannungsgetriebene Degradation (PID). Die Technologie ist Teil einer Kampagne zur Qualitätssicherung.

Trina hat ein Modul vorgestellt, das mit einem Rahmen von Zep Solar versehen ist. Dieser hat eine umlaufende Nut, durch den es der Installateur einfacher befestigen kann als herkömmliche Rahmen. Außerdem fungiert der Rahmen dabei als Teil des Montagesystems (siehe auch Seite 46).

Der Modulhersteller Jurawatt hat ein Modul entwickelt, das hitzebeständiger ist als es herkömmliche Module sind. Dazu nutzt er statt einer EVA Folie zur Einbettung eine Folie auf Silikonbasis von Wacker. Nach Aussage von Johann von Gott Thoma, CEO des gleichnamigen Maschinenbauunternehmens und Vater des CEO‘s von Jurawatt, sei es selbst in Deutschland sinnvoll, dieses Modul einzusetzen. Denn auch bei Temperaturen von 65 Grad lasse die Haftungsfähigkeit von EVA deutlich nach. Die silikonverkapselten Module hielten dagegen 110 Grad aus.

Die Dynamik der Innovationen wird weiter gehen. Dafür werden schon allein die großen Konzerne sorgen, die nach wie vor mit viel Kapital in die Solarbranche einsteigen. Zur diesjährigen Intersolar meldete etwa Samsung , bis 2020 die gigantische Summe von 5,5 Milliarden US-Dollar in die Solartechnologie und -produktion investieren zu wollen, den größten Teil davon zum Aufbau der Modulproduktion. Zurzeit produziert Samsung sowohl monokristalline als auch Dünnschichtmodule. Die monokristallinen Module seien seit dem zweiten Halbjahr 2010 erhältlich und hätten einen Wirkungsgrad von 18,5 Prozent.

Neuheiten Wechselrichter

Auch bei Wechselrichtern gibt es einen Zusatznutzen zur reinen Stromerzeugung, mit dem die Hersteller Kunden gewinnen wollen. Bei Wechselrichtern ist das oft eine Vereinfachung der Installation. Zum Beispiel, wenn man das Gerät in einem Gebäude mit engem Treppenhaus in den ersten Stock bringen muss.„Der Wechselrichter bestand aus 15 einzelnen Leistungsteilen. Diese konnten vor Ort heraus gezogen werden,“ , sagt Sebastian Hron. „Wir haben dann mitfünf Mann das Gehäuse zum Aufstellort gebracht und die Leistungsteile einzeln hochgetragen.“ Fronius hatte den Ingenieur eingeladen, um über seine Erfahrungen beim Bau einer 61 Kilowatt-Dachanlage zu berichten. Ebenfalls im Fronius-Partner-Programm ist Installateur Johannes Kubiak. Er war begeistert von der Möglichkeit, selber eine defekte Platine an einem Gerät tauschen zu können.

Auch Steca hat einen ähnlichen Zusatznutzen präsentiert. Das 3,6-Kiowatt Gerät Stecagrid 3600, das auch zum Intersolar Award nominiert war, hat einen für diese Leistungsklasse sehr hohen Wirkungsgrad von 98,2 Prozent. Doch besonders ist nach Ansicht des Herstellers auch, dass er mit neun Kilogramm verhältnismäßig leicht ist und gut getragen werden kann. Bei LTI Reenergy liegt der Zusatznutzen darin, das man mit den neuen PV Master II Wechselrichter mit Leistungen von 45 bis 110 Kilowatt Inselnetze etwa in Afrika betreiben kann. Bei Delta ist der Zusatznutzen monetärer Art. Der Hersteller bietet jetzt erstens einen Datenlogger an und zweitens kostenlos.Bedienungsfreundlichkeit wird überall groß geschrieben. Bei den neuesten Geräten von Kaco New Energy können jetzt sogar Betreiber über eine USB-Schnittstelle Software-Updates einfach einspielen. Das wird zum Beispiel relevant, wenn Wechselrichter neue Vorgaben erfüllen müssen, wie zum Beispiel jetzt bei der Übergangsregelung zur Niederspannungsrichtlinie und wenn die neue Niederspannungsrichtlinie in Kraft tritt. Zur Zeit ist in Diskussion, wer für etwaige rückwirkende Änderungen zahlen muss, die das Problem lösen, dass bisher installierte Wechselrichter alle bei 50,2 Hertz abschalten. Wenn das Software-Update so einfach per USB-Stick vom Betreiber bewerkstelligt werden kann, ist der Streit unnötig. Kaco beteiligt sich übrigens wie die meisten befragten Hersteller an der Übergangsregelung zum 50,2 Hertz-Problem, die bis zum Inkrafttreten der neuen Niederspannungsrichtlinie zum 1. Januar 2012 gilt (siehe photovoltaik 05/2011, Seite 98).

