WWF kritisiert Altmaier-Rede auf UN-Klimagipfel


Kategorie: Politik und Gesellschaft

Auf dem derzeitigen Weltklimagipfel in Katar spricht Peter Altmaier über die künftige Beteiligung Deutschlands im Kampf gegen den Klimawandel. Regine Günther vom WWF Deutschland wünscht sich konkretere Forderungen von Seiten des deutschen Bundesumweltministers.

Peter Altmaier

Die Altmaier-Rede auf dem UN-Klimagipfel wird vom WWF kritisiert
Foto: Thomas Imo/photothek

In einer Stellungnahme kritisiert Regine Günther vom WWF Deutschland die Rede von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) auf der UN-Klimakonferenz am Donnerstag in Doha. Altmaier zähle lediglich deutsche Anstrengungen beim Klimaschutz auf, ohne deutlich zu zeigen welche Impulse von Deutschland und Europa für das Weltklima ausgehen. Die Ergebnisse, die Altmaier auf der Konferenz präsentiere, seien nicht zufrieden stellend für die betroffenen Entwicklungsländer. Regine Günther, Leiterin des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland, fordert in einer Stellungnahme die Fortführung des Kyoto-Protokolls, Unterstützung der vom Klimawandel betroffenen Länder und stärkere Klimaschutzziele als notwendige Programmpunkte in Doha. Die Finanzierungszusage Altmaiers hingegen lobt Günther. Der Bundesumweltminister hatte eine Steigerung der deutschen Zahlungen für Klimaschutzhilfen von derzeit 1,4 Milliarden Euro auf 1,8 Milliarden Euro im kommenden Jahr zugesichert. (Jacob Paulsen)


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