Suntech weist Asbeck-Äußerungen zurück

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Das chinesische Photovoltaik-Unternehmen wehrt sich gegen die Vorwürfe des Solarworld-Chefs.

Suntech-Hauptquartier

Suntech weist Dumping-Vorwürfe zurück
Foto: Suntech

Suntech Power Holdings hat die Aussagen von Solarworld-Vorstandschef Frank Asbeck in einem "Capital"-Interview zurückgewiesen. Dieser hatte gesagt, die chinesischen Hersteller hätten einen Industriekrieg begonnen. "Auf Suntech trifft das nicht zu", sagte Europa-Chef Jerry Stokes laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa-AFX. Er wies auch Asbecks Kritik zurück, dass die chinesischen Photovoltaik-Unternehmen massiv von staatlichen Krediten zu niedrigen Zinssätzen profitierten und daher ihre Produkte zu Dumpingpreisen am Markt anbieten könnten. "Unsere Kreditkonditionen bei der China Development Bank (CDB) und anderen Banken vor Ort sind recht ähnlich zu denen in anderen Ländern, wie unsere Pflichtveröffentlichungen an der New Yorker Börse deutlich zeigen", sagte er weiter. Diesen Angaben sei auch zu entnehmen, dass der Photovoltaik-Hersteller bisher ein Zehntel seiner von der chinesischen Entwicklungsbank CDB eingeräumten Kreditlinie von sieben Milliarden Dollar beansprucht habe. Der durchschnittliche Zins habe dabei im vergangenen Jahr bei mehr als 4,5 Prozent gelegen. 

Eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters, dass Suntech-Chef Zhengrong Shi von anhaltend hohen Lagerbeständen bei Solarmodulen und nachfolgend weiterem Margendruck auf die Hersteller ausgehe, wollte der für Europa zuständige Sprecher Björn Emde nicht bestätigen. Dies habe der Suntech-Chef in der gemeldeten Form nicht geäußert. (Sandra Enkhardt)


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