Seit 1. April benötigen Wechselrichter, die in das Mittelspannungsnetz einspeisen, außerdem die Zertifikate entsprechend der BDEW-Mittelspannungsrichtlinie. Da es nicht einfach war, Zertifizierer für große Geräte zu bekommen und die Prüfungen länger dauerten als gedacht, haben immer noch nicht alle Hersteller alle Zertifikate. Die meisten sind nach eigenen Aussagen zumindest dabei zu testen oder haben schon Konformitätsbescheinigungen des Prüflabors.

Neue Produzenten im Kommen

Die europäischen Wechselrichterhersteller stehen vor allem vor der Herausforderung, dass der Wettbewerb härter wird. So ist letztes Jahr zum Beispiel Power One so stark gewachsen, dass das Unternehmen im Ranking der größten Produzenten an Kaco und Fronius auf den zweiten Platz vorbeigezogen ist. Power One macht allerdings den mit über 60 Prozent größten Teil seines Umsatzes in Italien und rechnet für dieses Jahr mit einem Umsatzrückgang. Auf der Intersolar präsentierten das Unternehmen nicht nur neue dreiphasige Wechselrichter, sondern auch eine auf zehn Jahre verlängerte Gewährleistung. Dabei stellen es von Elektrolytkondensatoren um auf Folienkondensatoren. Experten diskutieren darüber, ob das die Lebensdauer erhöht.

Allerdings sind auch Hersteller im Kommen, die im Ranking noch kein Rolle spielen. Zum einen die großen chinesischen Produzenten wie Sungrow und Chint Solar . Sungrow hat gerade eine weitere große Hürde für den deutschen Markt genommen und in München eine Niederlassung eröffnet. Damit entfällt das Gegenargument, dass chinesische Hersteller keinen so guten Service bieten können wie solche, die hier ihren Hauptsitz haben. „Jetzt haben wir eine Reaktionszeit von 48 Stunden“, sagt Niederlassungsleiter Thomas Krauth. Letztes Jahr nutzte das Unternehmen die Chance, während des Engpasses noch liefern zu können. Acht Händler in Deutschland haben nach Aussage von Krauth die Geräte vertrieben. Zur Intersolar stellt das Unternehmen zwei Stringwechselrichter mit 20 und 30 Kilowatt Leistung und einen Zentralwechselrichter vor. Die neue Mittel- und Niederspannungsrichtlinie, die neue Anforderungen an die Wechselrichter stellen, seien auch kein Problem. „In China wird ähnliches gefordert, da die Netze dort schwach und gefährdet sind“, sagt Krauth. Vier Wochen nachdem die Niederspannungsrichtlinie erscheint, entsprächen die relevanten Geräte den Anforderungen.

Schwieriger als Sungrow werden es die kleineren Unternehmen haben. Zum Beispiel der Hersteller Growatt New Energy aus Shenzhen. Letztes Jahr hat er sich zu spät zur Messe angemeldet und konnte nur bei einem anderen Hersteller mit ausstellen. Dieses Jahr klappte es mit einem eigenen Stand. Dahinter steht Frank Qiao aus der Vertriebsabteilung. Jung, freundlich und geduldig beantwortet er die Fragen der deutschen Besucher. „Das Unternehmen ist vor etwa einem Jahr von fünf Gründern ins Leben gerufen worden“, erzählt er. „Im Februar vor einem Jahr hat es mit der Produktentwicklung begonnen.“ Pro Monat produziert es bereits 15 Megawatt der Wechselrichter mit Leistungen zwischen 1,5 und 20 Kilowatt. Im Mai sei eine Venture-Capital-Firma eingestiegen. In China werden bekanntermaßen auch kleine Firmen schnell groß.

