Trina Solar mit neuen Effizienzrekorden

Kategorie: Forschung und Entwicklung, Topnews

Der chinesische Hersteller hat die Wirkungsgrade seiner monokristallinen Solarzellen weiter steigern können. Noch sind die Rekorde aber nur im Labor erzielt worden und noch nicht auf die Massenfertigung übertragen worden.

Vizepräsident von Trina Solar, Pierre Verlinden

Pierre Verlinden hält die technischen Fortschritte für einen wichtigen Bestandteil, damit Trina Solar seine neue Modultechnologie künftig kommerzialisieren kann.
Foto: EU PVSEC

Trina Solar Ltd. hat für seine p-Typ- und n-Typ-Solarzellen neue Wirkungsgradrekorde aufgestellt. Für die monokristalline p-Typ-Solarzelle, bei der unter anderem die Rückseitenpassivierung eingesetzt wird, sei auf einen Wirkungsgrad von 21,4 Prozent bei einer Größe von 156 mal 156 Quadratmillimetern gekommen. Dieses Ergebnis sei in einem industriellen Cz-Wafer erzielt und von den unabhängigen Wissenschaftlern des Fraunhofer-ISE Call Lab in Deutschland bestätigt worden, teilte der chinesische Photovoltaik-Hersteller weiter mit. Die gleiche Zelltechnologie sei auch mit einem multikristallinen Wafer erprobt worden und habe zu einem Wirkungsgrad von 20,53 Prozent im Labor geführt. Dieses sei von dem unabhängigen Labor CPVT im chinesischen Wuxi bestätigt worden. Beide Ergebnisse sind Trina Solar zufolge Weltrekorde für mono- und multikristalline p-Typ-Solarzellen, die allgemein mit iPERC-Solarzellen bezeichnet werden.

Auch bei den n-Typ-Solarzellen mit Rückkontakt habe das chinesische Photovoltaik-Unternehmen weitere Fortschritte gemacht. Auf einem 156 mal 156 Quadratmillimeter großen Cz-Wafer sei hierbei eine Effizienz von 22,9 Prozent erreicht worden. Diese habe das japanische Forschungslabor JET bestätigt. Bereits im März habe Trina Solar im Labor gemeinsam mit australischen Forschern bei Solarzellen mit dieser IBC-Technologie einen Wirkungsgrad von 24,4 Prozent erreichen können. Für das Unternehmen seien die Weiterentwicklungen wichtig, um künftig weiter Kosten senken zu können. Derzeit würden die Technologien aber noch nicht in der Produktion eingesetzt, erklärte Pierre Verlinden, Vizepräsident und oberster Wissenschaftler bei Trina Solar. Sie seien aber ein wichtiger Bestandteil, um die IBC- und Honey Plus-Solarmodule künftig kommerzialisieren zu können. (Sandra Enkhardt)


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