Yingli entgeht Delisting an der New Yorker Börse

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat sich in den vergangenen Monaten primär um die Restrukturierung seiner Schulden gekümmert. Immerhin gelang es Yingli dabei, dass die Aktien an der New Yorker Börse auch weiterhin gehandelt werden.

New Yorker Börse NYSE

Yingli Aktien bleiben an der New Yorker Börse gelistet.
Foto: Ryan Lawler/wikimedia

Yingli Green Energy Holding Company Limited ist nach eigenen Angaben dem Delisting seiner Aktien an der New Yorker Börse (NYSE) entgangen. Der chinesische Photovoltaik-Hersteller habe am Mittwoch die Bestätigung von der Börse erhalten, dass er den Kriterien für ein weiteres Listing entsprochen habe. So hätten die Aktien (ADS) an 30 aufeinanderfolgenden Handelstagen bis zum Jahresende über der Marke von 1,00 US-Dollar gelegen. Yingli-Vorstandschef Liansheng Miao zeigte sich zufrieden. Nachdem Yingli Green Energy über einen Zeitraum von 30 Handelstagen in Folge keinen durchschnittlichen Schlusskurs von mehr als 1,00 US-Dollar pro Aktie aufweisen konnte, hatte die NYSE in August mit einem Delisting gedroht.

Yingli Green Energy sitzt auf einem riesigen Schuldenberg. Mitte Mai hatte der einst größte chinesische Photovoltaik-Hersteller bekanntgegeben, kurzfristige Schulden und Verbindlichkeiten in Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar zu haben, die umgeschichtet werden sollen. Mittlerweile ist zumindest für einen Teil der Verbindlichkeiten eine Restrukturierung erreicht worden. Der Aktienkurs von Yingli war nach der Meldung im Mai in den Keller gerauscht: er halbierte sich auf rund 0,85 US-Dollar je Aktie. (Sandra Enkhardt)


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