Auch aus Italien kommen Hersteller, die hierzulande noch nicht sehr bekannt sind. Teilweise sind es sogar große Konzerne, wie zum Beispiel Elettronica Santerno . Das Unternehmen stellt seit 40 Jahren Wechselrichter für Motoren her. Seit 1985 baut es auch Solarwechselrichter. Santerno bietetWechselrichter von zwei Kilowatt bis 770 Kilowatt an. Ebenfalls aus Italien kommt der Hersteller Aros Solar Technology , der zur Unternehmensgruppe Riello Elletronica gehört und seit dem 1. Januar sämtliche Wechselrichteraktivitäten der Gruppe übernommen hat. Bonfiglioli gehört da schon fast zum alten Eisen. Das Unternehmen stellt seit 2001 Wechselrichter her und ist nach eigenen Angaben seit 2008 stark gewachsen. Die Geräte gibt es mit Leistungen von 30 Kilo- bis 1,4 Megawatt. Aus Norwegen kommt Eltek Valere . Die Firma hat auch jahrzehntelange Erfahrung in der Elektronik zur Leistungswandlung. Aber erst letztes Jahr hat sie einen Wechselrichter vorgestellt.

Platzhirsche bleiben gefasst

Die Platzhirsche des Marktes bleiben bezüglich der vielen kleinen Wettbewerber, die zunehmend den deutschen Markt entdecken, allerdings ruhig. Als Argument zählt ihnen etwa der bessere Service der etablierten Hersteller, selbst wenn die Neueinsteiger professionelle Firmen damit beauftragen. „Sie haben dabei keine Kontrolle über die Reaktionszeit Ihrer Servicemannschaft und – was viel wichtiger ist – Sie haben keinen Erfahrungsvorsprung. Wenn Sie verschiedene Servicepartner rekrutieren für diese Dienstleistung, fehlt Ihnen der Austausch zwischen den Servicemitarbeitern. Das haben wir bei uns kultiviert“, sagt SMA -Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon.

Kacos Unternehmenssprecher Schlumberger sieht auch sein Unternehmen gut gerüstet. Das Unternehmen legt viel Wert auf die Nähe zum Kunden und eine hohe regionale Wertschöpfung. „Damit wollen wir eine Unterscheidung herstellen.“, sagt er. Auch technologisch sei man vorne. So hätten die 12 bis 14 Kilowattgeräte zwei MPP-Tracker, auf die man die Eingangsleistung völlig beliebig verteilen könne, was die Installation vereinfache. Kaco ist letztes Jahr im Ranking der größten Wechselrichterhersteller trotzdem von Platz zwei auf Platz vier gefallen. Das ist zunächst keine Katastrophe. Allerdings haben größere Hersteller Vorteile durch Skaleneffekte und deshalb will Kaco durchaus wieder aufholen. Dazu dient auch eine neu eröffnete Fertigungshalle in Deutschland, die das Unternehmen auf Abruf innerhalb eines Monats auf sechs Gigawatt Kapazität hochfahren könne.

Elektro-Neuerungen

Neben den Zusatznutzen und weichen Faktoren wie Service gibt es auf den Messen natürlich auch noch jede Menge Diskussionen über technische Fragen. Noch immer tobt der Streit um die Frage, bis zu welcher Größe Stringwechselrichter einen Vorteil gegenüber Zentralwechselrichtern haben. Wer denkt, es gebe eine Obergrenze, scheint sich zu irren. Danfoss realisiert gerade einen 80-Megawatt Solarkraftwerk mit Stringwechselrichtern. Das Unternehmen rechnet mit einer Signalwirkung.

So große Solarparks kann Solaredge noch nicht vorweisen, allerdings meldet das Unternehmen, auf der Intersolar schon am zweiten Tag Leistungsoptimierer mit einem Volumen von 15 Megawatt verkauft zu haben. Es bietet jetzt nicht mehr nur die Power Optimizer an, sondern steigt auch in den Markt der Generatoranschlusskästen ein, in denen Strings parallel geschaltet werden. Das Produkt erlaubt ein stringbasiertes Monitoring. Besonders ist aber vor allem die Erdschlusskontrolle mit automatischer Stringabschaltung. Normalerweise schaltet der Wechselrichter ab, wenn der Widerstand zur Erde einen gewissen Wert unterschreitet. Ein Serviceteam hat dannaber alle Hände voll zu tun, die fehlerhafte Stelle zu finden. Vor allem, wenn der Erdschluss durch Stecker verursacht wird, die in einer Pfütze liegen. Die ist dann vielleicht schon wieder getrocknet“, sagt Lior Handelsman, CEO des Unternehmens. Neuigkeiten gibt es auch von Phoenix Contact . Das Unternehmen bringt eine Stringstrom-Überwachung auf den Markt, die den Strom mittels einer Hall-Sonde misst. Dazu muss die Leitung nur durch ein Loch im Bauteil geführt werden, es ist nicht nötig, es in den Stromkreis zu schalten. Auch bei Modulanschlussdosen zählt – außer dass sie zuverlässig funktionieren müssen – anscheinend zunehmend der Zusatznutzen. Kostal Industrie Elektrik präsentierte eine Dose, in der die Bypassdioden nach Kostal-Aussagen durch zuverlässigere Komponenten ersetzt sind und die im Brandfall das Modul notabschalten kann. Molex hat eine Anschlussdose vorgestellt, die auf Basis der Solaredge-Chips ebenfalls eine Notabschaltung bietet und darüber hinaus eine Lichtbogenerkennung, Sicherheitsüberwachung, Diebstahlschutz, Nachverfolgung der Ausgangsleistung und Moduleffizienz und Leistungsoptimierung.

Neuheiten Eigenverbrauch und Speichersysteme

Für die einen eine Möglichkeit, Photovoltaikanlagen rentabler zu machen, für die anderen ein gesellschaftlicher Zusatznutzen. Viele Unternehmen schicken sich an, sich auf dem Markt der Energiemanagement- und Speichersysteme zu platzieren.

Einige der vorgestellten Systeme basieren auf den Komponenten von SMA . Trotzdem ist nicht jedes gleich. Anbieter können über die Batterieart und den Hersteller entscheiden. Und auch die Regelsysteme, die steuern, wann das Batteriesystem lädt und entlädt können unterschiedlich sein. Diese beiden Komponenten sind entscheidend, was die Wirtschaftlichkeit der Anlage angeht. Denn von der Regelung hängt es ab, inwiefern kurzzeitige Eigenverbrauchsspitzen genutzt werden können und inwieweit weitere Faktoren wie Wettervorhersagen und das Verhalten des Haushalts genutzt werden. SMA geht dabei schon einen Schritt weiter. Im Prinzip kann ein Batteriesystem Netzdienstleistungen erbringen. Wenn viel Leistung im Netz ist, muss es dazu bevorzugt Netzstrom verbrauchen, wenn wenig Leistung im Netz ist den Batteriestrom. Anreiz dafür können Strompreise und Einspeisetarife sein, die von der Tageszeit abhängen, oder die Marktprämie, wie sie im Entwurf für die EEG-Novelle 2012 vorgesehen ist. SMA hat mit dem Sunny Home Manager ein Gerät vorgestellt, das Strompreisdaten oder wenn nötig Daten von der Strombörse EXX verwendet, um das Speichersystem zu steuern. Darüber hinaus kann es Verbraucher so steuern, dass sie zu Zeiten laufen, wenn es für die Rechnung am besten ist.

Zusatznutzen in einer anderen Beziehung bietet Diehl Ako mit dem Platinum Webmaster Home an. Das Gerät kann wieeinige andere Systeme über Funksteckdosen Waschmaschinen, Geschirrspüler und weitere Verbraucher so ein- und ausschalten, dass der Eigenverbrauchanteil möglichst groß ist. Darüber hinaus hat es Zusatzmodule wie Funktaster und Dimmer, so dass man leicht und ohne zusätzliche Kabel zusätzlich Schalter und Dimmer einbauen kann.Als offensiver Newcomer in der Solarbranche präsentierte sich der Hersteller E3/DC aus Osnabrück. Er hat es mit seinem Speichersystem auf Anhieb unter die nominierten des Intersolar Award geschafft. Das Gerät ist ein kompakter Kasten, ein mal ein Meter Frontfläche, 39 Zentimeter tief, der wie ein großer Zählerkasten aussieht. Darin sind der Produktionszähler für den Solarstrom, ein Vier-Kilowatt-Wechselrichter von Solutronic, der Laderegler, die Energiemanagementsteuerung und Batteriemodule untergebracht. E3/DC nutzt Lithium-Ionen Batterien von Sanyo, was nach Ausage von Geschäftsführer Andreas Piepenbrink Grund dafür sei, dass das System wirtschaftlich ist. Um wirtschaftlich zu sein, müssten die Batterien in großen Stückzahlen und gleichzeitig möglichst homogen hergestellt werden, so dass man sie parallel schalten kann.

Dass Sanyo das kann, steht außer Frage. In Japan betreibt das Unternehmen bereits einen Speicher mit einer Kapazität von 1,5 Megawattstunden, in dem 900 Batterieboxen parallel geschaltet sind. Sanyo und Panasonic, die zum gleichen Konzern gehören, zählen nach Aussage von Geschäftsführer Yasuharu Matsukawa mit 40 Prozent Marktanteil zu den größten Produzenten von Lithium-Ionen Batterien. Das Unternehmen gibt zwar keine Schätzungen zur Preisentwicklung heraus. Nach Matsukawas persönlicher Meinung werden die Kosten in den nächsten fünf Jahren aber um zehn bis 30 Prozent fallen.Laut Piepenbrink muss man als Solaranlagenbetreiber nicht so lange warten, bis sich das System rechnet. Sein Batteriesystem mit 5,4 Kilowattstunden Kapazität koste inklusive einer 3,7-Kilowatt Anlage und guten Modulen rund 17.500 Euro netto. Davon schlägt die Batterie mit rund 7.000 Euro zu Buche. Piepenbrink rechnet damit, dass die Lithium-Ionen-Batterie 20 Jahre durchhält, da sie an einem kühlen Ort aufgestellt werden könne, durch das Energiemanagementsystem intelligent gesteuert werde und der Winter nicht mitzählt, da sie da nicht genutzt werde. Tests hätten ergeben, dass unter ähnlichen Bedingungen 6.000 Zyklen möglich seien. Das gilt allerdings nur für Deutschland, nicht für Offgridanlagen etwa in Afrika.

Das System ähnelt dem von Voltwerk und Conergy , das aus dem Solion-Forschungsprojekt hervorgegangen ist (siehe photovoltaik 07/2010, Seite 84) und das die beiden Unternehmen auch mit einer Lithium-Ionen Batterie, allerdings von Saft, auf den Markt bringen.

Lithium oder Blei

Die Diskussion tobt vor allem darüber, ob die teurere und länger haltbare Lithium-Ionen-Batterie oder die preiswerteren aber weniger lang haltbaren Bleiakkus für ein Eigenverbrauchssystem geeigneter sind. Solarworld setzt bei dem Sunpac-System mit Batteriespeicher, das das Unternehmen jetzt auf den Markt bringt, auf Blei. Es nutzt von SMA den Wechselrichter und den Batterie-Laderegler, der unabhängig vom Solarwechselrichter über einen Umschalter an den Wechselstromkreis angeschlossen wird. Der Umschalter regelt, wann der Strom aus der Batterie oder der Strom aus dem Netz oder aus der Photovoltaikanlage verbraucht wird. Die Regelung hat das Unternehmen selbst entwickelt. Konkrete Zahlen oder Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit gibt es dazu allerdings noch nicht.

MHH Solartechnik aus Tübingen bietet ebenfalls das SMA-System mit SMA-Regelung und Bleibatterie an. Dieses Jahr werden Batteriesysteme vermutlich noch nicht der große Knüller sein. „Ich vermute, dass die Verkaufszahlen dieses Jahr im zweistelligen Bereich liegen, sagt Alexander Schütz, Leiter des Produktmanagements und Einkaufs bei MHH Solartechnik. Für das nächste Jahr verspricht er sich mehr.

Auch IBC Solar bietet jetzt ein Speichersysteme an, das auf den SMA-Komponenten basiert. Nur das Regelsystem kommt von Meteocontrol. Das Speichersytem gibt es in zwei Varianten. Das Solstore 6.8 Pb hat eine Bleibatterie von der Firma Moll mit 6,8 Kilowattstunden Kapazität. Das System Solstore 3.5 Li hat eine Lithium-Ionen-Batterie von der Firma Dispatch Energy mit 3,55 Kilowattstunden Kapazität. Diese Batterie habe den Vorteil, dass sie statt dem sonst üblichen Graphit, das brennbar ist, Lithiumtitanat enhalte. Deshalb habe sich IBC dafür entschieden.

Auch Azur Solar hat ein Energiemanagementsystem vorgestellt, das es mit Batterie und Modulen anbietet. Ein Fachplaner berechnet mit einem Programm der Firma den Tagesenergiebedarf und legt die Modulleistung zwischen zwei und neun Kilowatt und die Batteriekapazität zwischen sechs und 32 Kilowattstunden fest. Die Batterie ist im Gleichstromkreis angeschlossen. Die Lebensdauer bei 300 Zyklen pro Jahr beträgt 8,3 Jahre. Das System registriert veränderte Verbrauchsgewohnheiten und stellt sich darauf ein. Dadurch werden kurzzeitige Spitzenströme, welche den Speicher schädigen würden, umgangen.

Der Verkauf ging weiter

Canadian Solar CEO Shawn Qu sieht keine Probleme, sich am Markt trotz Überkapazitäten und schwach laufendem Markt zu behaupten.

Ende Juli wird Canadian Solar eine Produktionskapazität von 2,3 Gigawatt bei der Modulfertigung erreichen. Das ist sehr viel. Wie voll waren die Lager im ersten Quartal?

Im ersten Quartal lief es bei uns gut. Wir waren fast voll ausgelastet. Bedeutende Lagerbestände haben wir nicht.

Es gibt also auf dem Markt keine Produktions-Überkapazitäten?

Ich glaube, dass es in der Branche Überkapazitäten gibt. 2011 wird der Gesamtweltmarkt bei 20 bis 25 Gigawatt liegen. Die Gesamtproduktionskapazität liegt darüber. Einerseits sieht Canadian Solar bei sich selbst dieses Problem nicht. Wir sind breit gefächert aufgestellt und werden stark von unseren eigenen Kunden unterstützt. Unsere Produktion für das zweite Quartal ist bereits zu 100 Prozent ausgebucht. Andererseits wird eine Überkapazität der Branche zugute kommen, weil der Kunde den stärkeren Tier-1-Anbieter wählen kann und nicht auf Tier-2- oder Tier-3-Anbieter ausweichen muss.

Wo gibt es eine Nachfrage?

Der Großteil der Nachfrage im ersten und zweiten Quartal kam aus Deutschland, Italien und den USA. Es gab auch etwas Nachfrage aus Frankreich und Großbritannien. Japan fiel kaum insGewicht, da es sich nach dem Erdbeben erst einmal erholen musste. Ontario in Kanada ist ein neuer Markt, wo einige Großprojekte Verzögerungen aufgrund der Genehmigungsverfahren hatten.

Haben Sie nicht beobachtet, dass der deutsche Markt schwach war?

Das erste Quartal ist in Deutschland die Wintersaison, somit sind nicht allzu viele Installationen zu erwarten. Bedenkt man die saisonbedingte Situation, ist unser Markt normal. Aber unser Verkauf auf dem deutschen Markt ging weiter.

Wie wichtig sind für Sie die kleineren und mittleren Installationsbetriebe?

Sie sind ziemlich wichtig. Die Hälfte unserer Produkte geht an kleine Installationsbetriebe und kommt bei Aufdachanlagen zum Einsatz. Das geschieht über Distributoren. Die andere Hälfte kommt bei Großprojekten zum Einsatz. Gewöhnlich verkaufen wir dazu direkt an EPC-Unternehmen oder Projektentwickler.

Analysten haben kürzlich veröffentlicht, dass Sie für Preise zwischen 1,35 bis 1,40 US-Dollar pro Watt verkaufen.

Das war ein Druckfehler. Es gab da Missverständnisse und wir haben bereits darum gebeten, dies richtigzustellen. Unser Durchschnittspreis für das zweite Quartal liegt bei 1,55 bis 1,60 US-Dollar pro Watt (1,07 - 1,11 Euro).

Großanlagen sind aber günstiger?

Bisher haben wir zu dem von Ihnen erwähnten Preis noch nie verkauft. Andererseits ist Canadian Solar ein hochwertiger Tier-1-Modulanbieter mit wettbewerbsfähigen Preisen. Wir haben noch nie wegen unserer Preisgestaltung nicht verkauft.

Sie haben eine EPC-Business-Pipeline von 200 Megawatt. Warum betätigen Sie sich im Projekt-Geschäft?

Das ist hauptsächlich in Kanada der Fall. In Kanada entwickeln wir unsere eigenen Projekte, da wir einen Vertrags von der Regierung erhalten haben. Außerdem bieten wir EPC-Serviceleistungen an. Ontario ist ein neuer Markt. Den Green Energy Act hat die Regierung von Ontario 2009 verabschiedet. Es gibt jedoch nicht genügend Leute, die zur Umsetzung von Solarprojekten in der Lage sind. Daher haben wir als kanadisches Unternehmen die Verantwortung, im Projektgeschäft aktiv zu werden, um den Markt in Gang zu bringen.

Das Gespräch führte Michael Fuhs.


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